Also ohne Brot geht es bei mir nicht.
Das dachte ich früher auch. Der jahrzehntelange Kohlenhydratenrausch ließ mich irrtümlicherweise glauben, dass ich ohne Brot nicht existieren kann. Doch die Erfahrung der letzten Jahre zeigte, dass das Leben ohne Brot wunderbar ist.
Ohne Brot kann ich nicht satt werden.
Ich habe für mich erkannt, dass satt werden nicht dasselbe bedeutet wie genährt werden.
Sättigung entsteht in erster Linie durch das Volumen im Magen – also durch Dehnungsreize.
Genährt zu sein hingegen bedeutet, dass der Körper mit den notwendigen Nährstoffen wie Fetten, Proteinen, Vitaminen, Mineralien, ... versorgt wird.
So kann einfaches Brot zwar ein Gefühl der Sättigung geben, weil der Magen gefüllt ist, doch gleichzeitig bleibt der Körper unterversorgt, wenn lebenswichtige Stoffe fehlen.
Mir geht es darum, meinen Körper tatsächlich mit den Baustoffen zu versorgen, die er braucht.
Fleisch und überhaupt viel tierisches Eiweiß kann ich gar nicht gut verdauen,
Es erschließt sich mir nicht, was Brot mit Fleisch gemeinsam haben soll – gewöhnlich gekauftes Brot liefert überwiegend Kohlenhydrate, Fleisch hingegen Eiweiß und Fett.
... und denke, dass Ernährung eine sehr individuelle Angelegenheit ist.
So ist es.
Ich habe die obige Ausführung gemacht, um zu verdeutlichen, dass meine Antwort nicht als Befürwortung des heutigen Brotkonsums zu verstehen ist. Dennoch, wie oben erwähnt, es bleibt die Verantwortung jedes Einzelnen, was er seinem Körper zuführt.