Kritische Studien, Artikel und persönliche Berichte über negative Erfahrungen mit der Schulmedizin

  • Eine wissenschaftliche Studie über Interessenkonflikte und fragwürdige Behandlungsmethoden der Ärzte mit bestimmten Medikamenten gegen Bezahlung seitens der Pharmaindustrie. Viele Patienten haben keine Ahnung, dass sie unwissentlich Teilnehmer von Anwendungsbeobachtungsexperimenten werden und sind, für welche BigPharma die Ärzte fürstlich belohnt. Dabei geht es darum, Medikamente an ahnungslosen Patienten zu testen, um zu sehen, wie sie wirken und welche Effekte, Schäden eingeschlossen, dabei auftreten können.

    Zitat

    Besteht ein Zusammenhang zwischen finanziellen Zahlungen der Pharmaindustrie und der Verschreibungspraxis von Ärzten? Eine systematische Übersicht

    Finanzielle Zuwendungen der Pharmaindustrie sind weit verbreitet. Diese Zahlungen können die klinischen Entscheidungen und die Verschreibungspraxis von Ärzten beeinflussen.

    Der Zusammenhang zwischen Zahlungen der Industrie und der Verschreibungspraxis von Ärzten war in allen Studien, die diesen Zusammenhang untersucht haben, konsistent. Die Ergebnisse hinsichtlich eines zeitlichen Zusammenhangs und einer Dosis-Wirkungs-Beziehung deuten auf einen kausalen Zusammenhang hin.

    Zitat

    Wir präsentieren Belege dafür, dass der Erhalt von Finanzzahlungen aus der Industrie durchgängig mit einer erhöhten Verschreibungshäufigkeit einhergeht. Dieser Zusammenhang wurde über ein breites Spektrum an Fachrichtungen, Wirkstoffklassen und Verschreibungsentscheidungen hinweg festgestellt. Darüber hinaus deuten Hinweise auf einen zeitlichen Zusammenhang und eine Dosis-Wirkungs-Beziehung stark auf einen kausalen Zusammenhang hin. Wir finden außerdem, übereinstimmend mit früheren Studien, Belege dafür, dass Industriezahlungen mit einem vermehrten Einsatz von weniger wirksamen Medikamenten verbunden sind. Zusammengenommen stützen unsere Ergebnisse die Schlussfolgerung, dass persönliche Zahlungen aus der Industrie die Fähigkeit von Ärzten zu unabhängigen Therapieentscheidungen einschränken und für Patienten schädlich sein können.

    Quelle: https:/ / pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8315858/

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (25. Juni 2026 um 15:19)

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Früher gab es auch ein Gesetz, nachdem sich Ärzte nicht bestechen lassen dürfen. Obwohl das schon sehr lange bekannt ist.
    Zuletzt wurde das ganze Gesetz aber komplett außer Kraft gesetzt.

    Hatte vor einiger Zeit einen X-Link mit Video zu den Kinderimpfungen in den USA gepostet. Dort berichtete ein Kinderarzt, dass Kinderärzte ohne die finanziellen Zuwendungen, die sie von Pharma als Prämie für die Verimpfung erhalten, praktisch kaum noch existieren können.
    Dass viele Kinderärzte die Kinder für ihren Profit impfen müssen und keine Rücksicht auf dadurch bedingte Schäden nehmen können.
    Impfen oder nicht impfen?▪

    Eigentlich wollte ich an anderer Stelle etwas schreiben. Das mache ich jetzt hier.
    Bevor ich auf etwas antworte suche ich meist, was ein User vorher zu seinen Krankheiten geschrieben hat.
    Wenn sich ein User als Sympathisant der Schulmedizin geoutet und sogar zu der Aussage: Es gibt wohl kein Medikament, dass wegen seiner "unerwünschten Nebenwirkungen" nicht noch mehr/andere Symptome auslöst. Die dann wieder mit neuen Pillen behandelt werden! geschrieben hatte:

    Nebenwirkungen treten nur selten auf, sicherlich gibt es Nebenwirkungen aber wenn ich ein Medikament nehmen muss, weil ich Krebs habe, ist es mir mehr oder weniger egal ob ich davon Kopfschmerzen bekomme, mir übel wird,... Da geht es dann ja ums Überleben. Denke da nehmen viele die Nebenwirkungen in Kauf.

    Verstehe ich das nicht, denn ich kenne leider keinen, der so eine Behandlung überlebt hat. Meist ist das Palliativbehandlung=Sterbebegleitung.
    Was ist palliative Krebstherapie?
    : https://www.symptome.ch/threads/pallia…lmedizin.91434/

    Meine Tochter glaubt auch an die Schulmedizin.
    Sie hatte ja nicht nur die AB-Induzierte Colitis durch ein auf Verdacht verschriebenes Fluorchinolon-AB ihrer FÄ total unnötig. Da hatte sie noch Glück, dass sie nur einige Wochen krank war und wieder gesund wurde.
    Das geht aber noch weiter mit anderen Nebenwirkungen von anderen Medikamenten. Vor allem seit den C-Spritzen. Ohne Worte.

    So ist z.B. auch eine Freundin vor Jahrzehnten im Krankenhaus gelandet und hat sich dann über das Medikament aufgeregt, dass sie da hinbrachte. Da sagte der Arzt, hat das nicht alles im Beipackzettel gestanden und haben sie das Medikament nicht trotzdem genommen? Dann wussten sie doch, dass das passieren kann. Worüber beschweren sie sich?

    Eine andere Freundin ist 2012 gestorben, nachdem sie einige Zeit vorher am Wochenende vom mobilen medizinischen Notfallteam versehentlich eine längst verbotene tödliche Kombi bekommen hat. Hat lange gelitten.

    Mein Vater ist an der seltenen Nebenwirkung eines Medikaments gestorben. Einem perforierten Magen. Das, obwohl er auch ein Medi zum Magenschutz hatte. Stand auch als Risiko in der Beilage. Mir war seine Ärztin schon vorher suspekt.
    Er sagte mir irgendwann, er wolle lieber zu seiner sehr attraktiven Hausärztin gehen, als zu dem Hausarzt für Naturheilkunde, auch wenn der der bessere Arzt wäre. Die Ärztin wäre quasi sein letzter Spaß.
    Ich hatte ihn dann extra obduzieren lassen, ob er überhaupt die Krankheit hatte, gegen die das Medikament verordnet wurde. Nö. Konnte nicht nachgewiesen werden.

    Meiner Ansicht nach ist es den meisten Ärzten egal, wie viele Nebenwirkungen ein Patient bekommt. Und den Pharmafirmen sowieso.
    Die wollen ja, dass jeder ab 50 dauerhaft Medikamente nimmt. Das hatten sie schon 2003 als Ziel auf einer Börsenseite Pharmawerte geschrieben.
    Jeder Weg zum Reichtum der Pharmafirmen erfordert brutale Opfer. Und die müssen ständig gebracht werden. Von den Patienten.
    Durch Medikamente, die vielen schaden und durch neue Pre-Medikamente dank neuer medizinischer Grenzwerte.

    Erinnere an Prof. Dr. Jürgen C. Frölich (ehemals Leiter der Klinischen Pharmakologie an der Medizinischen Hochschule Hannover) der in seinen Studien und öffentlichen Statements (insbesondere um 2003/2004) folgende Zahlen für Deutschland nannte:
    Todesfälle durch Arzneimittel: Er bezifferte die Zahl der Patienten, die jährlich allein in den internistischen Abteilungen deutscher Krankenhäuser an unerwünschten Arzneimittelwirkungen sterben, auf ca. 58.000.
    Vermeidbare Todesfälle: Von diesen 58.000 Fällen schätzte er, dass etwa die Hälfte (ca. 28.000 bis 29.000) durch korrekte Dosierung und Beachtung von Wechselwirkungen vermeidbar gewesen wären.
    Dunkelziffer & Gesamtsituation: Prof. Frölich wies darauf hin, dass die 58.000 Toten nur einen Teilbereich (Innere Medizin) darstellen und Behandlungsfehler außerhalb dieses Bereichs sowie langfristige Schäden (z. B. Dialysepflichtigkeit) noch nicht eingerechnet sind. Er sprach davon, dass auf einen Todesfall durch falsche Medikation etwa 20 Fälle kämen, in denen Patienten lebenslang schwer geschädigt würden.
    : https://de.sott.net/article/25932-…te-Todesursache

    Auch 15% aller Patienten, die ins Krankenhaus kommen, kommen nur wegen einer Arzneimittelvergiftung rein.
    : https://www.symptome.ch/threads/warnun…03/#post-401976

    Ich schreibe das nicht, um einen User anzugreifen, sondern um zu warnen, nicht zu naiv zu sein.
    Ärzte lernen während ihrer Ausbildung nichts zu Neben- und Wechselwirkungen. Das ist Sache der Toxikologen.
    Sie lernen, was sie zu verschreiben haben und sind durch ihre Leitlinie immer abgesichert.
    Die Ärztin aus Rumänien sagte mir sogar wortwörtlich: Nebenwirkungen gibt es doch gar nicht.

    Prof. Fröhlich hatte damals ein Programm als Arzneimittelinformationssystem gefordert, das von Ärzten und Krankenhäusern eingesetzt wird, um schwere Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Überdosierung zu vermeiden und Patienten besser betreuen zu können.
    Die Apotheken-Umschau hatte Mal einen richtig umfassenden Wechselwirkungscheck.
    Wurde dann aber extrem gekürzt, weil man auch sah, wie oft vom Krankenhaus mehrere Medikamente zur Entlassung zusammen verschrieben wurden, die gar nicht gingen. Da erschien dann ein großes Warndreieck.
    Meinem Mann wurde Mal ein Herzmedikament verschrieben (er war vorher mit dem Fahrrad mehrere Km zu ihm gefahren), da nahm er noch das Asthmaspray. Das Herzmedikament zusammen mit dem Asthmaspray waren total inkompatibel und hatten mehr als 40 mögliche Wechselwirkungen. Da war alles an Alterserkrankungen dabei.

    Wir leben nicht in den USA, wo die Opfer oder ihre Angehörigen von Vioxx und vielen anderen vom Markt genommenen oder danach mit fetten Warnungen versehenen Medikamenten (die meist mit anderem Namen bis heute am europäischen Markt sind) von den Herstellern teils Millionen $ Entschädigung bekommen haben.
    Bei uns bekamen die Vioxx-Opfer oder ihre Angehörigen nach der Verhandlung nicht einmal einen feuchten Handschlag.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (25. Juni 2026 um 19:56)

  • Allerdings habe ich weiter recherchiert:
    Prof. Dr. Jürgen C. Frölich forderte bereits in den 1990er und frühen 2000er Jahren eindringlich den Einsatz von computergestützten Programmen zur Vermeidung von Medikationsfehlern.
    Hier sind die Details zu seiner Forderung und dem daraus entstandenen Programm:

    1. Frölich entwickelte an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ein Arzneimittelinformationssystem (AIS), das später unter dem Namen TheraOpt kommerziell vertrieben wurde.

    • Funktionsweise: Es handelte sich um eine Software für Ärzte und Krankenhäuser (ein sogenanntes CPOE-System mit „Clinical Decision Support“). Beim Eingeben einer Verordnung prüfte das System automatisch:
      • Wechselwirkungen zwischen allen vom Patienten eingenommenen Medikamenten.
      • Überdosierungen (basierend auf Alter, Nierenfunktion und Gewicht).
      • Kontraindikationen (z. B. Allergien oder Vorerkrankungen).
    • Ziel: Das System sollte den Arzt während des Verschreibens warnen, bevor der Fehler passiert („Real-time-Check“), anstatt sich nur auf das Wissen des einzelnen Arztes zu verlassen, das bei Tausenden von Wirkstoffen an Grenzen stößt.
    • Der kommerzielle Vertrieb von TheraOpt durch Prof. Fröhlich und seine Firma lief von 2005 bis 2009.
    • Ende: Im Jahr 2009 wurde das System von der ID GmbH & Co. KGaA (heute Teil der ID Health) übernommen. Die Atheso GmbH wurde aufgelöst.
    • Weiterentwicklung:
      • Die ID GmbH integrierte TheraOpt in ihre eigenen Krankenhausinformationssysteme (z. B. ID DIACOS).
      • Die Funktionen von TheraOpt (insbesondere die Dosisprüfung und Wechselwirkungsanalyse) leben heute in Modulen wie ID PHARMA CHECK weiter und werden von der ID GmbH an Krankenhäuser und KIS-Anbieter vertrieben.

    2. Prof. Frölich argumentierte, dass die enorme Zahl an verfügbaren Medikamenten und wissenschaftlichen Publikationen von keinem Arzt mehr im Kopf behalten werden kann.

    • Er forderte eine flächendeckende Einführung solcher Systeme in allen Arztpraxen und Krankenhäusern.
    • Er kritisierte scharf, dass solche Systeme trotz verfügbarer Technologie (schon um 2000) nicht Standard wurden, und machte das Informationsdefizit für einen Großteil der ca. 58.000 jährlichen Todesfälle durch Arzneimittel in Deutschland verantwortlich.
    • Sein Motto war sinngemäß: „Was man nicht im Kopf haben kann, muss im Computer sein.“

    3. Heutige Situation (2026) Die Forderungen Fröhlichs haben sich langfristig durchgesetzt, wenn auch langsamer als von ihm gewünscht:

    • AMTS-Software: Heute ist der Einsatz von Software zur Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) in Krankenhäusern und vielen Praxen Standard (z. B. Module in KIS-Systemen wie SAP, ID-Healthcare oder speziellen AMTS-Tools).
    • Gesetzliche Verankerung: Der aktuelle Aktionsplan AMTS 2026–2029 des Bundesgesundheitsministeriums fordert explizit die weitere Digitalisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Prüfung von Medikationsdaten in der elektronischen Patientenakte (ePA), genau in dem Sinne, wie Frölich es vor Jahrzehnten prognostiziert hat.
    • TheraOpt: Das von Frölich entwickelte System „TheraOpt“ wurde 2009 von der ID GmbH übernommen und ist heute Teil moderner Krankenhausinformationssysteme.

    Fazit: Das von Ihnen gesuchte Programm ist das AIS (später TheraOpt).
    Frölich war ein Pionier, der schon früh erkannte, dass nur eine intelligente Software die Komplexität der modernen Medikamententherapie sicher beherrschen kann.
    TheraOpt existiert nicht mehr als eigenständiges Produkt, sondern als Kernmodul innerhalb größerer AMTS-Lösungen, die gesetzlich und durch den „Aktionsplan AMTS“ des Bundesgesundheitsministeriums gefordert werden.
    Die Funktionen von TheraOpt sind heute ein fester Bestandteil moderner AMTS-Software (Arzneimitteltherapiesicherheit).

    Laut einer repräsentativen Umfrage des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) aus dem Jahr 2021/2022:

    In Arztpraxen ist die Situation etwas besser, aber auch hier gibt es Unterschiede zwischen der Möglichkeit und der tatsächlichen aktiven Nutzung:

    • Verfügbarkeit: Die meisten modernen Praxisverwaltungssysteme (PVS) (z. B. von CGM, Turbomed, Medistar) haben AMTS-Funktionen (wie Therafox oder ifap) bereits integriert oder als Modul verfügbar. Man kann davon ausgehen, dass technisch über 80–90 % der Praxen Zugriff auf solche Tools haben.
    • Aktive Nutzung: Ob die Software auch tiefgreifend zur Prüfung genutzt wird (also nicht nur zum Drucken des Plans, sondern zur aktiven Warnung bei jeder Verordnung), hängt stark vom individuellen Arzt ab. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 60–70 % der Ärzte die integrierten AMTS-Checks regelmäßig nutzen, besonders bei Patienten mit Multimedikation.
    • Hemmnis: Oft werden die Warnmeldungen aus Zeitmangel oder wegen „Alarmmüdigkeit“ (zu viele falsche Warnungen) ignoriert oder das Modul wird nicht vollständig konfiguriert.

    Fazit: Während die technische Ausstattung in Praxen bei über 80 % liegt, nutzen sie tatsächlich nur etwa zwei Drittel der Ärzte aktiv zur sicheren Verordnung. In Krankenhäusern liegt die Quote für echte AMTS-Software-Unterstützung derzeit noch bei nur ca. 25–30 %, soll aber durch aktuelle Fördergelder in den nächsten Jahren stark steigen.
    Von einer flächendeckenden, sicheren Nutzung wie von Prof. Frölich gefordert, sind wir also noch entfernt. Aber doch interessant.

    Also wenn man in eine Situation kommt, in der man in schulmedizinische Hände fällt, hat es Vorteile, wenn ein Programm zur Arzneimitteltherapiesicherheit genutzt wird. Aber es sollte natürlich auch funktionieren.

    Im Fall von Medikamenten, die eine bedingte Zulassung erhalten haben, da man die Nebenwirkungen noch gar nicht alle kennt, hilft so ein Programm aber auch nicht.

    Ob Prof. Frölich wirklich an eine ePA gedacht hat, bezweifle ich zudem.
    250.000 Klinikfälle wegen Medikationsfehlern. : https://www.apotheken-umschau.de/gesundheitspol…en-1475017.html

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (25. Juni 2026 um 19:58)