Nun , Pokerface Donald Trump zeigt der Welt wie es geht andere zum Narren zu halten.
Wie unterschiedlich man das doch wahrnimmt. Pokerface ist der letzte Begriff, der mir zu ihm einfällt.
Er hat ausprobiert, was geht. Die Wahrheit ist, vieles ging nicht so, wie er sich das dachte. ![]()
Bei uns schon, was verschiedene Gründe hat. Einer davon dürfte sein, dass Europa und die EU mit der USA aufgebaut wurden.
Meiner Ansicht nach war Trump nie ein Freund von Europa, da Sitz der Neocons und da verschiedene europäische Länder auch noch bei dem gescheiterten Versuch mithalfen, ihn ins Gefängnis zu bringen (ich hatte mir diverse Auslegungen zu seinem Horoskop angesehen und denke daher nicht, dass er das vergisst).
Er hat die neue deutsche Führung schon bei der Vorstellung in den USA vorgewarnt und Vance hat das ebenso in München.
Gleichzeitig waren die 5% fürs Militär im Hintergrund das vorherrschende Thema.
Abgesehen von seinen diversen vorübergehenden Strategiewechseln haben er und Vance das Meiste doch sehr früh sehr direkt mitgeteilt.
Trump wird jeden Deal mitnehmen, der ihm gemacht wird und den er für akzeptabel hält, da er aufgrund der finanziellen Lage der USA keine andere Option sieht.
Während er nun angeblich versucht, den US-Stellvertreterkrieg in der Ukraine zum Vorteil der USA zu stoppen, versucht er gleichzeitig, wie jeder US-Präsident, auf seine Art und offenbar mit den üblichen Fake-Behauptungen als Vorwand an verschiedenen Stellen die Welt in Brand zu setzen, indem er sich die Bodenschätze anderer Länder aneignen will. Nichts Neues.
Diesmal mit einer neuen Doktrin, die ganz Südamerikas zu dem Besitz der USA machen soll.
Auf den ersten Blick scheint die neue Doktrin ein Eingeständnis des Scheiterns. Denn das:
ZitatDie Geschichte zeigt uns wie einst mächtige Saaten durch überhebliche größenwahnsinnige Poltiker ihre einstige Macht und Einfluss verloren und in die Vergessenheit und Bedeutungslosigkeit gerieten.
gilt eben auch in weiten Teilen für die USA, da man gesehen hat, wie hoch die US-Schulden sind, wie wenig Erfolg die USA hatten, und dass sie teilweise Waffen von einem Land in Asien oder aus der Ukraine holen mussten, um den Jemen anzugreifen oder um Israel Waffen geben zu können.
Da könnte man denken, die USA müssen sich in der aktuellen Lage neu aufbauen und werden versuchen, ihre alte Stärke zurückzugewinnen. Auch wenn man keine vollkommene Abkehr von der bisherigen Politik sieht, oder vom Neokolonialismus. Alleine die mehrfache Erwähnung von Taiwan macht das absolut klar, wie andere Länder auch schon erkannt haben.
Sie wollen sich auch nicht von ihren 800 Stützpunkten zurückziehen. Im Gegenteil.
Bei Softpower denke ich sofort an Spionage und Palantir.
Wenn man den früheren US-Marine Brian hört, der genau versteht, was mit den US-Papieren gemeint ist, da er sie und die Thinktank-Papiere des US-Militärs seit mehr als einem Jahrzehnt auswertet, gibt es nichts Neues. Es ist nur die gut bekannte Wolfowitz-Doktrin in einer neuen Verpackung. :
Wenn ich Brian richtig verstehe, und vergiss nicht, dass sich Trump immer besonders stark gegen Nordstream (die Verbindung Deutschland/Russland) ausgesprochen hatte, dann mag es vielleicht tatsächlich durch ihn provozierte Änderungen geben, die wir positiv empfinden könnten. Vielleicht aber auch nicht.
Er steht jedenfalls voll hinter der zerstörten Nordstream-Pipeline, unserem Bruch mit Russland damit die USA stärker von der EU profitieren können und auch die 5% fürs Militär beruhen auf seiner Forderung. Egal, ob sie für die Ukraine oder die allgemein stärkere Militarisierung der Nato gedacht sind.
Take care. Er wird meiner Ansicht nach wie bisher jede Maßnahme ergreifen und jeden anderen zum Opfer machen, der sich zum Opfer machen lässt, um Amerika wieder groß zu machen. Auch die EU. Wobei die Nato in Sachen Asien sowieso immer vollständig einer Meinung ist.