wenn du das DDR-Schulsystem ohne Drogen (die gab's eh nicht oder sehr viel weniger außer Ethanol) durchlaufen hättest wüsstest Du was ich meine.
Also ich hatte mein Wissen über den Krieg und die Welt als Kind zum allergrößten Teil von meiner Oma, der ich wie man so schön sagt, diesbezüglich ein Loch in den Bauch gefragt habe.
Bei uns ist das Schulsystem seit jeher Ländersache, heißt in jedem Bundesland ist es etwas anders. Während weder bei mir noch meinen Kinder in der Schule unseres Bundeslands der 2. WK oder das Thema Judenvernichtung im Unterricht thematisiert wurde, woraus ich geschlossen hatte, dass das Thema lange Zeit in der Schule und in der Öffentlichkeit sowieso weitgehend völlig tot geschwiegen wurde, weiß ich seit Kurzem, dass das in anderen Bundesländern völlig anders aussah/aussieht und in der Schule so oft thematisiert wurde, dass die Kinder es nicht mehr hören konnten.
Schulen und Kindergärten sind immer auch Teil politischer Ideologien.
Zitat von Zwinge
Das Gesetz lautet, dass der Kapitalismus vom Sozialismus abgelöst wird. Skeptiker wie ich, dazu noch aus dem Handwerker-, also Selbstständigenmilieu und noch Katholik per Geburt (bei meiner Taufe war ich 14 Tage auf dieser Welt) und strenger Hand der oberpfälzer Oma. On Top kam noch das mein Vater vor meiner Geburt eine oft tödliche Grenze überqueren wollte. Für das alles hatte ich keinerlei Verantwortung, aber die Schublade für mich war schon gebastelt und beschriftet worden.
Also mein Mann ist in der Nähe von Leipzig geboren und hat einen Teil seiner Kindheit in der DDR verbracht. Sein Vater war aus NRW und ist auf dem Rückweg aus Russland bei seiner Mutter hängen geblieben.
Er ist ca. 54 alleine zurück in den Westen zu seinen Eltern und hat sich Arbeit gesucht. Die Mutter seiner Frau ist 55 mit den 3 Kindern, mit dem Familiensilber unter dem Kind im Kinderwagen versteckt, mit der Strassenbahn von Ostberlin auf Tagesausflug nach Westberlin gefahren. Seine Mutter kam auf andere Weise, es gab damals auch noch einzelne Übergänge, irgendwie nach Westberlin. Alles sehr abenteuerlich und gefährlich.
Dort haben sie sich getroffen, die Kinder wurden übergeben und die Mutter ist dann, nach dem sie Tagelang von der Stasi verhört worden war, zurück in die DDR.
Ansonsten war es ja auch korrekt. Der Sozialismus hat in dem Fall den Kapitalismus abgelöst.
Der Sozialismus soll die Menschen eigentlich auf den wahren Kommunismus vorbereiten. Wobei es bislang kein existierendes kommunistisches System gibt. Und hatte nicht Marx gesagt, Religion ist Opium fürs Volk. Was ich durchaus genauso sehen könnte, weil Religion eine vollkommene Form der Flucht aus der Realität darstellen kann.
Allerdings gibt es Hinweise darauf, dass alle Lehren von Marx nur das erwünschte Ergebnis seiner sehr reichen Freunde waren, um das zu verhindern, wovor die Mächtigen zu allen Zeiten wirklich Angst hatten. Die Anarchie.
Denn das Problem am Kommunismus ist das Problem, das wir bereits aus dem Kapitalismus und Sozialismus kennen. Er braucht einen zentralen Kopf.
Diese AGB "unterschreibt" (Gänsefüsschen) man nicht selbst, das tun die Eltern bzw jene, die dem kleinen neuen Erden"bürger" auf die Welt helfen, mit der Lebendgeburtanzeige, bestätigt wird das dann noch mit der Geburtsurkunde - weil, nicht vergesssen: Staat = Kirche oder Kirche = Staat. Wichtig wäre eben, dass man wenn man dann von diesem Glauben abfällt (Gläubige kommen da ja so oder so nie raus), die entsprechenden Konsequenzen zöge...
Das ist bezogen auf die Kirchensteuer dann hinfällig, wenn die Eltern beide den Verein vor der Geburt der Kinder längst verlassen haben, auch wenn der Staat aufgrund alter Verträge natürlich weiterhin vom allgemeinen Volksvermögen große Beträge an die Kirchen zahlt.
In dem Falls steht es den Kindern frei, sofern kein alternatives Unterrichtsfach für Konfessionslose wie Ethik angeboten wird, ob sie dennoch an einem der angebotenen Religionsunterrichte teilnehmen wollen.