Beiträge von René Gräber

    Na, das ist ja mal wieder eine Frage eines Lesers gewesen.

    Eigentlich leicht zu beantworten. Pharmazeutisch gesehen ist Oxycodon das potentere Schmerzmittel. Es wirkt stärker und direkter im zentralen Nervensystem, hat aber auch ein höheres Risiko für Abhängigkeit, Toleranzentwicklung und Nebenwirkungen.

    Tilidin ist schwächer, muss im Körper erst in den aktiven Stoff Nortilidin umgewandelt werden und ist in Deutschland meist mit Naloxon kombiniert, um Missbrauch durch Injektion zu verhindern.

    Tja und jetzt?

    Nähern wir uns mal dem wirklichen Problem.

    Ist die Kurzfristige Einnahme sinnvoll?
    Ja – in bestimmten Situationen, etwa nach Operationen oder bei akuten, sehr starken Schmerzen, können solche Opioide ihren Platz haben.

    Langfristig?
    Nein Danke! Über Monate oder Jahre werden Oxycodon und Tilidin schnell zum Problem - und ich kenne einige Patienten mit diesem Zeug...

    Die Probleme:

    Toleranz: Die Dosis muss immer weiter gesteigert werden, um denselben Effekt zu erzielen.

    Abhängigkeit: Nicht nur körperlich, auch psychisch – der Gedanke „ohne geht gar nichts mehr“ frisst sich ein.

    Nebenwirkungen: Verstopfung, Hormonschwankungen, Müdigkeit, Schlafstörungen, depressiver Verstimmungen.

    Schmerzverstärkung: Paradox, aber real – bei manchen Betroffenen führen Langzeit-Opioide zu einer erhöhten Schmerzempfindlichkeit (Opioid-induzierte Hyperalgesie).

    Die eigentliche Frage müsste lauten:
    Warum sind die Schmerzen da?

    Geht es um Strukturschäden (Bandscheiben, Gelenke, Knochen) oder um Entzündungen im Gewebe?
    Ist es eine akute Verletzung oder eine chronische, systemische Problematik?

    Je nach Ursache kommen verschiedene "Dinge" infrage, hier nur einige Ideen:

    • Entzündungshemmung: Omega-3-Fettsäuren, Curcumin, Weihrauch, gezielte Ernährung (entzündungsarm, wenig Zucker, viel Gemüse).
    • Struktur unterstützen: Physiotherapie, gezieltes Krafttraining, manuelle Therapien, Osteopathie oder Dorn-Breuss.
    • Nervenschmerzen: Alpha-Liponsäure, B-Vitamine (v. a. B1, B6, B12), Akupunktur.
    • Chronische Schmerzen: Fastenkuren, Ausleitungstherapien, Mikronährstoffaufbau, Wärmeanwendungen oder auch Reiztherapien.
    • Regulation: Atemübungen, HRV-Training, Kneipp-Anwendungen, Lichttherapie – oft unterschätzt.

    Zu vielen Themen haben wir hier im Forum bereits geschrieben - ebenso zu zahlreichen Beschwerden.

    Fazit:
    Oxycodon ist stärker als Tilidin – aber bei beiden gilt: kurzzeitig okay, langfristig riskant. Die bessere Frage ist nicht „Welches Medikament?“, sondern „Wie werde ich den Schmerz los, ohne mich vom Medikament abhängig zu machen?“.

    Eine Leserin schrieb mir:

    "Ich möchte gerne Heilerde innerlich einnehmen – habe aber noch Fragen zur richtigen Anwendung.
    Ich habe stillen Reflux, eine leicht ausgeprägte Histaminintoleranz und fühle mich oft chronisch erschöpft.
    Ist Bentonit in meinem Fall sinnvoll? Oder sollte ich besser eine andere Heilerde verwenden?
    Wie nimmt man das richtig ein – und was muss ich bei Einnahmezeitpunkt und Dosierung beachten?
    Gibt es außerdem einen Anbieter oder eine Bezugsquelle, der/die empfohlen werden kann?"

    Meine Antwort:

    Ich würde an ein paar Dinge denken, bevor Sie einfach zu Bentonit greifen.

    Erstens: Bentonit ist kein harmloses Hausmittel, sondern ein starker Adsorber. Es bindet – und zwar nicht nur „Schlechtes“, sondern auch Mineralstoffe, Vitamine und mitunter Medikamente. Wenn Sie ohnehin unter chronischer Erschöpfung leiden, kann das möglicherweise kontraproduktiv wirken; aus der Ferne schwierig zu beurteilen... Deshalb mein Rat (aus der Ferne): langsam einschleichen, niedrig dosieren, und unbedingt zeitlich getrennt von Nahrungsergänzungsmitteln und Arzneien einnehmen (mindestens 2 Stunden Abstand).

    Zweitens: Beim stillen Reflux geht es nicht nur um Magensäure, sondern auch um die Schleimhautbarriere.
    Hier wirkt Bentonit oft zu „trocken“ und grob – besser verträglich ist meist Luvos Heilerde (fein oder ultrafein). Diese enthält natürliche Silikate und wirkt magenfreundlicher, auch wenn sie weniger stark bindet. Die ist auch eindeutig der Klassiker!

    Drittens: Was Ihre Histaminintoleranz betrifft: Ja, Bentonit kann Histamin binden – aber die eigentliche Ursache liegt meiner Erfahrung nach meist im Darm.
    Wenn Sie langfristig etwas verbessern wollen, wäre mein Ansatz:
    Schleimhautaufbau (z. B. mit L-Glutamin), histaminfreie Probiotika, Unterstützung der DAO-Aktivität, dazu konsequente Reizreduktion über die Ernährung. Nur auf Bentonit zu setzen, bringt da aus meiner Sicht wenig. Mehr dazu in meinem Beitrag:
    : https://www.gesund-heilfasten.de/histaminintoleranz/

    Zur Einnahme ein paar Ideen:
    – Starten Sie mit einem halben Teelöffel in 200 ml Wasser, morgens nüchtern.
    – Steigern Sie langsam, nur wenn gut verträglich. Trinken Sie reichlich dazu, mindestens ein großes Glas Wasser.
    – Immer Abstand halten zu Mahlzeiten, Medikamenten und Vitalstoffen.

    Wo kaufen?
    – Luvos Heilerde finden Sie in jeder Apotheke oder online.
    – Bentonit sollte pharmazeutisch geprüft sein. Ich empfehle Anbieter mit Analysezertifikat, z. B. VitaBasix... es gibt aber auch andere Gute...

    Ein Leser schrieb mir Folgendes:

    "Ich beschäftige mich seit einiger Zeit intensiv mit dem Thema Diabetes, da ich nach vielen eigenen Messungen davon ausgehe, dass ich im Bereich Prädiabetes bin bzw. eine Diabetesgefährdung vorliegt. Ich bin deshalb auch ärztlich in Betreuung und bekomme u. a. basische Infusionen, Vitamin C und Magnesium. Parallel habe ich bereits erfolgreich meine Kohlenhydratzufuhr reduziert – was sich messbar positiv auf meinen Blutzucker auswirkt.

    Im Rahmen einer Diabetesschulung wurde mir die sogenannte Haferkur empfohlen – also mehrere Tage reine Hafermahlzeiten zur Verbesserung der Insulinsensitivität. Ich habe daraufhin die Kur ausprobiert, allerdings nach 2,5 Tagen abgebrochen. Der Grund: Ich hatte zuvor auf YouTube Warnungen gehört, dass Hafer bei Diabetes gefährlich sein könne – und meine eigenen Blutzuckermessungen schienen das zu bestätigen.

    Konkret:
    Nach 75 g selbst geflocktem Hafer (ohne Zusätze) hatte ich folgende Werte:
    – nüchtern: 117 mg/dl
    – nach 30 min: 186
    – nach 1 h: 240
    – nach 1:15 h: 214
    – nach 2 h: wieder bei 92

    Diese Spitze auf 240 hat mich verunsichert, obwohl der Wert nach 2 Stunden wieder normal war. Nun bin ich in einem Zwiespalt:
    Einerseits sagen viele Quellen (inkl. Schulungsärzte), dass Hafer bzw. Hafertage gerade bei Diabetes mellitus Typ 2 sehr sinnvoll seien – andererseits zeigen meine Messungen das Gegenteil.

    Was halten Sie von der Haferkur bei Prädiabetes?
    Kann es sein, dass die Anfangsreaktionen zwar heftig sind, aber langfristig die Insulinsensitivität verbessert wird? Oder ist die Blutzuckerspitze ein Zeichen, dass ich lieber die Finger davon lassen sollte?"

    Meine Einschätzung:

    Danke für die Messdaten! Denn: viele spekulieren nur herum. Ich sehe hier aber keinen Grund zur Panik - aber man muss genauer schauen / prüfen.

    Also: die Haferkur ist kein Zuckerschnelltest sondern eine Art "therapeutisches Verfahren", das kurzfristig den Blutzucker reizen kann, mittelfristig aber gerade deshalb regulierend wirkt. Der initiale Anstieg (bis 240 mg/dl) mag erschrecken, ist aber bei prädiabetischer Stoffwechsellage nicht ungewöhnlich. Entscheidend ist: Sie kamen nach 2 Stunden wieder auf 92. Das spricht nicht für eine Insulinresistenz im klassischen Sinne, sondern für eine gewisse Glukosespitzen-Sensibilität.

    Zum Hafer: der enthält resistente Stärke (hatte ich hier zu geschrieben: https://www.gesund-heilfasten.de/blog/resistente-staerke/), lösliche Ballaststoffe (v. a. Beta-Glucaneˍ) und wirkt nachweislich cholesterinsenkend, entzündungshemmend und blutzuckerregulierend – allerdings nicht innerhalb 48 Stunden; eine 2½-Tage-Haferkur bringt so nachhaltig erstmal gar nichts. Die Studien, auf die sich die Empfehlung stützt (z. B. bei Typ-2-Diabetikern), gehen meist über 5 bis 7 Tage.

    Mein Vorschlag: Wenn Sie die Kur nochmal machen wollen, dann bewusst und begleitet. Am besten mit zusätzlicher Bewegung, z. B. Spaziergänge nach den Mahlzeiten - die bringen schneller was! Und ich würde vor allem auch an Chrom, Zimt oder Berberin denken wollen, um die Glukoseresorption sanfter zu gestalten. Entscheidend ist, ob Ihre Langzeitregulation besser wird – nicht, ob ein einzelner Wert mal 240 erreicht.

    Ein Leser sendete mir wieder eine Frage zu einem Produkt, das wirklich ganz TOLL beworben wird:
    : https://magazin.medizinmonitor.de/alternative-zu…yaluronspritzen

    Die Überschrift ist ja schon Klasse:

    "Forscher entdecken Alternative zu schmerzhaften Hyaluronspritzen - Neue Technologie verspricht deutliche Schmerzreduktion, aber ohne Nadeln und Arztbesuche"

    Ich will mal einige Punkte zusammenfassen die wir dort lesen:

    Laut Text basiert das Produkt auf einer speziellen Hyaluronsäure aus dem Pilz Tremella fuciformis, mit angeblich idealem Molekulargewicht (2000–4000 kDa). Diese soll vom Körper erkannt und gezielt in den Gelenken aufgenommen werden. Ergänzt wird das Ganze durch Mikronährstoffe wie Vitamin C, D und Mangan.

    Dosierung laut Text: 2 Kapseln täglich – also 500 mg GREENIURONIC® + Mikronährstoffkomplex.
    Das klingt erstmal konkret.

    Kritische Fragen, die ich mir stelle:
    - WAS ist dieses GREENIURONIC überhaupt genau?
    - Was ist in den Kapseln GEANU drin? Welche Mengen?
    - Wie sieht es denn mit der Bioverfügbarkeit aus?
    – Wie steht es um die Resorption und den First-Pass-Effekt?

    Preis? Eine Packung mit 60 Kapseln liegt bei knapp 50 € pro Monat, mit Rabattoptionen und 30-Tage-Geld-zurück-Garantie. Deutlich günstiger als eine Injektionsserie, aber für ein Nahrungsergänzungsmittel auch nicht im unteren Segment.

    Zum GREENiuronic finde ich kaum etwas ausser:
    GREENIURONIC® ist ein geschützter Markenname für eine pflanzlich gewonnene Hyaluronsäure, die per Patentverfahren aus Tremella fuciformis isoliert wird – einem Speisepilz, der vor allem in der TCM und asiatischen Küche bekannt ist.

    Laut Hersteller besitzt die Substanz eine hohe strukturelle Ähnlichkeit mit körpereigener Hyaluronsäure. Tierversuche und In-vitro-Tests zeigen eine gewisse entzündungshemmende Wirkung und Stimulation von Knorpelzellen. Ob diese Effekte auch nach oraler Einnahme im Menschen in relevantem Maß auftreten, bleibt unklar – dazu fehlen bislang belastbare Humanstudien.

    Ich rate zu extremer VORSICHT bei solchen Verkaufsseiten.

    Hat jemand Erfahrungen mit NANA10 von Dr. von Helden?

    Ich bin auf das Präparat NANA10 gestoßen – ein gelbes Pulver, entwickelt von Dr. Raimund von Helden, das aus zehn natürlichen Inhaltsstoffen besteht. Laut Hersteller soll es besonders bei Verdauungsproblemen, Reizdarm, Leaky Gut, Blähungen, Völlegefühl und sogar bei Autoimmunprozessen wie Rheuma oder Colitis helfen.

    Die Rezeptur ist recht ungewöhnlich:
    In jedem 10g-Portion sind jeweils 1g folgender Substanzen enthalten:

    • Vitamin C, Magnesium, Inulin, Silizium
    • MSM, Taurin, Glycin, Glutamin
    • Curcuma, Zimt

    Laut Dr. von Helden zielt NANA10 auf eine nachhaltige Regulierung des Mikrobioms, insbesondere durch die Wirkung auf das Zonulin (ein Marker für Darmundichtigkeit). In einer kleinen Studie seien die Zonulin-Werte bei allen Teilnehmern innerhalb von zwei Monaten deutlich gesunken. Es wird als eine Art „Bauchreparaturset“ beschrieben.

    Anwendung
    Empfohlen wird die Einnahme vor dem Essen – entweder als Pulver (3x täglich 1 Löffel in Wasser) oder in Kapselform (3x3). Es gibt auch den Hinweis, dass NANA10 bei Völlegefühl oder Übelkeit nach dem Essen sogar nachts hilfreich sein kann. Der Geschmack ist durch Zimt, Kurkuma und Inulin wohl halbwegs angenehm.

    Was mich interessiert:

    • Hat jemand hier im Forum konkrete Erfahrungen mit NANA10 gemacht – z. B. bei Reizdarm, Durchfällen, Verstopfung, Sodbrennen oder Autoimmunerkrankungen?
    • Wie war die Verträglichkeit?
    • Hat jemand eine Veränderung bei Zonulinwerten, Entzündungsparametern oder im Befinden festgestellt?
    • Gibt es Unterschiede zwischen Pulver und Kapseln in der Wirkung?
    • Wie lange habt ihr es eingenommen und was hat sich verändert?

    Ich würde mich über ehrliche Rückmeldungen freuen – positiv wie kritisch. Die Mischung klingt vielversprechend, aber mich interessieren vor allem Erfahrungen aus der Praxis, nicht nur Herstellerangaben oder Verkaufsseiten.

    Mir sind bei diesem Fall einige Dinge nicht klar:
    Warum die Immuntherapie?

    Onkologische Vorerkrankung?

    Autoimmunerkrankung mit kardialer Beteiligung?

    Oder gar: Experimentelle Therapie oder Off-Label-Anwendung?

    Oder: Fehlinterpretation des Begriffs „Immuntherapie“?
    Ist die „Immuntherapie“ eigentlich eine Behandlung mit Biologika, Kortison oder anderen Immunmodulatoren, ohne genau zwischen den Klassen zu unterscheiden?

    Habe ich alles schon erlebt.

    Bezüglich der Statine:

    Ich beobachte das Blut der Patienten im Dunkelfeldmikroskopˍ und schaue mir weitere Parameter an wie z.B.: high sensitiv CRP▪,
    Homocystein▪, Lipoprotein(a)▪, oxidiertes LDLˍ etc.

    Darüberhinaus liefert die Irismikroskopie relevante Hinweise:
    https:/ / www.yamedo.de/irisdiagnose/▪

    Eine Leserin fragt mich Folgendes:

    - welche Maßnahmen (besonders Bewegung, Sport) sind bei LWS Arthrose angezeigt wenn durch eine Fußverletzung Stehen nicht möglich ist?
    - welche Übungen können Schonhaltungen beim Gehen entgegenwirken? Haben Sie einen Online Therapie Tipp?

    In der Praxis gehe ich wie folgt vor:

    1. Die bisherigen Diagnosen müssen hinterfragt werden.
    Also:
    Warum ist das Stehen nicht möglich? Welche Verletzung ist das? Wurde operiert, geschraubt, amputiert?
    Denn das Ziel sollte schmerzfreies stehen und gehen ermöglichen.

    2. Übungen für die LWS können im Sitzen erfolgen.
    Im Wesentlichen muss die Wirbelsäule erst einmal nach vorne und nach hinten "geöffnet" werden.
    Was genau möglich ist, sollte eigentlich durch einen erfahrenen Therapeuten getestet werden, der auch Intensität und Dauer festlegt. Das ist gerade bei Schmerzpatienten sehr wichtig

    3. Schonhaltung im Gehen: deswegen Nummer 1 -> Fuß! Was ist da los?
    Und dann müsste ich das bisherige Gangmuster sehen...
    Generell lohnt sich die Spiraldynamik nach Dr Smisek zu lernen, aber die Übungen sind fast alle im Stehen...
    Also wieder: Nummer 1 prüfen...

    DU fragst aber ziemlich oft in die Runde und lässt dir die Ergebnisse auf dem Silbertablet servieren.

    Recherche macht Spass und man kann eine Menge lernen.

    Horrido

    Nun, ich finde Torstens Frage berechtigt. Er fragt viel und bringt die Themen hier ins Forum - das finde ich gut!

    Das mag für viele von Euch erst einmal "banal" klingen, aber denkt mal dran, dass es hier deutlich mehr "Mitleser" gibt, als angemeldete Mitglieder. Wir decken damit auch Fragen ab, die viele andere Menschen haben ;)

    Und es lohnt sich, sich damit zu beschäftigen.

    Wenn alle die KI Fragen, brauchen wir keine Foren mehr.

    Wir haben hier "Schwarm-Intelligenz" - etwas was die KI sicher noch nicht leisten kann. Und die KI liegt auch immer noch zum Teil derb daneben! Man muss eigentlich immer noch alles einmal prüfen.

    Das Ganze deutet ja auf Neuropathie hin.

    Die einzelnen Stoffe scheinen durchaus Sinn zu machen. insbesondere wenn er bereits Metformin nimmt. Metformin kann auf lange Sicht einen Vitamin-B12-Mangel verursachen, der wiederum Nervenprobleme verstärken kann.

    Ich habe mir das Nerve Serenity und Nervixen nicht angesehen. Nur kurz was zu den Stoffen die Sie beschreiben:

    Das PEA wird oft bei neuropathischen Schmerzen eingesetzt, da es entzündungshemmend und neuroprotektiv wirken kann. Ich hatte zum PEA mal geschrieben finde aber gerade meinen eigenen Beitrag nicht. Dosierung liegt bei ca. 2 Mal 600mg pro Tag.

    Weidenrinde: da muss man auch auf die Dosierung schauen.

    Die B Vitamine sind generell wichtig - vor allem auch bei Schmerzen / Nervenschmerzen:
    : https://www.vitalstoffmedizin.com/vitamin-b-magnesium-schmerzen/

    Zu Nervenschmerzen generell habe ich hier geschrieben:
    : https://www.naturheilt.com/nervenschmerzen/

    "Man kann ja einen kleinen mini Obolus bezahlen und wer am meisten schreibt, zahlt eben auch mehr^^"

    Kommt gar nicht infrage...

    Mir ist der Zusammenhang zu den geschlossenen Threads jetzt nicht ganz klar. Der Astro Thread wurde vorübergehend geschlossen - welche noch??

    Zum Glück alles im "Rahmen" bisher.

    Aus Sicherheitsgründen war es notwendig (neue php Versionen, das alte Forum lief noch auf 7 und da gbt´s bald keine Updates mehr)

    Wie Thomas schon sagte: einiges "verschlimmbessert". Mir hätte die alte Variante völlig gereicht.

    Aber mit den Webseiten ist das ja ganz ähnlich. Die Wordpress Umstellungen und Hacker Angriffe machen es nicht besser. Man muss ständig updaten, updaten usw.
    Da lobe ich mir die gute alte HTML Programmierung der Jahre 1996 bis 2008. Da war nichts zu hacken. Höchstens der Server.

    Darüber hinaus ist diese ganze Programmierung / Server usw. Sachen unglaublich teuer geworden! Das war vor 15 Jahren für einen Bruchteil zu haben...

    Das Ganze "stinkt" seit sicher 60 Jahren! Ein paar Beispiele an die ich mich adhoc erinnere:

    a) In den 1960er Jahren finanzierten Organisationen wie die „Sugar Research Foundation“ (heute „Sugar Association“) Studien, die versuchten, Zucker von der Verantwortung für Herzkrankheiten freizusprechen. Stattdessen wurde den Fetten die Schuld zugeschoben. Diese Forschung wurde mit Millionen von Dollar unterstützt, um wissenschaftliche Ergebnisse in eine Richtung zu lenken, die die Zuckerindustrie begünstigte. Erst 2016 wurde durch die Auswertung von alten Dokumenten öffentlich, wie stark diese Studien beeinflusst wurden und wie die Industrie jahrzehntelang die gesundheitlichen Risiken von Zucker herunterspielte. Siehe dazu:
    "Sugar Industry and Coronary Heart Disease Research: A Historical Analysis of the Role of the Sugar Research Foundation in the Conduct and Reporting of Research"; JAMA Internal Medicine - Sugar Industry and Coronary Heart Disease Research,
    jamanetwork.com/journals/jamai…/article-abstract/2548255▹

    b) Das "Zuckergate": In den 1970er Jahren gab es weitere Bestrebungen von der Zuckerindustrie und eine "geheime Kampagne", um Forschungsergebnisse zu beeinflussen und die Rolle von Zucker bei chronischen Erkrankungen wie Herzkrankheiten in den Hintergrund zu drängen. Stattdessen wurde der Fokus wieder auf Fette gelegt, um von den schädlichen Auswirkungen von Zucker abzulenken.

    Naja... es geht immer so weiter.

    Wenn es ganz schlimm ist, würde ich auch Antibiotika nehmen.

    Kann man natürlich alles machen. Und muss "offiziell" wohl auch angeraten werden.

    Wenn wir von Keuchhusten reden habe ich das aber noch nie gebraucht - siehe meine Antwort oben.

    Meine Meinung und Erfahrung: wenn die Mittel & Maßnahmen richtig gewählt werden ist das auch nicht nötig, bzw. es darf erst gar nicht so weit kommen. Aber wenn die Hausmittel es nicht packen und man niemanden anderes hat - naja, dann sind da über eine Million Mediziner in Deutschland, die entsprechende Waffen im Arsenal haben.

    Und ist das heutzutage nicht unser Problem? Dass alles immer "zu lange" dauert? Wir haben noch nicht einmal mehr Zeit, uns richtig auszukurieren.

    Ja, aber unabhängig von der Ungeduld ist das nach meiner Erfahrung auch therapieabhängig.

    Wenn der Patient keine Therapieblockaden hat UND das richtige hom. Mittel getroffen wird, ist die Sache innerhalb von Stunden "erledigt"!

    Auf diesem Weg haben wir leider einige Probleme - die Therapieblockaden und hom. Mittel die nicht mehr "wirken" (aufgrund der Herstellung, mangelhafter Ausgangssubstanz, elektromagnetische Felder).

    Wir haben seit ca. 15 Jahren mit Dingen in der Homöopathie zu kämpfen von denen Hahnemann noch nicht einmal geträumt hat.

    Die gute Nachricht ist aber: die "richtigen" Mittel funktionieren noch immer. ABER: man muss endlich mal aufhören alle Symptome einfach "nur" allopathisch zuzudecken. Und wenn dann nichts mehr geht zum Homöopathen rennen -- solche Fälle liebe ich ja immer besonders.

    Anmerkung: es gibt Patienten die alles erst einmal homöopathisch behandeln und nie wieder ein verschreibungspflichtiges Medikament brauchen.
    Ja - die gibt es wirklich!

    Drosera ist klar eines der Hauptmittel an die zu denken wäre.
    Aber ebenso kommen Sticta, Ipecacuanha oder Cuprum metallicum infrage (und noch ein paar Mittel wie Phospor etc.)

    Da kommt es auf die Art des Hustens an, die Zeit wann der meist auftritt und ob Erbrechen dabei ist etc.

    Durch Heilpflanzen und allopathische Mittel werden einige diese Symptome "zugedeckt", sodass man teilweise kein klares Mittelbild für die Homöopathie bekommt.

    Zudem wechselt das hom. Mittel bei Keuchhusten fast immer, sprich: der Keuchhusten dauert zwar auch drei bis vier Wochen, aber man ist mit dem richtigen hom. Mittel symptomfrei. Nach ca. ein bis zwei Wochen wechselt das Mittel und die Symptome ändern sich - es wird also ein anderes Mittel benötigt. Das ist eine Besonderheit des Keuchhustens - vor allem unter hom. Behandlung. Nach den richtigen Mitteln ist das aber auskuriert und der Patient stärker und vitaler als vorher!

    Und genau das ist bei der allopathischen Therapie fast nie der Fall!