Beiträge von Die Mama

    Allerdings habe ich weiter recherchiert:
    Prof. Dr. Jürgen C. Frölich forderte bereits in den 1990er und frühen 2000er Jahren eindringlich den Einsatz von computergestützten Programmen zur Vermeidung von Medikationsfehlern.
    Hier sind die Details zu seiner Forderung und dem daraus entstandenen Programm:

    1. Frölich entwickelte an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ein Arzneimittelinformationssystem (AIS), das später unter dem Namen TheraOpt kommerziell vertrieben wurde.

    • Funktionsweise: Es handelte sich um eine Software für Ärzte und Krankenhäuser (ein sogenanntes CPOE-System mit „Clinical Decision Support“). Beim Eingeben einer Verordnung prüfte das System automatisch:
      • Wechselwirkungen zwischen allen vom Patienten eingenommenen Medikamenten.
      • Überdosierungen (basierend auf Alter, Nierenfunktion und Gewicht).
      • Kontraindikationen (z. B. Allergien oder Vorerkrankungen).
    • Ziel: Das System sollte den Arzt während des Verschreibens warnen, bevor der Fehler passiert („Real-time-Check“), anstatt sich nur auf das Wissen des einzelnen Arztes zu verlassen, das bei Tausenden von Wirkstoffen an Grenzen stößt.
    • Der kommerzielle Vertrieb von TheraOpt durch Prof. Fröhlich und seine Firma lief von 2005 bis 2009.
    • Ende: Im Jahr 2009 wurde das System von der ID GmbH & Co. KGaA (heute Teil der ID Health) übernommen. Die Atheso GmbH wurde aufgelöst.
    • Weiterentwicklung:
      • Die ID GmbH integrierte TheraOpt in ihre eigenen Krankenhausinformationssysteme (z. B. ID DIACOS).
      • Die Funktionen von TheraOpt (insbesondere die Dosisprüfung und Wechselwirkungsanalyse) leben heute in Modulen wie ID PHARMA CHECK weiter und werden von der ID GmbH an Krankenhäuser und KIS-Anbieter vertrieben.

    2. Prof. Frölich argumentierte, dass die enorme Zahl an verfügbaren Medikamenten und wissenschaftlichen Publikationen von keinem Arzt mehr im Kopf behalten werden kann.

    • Er forderte eine flächendeckende Einführung solcher Systeme in allen Arztpraxen und Krankenhäusern.
    • Er kritisierte scharf, dass solche Systeme trotz verfügbarer Technologie (schon um 2000) nicht Standard wurden, und machte das Informationsdefizit für einen Großteil der ca. 58.000 jährlichen Todesfälle durch Arzneimittel in Deutschland verantwortlich.
    • Sein Motto war sinngemäß: „Was man nicht im Kopf haben kann, muss im Computer sein.“

    3. Heutige Situation (2026) Die Forderungen Fröhlichs haben sich langfristig durchgesetzt, wenn auch langsamer als von ihm gewünscht:

    • AMTS-Software: Heute ist der Einsatz von Software zur Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) in Krankenhäusern und vielen Praxen Standard (z. B. Module in KIS-Systemen wie SAP, ID-Healthcare oder speziellen AMTS-Tools).
    • Gesetzliche Verankerung: Der aktuelle Aktionsplan AMTS 2026–2029 des Bundesgesundheitsministeriums fordert explizit die weitere Digitalisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Prüfung von Medikationsdaten in der elektronischen Patientenakte (ePA), genau in dem Sinne, wie Frölich es vor Jahrzehnten prognostiziert hat.
    • TheraOpt: Das von Frölich entwickelte System „TheraOpt“ wurde 2009 von der ID GmbH übernommen und ist heute Teil moderner Krankenhausinformationssysteme.

    Fazit: Das von Ihnen gesuchte Programm ist das AIS (später TheraOpt).
    Frölich war ein Pionier, der schon früh erkannte, dass nur eine intelligente Software die Komplexität der modernen Medikamententherapie sicher beherrschen kann.
    TheraOpt existiert nicht mehr als eigenständiges Produkt, sondern als Kernmodul innerhalb größerer AMTS-Lösungen, die gesetzlich und durch den „Aktionsplan AMTS“ des Bundesgesundheitsministeriums gefordert werden.
    Die Funktionen von TheraOpt sind heute ein fester Bestandteil moderner AMTS-Software (Arzneimitteltherapiesicherheit).

    Laut einer repräsentativen Umfrage des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) aus dem Jahr 2021/2022:

    In Arztpraxen ist die Situation etwas besser, aber auch hier gibt es Unterschiede zwischen der Möglichkeit und der tatsächlichen aktiven Nutzung:

    • Verfügbarkeit: Die meisten modernen Praxisverwaltungssysteme (PVS) (z. B. von CGM, Turbomed, Medistar) haben AMTS-Funktionen (wie Therafox oder ifap) bereits integriert oder als Modul verfügbar. Man kann davon ausgehen, dass technisch über 80–90 % der Praxen Zugriff auf solche Tools haben.
    • Aktive Nutzung: Ob die Software auch tiefgreifend zur Prüfung genutzt wird (also nicht nur zum Drucken des Plans, sondern zur aktiven Warnung bei jeder Verordnung), hängt stark vom individuellen Arzt ab. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 60–70 % der Ärzte die integrierten AMTS-Checks regelmäßig nutzen, besonders bei Patienten mit Multimedikation.
    • Hemmnis: Oft werden die Warnmeldungen aus Zeitmangel oder wegen „Alarmmüdigkeit“ (zu viele falsche Warnungen) ignoriert oder das Modul wird nicht vollständig konfiguriert.

    Fazit: Während die technische Ausstattung in Praxen bei über 80 % liegt, nutzen sie tatsächlich nur etwa zwei Drittel der Ärzte aktiv zur sicheren Verordnung. In Krankenhäusern liegt die Quote für echte AMTS-Software-Unterstützung derzeit noch bei nur ca. 25–30 %, soll aber durch aktuelle Fördergelder in den nächsten Jahren stark steigen.
    Von einer flächendeckenden, sicheren Nutzung wie von Prof. Frölich gefordert, sind wir also noch entfernt. Aber doch interessant.

    Also wenn man in eine Situation kommt, in der man in schulmedizinische Hände fällt, hat es Vorteile, wenn ein Programm zur Arzneimitteltherapiesicherheit genutzt wird. Aber es sollte natürlich auch funktionieren.

    Im Fall von Medikamenten, die eine bedingte Zulassung erhalten haben, da man die Nebenwirkungen noch gar nicht alle kennt, hilft so ein Programm aber auch nicht.

    Ob Prof. Frölich wirklich an eine ePA gedacht hat, bezweifle ich zudem.
    250.000 Klinikfälle wegen Medikationsfehlern. : https://www.apotheken-umschau.de/gesundheitspol…en-1475017.html

    Früher gab es auch ein Gesetz, nachdem sich Ärzte nicht bestechen lassen dürfen. Obwohl das schon sehr lange bekannt ist.
    Zuletzt wurde das ganze Gesetz aber komplett außer Kraft gesetzt.

    Hatte vor einiger Zeit einen X-Link mit Video zu den Kinderimpfungen in den USA gepostet. Dort berichtete ein Kinderarzt, dass Kinderärzte ohne die finanziellen Zuwendungen, die sie von Pharma als Prämie für die Verimpfung erhalten, praktisch kaum noch existieren können.
    Dass viele Kinderärzte die Kinder für ihren Profit impfen müssen und keine Rücksicht auf dadurch bedingte Schäden nehmen können.
    Impfen oder nicht impfen?▪

    Eigentlich wollte ich an anderer Stelle etwas schreiben. Das mache ich jetzt hier.
    Bevor ich auf etwas antworte suche ich meist, was ein User vorher zu seinen Krankheiten geschrieben hat.
    Wenn sich ein User als Sympathisant der Schulmedizin geoutet und sogar zu der Aussage: Es gibt wohl kein Medikament, dass wegen seiner "unerwünschten Nebenwirkungen" nicht noch mehr/andere Symptome auslöst. Die dann wieder mit neuen Pillen behandelt werden! geschrieben hatte:

    Nebenwirkungen treten nur selten auf, sicherlich gibt es Nebenwirkungen aber wenn ich ein Medikament nehmen muss, weil ich Krebs habe, ist es mir mehr oder weniger egal ob ich davon Kopfschmerzen bekomme, mir übel wird,... Da geht es dann ja ums Überleben. Denke da nehmen viele die Nebenwirkungen in Kauf.

    Verstehe ich das nicht, denn ich kenne leider keinen, der so eine Behandlung überlebt hat. Meist ist das Palliativbehandlung=Sterbebegleitung.
    Was ist palliative Krebstherapie?
    : https://www.symptome.ch/threads/pallia…lmedizin.91434/

    Meine Tochter glaubt auch an die Schulmedizin.
    Sie hatte ja nicht nur die AB-Induzierte Colitis durch ein auf Verdacht verschriebenes Fluorchinolon-AB ihrer FÄ total unnötig. Da hatte sie noch Glück, dass sie nur einige Wochen krank war und wieder gesund wurde.
    Das geht aber noch weiter mit anderen Nebenwirkungen von anderen Medikamenten. Vor allem seit den C-Spritzen. Ohne Worte.

    So ist z.B. auch eine Freundin vor Jahrzehnten im Krankenhaus gelandet und hat sich dann über das Medikament aufgeregt, dass sie da hinbrachte. Da sagte der Arzt, hat das nicht alles im Beipackzettel gestanden und haben sie das Medikament nicht trotzdem genommen? Dann wussten sie doch, dass das passieren kann. Worüber beschweren sie sich?

    Eine andere Freundin ist 2012 gestorben, nachdem sie einige Zeit vorher am Wochenende vom mobilen medizinischen Notfallteam versehentlich eine längst verbotene tödliche Kombi bekommen hat. Hat lange gelitten.

    Mein Vater ist an der seltenen Nebenwirkung eines Medikaments gestorben. Einem perforierten Magen. Das, obwohl er auch ein Medi zum Magenschutz hatte. Stand auch als Risiko in der Beilage. Mir war seine Ärztin schon vorher suspekt.
    Er sagte mir irgendwann, er wolle lieber zu seiner sehr attraktiven Hausärztin gehen, als zu dem Hausarzt für Naturheilkunde, auch wenn der der bessere Arzt wäre. Die Ärztin wäre quasi sein letzter Spaß.
    Ich hatte ihn dann extra obduzieren lassen, ob er überhaupt die Krankheit hatte, gegen die das Medikament verordnet wurde. Nö. Konnte nicht nachgewiesen werden.

    Meiner Ansicht nach ist es den meisten Ärzten egal, wie viele Nebenwirkungen ein Patient bekommt. Und den Pharmafirmen sowieso.
    Die wollen ja, dass jeder ab 50 dauerhaft Medikamente nimmt. Das hatten sie schon 2003 als Ziel auf einer Börsenseite Pharmawerte geschrieben.
    Jeder Weg zum Reichtum der Pharmafirmen erfordert brutale Opfer. Und die müssen ständig gebracht werden. Von den Patienten.
    Durch Medikamente, die vielen schaden und durch neue Pre-Medikamente dank neuer medizinischer Grenzwerte.

    Erinnere an Prof. Dr. Jürgen C. Frölich (ehemals Leiter der Klinischen Pharmakologie an der Medizinischen Hochschule Hannover) der in seinen Studien und öffentlichen Statements (insbesondere um 2003/2004) folgende Zahlen für Deutschland nannte:
    Todesfälle durch Arzneimittel: Er bezifferte die Zahl der Patienten, die jährlich allein in den internistischen Abteilungen deutscher Krankenhäuser an unerwünschten Arzneimittelwirkungen sterben, auf ca. 58.000.
    Vermeidbare Todesfälle: Von diesen 58.000 Fällen schätzte er, dass etwa die Hälfte (ca. 28.000 bis 29.000) durch korrekte Dosierung und Beachtung von Wechselwirkungen vermeidbar gewesen wären.
    Dunkelziffer & Gesamtsituation: Prof. Frölich wies darauf hin, dass die 58.000 Toten nur einen Teilbereich (Innere Medizin) darstellen und Behandlungsfehler außerhalb dieses Bereichs sowie langfristige Schäden (z. B. Dialysepflichtigkeit) noch nicht eingerechnet sind. Er sprach davon, dass auf einen Todesfall durch falsche Medikation etwa 20 Fälle kämen, in denen Patienten lebenslang schwer geschädigt würden.
    : https://de.sott.net/article/25932-…te-Todesursache

    Auch 15% aller Patienten, die ins Krankenhaus kommen, kommen nur wegen einer Arzneimittelvergiftung rein.
    : https://www.symptome.ch/threads/warnun…03/#post-401976

    Ich schreibe das nicht, um einen User anzugreifen, sondern um zu warnen, nicht zu naiv zu sein.
    Ärzte lernen während ihrer Ausbildung nichts zu Neben- und Wechselwirkungen. Das ist Sache der Toxikologen.
    Sie lernen, was sie zu verschreiben haben und sind durch ihre Leitlinie immer abgesichert.
    Die Ärztin aus Rumänien sagte mir sogar wortwörtlich: Nebenwirkungen gibt es doch gar nicht.

    Prof. Fröhlich hatte damals ein Programm als Arzneimittelinformationssystem gefordert, das von Ärzten und Krankenhäusern eingesetzt wird, um schwere Nebenwirkungen, Wechselwirkungen und Überdosierung zu vermeiden und Patienten besser betreuen zu können.
    Die Apotheken-Umschau hatte Mal einen richtig umfassenden Wechselwirkungscheck.
    Wurde dann aber extrem gekürzt, weil man auch sah, wie oft vom Krankenhaus mehrere Medikamente zur Entlassung zusammen verschrieben wurden, die gar nicht gingen. Da erschien dann ein großes Warndreieck.
    Meinem Mann wurde Mal ein Herzmedikament verschrieben (er war vorher mit dem Fahrrad mehrere Km zu ihm gefahren), da nahm er noch das Asthmaspray. Das Herzmedikament zusammen mit dem Asthmaspray waren total inkompatibel und hatten mehr als 40 mögliche Wechselwirkungen. Da war alles an Alterserkrankungen dabei.

    Wir leben nicht in den USA, wo die Opfer oder ihre Angehörigen von Vioxx und vielen anderen vom Markt genommenen oder danach mit fetten Warnungen versehenen Medikamenten (die meist mit anderem Namen bis heute am europäischen Markt sind) von den Herstellern teils Millionen $ Entschädigung bekommen haben.
    Bei uns bekamen die Vioxx-Opfer oder ihre Angehörigen nach der Verhandlung nicht einmal einen feuchten Handschlag.

    Naturheilung, Gröber hat ja ganze Bücher dazu geschrieben, welche Substanzen bei welchen Medikamenten zusätzlich eingenommen werden sollten. Hatte gestern kurz daran gedacht und es dann verworfen.
    Zum Einen denke ich hier an bekannte Nebenwirkungen als Ursache.

    Zum Anderen daran und das hat mich etwas geschockt:
    5 mg kolloidales Lithium als NEM alleine reicht nicht aus, um eine Hyperkalzämie auszulösen, auch nicht bei längerer Einnahme.
    Allerdings ändert sich das Risiko drastisch in der genannten Dreierkombination (die auch Der "Triple-Effekt" genannt wird):

    • Thiazid-Diuretika und Vitamin D3 erhöhen den Calciumspiegel massiv.
    • Selbst eine minimale Wirkung von Lithium (auch in Mikrodosen) kann den „Sollwert“ der Nebenschilddrüse verschieben und die körpereigene Regulation stören.

    Die 5 mg Lithium sind der „Auslöser am Abzug“, aber die Kugel wird von Vitamin D3 und Thiaziden geladen. Das Risiko einer Hyperkalzämie ist in dieser Kombination erheblich erhöht, unabhängig von der Lithium-Dosis. Regelmäßige Calcium-Kontrollen sind unerlässlich.
    Heißt, wenn man Medikamente nimmt, können manche NEM sogar gefährlich werden.

    Die orthomolekulare Behandlung ist generell eine sinnvolle, wenn auch völlig andere Behandlung.
    Ganzheitlich orientierte, orthomolekular erfahrene Therapeuten und Ärzte sind ja leider Mangelware.<X

    Von Pontius zu Pilatus zu tigern und keiner hat wirklich den Durchblick, sondern macht nur sein Ding, Nebenwirkungen sind dann auch noch das Berufsbild der Toxikologen und nicht der Ärzte, scheint nicht zielführend zu sein.

    Tut mir leid, Emera. In meinen Augen bist Du sehr schnell zum Hausarzt gerannt, der natürlich auf Verdacht (woher soll der wissen was die genaue Ursache ist und nötig und das Beste für Dich gewesen wäre. Der ist nicht Gott.) irgendwelche Blutdruckmittel (also mehrere) verschrieben hat.
    Zudem auch noch Venlafab?? Meinst Du das SNRI Venlafaxin? Und jetzt das Bupropion mit völlig anderer Wirkung. Natürlich auch auf Verdacht/als Versuch.

    Venlafaxin (SNRI): Hemmt die Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin.
    Wirkung: Ausgewogen stimmungsaufhellend und angstlösend. In niedrigen Dosen wirkt es primär serotonerg (ähnlich wie SSRI), in hohen Dosen (>150 mg) kommt die noradrenerge Komponente stärker zum Tragen.
    Bupropion (NDRI): Hemmt die Wiederaufnahme von Noradrenalin und Dopamin. Es hat keine direkte Wirkung auf Serotonin.
    Wirkung: Stark antriebssteigernd, aktivierend und konzentrationsfördernd. Es wirkt eher „stimulierend“ als beruhigend.

    2. Nebenwirkungen im Vergleich

    MerkmalVenlafaxinBupropion
    Sexuelle FunktionHäufige Störungen (Libidoverlust, Orgasmusstörungen).Kaum Beeinträchtigung (oft sogar Verbesserung).
    GewichtKann zu Gewichtszunahme führen (oder neutral sein).Führt oft zu Gewichtsabnahme oder ist neutral.
    Schlaf & AntriebKann müde machen (sedierend) oder schlaflos machen.Wirkt aktivierend; kann zu Schlafstörungen und innerer Unruhe führen.
    AngstWirkt angstlösend (erste Wahl bei Angststörungen).Kann Angst und Unruhe verstärken (bei Panikstörungen oft ungeeignet).
    AbsetzsyndromSehr stark ausgeprägt bei abruptem Stoppen.Geringer ausgeprägt als bei Venlafaxin.
    SpezialrisikoBlutdruckanstieg (dosisabhängig).Senkung der Krampfschwelle (Risiko für epileptische Anfälle).

    Anwendungsgebiete

    • Venlafaxin: Bevorzugt bei Depressionen mit starken Angstkomponenten, Panikattacken oder sozialen Phobien.
    • Bupropion: Bevorzugt bei Depressionen mit Antriebsmangel, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen (ADHS-Symptome) oder wenn sexuelle Nebenwirkungen anderer Medikamente vermieden werden sollen. Auch Mittel der Wahl zur Raucherentwöhnung.

    Bupropion hemmt das Leberenzym CYP2D6.

    Du tust fast als wären das nur Bonbons und keine krassen Medikamente mit zahlreichen möglichen, teils auch gefährlichen irreversiblen Nebenwirkungen, die die eigentliche Ursache der Beschwerden und die Blutwerte verändern und Dir auch schaden könnten.
    Bei den meisten Untersuchungen warst Du nach deiner Beschreibung eh schon medikamentiert und dein Körper stand unter Chemie.

    Schaust Du Dir überhaupt die Packungsbeilagen an? Da steht alles drin, was bekannterweise möglicherweise auftreten kann und wie man sich wann verhalten soll.
    Da steht auch, wann man z.B. Bupropion sofort absetzen muss. Was man tut, wenn es gesteigerte Unruhe auslöst, usw.

    Bupropion kann schwere Nebenwirkungen verursachen, die sofortiges ärztliches Handeln erfordern. Die von Ihnen genannten Punkte sind bekannte, wenn auch seltene Risiken:

    1. Psychische Nebenwirkungen (Unruhe & Suizidalität)

    • Extreme Unruhe & Angst: Bupropion wirkt aktivierend (Noradrenalin/Dopamin). Bei empfindlichen Personen oder zu hoher Dosierung kann dies zu starker innerer Unruhe (Akathisie), Panikattacken, Aggression oder Manie führen. Dies tritt oft zu Beginn der Therapie auf.
    • Suizidgedanken: Wie alle Antidepressiva trägt Bupropion eine Warnung bezüglich suizidaler Gedanken und Verhaltensweisen, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren sowie zu Therapiebeginn. Die aktivierende Wirkung kann einem Patienten die Energie geben, suizidale Pläne umzusetzen, bevor die Stimmung sich hellt.

    2. Neurologische Risiken (Krampfanfälle)

    • Krampfanfälle: Dies ist die spezifischste und schwerwiegendste Nebenwirkung von Bupropion. Es senkt die Krampfschwelle. Das Risiko liegt bei ca. 0,4 % (1 von 250) bei der Standarddosis und steigt bei Überdosierung oder Risikofaktoren (z. B. Essstörungen wie Bulimie/Anorexie, Alkoholentzug, Hirnverletzungen) stark an. Ein schwerer, unbehandelter Krampfanfall kann theoretisch zu bleibenden Hirnschäden führen, ist aber bei Einhaltung der Dosierung und Ausschluss von Risikofaktoren sehr selten.

    3. Weitere schwere Risiken

    • Bluthochdruck: Bupropion kann den Blutdruck signifikant erhöhen (hypertensive Krisen), was regelmäßig kontrolliert werden muss.
      Beleg: Die FDA-Warnhinweise listen Stroke (Schlaganfall), Myokardinfarkt und schwere Hypertonie als seltene, aber mögliche Ereignisse auf.
    • Leberentzündung: In sehr seltenen Fällen löst Bupropion eine schwere, immunvermittelte Leberentzündung aus. Dies kann zu akutem Leberversagen führen, das eine Transplantation erfordert oder tödlich endet. Dies gilt als direkter, aber seltener Schaden.
      Beleg: Es gibt Fallberichte von fulminantem Leberversagen und Todesfällen durch Bupropion-induzierte Hepatotoxizität.
    • Allergische Reaktionen: Schwere Hautausschläge (Stevens-Johnson-Syndrom) oder anaphylaktische Schocks sind sehr selten, aber möglich.
    • Psychotische Symptome: In seltenen Fällen können Wahnvorstellungen, Halluzinationen oder Verwirrtheit auftreten.

    Wichtig: Treten extreme Unruhe, Suizidgedanken oder Anzeichen eines Krampfanfalls auf, muss das Medikament sofort abgesetzt und ein Arzt oder die Notaufnahme aufgesucht werden.

    Nach deiner Beschreibung wird seit 6 Monaten mit div. Medis im Prinzip grundlos in deinem Körper totales Chaos veranstaltet und damit nur versuchsweise an den Symptomen herumgedoktert, da der Grund/die Ursache nicht bekannt ist.
    Wie zum Hohn haben sie Dir auch noch 2 x AD verschrieben, von denen offenbar bekannt ist, dass sie den Blutdruck erhöhen.

    Es ist dein Körper und Du kannst damit machen, was Du willst.
    Du bist auch diejenige, die den Behandlungsvorschlägen der Ärzte zustimmen oder sie ablehnen kann.

    Es sollte klar sein, dass AD wie auch Bupropion direkt in dein zentrales Nervensystem eingreifen. So wie das auch die entsprechenden Pflanzen tun. Das sind völlig entgegengesetzte Wirkungsprofile.
    Wenn Du Bupropion nimmst, solltest Du wissen, was es tun kann. Denn auch wenn Du denkst es tut nichts, ist bekannt, dass es häufig Unruhe auslöst.

    Portulak ist wirklich interessant und hat viele gute Inhaltsstoffe.
    Manche davon, wie die große Menge Oxalsäure sind allerdings weniger beliebt.

    Natürlich ist der Titel des Videos (pro Blatt) Unsinn, denn Lachs hat pro 100 gr. ab 1 Gramm Omega 3. Bei Zuchtlachs mit 2-3 Gramm sogar erheblich mehr.
    Portulak enthält pro 100 gr. ca. 300-400 mg ALA, mehr als anderes Blattgemüse, von denen der Körper dann ca. 10-15% in EPA umwandelt.
    Also nicht Portulak produziert EPA, von dem es laut Video Spuren enthalten soll, sondern der Körper wandelt das ALA zum Teil in EPA um.
    ALA ist ebenfalls eine gute und wichtige Substanz.
    Denke dabei zuerst an Leinöl und schon habe ich einen Artikel zu ALA.
    https:/ / www.zentrum-der-gesu…ng/omega-3-uebersicht/ala▹

    Bin irgendwie so weit wie vorher.
    Habe mangels anderer Quelle die KI befragt.
    Die behauptet:
    Das Produkt Sunburst Saw Palmetto (vertrieben von Salutare Inc., hergestellt von National Vitamin Company) enthält als Hauptwirkstoff einen standardisierten Extrakt aus der Sägepalmenbeere (Serenoa repens).

    Die genaue Zusammensetzung pro Weichgelkapsel (Softgel) lautet:

    • Wirkstoff: 160 mg Sägepalmen-Extrakt (Saw Palmetto Extract).
      • Dieser Extrakt ist standardisiert auf einen Gehalt von 85 % bis 95 % freien Fettsäuren, Estern und Sterolen. Dies ist der pharmakologisch relevante Anteil für die Wirksamkeit bei Prostatabeschwerden (BPH).
    • Trägerstoff: Da es sich um einen lipophilen (fettlöslichen) Extrakt handelt, ist dieser in einem Öl gelöst. Bei Produkten der National Vitamin Company in dieser Form handelt es sich typischerweise um Sojaöl oder ein anderes pflanzliches Öl als Basis für den Softgel-Inhalt.
    • Kapselhülle: Die Hülle der Weichgelkapsel besteht aus Gelatine (oft Rindergelatine), Glycerin und gereinigtem Wasser. Gegebenenfalls können Farbstoffe (wie Eisenoxide oder Titandioxid) zur Kennzeichnung hinzugefügt sein.

    Das Produkt wird als „Pure Saw Palmetto" beworben, was bedeutet, dass es im Gegensatz zu komplexen Prostata-Formeln keine zusätzlichen Zusätze wie Kürbiskernöl, Lycopin, Zink oder Selen enthält. Es ist eine Monopräparation, die sich ausschließlich auf den standardisierten Sägepalmen-Extrakt konzentriert.

    Das Produkt wird nicht aus reinem Sägepalmenöl (dem fetten Öl der Beere) hergestellt, sondern aus einem lipophilen Extrakt.
    Der Unterschied ist für die Wirksamkeit entscheidend:

    • Extrakt vs. Öl: Für medizinische Zwecke (wie bei Prostatabeschwerden) wird die Beere nicht einfach nur ausgepresst (was ein reines Pflanzenöl ergeben würde), sondern mit Lösungsmitteln (meist Hexan oder überkritisches CO₂) extrahiert.
    • Standardisierung: Dieser Prozess entfernt Ballaststoffe und konzentriert die wirksamen Bestandteile. Das Ergebnis ist ein Extrakt, der gezielt auf 85–95 % freie Fettsäuren und Sterole eingestellt ist. Reines Sägepalmenöl hätte einen schwankenden und meist niedrigeren Gehalt an diesen Wirkstoffen und gilt als weniger wirksam.
    • Herstellungsprozess bei Sunburst: Die National Vitamin Company löst diesen hochkonzentrierten Sägepalmen-Extrakt in einem Trägeröl (z. B. Sojaöl), um ihn in die Weichgelkapsel füllen zu können. Der Wirkstoff ist also der Extrakt, nicht das Basis-Öl.
    • Zusammenfassend: Es ist ein in Öl gelöster Standard-Extrakt, kein reines kaltgepresstes Sägepalmenöl.

    Das zuvor von mir verlinkte und sehr gut bewertete Now-Produkt auf der Seite von Bono und Sunburst sind mutmaßlich hinsichtlich der Wirkung weitgehend identisch.

    Beide enthalten 160 mg Sägepalmen-Extrakt, standardisiert auf 85 % Fettsäuren, was der pharmakologisch wirksame Bestandteil ist. Die Wirkung auf die Prostatafunktion beruht auf diesem Extrakt.

    Der Unterschied im Trägeröl (z.B. Sojaöl bei Sunburst, Olivenöl bei NOW Foods) hat keinen relevanten Einfluss auf die Hauptwirkung. Beide Öle dienen lediglich als Lösungsmittel für den fettlöslichen Extrakt.
    Die geringen Mengen der Hilfsstoffe beeinflussen die Wirksamkeit des Sägepalmen-Extrakts nicht.

    Eugen, kannst ja den Hersteller nochmal fragen, auch die KI kann sich irren.
    Aber es sieht so aus, als ob es doch nicht das hochwertige Öl aus der Frucht ist. Ganz schön viel hin- und her.

    Könnte man so sagen. Seit Grapefruit ist eigentlich bekannt, dass zwischen Medikamenten und Pflanzen Wechselwirkungen auftreten können.
    Auf manchen Seiten wie bei drugs.com kann man sich auch genau informieren, wenn man die Mittel weiß.

    Nur homöopathische Sachen kann man sicher ohne Wechselwirkungen nehmen.
    Das ist ja eigentlich auch das Schöne an Regenaplexen.
    Aber es ist ein Kampf gegen Windmühlen, etwas gegen Nebenwirkungen zu nehmen.

    Ich folge Lehmann: https://web.archive.org/web/2024021719…ag.de/index.htm
    Nur noch im Archiv.<X Früher gab es etliche gute und sehr umfassende Seiten zu Psychopharmaka mit allen Untergruppen.
    Freiwillig auf Verdacht ein AD- niemals im Leben. Nur über meine Leiche. :evil:
    Von den Medikamenten-Abhängigen sind 2/3 Frauen. Das Risiko für Abhängigkeits-Probleme ist hoch.

    Könnte sein, dass Emera das Antidepressiva noch nicht lange einnimmt.
    Innere Unruhe ist eine häufige Nebenwirkung zu Beginn einer Behandlung mit Antidepressiva, insbesondere bei SSRI (wie Citalopram, Sertralin) und SNRI. Das Serotoninsystem wird aktiviert, bevor sich die Rezeptoren vollständig angepasst haben.
    Dies kann zu einer vorübergehenden „Überstimulation“ führen (oft als Activation Syndrome bezeichnet).:rolleyes:

    Das sind unsere modernen Ärzte, alles austesten was Kohle bringt.

    Oder unsere modernen Patienten, die auf den Verdacht eines Arztes hin irgendwelche Medikamente einnehmen, wie in der Vergangenheit auch schon meine Tochter ein AB auf Verdacht einnahm, auf das sie AB-induzierte Kolitis bekam.

    Jetzt auf ein Blutdruckmittel und ein Antidepressiva, die man auf Verdacht hin einnimmt, auch noch auf Verdacht hin ein pflanzliches Mittel einzunehmen ist sicher der totale Bringer.8)

    Mögliche Wechselwirkungen Ashwaganda und Blutdruckmittel/Antidepressiva?

    Ja, es gibt mögliche Wechselwirkungen zwischen Ashwagandha und sowohl Blutdruckmitteln als auch Antidepressiva, die eine ärztliche Rücksprache zwingend erforderlich machen.

    1. Wechselwirkungen mit Blutdruckmitteln (Antihypertensiva)

    Ashwagandha hat eine nachgewiesene blutdrucksenkende Wirkung. Studien zeigen, dass die Pflanze den systolischen und diastolischen Blutdruck senken kann, teilweise durch Stressreduktion und Verbesserung der Endothelfunktion.

    • Das Risiko: Die Kombination mit verschreibungspflichtigen Blutdruckmedikamenten (z. B. ACE-Hemmer, Betablocker, Calciumkanalblocker oder Thiazide) kann zu einem additiven Effekt führen.
    • Die Folge: Der Blutdruck könnte stärker als beabsichtigt absinken (Hypotonie). Symptome hierfür sind Schwindel, Benommenheit, Ohnmachtsanfälle und Sturzgefahr.

    2. Wechselwirkungen mit Antidepressiva

    Die Interaktion mit Antidepressiva ist komplexer und hängt von der Wirkstoffklasse ab (z. B. SSRI, SNRI, MAO-Hemmer).

    • Verstärkte Sedierung: Ashwagandha wirkt beruhigend und angstlösend. In Kombination mit Antidepressiva, die ebenfalls müde machen können (z. B. trizyklische Antidepressiva oder bestimmte SSRIs), kann es zu einer verstärkten Müdigkeit, Schläfrigkeit und eingeschränkten Reaktionsfähigkeit kommen.
    • Serotonin-Syndrom (Theoretisches Risiko): Es gibt Hinweise darauf, dass Ashwagandha den Serotoninspiegel beeinflussen kann. In Kombination mit serotonergen Antidepressiva (SSRI, SNRI) besteht ein theoretisches Risiko für ein Serotonin-Syndrom, eine potenziell lebensbedrohliche Überdosierung von Serotonin. Obwohl dies in der Praxis seltener ist als bei anderen Kräutern (wie Johanniskraut), sollten Symptome wie Unruhe, Zittern, Schwitzen, Fieber und Verwirrtheit ernst genommen werden.
    • MAO-Hemmer: Bei dieser speziellen Klasse von Antidepressiva ist besondere Vorsicht geboten, da hier das Risiko für Blutdruckschwankungen und schwere Wechselwirkungen am höchsten ist.


    Ja, sowohl Baldrian als auch Maracuja (Passionsblume) können mit Blutdruckmitteln und Antidepressiva wechselwirken, wobei die Art der Wechselwirkung unterschiedlich ist.

    1. Baldrian (Valeriana officinalis)

    Mit Blutdruckmitteln: Baldrian hat keine direkte, stark blutdrucksenkende Wirkung, kann aber in seltenen Fällen den Blutdruck beeinflussen. Das Hauptrisiko liegt in der verstärkten Sedierung. Wenn Blutdruckmittel (insbesondere solche, die müde machen können) mit Baldrian kombiniert werden, kann dies zu extremer Müdigkeit, Schwindel und Sturzgefahr führen.

    Mit Antidepressiva:

    • Verstärkte Sedierung: Die wichtigste Wechselwirkung ist die additive Wirkung auf das Zentralnervensystem. Baldrian verstärkt die müdemachende Wirkung vieler Antidepressiva (insbesondere trizyklischer Antidepressiva oder solcher mit sedierender Komponente wie Mirtazapin).
    • Serotonin-Syndrom (Theoretisch): Es gibt Hinweise aus In-vitro-Studien, dass Baldrian den Serotoninspiegel beeinflussen könnte. Obwohl klinische Belege fehlen, wird bei der Kombination mit SSRI oder MAO-Hemmern zur Vorsicht geraten, um ein Serotonin-Syndrom (Symptome: Unruhe, Fieber, Zittern) nicht zu riskieren.
    • Leberenzyme: Baldrian kann theoretisch den Abbau anderer Medikamente in der Leber (CYP3A4) hemmen, was deren Wirkung verstärken könnte.

    2. Maracuja / Passionsblume (Passiflora incarnata)

    Mit Blutdruckmitteln: Die Passionsblume hat eine nachgewiesene blutdrucksenkende Wirkung.

    • Das Risiko: In Kombination mit blutdrucksenkenden Medikamenten (Antihypertensiva) kann es zu einem additiven Effekt kommen. Der Blutdruck könnte stärker als gewünscht absinken (Hypotonie), was zu Schwindel, Ohnmacht und Kreislaufproblemen führt. Eine regelmäßige Blutdruckkontrolle ist hier essenziell.

    Mit Antidepressiva:

    • MAO-Hemmer (Kritisch): Die Passionsblume enthält Alkaloide (wie Harmin), die als schwache MAO-Hemmer wirken können. Die Kombination mit verschreibungspflichtigen MAO-Hemmern (eine ältere Klasse von Antidepressiva) ist gefährlich und kann zu einer hypertensiven Krise oder einem Serotonin-Syndrom führen.
    • SSRI/SNRI: Bei modernen Antidepressiva (wie Citalopram, Sertralin) ist das Risiko geringer, aber eine verstärkte Sedierung (Müdigkeit) ist sehr wahrscheinlich. Auch hier wird aufgrund des theoretischen Risikos für das Serotonin-Syndrom zur ärztlichen Rücksprache geraten.
    • Verstärkte Wirkung: Sie kann die Wirkung von anderen Beruhigungsmitteln und Schlafmitteln deutlich verstärken.

    Nein, das halte ich für gar keine gute Idee.:/

    Eugen, ich danke Dir. War einen Versuch wert.
    Nach meiner Recherche wird das Produkt von dem etablierten amerikanischen Auftragshersteller National Vitamin Corp. Inc. (auch National Vitamin Company), hergestellt, der Produkte im Auftrag vieler verschiedener Marken, Apothekenketten, usw. herstellt. Was im allgemeinen nichtöffentlich ist.
    In diesem Fall wird das Produkt ganz explizit im Auftrag des philippinischen Markeninhabers Salutare Inc. unter deren Markenname Sunburst produziert, zu Euch eingeführt und von Salutare auf den Philippinen vertrieben.

    Da der Auftragshersteller National Vitamin Corp. Inc. teilweise NEM nach Wunsch und Auftrag anderer NEM-Anbieter herstellt und nur eine eigene Produktlinie zu haben scheint, Nature's Blend, die völlig andere Kapseln produzieren könnte, scheint es mir etwas kompliziert zu sein, ausgerechnet dieses Produkt zu holen.

    Erinnert mich an einen deutschen Arzt, der um die 2010er Jahre herum bei einem exklusiven amerikanischen NEM-Hersteller verschiedene Produkte in Verpackungen mit seinem eigenen Namen produzieren ließ und hier als seine NEM-Serie verkaufte. Waren teuer, aber nicht überteuert.
    Solche Vertriebswege sind schon länger möglich. Nur dass ich damals den eigentlichen Hersteller und dessen Produkte schnell rausfinden konnte.
    In dem Fall scheint es fast unmöglich.

    Hallo Nelli, wegen der vegetarischen Ernährung würde ich generell zuerst an B12/B-Vitamine denken.

    Gerade die Tage hatte ich mich mit eingestellten Blutwerten beschäftigt und festgestellt, dass schon eine Zeit der Immobilität, also längeres liegen, dafür sorgt, dass Kalzium aus den Knochen austritt. Was im Umkehrschluss zeigt, wie wichtig Bewegung eigentlich ist.
    Und natürlich können auch manche Medikamente die Knochen entkalken.

    Zu Kalzium gibt es direkt entgegengesetzte Ansichten. Hatte Mal einige zusammengefasst:
    Vitamin- und Mineralstoffrechner einer amerikanischen Frauengruppe mit Auswertung des speziellen Bedarfs bei verschiedenen Erkrankungen▪
    Das scheint mir wie zwei unterschiedliche Evangelien zu sein.
    Was mich angeht, weiß ich nicht, wo die Wahrheit liegt.8)

    Fischplatte im 5-Sterne-Restaurant: 20 g Räucherlachs, 50 g Dorado, 2 Shrimps, 1 Salatblatt und ein Klecks Knoblauchmayonese. Alles wurde mit der Pinzette auf einem Riesenteller arrangiert. Kostenpunkt: nur 200 000.- Gs. :S

    Die Annahme, dass es 5 Sterne Restaurants geben könnte, liegt wohl daran, weil es neben der reinen Bewertung des Essens/der Küchenleistung mit 1-3 Sternen, beliebtes Thema in deutschen Krimis und hier ganz gut erklärt, warum der Chef unserer Tochter das für ein völlig abartiges System hält : https://www.americanexpress.com/de-de/amexcite…-auszeichnungen auch noch diverse Reise-/Restaurantführer für Restaurantbesucher gibt.

    Tatsächlich gibt es, was das eigentliche Essen und die Bewertung der Köche angeht, max. 3-Sterne als höchste Bewertung.

    Hier ist die Übersicht der 5 wichtigsten Bewertungssysteme im direkten Vergleich:

    SystemSymbolSkalaHauptfokus
    Michelin Guide1–3 SterneReine Küchenleistung
    Gault&Millau🧢1–5 HaubenKüche, Service, Ambiente
    Schlemmer Atlas🥄1–5 KochlöffelBreite Gastronomie, Preis-Leistung
    Falstaff🍴1–5 Gabeln (0–100 Pkt)Gesamterlebnis, Wein
    Forbes Travel Guide1–5 SterneLuxus-Service, Ambiente, Küche

    Wie Du siehst, bewertet nur der Forbes Travel Guide für Restaurantbesucher mit 5 Sternen. Dabei bewertet er mehr als nur die Küchenleistung.

    Mich interessiert das Thema, da unsere Tochter Küchenchefin in einem gehobenen Gourmet-Restaurant ist und die Sterne schon früher Thema waren, nachdem einige Gäste sagten, dass es 2-Sterne verdient hätte.

    In solchen Restaurants muss man reservieren.
    Aber schon, wenn man auf Internetseiten die Restaurantbewertungen liest, und sieht, dass Leute z.B. über TripAdvisor reservieren und weil da was mit der Reservierung komplett schief gelaufen ist und sie deshalb an dem entsprechenden Abend keinen Platz im Restaurant bekommen hatten das Restaurant komplett abwerten, sieht man, wie absurd diese ganzen Bewertungssysteme irgendwie sind. Denn wer liest schon, was genau zur Abwertung geführt hat.

    Bei uns in D bekommst Du in einem 3-Sterne-Restaurant, egal wie viel da auf dem Teller liegt, sicher keine Fischplatte als Hauptspeise für umgerechnet 28 Euro. Möglicherweise nicht einmal als Vorspeise.
    Aber es sollte ein unvergessliches Geschmackserlebnis sein.
    Auch für den Besuch des Restaurants an Feiertagen bei unserer Tochter sparen manche Menschen, weil sie es als besonderes Geschmackserlebnis empfinden, das sie sich wert sind.
    Wenn man sich ein 5-6-Gänge Menü mit ausgesuchtem Aperitif und erlesenen Weinen leistet, kostet das richtig Geld. Grenzen nach oben offen.

    Natürlich lebt ein Gourmet-Restaurant von gut-situierter Kundschaft, absetzbaren Geschäftsessen, besonderen Familienfeiern, Schauspielern, Besuchern und Sportlern des jährlichen Reitturniers (Vieles was früher im Pferdesport noch erlaubt war, ist bei uns längst verboten.), usw.

    Bei dem Thema muss ich auch daran denken, dass ich vor ca. 25 Jahren bei makeupalley in den USA angemeldet war und es dort eine Diskussion zur Creme de la Mer gab/sicher noch gibt.
    Damals schrieb ein User, wie könnt ihr über eine derart teure Creme diskutieren/sie Euch kaufen, während es bei uns Rentner gibt, die so arm sind, dass sie sich nur von Hundefutter ernähren können.
    Denn natürlich kann man den entsprechenden Betrag und mehr auch an einem Abend in einem Gourmet-Restaurant ausgeben, während andere sich von dem Geld 1 Monat lang ernähren müssen/ihn in manchen Ländern gar nicht zur Verfügung haben.:/

    Vielleicht ist das für die Männerwelt interessant. Werbung oder Aufklärung?
    Denn was ist USPlus® und Prosterol® genau?

    USPlus® ist ein patentierter, hochreiner lipidosterolischer Extrakt aus der Sägepalme (Serenoa repens), der vom Hersteller Valensa International produziert wird. Er gilt als „Goldstandard" unter den Sägepalmen-Extrakten für die Männergesundheit.
    : https://valensa.com/products/usplus/

    Hier sind die entscheidenden Merkmale, die USPlus® von generischen Produkten unterscheiden:
    USP-Verifizierung (Reinheitsgarantie): USPlus® ist der einzige Sägepalmen-Extrakt auf dem Markt, der vom United States Pharmacopeia (USP) verifiziert wurde. Dies bestätigt offiziell, dass das Produkt frei von Verfälschungen (Adulteration) ist. Viele günstige Konkurrenzprodukte werden oft mit billigen Pflanzenölen (z. B. Oliven- oder Palmöl) gestreckt; USPlus® garantiert 100 % reine Sägepalmen-Lipide.

    Extraktionsverfahren (CO2 statt Hexan): Der Extrakt wird mittels superkritischer CO2-Extraktion gewonnen. Dieses Verfahren ist lösemittelfrei und schonend.
    Im Gegensatz dazu verwenden viele andere Hersteller das chemische Lösemittel Hexan, das Rückstände hinterlassen kann.
    Das CO2-Verfahren sorgt für ein Lipidprofil, das dem des europäischen Arzneimittels Permixon® entspricht, aber ohne chemische Lösemittel auskommt.

    Studien belegen, dass USPlus® spezifisch das Enzym 5-Alpha-Reduktase hemmt, welches Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) umwandelt – den Haupttreiber für Prostatavergrößerung und erblich bedingten Haarausfall.
    Es unterstützt die Prostata- und Blasengesundheit (Verbesserung des Harnflusses, weniger nächtliches Wasserlassen).
    Es zeigt in Studien eine Verbesserung der Lebensqualität bei Männern mit leichten bis mittleren Symptomen (LUTS) innerhalb von 12 Wochen.

    Eine neuere Variante, USPlus® PRO, zeigt zudem positive Effekte auf die sexuelle Funktion.
    Die Beeren werden wild gesammelt (wild-harvested) im Südosten der USA (hauptsächlich Florida), dem einzigen natürlichen Wachstumsgebiet der Serenoa repens.
    Zusammenfassend: Wenn Sie ein Supplement kaufen, das „USPlus®" auf dem Etikett ausweist (oft in Kombination mit Marken wie z.B. 1MD ProstateMD oder Durable Prostate), erhalten Sie ein pharmazeutisch geprüftes, unverfälschtes Sägepalmen-Öl mit nachgewiesener biologischer Aktivität, im Gegensatz zu vielen Standard-Extrakten.

    Das Doctor's Best Saw Palmetto Standardized Extract with Prosterol® ist ein hochwertiges Produkt, das in puncto Reinheit und Wirkstoffgehalt direkt mit Spitzenextrakten wie USPlus® vergleichbar ist.

    Hier sind die entscheidenden Fakten im Unterschied zu generischen Produkten:
    Verwendung von Prosterol® (Euromed): Der entscheidende Qualitätsfaktor ist der eingetragene Rohstoff Prosterol®. Dies ist ein patentierter, lipidosterolischer Extrakt des spanischen Herstellers Euromed.
    https:/ / euromedgroup.com/saw…-berry-extract-prosterol/

    Extraktionsverfahren: Prosterol® wird mittels superkritischer CO2-Extraktion gewonnen. Es werden keine chemischen Lösungsmittel (wie Hexan) verwendet. Das macht es technologisch ebenbürtig mit USPlus®.
    Standardisierung: Der Extrakt ist garantiert auf 85–95 % freie Fettsäuren und einen spezifischen Gehalt an Phytosterolen eingestellt. Dies entspricht exakt dem medizinischen Standard für Wirksamkeit.
    Herkunft und Sicherheit:
    Da Euromed ein etablierter europäischer Hersteller von Pflanzenextrakten ist, unterliegt die Produktion strengen Kontrollen (GMP, Rückverfolgbarkeit).
    Das Risiko einer Streckung mit billigem Ölen ist bei einem markengeschützten Rohstoff wie Prosterol® nahezu ausgeschlossen. Der Hersteller garantiert die Authentizität des Fettsäureprofils.
    Darreichungsform: Doctor's Best verwendet Weichkapseln (Softgels). Da die Wirkstoffe fettlöslich sind, ist dies die ideale Form für eine gute Aufnahme im Körper, besser als trockene Hartkapseln mit Pulver.

    Fazit: Auch dieses Produkt enthält echtes, hochkonzentriertes Sägepalmen-Öl in Form eines reinen CO2-Extrakts.
    Durch die Verwendung der Markenrohstoffzutat Prosterol® unterscheidet es sich positiv von vielen No-Name-Produkten und bietet eine Qualität, die klinischen Studienstandards entspricht. Sie können es bedenkenlos als hochwertige Alternative zu USPlus® betrachten.

    Also wenn jemand ein hochwertiges standardisiertes, auf Wirksamkeit getestetes Produkt aus Sägepalmen-Öl sucht, ist das ein Hinweis.
    Sicher gibt es noch weitere.

    Autogenes Training und die 5 Tibeter, sehr bedingt auch Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, hatten mich Jahrzehnte im Leben immer wieder erfolgreich begleitet. Wobei die einfachste Methode für mich die ist, seinen Gedanken zu sagen, dass sie das Bett verlassen und verschwinden sollen, weil man jetzt schlafen will. Denn auch das hat schon funktioniert.

    Doch wenn sich Menschen in einer Lebenssituation befinden, die ihnen psychisch nicht gut tut, und davon gibt es viele unterschiedliche Variationen, dann helfen ab einem bestimmten Punkt alle Entspannungstechniken der Welt nichts mehr, egal wie gut sie vorher funktioniert haben.
    Dann muss man sein Leben entweder selbst ändern, oder das Leben ändert, wie bei mir und unzähligen anderen Menschen, das Leben für sie auf eine andere Weise, als sie es wirklich wollten. Aber das ist jetzt für mich auch egal, da ich 69 bin.

    Hatte Anfang der 80er Jahre bei der VHS in Frankfurt einen Kurs autogenes Training gemacht.
    In einem Kurs hat man immer einen Menschen mit Stimme, um die Technik und die Sätze zu lernen. Ich weiß nicht mehr, ob damals auch Musik eingeschaltet wurde. Möglich.
    Ich verstehe diese Videos als Anleitung die Technik auch ohne Lehrgang zu lernen.
    Generell finde ich es wichtig, dass man die Stimme entspannend findet und auch entspannende Musik ist kein Fehler.

    Autogenes Training zu lernen, hat mir danach immer wieder geholfen. Besonders bei der Geburt 86. Wenn ich ein Baby auf dem Arm hatte, habe ich es oft gemacht. Das Wichtigste für mich -ein bestimmtes Atmen und das damit verbundene Gefühl loszulassen.
    Habe später mit meinen Jungs Abends auch längere Zeit autogenes Training gemacht, nachdem wir ein großes Zimmer für beide Söhne fertiggemacht hatten, und unser jüngerer Sohn mit 2 Jahren aus dem kleinen Bett in unserem Schlafzimmer als ständigem Schlafplatz verbannt wurde. Auch wenn es ihn überzeugt hatte, dass er jetzt ein großer Junge ist, war das schwer für ihn. Aber auch für den Älteren, der eigentlich für immer Mamas einziger Liebling bleiben wollte.

    Man muss dabei auch nicht liegen. Die Übungen funktionieren bei der Geburt im Stehen genauso wie bei der Arbeit auf der Toilette8) im Sitzen, wenn man das Gefühl hat, man muss sich Mal einen Moment entspannen. Überall da, wo es gebraucht wird.:)

    Aber sogar in der Reha, da gab es verschiedene Kurse nach verschiedenen Techniken, war ein Kurs nur eine Art autogenes Training. Glaube die Person, die damals diesen Entspannungs-Kurs leitete, war nur eingesprungen, um einen erfahrenen Trainer zu ersetzen.
    Da bin ich gelandet, als all diese Techniken oftmals nicht mehr halfen.8)

    Danke für den Hinweis, Eugen. :)
    Bislang hatte ich offenbar immer noch nicht realisiert, worauf es ankommt.
    Das verlinkte Produkt enthält ja auch noch die Angabe: ✓ Standardisiert auf 85% Fettsäuren.
    Aber der Sägepalmenextrakt ist in dem Fall nur in Olivenöl gelöst.
    Diese Kapseln enthalten nur einen kleinen Bruchteil des Sägepalmenöls, da im Extrakt/Pulver nur wenig davon enthalten ist. Um die wirksame Menge an Sägepalmenöl einzunehmen, müsste Mann 7 bis zu 10 solcher Kapseln, bei manchen Produkten auch mehr Kapseln einnehmen.
    Daher haben diese Kapseln oft nur eine unzureichende Wirkung.
    Auf vielen Produkten steht dann ja auch deutlich aus Sägepalmenfruchtextrakt oder so ähnlich.

    Da alle Kapseln die Bezeichnung Sägepalmenextrakt tragen und es sehr schwer ist, überhaupt Kapseln mit dem echten Öl zu finden, könnte man davon ausgehen, dass es sich hier um eine Art Verbrauchertäuschung handelt.:/
    Es gibt sogar Studien zu diesem Problem, wie diese: https:/ / europepmc.org/article/PMC/3798925▹

    Ein Produkt habe ich (ohne Werbung machen zu wollen) aber doch gefunden. Zumindest hat mir die KI, die ich sicherheitshalber befragte, bestätigt, dass es sich dabei um das Sägepalmenöl handelt.
    Was denkst Du?
    Es enthält: Prosterol® - Sägepalmenextrakt und hat entsprechend auch einen höheren Preis.
    Doctor's Best Saw Palmetto Standardized Extract with Prosterol enthält einen reinen standardisierten Sägepalmenextrakt, der 85% bis 95% Sägepalmenfettsäuren sowie Pflanzensterine enthält.
    https:/ / www.metasport.de/de/…-320-mg-60-softgels_23794▹

    Aber die sind auch sehr gut bewertet und enthalten kein Olivenöl: https://de.iherb.com/pr/now-foods-s…e-softgels/6106

    Sägepalmenbeerenextrakt (Serenoa repens) (Standardisiert auf 85-95% Fettsäuren) (USPlus®)320 mg**
    Cucurbita pepo (Kürbiskernöl) (kalt gepresst)80 mg


    Was ich dabei jetzt nicht so ganz kapiere, ist, dass dieses Öl ja auch im Bereich Schönheit eingesetzt wird. Aber tatsächlich scheint auch der Erwerb des Öls bei uns ein Problem zu sein und man muss auf die USA oder China ausweichen.

    Jedenfalls wäre es schön, wenn Du das von Dir benutzte Produkt Mal verlinkst, weil man sich einen Wolf suchen kann.<X

    Zur Sicherheit habe ich noch deine Laborwerte mit den Labordaten meines Mannes verglichen.
    Die Grenzwerte Erytrhrozyten bei dem Labor meines Mannes liegen bei 4.00-5.65 T/l.
    T/L steht für Tera pro Liter und Tpt/l steht für Tera-Partikel pro Liter.
    Es findet also kein Umrechnungsfaktor statt; der Zahlenwert bleibt gleich.
    Heißt, das entspricht 4.00-5.65 Tpt/l.
    Bei dem Labor meines Mannes wäre dein Wert niedrig normal, aber nicht unterhalb Normalwert.

    HB=Hämoglobin, Der Normbereich für Männer liegt ca. bei 8,4–11,2 mmol/l bzw. 13,5–18,0 g/dl.
    Die Grenzwerte Hämoglobin bei dem Labor meines Mannes liegen bei 12.5-17.2 g/dl.
    Das entspricht umgerechnet etwa zwischen 7,8 und 10,7 mmol/l.
    Bei dem Labor meines Mannes wäre dein Wert niedrig normal, aber nicht unterhalb Normalwert.

    RDW in fl gibt es im Labor meines Mannes nicht.
    RDW-SD misst die Variation der Größe der roten Blutkörperchen

    Normalbereich: ~39–46 fL
    Ein hoher RDW-SD-Wert kann auf Anämie oder Nährstoffmangel hinweisen.
    Ein niedriger RDW-SD-Wert ist in der Regel klinisch nicht signifikant.
    Der RDW-SD-Wert muss zusammen mit Hämoglobin und MCV interpretiert werden.
    Danach : https:/ / healthmatters.io/und…d-cell-distribution-width
    könnte ein RDW von ca. 48 fl auch auf Eisen-, Folsäure und/oder B12-Mangel hindeuten.

    Der RDW-Wert wird bei ihm als Prozentsatz angegeben und liegt typischerweise zwischen 11,5% und 14,5%.
    Die Grenzwerte RDW bei dem Labor meines Mannes liegen bei 11.5-15.0%.

    Eigentlich sind deine Blutwerte, wenn ich sie mit dem Labor meines Mannes vergleiche bis auf Calcium zwar suboptimal, aber nicht so bedenklich, wie die KI und diverse Seiten mir einreden wollten. Das freut mich.:)

    Die Untersuchung war am 2.04.26. Nach 2,5--3 Monaten könnte man vielleicht das Blut zur Kontrolle nochmal nachuntersuchen lassen.
    Vielleicht hast Du das Vitamin D irrtümlich Abends und Morgens vor der Blutabnahme genommen oder so, oder irgendwas ist schiefgelaufen, und Du hast es danach ja eh abgesetzt. Dabei kannst Du gleich den PHT-Wert messen lassen.:/

    Die Harnsäure unter Allopurinol soll nach der Seite ja bis zu alle 3 Monate getestet werden: https://med-nebenwirkungen.de/allopurinol/

    Vielleicht schaust Du für Tipps zum alternativen Senken der Harnsäure Mal hier rein: Gicht und Harnsäure-Senker▪

    Also wir haben jetzt 2 kg TK-Sardinen geholt. Nehmen mehr Platz weg, als erwartet.
    Nachdem wir früher manchmal welche aus dem Tierhandel für die 4-beinigen Jungs geholt hatten und das immer ziemlich kleine Fische waren, sind wir doch überrascht, dass sie 16-18 cm groß sind.
    Aber 16-18 cm entspricht exakt der Größe von Sardinen als Speisefisch.:)

    Aber: Der Calciumwert im Blut kann auch durch verschiedene Faktoren kurzfristig erhöht sein.
    Man unterscheidet dabei zwischen einer echten Erhöhung (Hyperkalzämie) und einer scheinbaren Erhöhung (Pseudohyperkalzämie) durch Messfehler oder Bindungseffekte.
    Scheinbare Erhöhung (Pseudohyperkalzämie)

    Dies ist eine häufige Ursache für kurzfristig auffällige Werte, bei der das biologisch wirksame, ionisierte Calcium eigentlich normal ist.

    • Erhöhter Eiweißgehalt (Albumin): Etwa 40–45 % des Calciums sind im Blut an Eiweiße (vor allem Albumin) gebunden. Ist der Eiweißspiegel im Blut erhöht (z. B. durch Dehydrierung oder bestimmte Erkrankungen), wird mehr Calcium mitgemessen, obwohl der aktive Anteil unverändert ist.
    • Fehler bei der Blutentnahme: Ein zu langes Stauen der Vene vor der Abnahme führt dazu, dass Wasser aus dem Blut in das Gewebe tritt, während Proteine und Calcium im Gefäß konzentriert bleiben. Dies kann den gemessenen Wert fälschlicherweise um bis zu 10–15 % erhöhen. Auch eine Blutentnahme im Liegen statt im Sitzen kann den Wert leicht verfälschen.

    Oder: Kurzfristige echte Erhöhungen
    Diese Faktoren führen zu einem tatsächlichen Anstieg des freien Calciums im Blut:

    • Flüssigkeitsmangel (Dehydrierung): Dies ist eine der häufigsten Ursachen für einen kurzfristigen Anstieg. Durch den Wasserverlust steigt die Konzentration aller gelösten Stoffe im Blut, einschließlich des Calciums. Gleichzeitig wird weniger Calcium über die Nieren ausgeschieden.
    • Medikamente: Bestimmte Arzneimittel können den Calciumspiegel schnell ansteigen lassen:
      • Thiazid-Diuretika: Diese entwässernden Medikamente (z. B. Hydrochlorothiazid) fördern die Calciumrückresorption in der Niere.
      • Lithium: Wird in der Psychiatrie eingesetzt und kann die Freisetzung von Parathormon beeinflussen.
      • Vitamin D und Calcium-Präparate: Eine akute Überdosierung oder hochdosierte Einnahme kurz vor der Blutabnahme kann den Wert treiben.
    • Lange Immobilisierung: Bei vollständiger Ruhigstellung (z. B. nach Unfällen oder bei Bettlägerigkeit) wird Knochenmasse abgebaut, was Calcium ins Blut freisetzt. Dieser Effekt kann bei jungen Menschen bereits nach wenigen Tagen eintreten.
    • Akute Erkrankungen: Eine akute Nebennierenrindeninsuffizienz (Addison-Krise) oder eine schwere Schilddrüsenüberfunktion können den Spiegel kurzfristig erhöhen.

    Ich habe jetzt eine Frage kann mir jemand Tipp geben wie ich um die Nebenschilddrüsen Szinti herum komme? Nicht das davor Angst hätte, aber heutzutage bin aufgrund der aktuellen Entwicklung seit 2020 unsicher, weil die überall Mist reinmachen um alle zu vergiften.

    Wegen der Szinti:
    1. Blutuntersuchung (PTH): Der erste und wichtigste Schritt
    Eine Blutuntersuchung auf Parathormon (PTH) ist zwingend erforderlich und muss zuerst erfolgen. Sie ist der Schlüssel zur Unterscheidung der Ursachen:

    • PTH erhöht oder "normal hoch": Der Verdacht auf einen primären Hyperparathyreoidismus (Überfunktion der Nebenschilddrüse) bestätigt sich. Dies wäre die häufigste gutartige Ursache.
    • PTH erniedrigt (supprimiert): Das Hormon wird unterdrückt, weil das Calcium so hoch ist. Da Sie auch eine Anämie haben, ist dieser Befund besonders wahrscheinlich.

    2. Nebenschilddrüsen-Szintigraphie: Erst im zweiten Schritt
    Eine Szintigraphie ist nicht das Mittel der ersten Wahl zur Diagnose, sondern dient der Lokalisierung.

    • Wann nötig? Sie wird nur durchgeführt, wenn der Bluttest einen primären Hyperparathyreoidismus (PTH erhöht) bestätigt hat. Dann sucht man damit das konkrete Adenom (den vergrößerten Knoten) für eine eventuelle Operation.
    • Wann sinnlos? Wenn das PTH im Blut erniedrigt ist, ist eine Nebenschilddrüsen-Szintigraphie nutzlos, da das Problem nicht in der Nebenschilddrüse liegt.

    Hallo Martog. Schön Dich wiederzusehen. :)
    Dir geht es wie mir. Deshalb hab ich erstmal meine alten Blutwerte gesucht, um zu prüfen, ob sie was verändert haben.
    Aber 2018 im Krankenhaus lag der Calcium-Wert auch schon bei 2,03-2,6 mmol/l und in anderen Ländern liegt er auch wie bei uns, wenn nicht sogar niedriger.
    Normalerweise schaue ich mir nur die Blutwerte der Familie an. Ich habe keine medizinische Ausbildung. Aber für Dich mache ich eine Ausnahme.

    Es ist kaum vorstellbar, dass 4.000 IE zu so hohen Kalziumwerten führen.
    Zum Einen ist nicht bekannt, wie hoch dein Kalziumwert vorher war, da er 2010 (ist ja schon was her) nicht gemessen wurde und zum Anderen habe ich unter Vitamin D3 mehrere Fälle aus den USA gepostet, in denen das NEM viel mehr Vitamin D3 enthalten hatte, als angegeben war.
    Wenn man das weiterverfolgt, ist es wie beim Trockenfutter für Tiere sogar Standard, dass das Vitamin D Produkt höher dosiert wird, um am Ende noch den zugesagten Gehalt zu haben. Manchmal wird er auch massiv überschritten.

    Eine andere Sache ist, dass Du schreibst: Habe deswegen mehre Sachen die den Wert hochtreiben schon reduziert. Aber das ist anderes Thema.
    Um alles zu beurteilen, wäre das natürlich wichtig.
    Denn es gibt einige Substanzen, wie Lithium und Thiaziddiuretika, die in Kombination mit D3 (vor allem wenn es höher ist) auch hohes Kalzium verursachen können.
    Auch langes Liegen (Immobilisation) kann zu einem Anstieg des Calciumspiegels im Blut führen, ist aber als alleinige Ursache für einen Wert von 3,31 mmol/l bei einem Erwachsenen extrem unwahrscheinlich.

    Wenn ich die brave-KI frage:
    Es ist möglich, dass die 4.000 IE Vitamin D3 maßgeblich zur Erhöhung beigetragen haben, insbesondere wenn eine unerkannte Veranlagung (wie eine beginnende Nebenschilddrüsenüberfunktion oder Sarkoidose) vorlag. Bei einem gesunden Stoffwechsel führt diese Dosis jedoch selten zu Werten über 3,0 mmol/l.

    Dringende Schritte:

    • Vitamin D sofort absetzen, bis die Ursache geklärt ist.
    • Parathormon (PTH) bestimmen lassen: Ist es erhöht, liegt der Verdacht auf eine Nebenschilddrüsenüberfunktion nahe. Ist es supprimiert (niedrig), könnte eine Vitamin-D-Intoxikation oder ein tumoröses Geschehen vorliegen.
    • 25-OH-Vitamin-D-Spiegel messen: Bei einer Intoxikation sind die Werte oft extrem hoch (>150 nmol/l oder >60 ng/ml).

    Hinweis: Ein Calciumwert von 3,31 mmol/l ist ein potenzieller Notfall. Bitte suchen Sie umgehend einen Arzt auf.

    Eine andere Seite:
    Bei erhöhtem Kalziumspiegel (über 2,55 mmol/L):

    • Trinken Sie mehr Wasser (2–3 Liter pro Tag, es sei denn, Sie haben Nieren- oder Herzprobleme) – dies hilft den Nieren, überschüssiges Kalzium auszuscheiden.
    • Lassen Sie Ihren Parathormonspiegel überprüfen – dies ist der erste Schritt zur Unterscheidung zwischen PTH-abhängiger und PTH-unabhängiger Hyperkalzämie.
    • Wenn Sie Vitamin-D- oder Kalziumpräparate einnehmen, setzen Sie diese ab, bis Sie Ihren Arzt aufsuchen.
    • Prüfen Sie, ob Sie Thiaziddiuretika oder Lithium einnehmen – besprechen Sie eine mögliche Alternative mit Ihrem Arzt.
    • Kalziumwert 2,55–3,0 mmol/l – innerhalb von 1–2 Wochen ist eine Konsultation mit einem Therapeuten oder Endokrinologen geplant.
    • Kalziumwert über 3,0 mmol/L – innerhalb der nächsten Tage einen Arzt aufsuchen; über 3,5 mmol/L – einen Krankenwagen rufen.

    https:/ / moyanaliz.ru/indicators/kalcij

    Also der Calcium-Wert ist eindeutig viel zu hoch.

    Normalerweise werden im Labor nur die abweichenden Werte fett angezeigt. Hier muss man aufpassen, da sie nicht gekennzeichnet sind.

    1. Calcium stark erhöht/Calcium korrigiert etwas besser
    2. HB erniedrigt
    3. Erys erniedrigt
    4. RDW erhöht
    5. ALB und Na noch normal, aber hoch (wahrscheinlich trinkst Du zu wenig, was auch die anderen Werte leicht verfälschen kann)

    Tatsächlich passen alle deine Blutveränderungen nur dann perfekt, wenn das Vitamin D3 Präparat eine versteckte viel höhere Dosis enthält.
    Alle anderen Auswertungen, die ich vorher gemacht hatte, umfassen diverse mögliche Erkrankungen, die man nicht haben will.8)
    KI:
    Ja, eine Vitamin-D-Intoxikation durch eine viel zu hoch dosierte Einnahme (z. B. durch einen Herstellungsfehler) kann trotz normaler bis guter Stoffwechselwerte (wie Niere, Leber, SD) zu einem Calciumwert von 3,31 mmol/l und einem erhöhten RDW von 47,7 fl führen.
    Auch die Kombination aus Erythrozyten 4,07 Tpt/l, Hb 7,9 mmol/l und einem erhöhten RDW von 47,7 fl passt zu einer Vitamin-D-Intoxikation durch eine versteckte Mega-Dosis.

    Fazit: Der leicht erniedrigte Erythrozytenwert und das sehr niedrige Hämoglobin bei gleichzeitig erhöhtem RDW deuten auf eine mögliche gestörte Blutbildung hin. Fallberichte zeigen, dass eine massive Vitamin-D-Überdosierung zu einer sekundären Myelofibrose (Vernarbung des Knochenmarks) führen kann. Dies verursacht eine Anämie mit chaotischer Zellproduktion – genau das Muster Ihres Blutbildes. Die Nieren können dabei noch normal funktionieren. Eine Vitamin-D-Intoxikation ist die wahrscheinlichste Erklärung für die Gesamtkonstellation.

    Ob deine ganzen Blutveränderungen mit dem Allopurinol zusammenhängen können, das bereits 1966 in den USA zugelassen wurde, habe ich auch geschaut. Wenn man nur das zu den seltenen schweren Nebenwirkungen in Verbindung mit Allopurinol liest, passt das erstmal nicht richtig mit all deinen Blutwerten, da deine Leber- und Nierenwerte normal sind.
    Aber wenn man dann bei drugs.com schaut, sieht die Sache ganz anders aus.

    Denn wenn man das sieht, kann man sich fragen, welche Erkrankung kann Allopurinol nicht möglicherweise auslösen?
    : https://web.archive.org/web/2025042904…de-effects.html

    Aus dem Bereich: Für medizinisches Fachpersonal
    Gilt für Allopurinol: Pulver zur intravenösen Injektion, Tabletten zum Einnehmen.

    Stoffwechsel
    Sehr selten (weniger als 0,01 %): Diabetes mellitus, Hyperlipidämie
    Häufigkeit nicht angegeben: Hypervolämie, Hypokalzämie, Hyperphosphatämie, Hypokaliämie, Hyperurikämie, Elektrolytstörungen, Hyperkalzämie, Hyperglykämie, Hypernatriämie, Hyponatriämie, metabolische Azidose, Hyperkaliämie, Laktatazidose, Wasserintoxikation, Hypomagnesiämie, Tumorlysesyndrom, akute Gichtanfälle, Anorexie[Ref]

    Theoretisch ist es möglich, dass Allopurinol die Hyperkalzämie ausgelöst hat, dass ein Herstellungsfehler des Vitamin D3 vorliegt oder dass Du eine Erkrankung hast.

    Denke, es ist langfristig unverzichtbar, dass Du versuchst dein Gichtproblem ohne Allopurinol durch Änderung der Ernährung in den Griff zu bekommen.

    Zudem schlage ich Brokkoli vor. Jeden Morgen 2 Eßlöffel frische Sprossen zu essen und sehr gut im Mund zu zerkauen.
    : https://www.youtube.com/watch?v=GXL4dIF6pJw