WMF und Chromargan

  • Vor Jahren habe ich mir einen tollen Wasserkocher (der alte war mit einem Glasbehälter, welcher allerdinsg geklebt war, und bei Gebrauch schrecklich stank) von WMF gekauft, ohne zu wissen was Chromargan ist.


    Auszug aus Wikipedia:

    Eine der bekanntesten Marken der WMF ist seit 1927 Cromargan bzw. in seiner Weiterentwicklung Cromargan protect, ein rostfreier säureresistenter Edelstahl mit 18 % Chrom und 10 % Nickel. Dieser neue Edelstahl wurde 1912 von Krupp entwickelt.


    Tja, und nun, da ich mit einer Nickel und Cobalt Allergie das weiß, habe ich das Teil weiter verschenkt.


    Und nachdem mir ein Mediamarktverkäufer Carbonzeugs aufschwatzen wollte, und keine Ahnung hatte, daß es doch Plastik ist, nur halt mit Kohlenstoffasern verstärkt, habe ich mir im Tante-Emma Laden einen schönen alten Teekessel geholt.

    "Früher war Alles besser!" Nein, aber Früher war vieles gut, und das wäre es noch heute, wenn man es so gelassen hätte."

  • Genauso bedenklich sind die Teflonpfannen, also Pfannen mit Antihaft-Beschichtung. Dieses Teflon ist ja nichts anderes als ein perfluoriertes Tensid, Poltytetrafluorethylen, abgekürzt PTFE oder auch PFOA, also ein Kunststoff. Der aber bei Überhitzung, wie es in einer Pfanne schnell passiert, unbemerkt ausgast und in das entsprechende Lebensmittel wandert.

    DuPont selbst, als Hersteller von Teflon, hat in Studien herausgefunden, dass Teflon ab einer Temperatur von 110° C giftige Partikel ausgast. Verwendet wird das Zeugs bis heute aber immer noch.

    Besser sind unbeschichtete Edelstahlpfannen oder, noch besser, die gute alte gusseiserne Bratpfanne aus Omas Zeiten.

  • Ja Dirk, danke für die Ergänzung.


    Was ist von Emaille- Töpfen zu halten? Da kann ja auch Nickel und Cobalt enthalten sein.

    "Früher war Alles besser!" Nein, aber Früher war vieles gut, und das wäre es noch heute, wenn man es so gelassen hätte."

  • Dazu muss man wissen, woraus Emaille besteht - nämlich aus anorganischen Materialien wie Quarzsand, Borax, Feldspat, Flussspat und Soda. Emaille ist von daher genauso giftig wie sauberer Sand. Zumal Emaille eigentlich nichts anderes ist als Glas, besitzt fast die gleichen Ausgangsstoffe.


    Oftmals liegt unter der Emaille aber eine Aluminiumschicht, wird die Emaille beschädigt, kann so Aluminium ins Essen übergehen, beschädigte Emaille-Töpfe sollten daher nicht mehr genutzt werden.