Was gibt es da zu vermischen? 
Das Eine sind Anschläge, die sich wie das Umfallen von Strommasten bei Schneesturm und Unwetter, nicht völlig verhindern lassen.
Und so wie Berlin seit 2025 prädestiniert für solche Anschläge zu sein scheint, die nächste Drohung gibt es schon, fällt in manchen Gebieten, besonders im Norden, an der Küste und in Mittelgebirgslagen – meist durch starke Stürme, Schneelast oder Vereisung, manchmal ein Strommast um.
In Berlin vom Menschen fabriziert, ansonsten unvermeidliche Folge der Naturgewalten.
Das Andere ist meiner Ansicht nach reine Panikmache, jetzt schon seit Jahren, ohne dass wir hier bei uns in Hessen je einen nennenswerten Stromausfall hatten.
Du lebst in Berlin, wo praktisch ständig etwas passiert. Berlin hatte lange einen Sonderstatus, fast wie ein eigenes Land, weshalb früher viele hingezogen sind. Da musste man früher nicht einmal verweigern, um dem Bund zu entgehen, sondern nur nach Berlin ziehen. Die linke Szene ist entsprechend groß. Schon früher war Berlin für allerlei Randale bekannt.
Zudem ist Berlin mit ca. 3,7 Millionen Menschen die nach Einwohnern größte deutsche Stadt und die größte Stadt der Europäischen Union, nachdem London nicht mehr zur EU gehört. Paris z.B. hat nur 2,1 Millionen Einwohner.
Die Agglomeration Berlin, also das städtische Ballungsgebiet einschließlich der umliegenden Gemeinden in Brandenburg, die teilweise gemeinsam mit Berlin versorgt werden, hatte 2022 rund 4,8 Millionen Einwohner.
In Berlin alleine leben mehr Menschen als in vielen Bundesländern.
: https://de.statista.com/statistik/date…bundeslaendern/
Um es klar zu sagen, tangiert es den Rest von Deutschland nicht, wenn in Berlin gehäuft der Strom ausfällt, oder wie das von den Berliner Behörden gehandhabt wird.
Denn wir sind zwar 1 Land, aber wir leben in völlig verschiedenen Bundesländern, die nicht identisch aufgebaut wurden und geführt sind.
Wenn ich jetzt alleine die Netzsysteme und Gasversorgungslage zwischen Berlin und Hessen von der KI vergleichen lasse, bekomme ich folgendes Ergebnis:
1. Das Stromnetz in Berlin ist nach dem Anschlag auf eine Kabelbrücke im Januar 2025 als anfällig eingestuft worden, da kritische Infrastruktur oberirdisch und schwer abzusichern ist. Es fehlten Redundanzen, sodass Tausende Haushalte mehrere Tage ohne Strom blieben.
In Hessen hingegen ist das Netz deutlich robuster:
- 97,4 % der Mittelspannungsleitungen und 99,5 % der Niederspannungsleitungen sind unterirdisch verlegt – schwerer zugänglich und besser geschützt.
- Es gilt das N-1-Prinzip (Redundanz): Bei Ausfall einer Leitung kann der Strom umgeleitet werden.
- Netzbetreiber wie Syna, Mainova, EAM führen regelmäßige Krisenübungen durch und halten Notstromaggregate vor.
- Anders als in Berlin gibt es in Hessen kaum Kabelbrücken mit dichten Bündeln ungeschützter Kabel – ein geringeres Angriffsrisiko.
Trotzdem ist eine vollständige Absicherung unmöglich, wie Experten betonen. Hessen setzt daher auf Redundanz (N-1-Prinzip) und regelmäßige Krisenübungen.
Fazit: Hessen gilt als besser vorbereitet und sicherer als Berlin, wo die Abhängigkeit von einzelnen oberirdischen Kabelbrücken kritisch ist.
2. Die Gasversorgungssicherheit in Berlin und Hessen unterscheidet sich deutlich hinsichtlich Infrastruktur und Resilienz:
- Hessen:
Verfügt über ein hochmodernes, unterirdisches Gasnetz mit hoher Redundanz (N-1-Prinzip). Über 97 % der Leitungen sind unterirdisch verlegt, was Störungen durch Witterung oder Vandalismus stark reduziert. Netzbetreiber wie Mainova, EAM und Syna führen regelmäßige Krisenübungen durch.
Zudem ist Hessen an das Wasserstoff-Kernnetz angebunden, mit Anbindung an Kavernenspeicher – erhöht die Systemresilienz. - Berlin:
Zeigt Schwächen bei der physischen Sicherheit, wie der Brand an der Kabelbrücke im Januar 2025 zeigte. Obwohl die GASAG als zuverlässiger Grundversorger gilt, ist das Netz anfällig für gezielte Angriffe und wetterbedingte Störungen.
Allerdings wird Berlin aktiv in das Wasserstoff-Startnetz eingebunden – mit zwei Leitungen, die bis zu 50 % des Gasbedarfs auf Wasserstoff umstellen könnten, was langfristig die Versorgungssicherheit stärkt.
Fazit: Hessen ist aktuell resilienter und sicherer als Berlin, das jedoch mit gezielten Transformationsprojekten aufholt.
3. Eine Gasmangellage ist in Deutschland im Winter 2025/2026 bei extrem kaltem Wetter möglich, besonders in Regionen mit schwach gefüllten Speichern wie Berlin. Hessen ist aufgrund seiner besseren Infrastruktur weniger gefährdet.
- Berlin:
Die Gasspeicher in Deutschland waren Anfang Januar 2026 nur zu 53 % gefüllt – ein Rekordtief seit 2011 (meiner Ansicht nach seit 21). Bei einem extrem kalten Winter könnten die Speicher laut INES-Warnung bereits Mitte Januar 2026 leer sein. (Panikmache)
Die Versorgung bleibt aktuell stabil, da Gas über LNG-Terminals und Pipelines aus Norwegen, Frankreich und Belgien importiert wird. Dennoch drohen Preisspitzen oder kurzfristige Engpässe, wenn der Bedarf stark ansteigt. - Hessen:
Verfügt über ein robustes, unterirdisches Gasnetz mit hoher Redundanz. Die Versorgung ist deutlich sicherer als in Berlin.
Zudem ist Hessen an Kavernenspeicher und das Wasserstoff-Kernnetz angebunden, was die Resilienz erhöht.
Fazit:
Eine flächendeckende Mangellage ist unwahrscheinlich, aber Berlin ist stärker gefährdet als Hessen. Die Bundesnetzagentur stuft das Risiko als gering ein.
Zudem ist Berlin mit seiner großen Linken-, Autonomen- und Anarcho-Szene schon immer etwas Besonderes.
Auch wenn generell nirgendwo Anschläge und Unglücke ausgeschlossen werden können, fühle ich mich weiterhin sicher.
Die KI behauptete z.B. unter Bezug auf Focus und Stern auch:
Andere EU-Länder wie Polen, Frankreich oder Schweden haben Füllstände über 90 %, Deutschland hingegen liegt deutlich darunter.
Dabei sind laut app.23degrees.io nur in Schweden und Portugal die Gasspeicher so voll und ansonsten sind sie niedriger.
In Schweden ist er bei 102,10%, Portugal bei 93,5%, Polen bei 79,78%, Österreich bei 60,7%.
In Ungarn bei 57,75%, Frankreich bei 52,73%, Belgien bei 51,68%, (Vereinigtes Königreich bei 47,64%), Dänemark bei 46,85%, Lettland bei 45,31%, NL bei 44,5%, Kroatien bei 35,52%.
Deutschland heute bei 51,8%, -1,22% zu gestern.
Und falls jetzt wieder das AKW-Argument kommt- Folgende Länder betreiben keine Atomkraftwerke:
Österreich, Dänemark, Deutschland, Irland, Italien, Portugal, Luxemburg, Malta, Zypern, Griechenland, Estland, Lettland, Litauen, Polen.
Es gibt aktuell also etliche EU-Länder ohne AKW, die niedriger gefüllte Gasspeicher haben als D.