- sehr niedriger Vitamin-D-Wert (ist mittlerweile dank Supplementierung auf einem "gesunden" Niveau)
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Ab und zu supplementiere ich mit einem Vitamin-D Präparat (dann auch K2 und Magnesium).
Ich lese mich gerade in die TCM ein, weil mir das noch am ehesten zusagt.
1) Wie hoch ist denn dein Vitamin D-Spiegel aktuell?
Was ein SM als "gesunden" Bereich bezeichnet, ist in Wahrheit leider oft weit von tatsächlich gesund entfernt.
Vor allem sinkt der Vitamin D-Spiegel überraschend schnell wieder ab, wenn man Vitamin D nicht ausreichend zu sich nimmt (oft genug und in ausreichender Menge).
(Vitamin D durch Sonneneinstrahlung in ausreichender Menge selbst herzustellen, ist in unseren Breiten wirklich sehr schwer möglich bis unmöglich.)
Ich will damit nicht sagen, dass ich Vitamin D-Mangel als Ursache für deine geschilderten Symptome vermute. Aber Vitamin D spielt in so vielen Stoffwechselvorgängen eine zum Teil so wesentliche Rolle, dass ein Mangel vieles zumindest zusätzlich noch negativ beeinflussen kann.
Ich selbst habe auch M. Crohn und schaue (nicht nur, aber auch deswegen) penibelst drauf, meinen Vitamin D Spiegel im guten oberen Bereich von ca. 80-100 ng/ml zu halten.
Wenn du nur ab und zu Vitamin D (und K2 und Mg, sehr gut!) supplementierst, ist die Chance recht hoch, dass dein Vitamin D-Spiegel aktuell wieder zu niedrig ist.
2) An TCM dachte ich bei deinen Beschwerden auch sofort.
(Okay, ich denke bei vielen Beschwerden an TCM, weil man mit TCM bei überraschend vielen Beschwerden oft überraschend rasch Milderung erzielen kann und sie oft auch schnell komplett wegbringt.)
In TCM einlesen ist eine sehr gute Idee! Bei Interesse kann ich sehr gerne ein paar Buchtipps schicken, die ich aus meiner TCM-Ausbildung kenne und wirklich empfehlenswert sind.
Ich würde allerdings an deiner Stelle nicht rein auf Basis eines Selbststudiums mit TCM-Methoden herumexperimentieren.
Die Chance, dass du einander "widersprechende" Disharmonien hast - zB Feuchte Hitze Dünndarm und Trockenheit in einem anderen Funktionskreis und/oder Blut-/Säfte-Mangel, um jetzt rein plakativ ein Beispiel zu nennen - ist relativ groß.
So wie du deine Symptome schilderst, ist das nach TCM eine komplexe Sache, bei der die Disharmonien sehr sorgsam und wirklich fachkundig diagnostiziert werden müssen. Dann müssen fachkundig Prioritäten gesetzt und die passende Umsetzung gewählt werden, damit man beim Versuch eine Disharmonie zu beheben nicht eine andere verschlimmert.
Ich empfehle grundsätzlich, zuerst einen guten TCM-Ernährungsberater (m/w) zu suchen, der Disharmonien genauso wie ein TCM-Arzt mittels Zungen-/Puls-/Antlitz-Diagnose erkennt, im Gegensatz zum TCM-Arzt die Disharmonien in erster Linie aber mit Ernährung (Lebensmitteln, Kräutern/Gewürzen, Getränken) beeinflusst.
Es ist wirklich erstaunlich, welch große Auswirkung das bereits hat. Und weil man die eigene Ernährung nun mal selbst am besten beeinflussen kann und man somit seine Gesundheit wirklich aktiv in die eigene Hand nimmt (Stichwort Eigenverantwortlichkeit), halte ich das im Normalfall für den wichtigsten Schritt.
Nach ein paar Wochen, wenn man den Erfolg der Ernährungsumstellung bereits spürt und sieht (und dadurch motiviert ist, damit weiterzumachen), ist es dann - vor allem bei komplexen Disharmonien - sicher empfehlenswert, die Heilung zusätzlich durch Akupunktur, TCM-Granulat u.ä. von einem guten TCM-Arzt begleiten zu lassen. Das wirkt in einigen Bereichen tiefergreifend und schneller als mit Ernährung alleine. Dafür ist die Ernährung nachhaltiger. Ist also eine tolle Kombination.
Laut deinen Schilderungen sehe ich definitiv genügend Ansatzpunkte nach TCM-Ernährungslehre und halte es für eine wirklich gute Idee, dir einen fachkundigen TCM-Ernährungsberater zu suchen.
Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute und hoffe, du hältst uns am Laufenden!
LG
Andrea