Beiträge von René Gräber

    Aus meiner Sicht besteht kein Grund das nicht zu tun. Mehr muss ich eigentlich nicht dazu sagen. Denn: der Verdauungsapparat kommt ja zum erliegen und die Gallenblase ist da auch nicht gefordert. Im Gegenteil: Der Sinn des Fastens besteht ja u.a. auch darin, dem gesamten Verdauungsapparat eine Pause zu gönnen.

    Wer nicht fasten sollte, beschreibe ich in meinem Beitrag: Wer darf nicht fasten?ˍ

    Ich erinnere mich noch an eine Geschichte der Medizin, als vor ca. 100 Jahren diese Ptosen des Darms und Magens reihenweise diagnostiziert wurden und in der Folge die Patienten operiert wurden: das Ganze wurde einfach "höher genäht". Erfolg: sehr gut. Die Patienten waren mit der OP zufrieden. Leider begannen dann die ersten Kollegen an der OP zu zweifeln, dass das ja eigentlich gar keine Rolle spielen können (mit der OP). In der Folge wurde dies weiter bekannt und die Zweifel kamen auch bei den Patienten an, sodass der Erfolg der OP immer geringer wurde und diese Technik schließlich verschwand.

    Die Quelle für diese "Geschichte" muss ich leider schuldig bleiben. Es war aus "Geschichte der Medizin"-Buch. Jedenfalls zeigt diese Geschichte, in welchem Ausmaß wir es bei Operationen bezüglich des Placebo-Effekts zu tun haben.

    In meinem Beitrag "Aberglaube in der Medizinˍ" habe ich dazu mehr geschrieben.

    Damit habe ich aber ihre Frage nur indirekt beantwortet. Nun, ich habe von solchen Diagnosen schon gehört, aber das ist so selten, dass ich damit keine Erfahrungen habe.

    Was Sie auch nicht beschreiben und was für mich viel wichtiger wäre: Welche Beschwerden haben Sie denn?

    Denn nur mit dieser "Diagnose" sehe ich keinen Bedarf für eine Therapie...

    Das mit der ketogenen Ernährung bei MS wurde ich schon öfter gefragt, deswegen habe ich endlich mal einen Blick in die Studienlage geworfen. Hier also mein Beitrag: Ketogene Ernährung bei Multiple Skleroseˍ.

    Milch und Schweinefleisch müssen bei der MS unbedingt weg. Darauf hatte ich auch mehrfach hingewiesen.

    Und zu dem Milliardengeschäft mit den "neuen" MS Medikamenten hatte ich ja auch berichtet:
    : https://naturheilt.com/blog/multiple-sklerose-2014/

    Mittlerweile kamen hier ja schon einige gute weitere Tipps. Ich finde Du bist auf einem guten Weg! Alles Gute!!

    Ja... herzlich willkommen in der Medizin.

    Deswegen schreibe ich mir ja auch die Finger wund, dass man etwas tut bevor man bestimmte Krankheiten bekommt. Aber auch das will ja keiner hören. Die allermeisten verfahren nach dem Prinzip: Wird mich schon nicht betreffen.

    Was schreibe ich nicht alles zu Entspannungstraining, Fitness, Heilpflanzen, Heilfasten, Ernährung!
    Man höre einfach mal auf Schweinefleisch zu essen und lasse die Cola weg und die Milch.
    Wenn man alt und fit sein will, muss man rechtzeitig anfangen.

    Und auch klar ist: Wenn man erst mal auf bestimmten Medikamenten "drauf" ist, setzt die fast kein Arzt mehr ab. Das hat vor allem auch etwas mit der Justiz zu tun. Im Fall der Fälle ist man sofort "dran", wenn da etwas doch "schief" geht. Dazu hatte ich auch schon mal einen Beitrag geschrieben, finde den aber gerade nicht mehr...

    Aber wenn fleißig Medikamente noch und nöcher draufgepackt werden, dann müssen wir uns nicht wundern, dass wir von

    58.000 Toten wegen Arzneimittel-Nebenwirkungenˍ ausgehen können - jedes Jahr.

    Das Dilemma: Der Patient muss es entscheiden, aber im fehlt fast immer das Wissen "was wirklich" für ihn "passt"...

    Basenpulver und Zeolith zügig trinken ?

    Oh, an diese Antwort hat sich auch niemand ran getraut.

    Also: Manchen Patienten rate ich das schluckweise zu trinken, anderen alles in einem Zug. Insofern muss ich meinen Beitrag wohl korrigieren. Wo schrieb ich das denn?

    Wie dem auch sei: es kommt immer drauf an.

    Mehr zu den Basenpulvern:
    : https://www.gesund-heilfasten.de/basenpulver-basentabletten/
    und dem damit verbundenen Thema der Übersäuerung:
    : https://www.gesund-heilfasten.de/uebersaeuerung/

    Die Frage ist ja schon älter und noch keiner hat geantwortet.

    Also die Sache mit den PAK ist ja auch so ein Ding:

    In meinem Beitrag zu den Umweltgiften▪ schreibe ich:

    Zitat

    So sind die krebserregenden polyzyklischen Kohlenwasserstoffe (PAK) in zahlreichen Produkten vorhanden, während viele Institutionen schon seit Jahren auf die erhebliche Gesundheitsgefahr hinweisen und die Stoffe in der KMR-Gefahrstoffliste (karzinogen, mutagen, reproduktionsgefährdend) stehen.

    In der Umwelt sind PAK langlebig und können sich anreichern. Vom Menschen werden sie über die Nahrung, die Atemluft oder Hautkontakt aufgenommen. Bis jetzt gibt es keine Grenzwerte für ihren Einsatz oder Bestrebungen, ihren Anteil zu vermindern.

    Im Juni 2010 wurde von deutschen Ministerien ein Dossier zur Gesundheitsbelastung durch diese Verbindungen erstellt und der zuständigen Europäischen Kommission vorgelegt. Eine Entscheidung, ob daraus eine EU-weite Regelung zum Umgang mit PAK wird, steht aus.(17)

    Doch nicht einmal in Deutschland selbst existieren Grenzwerte, sondern nur Richtlinien. Laut TÜV Rheinland werden diese Richtwerte jedoch in einigen Produkten um das Einhundertfache überschritten. (18) Das GS-Siegel für geprüfte Sicherheit wird dabei nur an Produkte vergeben, die sich an die empfohlenen Richtwerte halten. Daneben haben Verbraucher nur wenige Möglichkeiten, Produkte mit Gefahrstoffen zu identifizieren. Trotz gesetzlicher Informationspflicht verweigern manche Hersteller die Auskunft über Inhaltsstoffe.


    Das Zeug ist in weitaus mehr Produkten, als nur im Grillfleisch. Klar, das Zeug ist krebserregend. Und auch klar: Die Dosis macht das Gift.

    Meine Frage: Was ist die häufigste Krebsart nach Prostatakrebs bei den Männern und Brustkrebs bei den Frauen? Klar: Darmkrebs▪.

    So, jetzt meine Erfahrung auch noch: :)

    Ich kenne keinen Patienten mit Nagelpilz-Problemen, der nicht auch anderweitig Pilzprobleme hat. Meistens im Darm. Dass hier Zuckersüchte eine Rolle spielen, verstärkt den Verdacht diesbezüglich.

    Zum Nagelpilzproblem habe ich hier etwas mehr geschrieben:
    : https://www.naturheilt.com/nagelpilz/ (lokale Mittel wurde hier ja schon ausreichend beschrieben)

    Und zur Zuckersucht liefere ich gerne auch noch einen Beitrag:
    : https://www.gesund-heilfasten.de/blog/zuckersucht/

    Das CFS ist für mich allenfalls eine Zustandsbeschreibung, aber keine wirkliche Diagnose.

    Für Interessierte: CFS, englisch für chronic fatigue Syndrome, auf deutsch: "Syndrom chronischer Erschöpfung". Manchmal hört man auch von "Myalgische Enzephalomyelitis". Das hört sich noch besser an, sagt aber auch nichts aus.

    Denn: Warum ist der Patient denn völlig erschöpft? Warum hat er Schmerzen?

    Ich teile die Meinung von Bernd, dass wir es wahrscheinlich mit einer tiefgreifenden Störung auf Zellebene zu tun haben. Und die Cellsymbiostherapie versucht das auf vielen verschiedenen Ebenen anzugehen.

    Zu Ihren Fragen im Einzelnen will ich auch nochmal eingehen:

    1. Heilfastenˍ: Allgemein würde man davor in dem Zustand abraten. Nach meiner Meinung kommt es da aber ganz auf den Zustand der Patientin an. Die übliche Krankenhauskost die solchen Patienten gegeben wird, kann man nur als solche bezeichnen...

    2. Die Phönix Entgiftungˍ: Kann ein Ansatz sein. Allerdings wird das nach meiner Erfahrung keinesfalls reichen.

    3. Kneipp Therapie: Ich habe die Fälle von Kneipp versucht zu studieren, soweit diese dokumentiert sind. Kneipp wurde oft in ganz ähnlichen Fällen bettlägriger oder gar "hoffnungsloser" Fälle um Hilfe gebeten. Die Ernährung, Luft und Wasseranwendungen, sowie Heilpflanzen waren seine Heilmittel. Bei den Wasseranwendungen habe ich versucht ein Schema zu finden. Es fand aber keins, ausser: dass er die Anwendung nach der Konstitution und den noch möglichen Reaktionen des Patienten anpasste. Fazit: Der spanische Mantel kann angezeigt sein (täglich) oder aber auch "nur" eine kalte Waschung des Oberkörpers.

    4. Kneipptherapie▪: Da würde ich sagen, die gibt / gab es mal in Bad Lauterberg am Kneipp-Kurhaus. Ich war dort selbst in den 90er Jahren zur Ausbildung. Meine alten Ausbilder sind aber schon in Rente, sodass ich zu den jetzigen Maßnahmen nicht viel sagen kann... Bei der Schlaftherapie muss ich passen. Ich bin mir auch nicht sicher, was sie darunter verstehen...

    5. Für weitere Therapien müsste ich die Patientin und die Laborbefunde einmal sehen. Aus meiner Sicht ist das was Bernd bereits schrieb richtig. Dazu brauchen diese Patienten meist auch eine vernünftige Entgiftungstherapie.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute!

    Ja... das kann ich verstehen.

    Das liegt m.E. vor allem daran, dass es DEN alternativen Gerinnungshemmer nicht gibt.

    Strophantin ist kein Gerinnungshemmer. Das macht etwas ganz anderes:

    : https://www.naturheilt.com/strophanthin/

    Es ist aber eine Alternative in der Herztherapie.

    Die Nattokinase wird auch immer gerne angepriesen:

    : https://www.vitalstoffmedizin.com/nattokinase/

    Das würde ich bestimmten Patienten aber auch nicht als Alternative empfehlen.

    Die Alternative ist für mich einfach ein Risikoprofil des Patienten zu erstellen. Dazu gehören auch Blutwerte wie das Homocysteinˍ, Lipoprotein a▪ usw. und natürlich auch mal ein Blick in die "Gefäßlage" (Arterioskleroseˍ) mittels Ultraschall.

    Dann: Bestimmung einer Übersäuerungˍ, Ernährungsverhalten etc.

    Danach wird der Patient vernünftig aufgeklärt wie das alles zusammenhängt und ob er bereit ist an den "Faktoren" mitzuarbeiten.

    Wenn das der Fall ist, bekommt jeder Patient von mir bestimmte Empfehlungen und auch Medikamente, Vitalstoffe und / oder Heilpflanzen, um "vorzubeugen". Und es sind dann auch schon mal bestimmte "Bewegungsübungen" dabei, um die "Gefäßelastizität" zu verbessern (siehe dazu auch mein Beitrag: Ein Beweglichkeitstest zur Voraussage des Sterblichkeitsrisikokos?ˍ)

    Und das ist für mich dann "echte" Naturheilkunde und nicht nur das Schema: Drei mal Eine.

    Das kostet aber Zeit, Geld und auch Einsicht des Patienten... Und da sind wir wieder schnell dabei, dass den meisten Patienten das dann doch wieder "zu viel" ist.

    Ja, das ist die entscheidende Frage.

    Vielleicht nochmal kurz zu meinem ASS-Beitrag:

    : https://www.naturheilt.com/acetylsalicylsaeure/

    Dort schreibe ich ja zur mehr als "verwirrenden" Studienlage in Bezug auf ASS. Dass jetzt auch "Naturheilkundler" dazu übergehen ASS zu empfehlen halte ich für noch "verwirrender", um es mal vorsichtig auszudrücken.

    Aber es gibt die "Alternativen", die vielen meiner alternativen Kollegen nicht bekannt zu sein scheinen. Ich arbeite gerade an einem Beitrag zu diesem Thema -- inzwischen hat der 4 Seiten.

    Hier schon mal ein kurzes Fazit vorweg:

    Die Ergebnisse einer Suche nach Alternativen Gerinnungshemmern sind auffallend unauffällig. Die Versuchung, Millionen von kranken Menschen mit Chemie zu „beglücken“ und sich selbst mit deren Dollars, Euros etc., ist einfach unwiderstehlich, besonders bei dem Potential und der Menge der infrage kommenden Kundschaft.

    Daher kann man in der Schulmedizin auch sehr lässig auf vorhandene Studien, wie sie z.B. von bestimmten Heilpilzen bei dieser Indikation gemacht worden sind, herabschauen und sagen, dass es sich hier wohl kaum um evidenzbasiertes Wissen handeln kann. Das stimmt sogar in gewisser Weise. Statt jedoch nachzuhaken, ob solche oder andere Heilpflanzen oder Heilpilze gute Dienste leisten könnten, versteigt man sich zur Schaffung neuer chemischer Substanzen mit noch mehr Nebenwirkungen, die sich noch teurer verkaufen lassen.

    Für mich ist es schon bemerkenswert, dass man Blutern so etwas wie Ganoderma geben könnte, auch wenn es nur 5 Probanden in der mir vorliegenden Studie waren, ohne auch nur einen einzigen davon „umzubringen“. Können die Schulmediziner guten Gewissens ihre chemischen Antikoagulantien bei Blutern einsetzen (auch wenn hier eine absolute Kontraindikation dafür besteht oder zumindest keine Indikation), ohne hier größtes Unheil anzurichten?

    Und wie es mit der Evidenzbasiertheit bezgl. ASS aussieht habe ich ja schon beschrieben. Und was ich von den "neuen" Mitteln wie zum Beispiel Xarelto halte, habe ich auch schon hier zum Besten gegeben:

    https://www.yamedo.de/blog/xarelto-2014/▪

    Bernd hat ja einige Verfahren beschrieben, die vorstellbar sind, wobei ich vom MMS Abstand nehmen würde. Bei diesen Verfahren braucht man aber einen Therapeuten der sich auskennt...

    Ich stelle einmal diese Erfahrung einer Leserin hier ein. Ich fände es schade, wenn diese verloren ginge: