Beiträge von von Perlbach

    Vielleicht meinst Du das Experiment von Hans Rosling, Professor für Internationale Gesundheit am Karolinska Institut in Stockholm, gleichzeitig Entwicklungshelfer und Gründungsmitglied von Ärzte ohne Grenzen?

    Rosling war bis zu seinem Tod vor zwei Jahren fest davon überzeugt, dass die Welt besser ist, als wir sie sehen. Um das dann zu beweisen, führte er ein Experiment mit 12.000 Menschen durch. Im Schnitt beantworteten die Probanden dann lediglich 2 von den gestellten 13 Fragen richtig, sahen die Welt grundsätzlich schlechter.

    Rosling führte das Experiment dann gedanklich weiter. Mit Affen. Er würde, gedanklich, seine 13 Fragen mit in einen Affenkäfig nehmen, dort dann laut vorlesen, anschließend drei Antworten als Auswahl präsentieren und die Affen per Bananenwurf entscheiden lassen, welche Antwort die richtige ist. Zufallsprinzip halt.

    Er errechnete dann, dass die Affen in einem solchen Fall zu 33 Prozent auf jede Frage die richtige Antwort „wählen“ würden, und damit vier von zwölf Fragen korrekt beantworten würden. Vier von zwölf für die Affen – zwei von zwölf für die Menschen.

    Rosling hat darüber ein Buch geschrieben - "Factfulness. Wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist".

    Statistiken dazu kenne ich leider nicht.

    Auch der Heilpraktiker-Bereich kassiert gut ab bei meist verarmten chronisch Kranken bzw. gibt nichts umsonst. Da gibt es auch keine Solidarität. Da sollten sich die hier mit lesenden Heilpraktiker mal Gedanken drüber machen.

    anders kann ich mir die horrenden Honorare nicht erklären, die oft verlangt werden.

    "Er gab jedem Rabatt, heute lebt er auf der Straße!", heißt es.

    Schon mal recherchiert, was eine vernünftige Praxiseinrichtung kostet? Und dass diese Kosten vorfinanziert werden müssen mit dem Ergebnis der monatlichen finanziellen Belastung daraus?

    Und was verstehst Du unter "horrenden Honoraren"? Wenn ein Erstgespräch mit 60 bis 90 Minuten Dauer für eine richtige Anamnese zwischen 100 und 200,-- EUR liegt, oder beispielsweise eine Schilddrüsensprechstunde bei ca. 150,-- EUR, sind das keine horrenden Beträge.

    Und nur mal zum Vergleich: Der Stundensatz eines KFZ-Meisters liegt bei durchschnittlich 120,-- bis 150,-- EUR und bei der TÜV-Abnahme werden allein schon gut 110,- EUR fällig.

    Die Pauschalisierung geht aber von Dir aus, denn von ALLEN war bei mir nicht die Rede.

    Doch, war sie. Wenn Du allgemein von NEM-Fabriken und Heilpraktikern schreibst, die mit den Fabriken Hand-inHand arbeiten und den Leuten etwas vom Pferd erzählen, ist dies eine Pauschalierung und diese liegt immer dann vor, wenn keine Differenzierung vorgenommen wird. Oder hast Du irgendwelche Firmen oder Heilpraktiker explizit genannt?

    Na ja diese Nems-Fabriken sind aber mit Vorsicht zu betrachten. Und auch die Heilpraktiker, die mit diesen Firmen Hand in Hand arbeiten.

    Die erzählen den Leuten einen vom Pferd.

    Ist mir genauso passiert.

    Und da wären wir wieder bei der Verallgemeinerung, wird sich das jemals ändern?

    Heilpraktiker arbeiten Hand in Hand mit solchen Unternehmen? Immer schön zu sehen, wie einseitig solche Narrative bedient werden.

    Was ist denn mit den Pharmakonzernen? Sollte man diese nicht auch mit Vorsicht betrachten? Immerhin gibt es durch schulmedizinische Produkte jedes Jahr Tausende von Toten, bei NEM aber nicht.

    Und Ärzte, die sich von solchen Firmen zu allen möglichen "Veranstaltungen" einladen lassen und ihren Patienten kostenlos irgendwelche Präparate mitgeben - sind diese nicht auch mit Vorsicht zu betrachten?

    Sorry Monika, aber bei solchen Argumenten sehe ich regelmäßig rot. :saint:

    Warum wird so ein kleines Kind eigentlich schon behandelt mit NEM und muss sich einer Tortour vom Vitaminmangel unterziehen ???:/

    Oder ist das schlichtweg ein Wahnsinn der sich jetzt in dieser Gesellschaft ausbreitet?

    Ich verstehe dieses Gesellschaftssystem einfach nicht mehr und sogar Kinder müssen jetzt herhalten und werden gefüttert mit Kapseln.

    Sorry aber dafür habe ich kein Verständnis.

    Wie wäre es denn mit gesunder Ernährung und das Kind einfach Kind sein lassen?

    Was meinst Du denn mit "Tortur von Vitaminmangel", der sich ein Kind unterziehen muss?

    Kinder sind zwar keine kleinen Erwachsenen, dennoch leiden auch Kinder beispielsweise unter der Verarmung wichtiger Mineralstoffe unserer Ackerböden. Und durch das zu frühe Ernten von Obst und Gemüse - es muss ja alles von weit her geholt und just-in-time geliefert werden - erhalten sie auch nicht mehr das an Vitaminen, was Kinder eigentlich brauchen. Da können Spiegel, Stern und Verbrauchermagazine als konzernabhängige Medien so viel Gegenteiliges schreiben wie sie wollen.

    Nicht umsonst haben sich die Bertelsmann-Stiftung und auch andere schon vor längerer Zeit darüber beklagt, dass in deutschen Böden so gut wie kein Magnesium mehr enthalten sei. Das ist nun mal Fakt und auch nicht mehr zu ändern. Weiß heute jeder Landwirt. Der deswegen seinen Tieren schon von klein auf Magnesium künstlich zufüttern muss. Und einiges andere mehr. Weil die Tiere sonst krank werden und den Landwirt dadurch erhebliches Geld kosten würden. Bei Tieren sind NEM also nachvollziehbar und erwünscht, bei uns Menschen aber nicht? Komische Logik.

    Es sei aber auch nochmals daran erinnert, dass NEM-Kapseln eben als Ergänzungen zu sehen sind, daher auch das "E" in NEM.

    Ja, man sollte ein Kind einfach Kind sein lassen, völlig richtig. Aber sind sie das denn auch noch?

    Kinder haben heutzutage schon bei einfachsten Bewegungsübungen erhebliche Probleme. Mehr als die Hälfte der Jungen und ein Drittel der Mädchen schaffen es z.B. nicht, beim Vorbeugen mit den Händen den Boden zu erreichen. Oder einen Purzelbaum zu schlagen.

    Mehr als ein Drittel der 4 -17-jährigen schaffte es laut einer Studie - bundesweit von 2003 bis 2006 durchgeführt mit 4.500 Kindern - nicht, nur zwei oder mehr Schritte rückwärts auf einem Balken zu balancieren. Und fast 90% von ihnen konnten nicht mal auch nur eine Minute lang auf einem Bein stehen.

    Daher verstehe ich das Gesellschaftssystem schon lange nicht mehr. Anstatt sich nun um solche katastrophalen Zustände zu kümmern, grätscht ein narzistisch veranlagter Gesundheitsminister in die Bevölkerung und führt den Impfzwang ein. Angeblich um die KInder zu schützen. Einfach nur lächerlich. Aber durchsetzbar, wie wir sehen, weil sich die Bevölkerung um nichts kümmert, außer um sich selbst. Stück für Stück Verlust der Bürgerrecht? Mir doch egal. Hauptsache mein neues Smartphone zeigt mir meine neuen Freunde auf Facebook.

    Da unterstützten Schröder und Fischer den Jugoslawienkrieg, erstmals nach 50 Jahren beteiligte sich die Bundeswehr an kriegerischen Handlungen. Heute stehen durch Merkel, von der Leyen und aktuell Kramp-Karrenbauer deutsche Soldaten in Mali, Syrien, Afghanistan und sonstwo, um für ausländisch-imperialistische Ideen ihren Kopf hinzuhalten.

    Das erklärt natürlich auch, warum in den Schulen nicht über das seit 1945 existierende Gewaltverbot der UNO gelehrt wird.

    Statt für Berufe wie Altenpfleger, Feuerwehrleute oder auch Sanitäter in den Schulen zu werben, werden Unteroffiziere in die Schulklassen der 16 -18-jährigen geschickt, um Interesse für die Bundeswehr zu wecken. Logisch, zukünftig werden jede Menge Drohnenpiloten gebraucht. Die dann von Rammstein aus bei einer Tasse Kaffee gemütlich ihre Drohnen zehntausend Kilometer weiter ins Ziel zu steuern. Alles schön anonym., wie vorher im Kinderzimmer bei den Ballerspielen. Da sterben Menschen? Hab´ ich nicht gesehen.

    Aber Hauptsache, die Masern werden ausgerottet. Wobei jedem halbwegs aufgeklärten Menschen klar sein muss, dass das schon aus biologischen Gründen nichts bringt, denn wenn eine Spezies ausgerottet wurde, wird die entstandene Lücke sofort von einer anderen Spezies besetzt. Beispielsweise von Mumps-Erregern. Wie man mittlerweile schon festgestellt hat.

    Aber dagegegn gibt es ja glücklicherweise auch eine Impfung.

    Und den Impfzwang ....

    von Perlbach Da muss ich dazwichengrätschen , Sorry!!!, aber seeeehr energisch!!!

    Wo hast du denn das her?

    Vom Deutschen Zentralverein Homöopathischer Ärzte (DZVhÄ). Die empfehlen übrigens auch Belladonna, Mercurius solubilis, Pulsatilla und das auch von Dir schon ebenfalls empfohlene Rhus toxichondendron. Und dass bei Windpocken ärztliche Hilfe und auch entsprechende Beratung des Apothekers hinzugezogen werden sollte, auch wegen der entsprechenden Dosierung, versteht sich von selbst.

    Die DZVhÄ empfiehlt als Dosierung bei Selbstmedikation die Potenz C12, dabei dann 2-3 Globuli. Bei Bedarf kann man die Gabe bis zu viermal am Tag wiederholen. Die Wirkung jeder Gabe muss abgewartet werden. Die Globuli im Mund zergehen lassen. 15 Minuten vor und 15 Minuten nach der Gabe möglichst nichts essen und trinken.

    Rhus toxichondendron kenne ich nur als Mittel der Wahl bei extrem intensivem Juckreiz bis hin zu extrem brennenden Schmerzen. Davon hat Nora aber nichts geschrieben.

    Bei starkem Juckreiz, der vor allem nachts und in der Bettwärme schlimmer wird und dadurch den Schlaf stört, zeichnet sich Sulfur als Arzneimittel aus. Auch bei nur sehr gering ausgeprägtem Windpockenausschlag und schlechtem Allgemeinzustand des Kindes oder wenn sich die Windpocken nur langsam „dahinschleppen”, sollte man an Sulfur denken.

    Sulfur bekommt man als homöopathisches Mittel in der Apotheke.

    Die Leute, die einen deshalb als Spinner abstempeln haben dann einfach keinen Plan. Funkstrahlen sind elektromagnetische Strahlen, genau wie Gamma-Strahlung, dass sollte ja wohl alles sagen.

    Gammastrahlung hat nichts mit Funkstrahlen zu tun, sie zählt wie Alpha- und Betastrahlung zur ionisierenden Strahlung. Das bedeutet, dass die Strahlung dazu fähig ist, Elektronen aus Atomen oder Molekülen zu entfernen. Gammastrahlung selbst entsteht beim Zerfall von Atomkernen radioaktiver Nuklide.

    Funk-, wie auch Mobilfunkstrahlung zählen zu den nicht-ionisierenden Strahlen.

    Das, was dabei aber so extrem gefährlich ist, ist die gepulste Strahlung.

    Die modernen schnurlosen Kommunikationssysteme benutzen digital gepulste Strahlungen. Die Funkwellen werden nicht analog – so wie die Lichtstrahlen der Sonne – abgestrahlt, sondern sie werden portionsweise, in Pakete geschnürt, salvenartig abgefeuert. Wie ein Tak-tak-tak-tak ...

    Im Vergleich zu Licht entspräche dies einem Stroboskop, das die Lichtstrahlung nur kurz, aber heftig in Form von Lichtblitzen aussendet.

    Ärzte wissen, dass die in den Discotheken für Lichteffekte verwendeten Stroboskopblitze bei entsprechend disponierten Menschen epileptische Anfälle auslösen können. Die Frequenz der Blitze liegt um 15 Hz herum, also gerade im Bereich der Gehirnwellenfrequenzen, wie sie im Elektroenzephalogramm (EEG) erscheinen. Die optischen Reize werden vom Auge über den Sehnerv ins Gehirn geleitet.

    Auch die Pulsfrequenzen bestimmter digitaler Funkdienste liegen im Bereich der Gehirnwellenfrequenzen. Die Strahlungsreize werden von den Nervenzellen direkt empfangen, ebenfalls ins Gehirn geleitet und dort als Information wahrgenommen. So erscheint ein Einfluss z.B. von Mobilfunkstrahlung auf die Gehirntätigkeit plausibel. Besonders anfällig dafür sind Menschen mit Piercing, besonders im Kopfbereich. Die kleinen Metalldinger wirken wie Antennen.

    Eine Frequenzspektrumanalyse über zwei Etagen macht es deutlich: Obwohl sich die Gesamtstrahlung weit unter der staatlich erlaubten elektromagnetischen Funkbelastung befindet, gibt es auch noch die kurzzeitig gepulste Strahlung mit Spitzenamplituden (Bursts), die das menschliche Nervensystem belastet.

    Hier bekommt man einen Eindruck, wie sich so etwas (youtube.com/watch?v=--sp7ptxK9M - von YouTube zensiert) anhört.

    Es gibt dazu ein kleines Experiment, was jder schnell selbst durchführen kann: Einfach mal mit einem Finger etwas länger fest gegen die Stirn drücken. Man merkt schnell - ziemlich unangenehm.

    Nun nimmt man wiederum einen Finger und klopft immer wieder über einen längeren Zeitraum fest gegen die Stirn. Fühlt sich unangenehmer an? Aber genau das passiert mit unseren Zellen, wenn Mobilfunkstrahlung auf sie einwirkt.

    Na ja, die Begründung stimmt zwar, ist aber vorgeschoben. Nicht nur die Operationen, auch die Krankenhausaufenthalte werden nämlich immer teurer.

    Daher fordern Experten der Gesundheitsbranche schon seit Jahren, dass kleinere Op´s, wie beispielsweise Leistenbrüche oder Kniegelenksschäden usw., ambulant durchgeführt werden.

    Nicht nur für die Krankenkassen, sondern auch für die Patienten gäbe es signifikante Vorteile, heißt es: Während die Krankenkassen beträchtliche Kosten einsparen könnten, wäre es für die zu behandelnden Personen möglich, noch am gleichen Tag wieder in die gewohnte häusliche Umgebung zurückzukehren. Diese Situation kann schließlich eine schnelle Genesung fördern und verringere die Gefahr, sich mit Krankenhauskeimen zu infizieren.

    An dieser Stelle vielleicht auch mal ein Hinweis auf die Dramatik von Schilddrüsenerkrankungen (Krebs) in Verbindung mit der Nutzung von Smartphones gegenüber den früheren Handys:

    Befanden sich dort die Antennen im oberen Bereich, sind die Antennen heute bei den Smartphones im unteren Bereich eingebaut. Gleichzeitig wurden die Geräte voluminöser, so dass die Antennen näher an der Schilddrüse liegen. Die sich daraus ergebenden Konsequenzen werden m. E. permanent unterdrückt.

    Ohne jetzt extrem ins Detail zu gehen, muss man zumindest zwischen zwei verschiedenen Formen der "abgeschwächten" Impfstoffe unterscheiden - einmal dem so genannten attenuierten Impfstoff und zum anderen dem inaktivierten Impfstoff.

    Ein attenuierter Impfstoff enthält noch lebende, aber abgeschwächte Viren mit einem begrenzten Vermehrungspotential im Wirt, der inaktivierte Impfstoff enthält tote Erreger.

    Da Viren relativ einfache Organismen sind und sich nicht so einfach vermehren können, brauchen sie lebende Wirtszellen, in die sie sich einnisten. Hier verändern sie dann die vorhandenen Gensequenzen der Wirtszelle zu ihren Gunsten, um dann mit Hilfe dieser manipulierten Gensequenzen neue Viren (ihre Nachkommen) produzieren zu können. Wachsen diese neuen Wirtszellen schnell, werden dementsprechend schnell neue Viren produziert.

    Viren werden nun attenuiert, indem sie in Zellen eingebracht werden, die sich nicht gut vermehren. Nennt sich Serielle Passage. Sie werden sich dadurch nur langsam an ihre neue Umgebung anpassen und verlieren Stück für Stück ihre ursprüngliche Virulenz gegenüber dem ursprünglichen Wirt.

    Allerdings hat das auch einen Nachteil, denn solche Viren können nach der Impfung ihre Virulenz wiedererlangen, die Impfung selbst kann dann genau die Krankheit auslösen, gegen die geimpft wurde.

    Weiter müssen attenuierte Impfstoffe durchweg gekühlt werden, was zu logistischen Schwierigkeiten führen kann.

    (Da Bakterien komplexere Organismen als Viren sind, sind diese nur schwer zu attenuieren.)

    Ich hoffe, das war jetzt einigermaßen nachvollziehbar, den Vorgang kann man leider nicht "mal eben so skizzieren". Und wenn es dann noch in die rekombinanten Impfstoffe geht, also Impfstoffe, die mit Hilfe der Gentechnik hergestellt werden, wird´s noch komplizierter.

    Soweit ich weiß, sind die Viren in Mehrfach-Impfstoffen inaktiviert, können sich also nicht mehr vermehren. In reinen (Mono-)Lebendimpfstoffen ist dies anders, solche Impfstoffe enthalten vermehrungsfähige, aber abgeschwächte (attenuierte) Viren. Daher besteht bei Lebendimpfstoffen auch immer eine höhere Gefahr für erhebliche Nebenwirkungen.

    Heutzutage gibt es ja kaum noch Lebendimpfstoffe, stattdessen werden giftige Wirkbeschleuniger (Aluminium, Quecksilber) eingesetzt.

    Nun ja, es gibt schon noch so einige Lebendimpfstoffe - beispielsweise gegen Mumps, Masern, Röteln, Windpocken, Tuberkulose, Gelbfieber, Typhus, Rotaviren und Grippe.

    stattdessen werden giftige Wirkbeschleuniger (Aluminium, Quecksilber) eingesetzt.

    Kleine Korrektur, Bernd: Quecksilber wird nicht als Wirkstoffverstärker eingesetzt, sondern als Konservierungsmittel. Kennen wir als Thiomersal. Da Quecksilberverbindungen meist noch giftiger sind, als das reine Ag, wurde es den Impfstoffen beigefügt, um bakterielle Verunreinigungen beim Aufziehen der Spritze zu eliminieren. Wenn Injektionslösungen mehrfach aus dem gleichen Behälter auf Spritzen aufgezogen wurden, konnte es zu bakteriellen Verunreingungen der sterilen Lösungen kommen. Thiomersal hatte dabei dann die Aufgabe, eventuelle Keime abzutöten.

    Angeblich wird Quecksilber heute aber nicht mehr verwendet, da die meisten Injektionslösungen mittlerweile als Einmal-Spritzen verwendet werden. Dennoch werden immer wieder Spuren von Quecksilberverbindungen in Impfstoffen gefunden, oftmals als "residues of production", also Rückstände aus der Produktion.

    Hepatitis B-Impfstoffe von GSK oder auch Pertussis-Impfstoffe von SPMSD beispielsweise, werden zu Beginn der Produktion mit Thiomersal inaktiviert.

    Hirneise ist ok, mit vielen seiner Aussagen stimme ich vollkommen überein, nur "... ja, des gibt es, krebserregende Stoffe, wie Asbest oder Teer usw.,aber der weitaus größte Teil, warum Krebs entsteht sind nicht Giftstoffe, sondern sind einfach Traumata bei den Menschen und / oder langanhaltende Stressphasen ....", so seine Aussage direkt zu Beginn des Interviews.

    Und genau damit habe ich so meine Schwierigkeiten, denn wie passen solche Aussagen zu Krebs bei kleinen Kindern, zumal Krebs auch so seine Zeit braucht, um wirklich existent zu werden. Neuroblastome beispielsweise sind der häuftigste Säuglingskrebs. Wo sind da Traumata oder auch langanhaltende Stressphasen?

    Und eine Langzeitstudie des Departments of Public Health und dem Lowell Center of Sustainable Production der University of Massachusetts (USA), zeigt eine Zunahme der Krebserkrankungen bei Teenagern zwischen 15 und 19 Jahren von mehr als 25 Prozent.

    Gleichzeitig leiden auch immer mehr Kinder und Jugendliche (Generation Sagrotan) an chronischen Erkrankungen wie Asthma, Rheuma, Diabetes, Darmerkrankungen usw., Tendenz steigend.

    da kamen Patienten mit gleich vielen Tabletten wie sie mir verschrieben haben in ein Krankenhaus

    Es geht aber noch schlimmer - wenn ein älterer Patient ins Krankenhaus kommt und angibt, dass er keinerlei Medikamente nimmt, gibt`s ungläubiges Kopfschütteln. Über 65 Jahre alt und keine Medikamente, kann das sein? Wird er später entlassen, hat er dann seine Medikation, so viel ist sicher.

    Wie ich an anderer Stelle schon mal geschrieben hatte - entweder ich bin vom Impfen und einer entsprechenden Immunisierung überzeugt, oder ich bin es nicht. Wenn ich überzeugt bin, passt die Aussage "das Allernötigste" nicht. Was soll das dann sein? Polio? Tetanus? Diphterie? Oder Masern?

    Und wer entscheidet darüber, was das Allernötigste ist?

    Wenn ich davon überzeugt bin, dass eine Tetanus-Impfung mein Kind schützt, warum soll dann nicht auch eine Impfung gegen Diphterie, Masern oder andere Krankheiten schützen? Solch eine Logik erschließt sich mir nicht, sorry.

    Hat man nicht den Eid geleistet, chronisch Kranken zu helfen?

    Meinst Du den Hippokratischen Eid? Darauf leisten Ärzte schon lange keinen Eid mehr. Und das ist auch gut so, denn sonst müssten sie ihren Professor wie einen Vater behandeln und ihn im Alter versorgen. Und Ärzte dürften dann auch keine Patienten operieren, die unter Blasensteinen leiden, sie müssten dies dann den Handwerkschirurgen überlassen.

    Dennoch sind Ärzte heute aber durch ihre Zwangsmitgliedschaft in der Ärztekammer auf die Berufsordnung verpflichtet, in die unter anderem auch das Genfer Gelöbnisˍ Eingang gefunden hat.

    Ja, weil sie mit dafür gesorgt, daß in Deutschland die Grenzwerte so angehoben wurden, daß es paßt, und wir haben europweit schon die höchsten Grenzwerte.

    Grundsätzlich stimme ich Dir zu, allerdings mit einem kleinen Korrektiv - die Grenzwerte werden, bzw. wurden von der ICNIRP vorgeschlagen, einer gemeinnützigen Organisation mit Sitz in München. Unter gleicher Adresse "firmiert" aber auch das BfS, wobei zugegeben das wissenschaftliche Sekretariat der ICNIRP im BfS geführt wird. Und das BfS gehört zum Umweltbundesamt.

    Weiter spielen die WHO, sowie die IRPA und die IEEE eine wichtige Rolle.

    Und auf die Frage, warum in Deutschland die Grenzwerte so hoch sind, zitiere ich an dieser Stelle mal einen gewissen Prof. Dr. Jürgen Bernhardt, damaliger ICNIRP-Vorsitzender:

    "Wenn man die Grenzwerte reduziert, dann macht man die Wirtschaft kaputt, dann wird der Standort Deutschland gefährdet."

    Diese Aussage machte Bernhardt am 29. Januar 1997 auf 3sat zum Thema "Risiko Elektrosmog".

    Also, wie immer: Folge dem Geld und Du hast die Antwort.