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21

Freitag, 2. Januar 2015, 11:50

Die klassische Homöopathie behandelt immer den gesamten Körper. Es sollte aber ein Homöopath zum Einsatz kommen, der homöopathieerfahren ist. Möglicherweise kann er sich ja mit der Klinik in Orselina fachlich beraten, was man in deinem Fall am besten macht. Manche Krankenkassen bezahlen Homöopathen, sofern diese auch Ärzte sind.

Ich glaube, es ist wichtig, Gifte aus deinem Körper herauszuhalten. Das Wasser sollte von einer tiefen Quelle kommen, die weitaus weniger belastet ist, damit das Wasser Giftstoffe herausschwemmen kann. Jod (Salz) und Gluten sind weitere Probleme, die den Körper belasten.

Astaxanthin fängt freie Radikale, ohne neue zu bilden. Chlorella fängt die Gifte im Darm auf und bindet sie, damit sie nicht wieder über den Darm in den Körper gelangen, sondern ihn tatsächlich verlassen; das ist meiner Meinung nach das Wichtigste.

Schüsslersalze pushen meines Wissens nach das Immunsystem auch nicht. Sie sollen dem Körper Spurenelemente zufügen, die den Zellen für eine gesunde Funktion fehlen. Ob und was sinnvoll wäre, muss aber ebenfalls erst festgestellt werden, z.B. ob dir Spurenelemente fehlen.

Diese Themen musst du immer bei den Experten ansprechen, mit denen du in Kontakt stehst.
similia similibus curentur

22

Freitag, 2. Januar 2015, 13:09

Die Erstanamnese kostet hier bei einem Heilpraktiker € 150,- aber du verstehst mich offensichtlich nicht :(
Ich habe KEINEN gefunden, der bei einem Lymphom ERFOLGREICH war. Auch keinen Erkrankten, der auf Chemotherapie verzichtet hätte! Und ich habe KEIN Geld dafür!!!

Dass ich den Darm reinigen werde, habe ich bereits geschrieben und dass der Kanne Brottrunk zum Einsatz kommt, der nicht nur dem Darm guttut, sondern auch entgiftet. Ansonsten hat Moringa alles was ich benötige!
Wenn ich es damit und Vitamin D3 nicht schaffe, habe ich eben Pech gehabt. :S

Ach ja, Experten für meinen Krebs, heißen Onkologen und wollen mich mit Chemotherapie und Bestrahlung behandeln. Ist ja auch in sehr vielen Fällen erfolgreich, außer bei denen, bei denen das Lymphom nach ein paar Jahren wieder da ist. Von diesen Menschen habe ich einige gefunden ;)
Nette Grüße
Kerstin

Fred Ho

Profi

Beiträge: 48

Beruf: Gesundheits- u. Ernährungsberater, Mikronährstoffmedizin

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23

Freitag, 2. Januar 2015, 16:22

Hallo Kerstin,

ohne eine umfassende Anamnese tappt man leider im Dunkeln. Die konventionelle "Diagnose" Morbus Hodgkin stellt ja eine mehrzahl von Symptomen dar, deren Ursache gefunden werden muß, bzw. welche Faktoren die Symptome begünstigen/ verschlechtern. Letztere können bei Verzicht zumindesten die Erkrankung verlangsamen oder sogar aufhalten, Das heißt im Klartext "Verzicht" auf Dinge die sonst zur allg. Routine gehörten:
- absolut kein Zucker/ Stärke mehr http://www.johannescoy.de/downloads/Pres…ohnsHopkins.pdf
- keine chem. Mittel auf der Haut benutzen (Parfüm, Duschgel) oder zumindest so weit wie möglich reduzieren (Kein Weichspüler)
- häufiges Lüften der Wohnung (Reduktion der chem. Belastung durch Ausdunstung u.a.)
- Stress vermeiden, auch Angst war bisher kein guter Therapeut
hier ein kleiner Link zum Thema "Ernährung bei Krebs" http://www.tavarlin.de/downloads/2012-04-Biomagazin.pdf

Als Antikrebsvitamin gilt auch Vit. E, allerdings insbesondere die Tocotrinole http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22095072. Im Handel gibt es meist nur Vitamin E als alpha Tocopherol, wichtig ist aber die Einnahme aller acht Untergruppen - alpha/beta/gamma/delta Tocopherole und Tocotrinole, wobei insbesondere dem gamma Tocotrinol eine besondere Rolle zukommt .International Journal of Cancer. 2010 Jul 8. [Epub ahead of print]:"Gamma-tocotrienol as an effective agent in targeting prostate cancer stem cell-like population"
Luk SU, Yap WN, Chiu YT, Lee DT, Ma S, Lee TK, Vasireddy RS, Wong YC, Ching YP, Nelson C, Yap YL, Ling MT. - Department of Anatomy, the University of Hong Kong, Hong Kong, SAR, China
Radiation Research 2010 Jun;173(6):738-47:
"Gamma-tocotrienol protects hematopoietic stem and progenitor cells in mice after total-body irradiation"
Kulkarni S, Ghosh SP, Satyamitra M, Mog S, Hieber K, Romanyukha L, Gambles K, Toles R, Kao TC, Hauer-Jensen M, Kumar KS. - Armed Forces Radiobiology Research Institute, Uniformed Services University of the Health Sciences, Bethesda, Maryland 20889, USA


Eine ausreichende Zufuhr von Antioxidantien (sekundäre Pflanzenstoffe, Polyphenole) wie Graviola, OPC, Resveratrol auch Quercetin ist förderlich. Sollte MMS/ CDL zum Einsatz kommen, ist die Einnahme von Antioxidantion anzupassen bzw. sogar völlig einzustellen für den Zeitraum der MMS-Kur.

Auf jeden Fall Kerstin, muss du viel lesen und bei Unverständnis fragen.

Liebe Grüße
Fred
Ehrlichkeit ist hart, aber dafür unbeliebt. :D

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 040

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

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24

Freitag, 2. Januar 2015, 18:03

Hallo Fred,

bei der Aufzählung der Polyphenole fehlt nur noch Curcumin. Und dann sind wir bei der Zellsymbiosetherapie nach Dr. Kremer, vollkommen ohne Chemo und Strahlen. Die Aktivierung der Mitochondrien erfolgt eben über diese sekundären Pflanzenstoffe und bedarf nicht dieser unnatürlichen Behandlung.

Zwei Sachen stören mich bei Dr. Coy:
1. Seit wann sind Enzyme Gene? Das geht wieder voll in Richtung Schulmedizin -> Krebs = Genmutation!
Das klingt natürlich reißerischer als simple Stoffwechselstörung.

2. Warum müssen sekundäre Pflanzenstoffe dafür herhalten, dass Chemo und Strahlen besser wirken können? Und das ist auch wieder voll Schulmedizin! Ja nicht weg von diesen Giften.
Die Polyphenole wirken trotz Chemo und Strahlen und nicht umgekehrt. Sie benötigen diese Art der Unterstützung nicht.
Wenn schon "schnell wirkende Chemo", dann nur in Form einer Vitamin-C-Hochdosis-Infusionstherapie mit 60 - 150 Gramm Natriumascorbat. Hier werden keine "normalen" Zellen und keine Immunzellen zerstört, nur Krebszellen.

Aber das ist ja alles nichts Neues für dich ;)
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

25

Freitag, 2. Januar 2015, 19:36

Dass ich den Darm reinigen werde, habe ich bereits geschrieben und dass der Kanne Brottrunk zum Einsatz kommt, der nicht nur dem Darm guttut, sondern auch entgiftet. Ansonsten hat Moringa alles was ich benötige!
Wenn ich es damit und Vitamin D3 nicht schaffe, habe ich eben Pech gehabt.

Hat man bei dir schon geprüft, ob eine Östrogendominanz vorliegt?

Seit einiger Zeit weiß ich, dass aus dem Körper mobilisierte Gifte über den Darm wieder in den Körper aufgenommen werden können, sofern sie nicht gebunden werden und sich dann womöglich noch ungünstiger ablagern als zuvor. Ich glaube nicht, dass Kanne Brottrunk Gifte bindet, auch wenn er als gesund gilt und bei einer Darmsanierung sicher hilfreich ist. Auch Vitamine und Spurenelemente wie z.B. in Moringa binden Gifte nicht.

Vielleicht kann Heilerde Gifte im Darm binden und ausschleusen. Heilerde ist preiswert.

Astaxanthin ist mir eingefallen, weil es Freie Radikale einfangen kann, ohne selbst zu einem zu werden. Warum das so ist, weiß ich (noch) nicht. Es ist auf jeden Fall nicht gut, wenn zusätzlich eingenomme Substanzen erst die "Löcher" in den Zellen des Körpers stopfen und dann ihrerseits als Freie Radikale dem Körper schaden. Dadurch hätte man nichts in Ordnung gebracht.

Es ist auch ein großer Unterschied, ob jemand, der eigentlich weitestgehend gesund ist, eine Entgiftung machen will oder du, weil du sehr krank bist. Ohne die Hilfe von Experten geht es überhaupt nicht. Zumindest würde ich mit den Fachleuten, die dich schon beraten, mit meinen Fragen in enger Verbindung bleiben.


Es gibt noch die Entgiftung nach Dr. Klinghardt und Therapeuten, die das durchführen.

Ich selbst habe Hashimoto mit allen Nebenerscheinungen, die mit dieser Erkrankung einhergehen. Eine davon waren ständige Entzündungen und Infekte. Aus diesem Grund habe ich eine ganze Zeit lang Vit. C, E, B etc. eingenommen, allerdings ohne rechten Erfolg. Erst mit Astaxanthin bleiben die Entzündungen nun weg. Ich bin mit meiner Mischung aus Astaxanthin, Chlorella und Bärlauch sehr zufrieden. Demnächst kommt noch Koriander hinzu.

Mir geht es darum, Gifte in der Nahrung zu vermeiden, vorhandene Gifte auszuschleusen und ggf. (vorübergehend) den Körper mit helfenden Substanzen wie z.B. Spurenelementen (Selen, Zink etc.) zu unterstützen. In meinen Augen ist die gründliche Entgiftung noch viel wichtiger als eine eventuelle Behandlung mit Homöopathie.
similia similibus curentur

26

Sonntag, 4. Januar 2015, 07:06

Die konventionelle "Diagnose" Morbus Hodgkin stellt ja eine mehrzahl von Symptomen dar, deren Ursache gefunden werden muß, bzw. welche Faktoren die Symptome begünstigen/ verschlechtern.
Na ja, die schulmedizinische Diagnose (Typ, Stadium) habe ich ja, auch wenn das Stadium jetzt leider nicht mehr stimmt :S

Ich suche auch nicht mehr nach Mitteln, ich bin mir nämlich GANZ Sicher, dass Moringa und Vitamin D alles ist, was ich benötige. Dass Moringa der richtige Weg ist, hatte sich ja schon gezeigt als die Lymphknoten so klein wurden, dass man sie kaum noch sah. Hätte ich den Fehler mit dem Heilpilz nicht gemacht, wäre meine Welt noch in Ordnung. Leider spüre ich aber, dass mir die Zeit davon läuft ... ;(
Nette Grüße
Kerstin

27

Sonntag, 4. Januar 2015, 21:40

Ich könnte mir vorstellen, dass der Heilpilz Gifte aus deinem Körper gelöst hat, die vom Darm her erneut in den Körper resorbiert wurden und dann genau an den Stellen aufgefangen wurden, die sowieso schon vom Krebs befallen sind.

Nun bin ich auf das Buch "Die Hashimoto-Diät" von Vanessa Blumhagen gestoßen. Bevor du sagst, dass du kein Hashimoto hast, es gibt eine Sache, die bei beiden Erkrankungen erfolgen muss, und das ist eine gründliche Entgiftung - jetzt wahrscheinlich mehr denn je!

Wäre gut, wenn du vielleicht in einem Buchladen oder einer Bücherei in das Buch hineinschauen könntest. Vielfach geht es darum, Gifte zu vermeiden, und das kostet ja nichts. Gifte können sich in Körperpflege- und Reinigungsmitteln befinden (z.B. Zahnpasta). Zumindest weiß ich, dass die ungiftigeren Putzmittel im Supermarkt günstiger sind als die andern. Das gleiche gilt für Spülmittel und Körperpflegemittel. Weniger ist mehr. Sie erwähnt auch Zitronenwasser (warmes Wasser mit einem Spritzer Zitrone), Kurkurmin, Ölziehen, Zungenreinigung (mechanisch), Trockenbürstenmassagen und Heilerde (Zeo-Bent). Diese darf nicht mit Säuren wie z.B. Vit C zusammen genommen werden.

Kerzendochte können Blei enthalten usw. Als Zahnpasta nehme ich schon seit Jahren Silicea ohne Pfefferminz und Menthol aus dem Reformhaus. Diese Zahnpasta stört auch gleichzeitig homöopathische Mittel nicht. Als Deo nehme ich Kristall aus der Apotheke. Das hält ewig und ist unterm Strich weitaus billiger als herkömmliche Pflegemittel. Ölziehen ist sehr gut, weil der Körper sich auch über den Mund entgiftet.

Und erneut: Um sich wirklich sicher zu sein, dass Gifte den Körper verlassen und nicht wieder resorbiert werden, müssen dies auch im Darm gebunden werden. Heilerde oder Chlorella eignen sich sehr gut dazu. Die Autorin ist übrigens ganz begeistert von der Heilerde Zeo-Bent.

Inge
similia similibus curentur

28

Dienstag, 6. Januar 2015, 11:44

Ich habe jetzt das Ergebnis meines Vitamin D Tests: 11 nmol/l

Am Freitag habe ich einen Termin bei meinem Hausarzt, damit ich ein Rezept bekomme und wir über meine Blutwerte reden können, die sich insgesamt verschlechtert haben (war ja zu erwarten :S ) Natürlich wird er den Bedarf nach den Angaben des Labors berechnen (35) und nicht nachdem, was ich für wünschenswert halte (80).
Kann man eigentlich bedenkenlos verschiedene Vitamin D Präparate mixen? Denn er wird mir ja etwas anderes verschreiben als ich mir später ohne Rezept kaufen kann
Nette Grüße
Kerstin

29

Dienstag, 6. Januar 2015, 17:59

Kerstin,

Morbus Hodgkin ist mit Schulmedizin zu 90% heilbar, warum solche Selbstexperimente wenn es um dein Leben geht ?

Maik

30

Dienstag, 6. Januar 2015, 19:07

Weil ich mich weder durch die Chemotherapie umbringen lasse, noch mein restliches Leben die Angst im Nacken möchte, wann der Krebs wieder kommt!

Ich gehöre zu den Menschen, die glauben, dass für jede Krankheit ein Kraut gewachsen ist. Ich muss es nur finden ;)


Mein Plan war eigentlich der, dass ich mich gesünder ernähre, mit Moringa Defizite ausgleiche und bis zum Sommer überlebe, um dann illegal Cannabis anzubauen und daraus Öl herstelle.

Tja, Pech gehabt oder auch nicht, wir werden sehen
Nette Grüße
Kerstin

31

Dienstag, 6. Januar 2015, 19:29

Ich habe noch vergessen zu erwähnen, dass ich auch glaube, dass Krankheiten einen "Sinn" haben.

Ich bin seit der Diagnose viel lockerer geworden, sehe alles nicht mehr so eng, bin großmütiger und nicht immer auf Krawall aus!
Ich müsste mich noch überwinden und einen Psychiater aufsuchen, damit ich mich endlich meiner Vergangenheit stellen und diese verarbeiten kann ;(


Die letzten 9 Jahre bin ich von einer Depression in die nächste gefallen, habe mein Gewicht verdoppelt und wenn ich keine Haustiere hätte, wäre mein Leben schon sehr lange sinnlos.

Durch den Krebs habe ich in den letzten 12 Monaten über 20 kg abgenommen (10 kg davon in den letzten 2 Monaten), das gefällt mir natürlich, auch wenn das kein gesundes abnehmen ist. Egal, was weg ist, ist weg!
Nette Grüße
Kerstin

32

Dienstag, 6. Januar 2015, 19:58

Hallo Kerstin,

zum ersten das Abnehmen ist ein typisches Symptom des Morbus Hodgkin und resultiert medizinisch daher und nicht weil es einen "Sinn" macht,

Ich betreibe das Portal www.hodgkinlymphom.de und recherchiere seit 3 Jahren so ziemlich diffus viele Beiträge zum Thema Lymphome, weil ich selber Betroffener bin. Aus diesem Grund bin ich beim Suchen auch auf deinen Eintrag gestoßen. Ich habe in viele Richtungen recherchiert und gelesen, auch im Bereich alternativer Behandlungsmethoden. Ich habe aber, wie du auch selbst geschrieben hast, keine nachhaltigen Beweise dafür gefunden, den Hodgkin auf andere Arten zu behandeln. Es gibt Begleit-Therapien mit Tee's, Curcuma oder Cannabis wo von man liest, aber am Ende habe ich von niemanden gelesen der sich alternativ heilen konnte.

Ich will in diesem Forum keinen Streit zwischen Homoöpathie und Schulmedizin vom Zaun brechen, aber gerade der Hodgkin ist mit Schulmedizin zu 90% mit Chemotherapie behandelbar und HEILBAR, selbst im höchstem Stadium 4BE, kann man problemlos behandelt und geheilt werden. Das Chemo auch viel im Körper kaputt macht, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren, aber wir reden hier, von am Leben bleiben oder sehr elendig sterben. Darüber kannst du dich auch belesen, der Tod am Morbus Hodgkin ist nicht sonderlich schön und spätestens im Hospiz dröhnen sie dich mit Chemie zu. Vor meine Chemobehandlung war ich auf Anraten eines Freundes auch bei einer homoöpatischen Klinik, selbst die sagen, beim Hodgkin hilft keine Mistel und keine Globuli, selbst die geben dort Chemo.

Ja die chemische Industrie verdient Millionen mit Krebspatienten, aber das war mit als Vater egal, ich wollte nicht sterben und meine Kinder zurücklassen, ich wollte leben. Meine Diagnose war 07/2012 und ich lebe noch, mit Chemo und Bestrahlung.

Zwei Sachen habe mich nachdenklich werden lassen, die du geschrieben hast:

"Ich hoffe, dass ich noch mal die Kurve bekomme. Mir geht es nämlich von Tag zu Tag schlechter"

oder

"habe mich vom Anfangsstadium ins Endstadium katapultiert Das ist jetzt 2 Monate her, die Lymphknoten sind im kompletten Körper angeschwollen, vorher nur vom linken Ohr bis zum Schlüsselbein, ich bekomme schlecht Luft und habe teilweise Schmerzen in der Milz, die jetzt offensichtlich auch betroffen ist."

Angst haben ob der Krebs wiederkommt, ja die habe ich, mal mehr mal weniger....aber bei dir verschwindet der Krebs ja nicht einmal, von dem was ich gelesen habe, bleiben dir noch vielleicht 6 Monate und du brauchst dann starke Schmerzmittel, weil die Knoten so groß werden, das sie auf Nerven und Knochen drücken...und ja Lymphome können auch Knochen brechen lassen.

Es ist dein Leben und deine Entscheidung, ich will weder bekehren noch klug meiern, aber das was du suchst, wirst du nicht finden. Wie gesagt, ich betreibe selber eine Informationsseite zu Morbus Hodgkin und lese seit 3 Jahren so ziemlich alles was über Lymphome geschrieben wird.

Morbus Hodgkin ist kein klassischer Krebs, und Präparate die das Immunsystem anregen, die in der Homöopathie weit verbreitet sind, bewirken beim Hodgkin genau das Gegenteil.

33

Dienstag, 6. Januar 2015, 20:46

Danke für deinen Beitrag, aber mich kann nichts und niemand zur Chemotherapie oder Bestrahlung bewegen!
Sterben müssen wir alle mal, der eine früher, der andere später.

Alles, was du schreibst, ist mir bekannt, ich recherchiere ja auch nicht erst seit gestern ;) Und leider habe ich keine 6 Monate mehr, die Knoten sind extrem groß, ich habe Schmerzen und ich habe auch keine körperlichen Kräfte mehr. Aber das, was ich aus deinem Beitrag zitiert habe, sollten vielleicht noch ein paar Menschen mehr lesen, damit sie ihre Vermutungen über Heilmittel nicht wild in diesem Beitrag posten und andere auf dumme Ideen bringen! Ich habe durch meinen Fehler mit dem Heilpilz gelernt, den ich eingenommen habe, OBWOHL ich es vorher wusste, dass das in die Hose geht. Und warum? Weil ich es bei einem Heilpraktiker auf der Homepage gelesen hatte, wollte ich es eben mal "versuchen" :rolleyes:

Morbus Hodgkin ist kein klassischer Krebs, und Präparate die das Immunsystem anregen, die in der Homöopathie weit verbreitet sind, bewirken beim Hodgkin genau das Gegenteil.
Aber über Moringa oleifera kannst du ein wenig recherchieren, das, und Vitamin D, kommt auch den Menschen zu Gute, die sich schulmedizinisch behandeln lassen!!!
Nette Grüße
Kerstin

34

Dienstag, 6. Januar 2015, 20:52

was ist in deinem Leben passiert, das du so eine Einstellung zum Leben entwickelt hast ? Gibt es nicht schönes, was dich bewegt, weiter auf der Welt zu sein ? Kinder ? Freunde ? Verwandte ?

Du schriebst du bist arbeitslos und Hartz IV, aber das muss nicht das Ende vom Leben sein. Du musst ja mehr ans Leben glauben, sonst würdest du ja nicht hier nach dem "letzten Rettungsanker" suchen. Homöopathie hin- oder her ?

Weshalb die Abneigung zu Chemo...Am Ende sind es einfach nur Infusionen, die man bekommt. Das was man sich unter Chemo vorstellt, ist bei weitem nicht so schlimm wie es ist. Ich bin zwischen den Chemo's sogar arbeiten gegangen, man wird dabei kein Krüppel oder ein geistiger "Dummdödel". Ich will dich nicht bekehren oder retten, sondern nur verstehen...warum schlägt man die Hilfe, die einem am Leben hält komplett aus.

Ich kann es nur noch einmal wiederholen, es gibt bessere Arten zu sterben...als wenn die Lymphome dich von innen zerdrücken und im Zweifelfall quälend ersticken lassen.

35

Dienstag, 6. Januar 2015, 20:57

Vitamin D nehmen viele als Begleittherapie...aber man muss es sinnvoll dosieren, in Abstimmung mit der Chemo, denn auch zuviel Vitamin D ist wieder kontraproduktiv und der Chemo entgegenwirkend.

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 040

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

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36

Dienstag, 6. Januar 2015, 22:18

Hallo Kerstin,

Ich habe jetzt das Ergebnis meines Vitamin D Tests: 11 nmol/l
....
Kann man eigentlich bedenkenlos verschiedene Vitamin D Präparate mixen? Denn er wird mir ja etwas anderes verschreiben als ich mir später ohne Rezept kaufen kann

Ich habe es befürchtet. Dieser Wert ist gelinde gesagt katastrophal. Wenn du schnell etwas erreichen willst, sollte eine höher dosierte Starttherapie durchgeführt werden. Ich nehme an, dass dir der Arzt Dekristol 20.000 verschreibt. Da könntest du ja die erste Woche 3 - 4 Stück nehmen und anschließend zwei pro Woche.

Bei den verschiedenen Präparaten sind nur die Zusatzstoffe unterschiedlich. Der Wirkstoff ist in der Regel D3. Bei Dekristol ist Erdnussöl enthalten. Da sollte keine Allergie vorliegen.

Hatte ich in diesem Thema schon einmal das "etwas andere Chemo-Therapeutikum" Dichloracetat (DCA) erwähnt? Es wäre auch eine Überlegung wert.
Dr. Schuppert
Zentrum der Gesundheit
Kopp-Verlag

Gegen die möglichen Nebenwirkungen ist Alpha-Liponsäure sehr hilfreich.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »bermibs« (31. Januar 2015, 23:08)


37

Mittwoch, 7. Januar 2015, 07:17

Ich habe es auch befürchtet, Bernd
Hätte ich nur im Sommer direkt den Test gemacht, aber als mein Arzt sagte, dass ich den selbst zahlen muss, hatte ich es gelassen :( Hoffentlich hört dann jetzt bald das Ohrensausen wieder auf, das macht mich nämlich wahnsinnig!

Natürlich werde ich dich nach der Dosierung fragen, sobald ich weiß, welches Mittel es sein wird ;) Ich habe zwar mittlerweile das Vitamin D Buch von René gelesen, aber die Dosierung bereitet mir arge Kopfschmerzen :S


@Maikom
Ich suche NICHT nach dem letzten Rettungsanker, das hast du gemacht ;)

Ich habe deine Beiträge zwar verstanden, aber bevor das wirklich zu einer Diskussion führt, sollte man den anderen mitteilen, dass du alles, was nicht Schulmedizin ist, als Homöopathie bezeichnest :D

Und ja, wir haben beide viel recherchiert. Nachdem ich deine Seite überflogen und ins Forum gesehen habe, stellte ich aber fest, dass wir unterschiedliche Sachen recherchierten. DU weißt alles über die Krankheit, ich hatte nur mal gegoogelt was das Hodgkin Lymphom überhaupt ist und wie das Ende aussieht. ICH habe alles über die Gesundheit recherchiert, da mich die Krankheit eigentlich nicht interessiert. In deinem Forum gibt es nicht einen Beitrag bei Ernährung und du glaubst ernsthaft, dass die Schulmedizin dich/ euch gesund macht? Viel Glück!

Und noch mal zu Moringa. Ich hatte mir das NICHT bestellt um Krebs zu heilen, dass es das kann, wusste ich da noch gar nicht. Und nachdem ich es 3 Monate genommen hatte (2 Teelöffel täglich) und die Lymphknoten so klein wurden, dass ich sie zwar noch fühlen konnte, aber kaum noch zu sehen waren, WUSSTE ich das Moringa MEIN Mittel ist.
Seit dem lese ich hin und wieder einige Beiträge zur orthomolekularen Medizin und finde sehr erstaunliche Sachen! Wenn man es damit in den USA geschafft hat Leukämie zu heilen, sollte in Deutschland ein Lymphom kein Problem darstellen :D
Nette Grüße
Kerstin

38

Mittwoch, 7. Januar 2015, 10:09

Hallo Kerstin,

ich bezeichne weder das eine als Schulmedizin noch das andere als Homöopathie. Mir ist es gleich, wo es herkommt, und wie es heißt, wenn es eine signifikante Verbesserung der Krankheit mit sich bringt, da sehe ich bei Flohsamen und Heilerde nicht.

Die Schulmedizin kann Hodgkin heilen, eine Umstellung der Ernährung aus meiner Sicht nicht. Der Hodgkin kommt auch nicht von schlechter Lebensweise oder schlechter Ernährung, sondern es sind Auswirkungen für das Leben in einem Hochindustrieland mit Glyphosaten, Pestiziden, Atomreaktoren und den damit verbundenen Katastrophen (Tschernobyl, Fukujima).

Du schreibst: "Schulmedizin dich/ euch gesund macht? Viel Glück" - Kerstin wo fängt gesund an und wo hört gesund auf. Zeig mir einen Menschen, der von sich sagen kann, er ist gesund. Kann man nach der Diagnose Krebs je wieder gesund sein, weißt du es ist mir egal, mein Leben wurde verlängert, unbehandelt wäre ich Tod. So kann ich weiterleben und meine Kinder beim groß werden zu sehen. Wohin haben dich deine Recherchen gebracht, du schreibst selbst, von Stadium II auf Stadium IVE innerhalb von 2 Monaten, du schreibst von Schmerzen und Kraftlosigkeit und das stellt im Moment keine Lebensqualität für dich da oder ? Es gibt immer Mittel und Wege die Knoten kurzfristig schrumpfen zu lassen, das schafft selbst Kortison, aber es tötet halt die Tumorzellen nicht ab. Macht dich die Alternativ-Medizin gesund ? Du wirfst dein Leben weg, nur weil du nicht vor der Schulmedizin niederknien willst.

Warum ist es dir dein eigenes Leben nicht wert, dir helfen zu lassen. Auch Vitamin-D wird dir nicht weiterhelfen...ich habe zig Studien und Berichte über den Vitamin-D-Einsatz beim Morbus Hodgkin gelesen. Das dein Vitamin-D-Spiegel momentan tief ist, ist normal das ist bei 80% aller Hodgkin-Patienten so.

Ich habe damals die Schulmedizin gewählt, weil sie eine Verbesserung des Zustandes anbot, dann brauchen wir es nicht Heilung nennen. Experimente kannst du nicht machen, wenn du Kinder hast, so ist jedenfalls meine Sicht der Dinge.

39

Donnerstag, 8. Januar 2015, 06:31

Dann ist es ja gut, dass wir verschiedene Ansichten haben ;)
Für mich ist hiermit die Werbung für Chemotherapie und Schulmedizin beendet!
Nette Grüße
Kerstin

40

Donnerstag, 8. Januar 2015, 08:56

Hallo Kerstin,

es ging nicht darum ein Loblied auf die Schulmedizin zu singen, ich bin weder Arzt noch Apotheker und verdiene kein Geld mit Krebs.

Es war lediglich ein verzweifelter Versuch, ein Leben zu retten - nämlich deins - weil das Kraut was du suchst, es aus meinen Augen nicht gibt. Vermutlich enden deine Experimente mit dem frühzeitigen Tod und du betrügst dich selber um ein paar Lebensjahre, die dir noch zugestanden hätten, aber wie du schon schriebst, es macht dir nichts aus, zu sterben, auch wenn eine Heilung möglich gewesen wäre. Das klingt für mich viel Depression in deinen Aussagen...und ich frage mich, warum deine Aussagen über dein Leben so verbittert sind.

Wohl weißlich das du deine Entscheidung getroffen hast, wünsche dir trotzdem alles Gute...voller Interesse verfolge ich dich weiter, in der Hoffnung das du einen Weg für dich findest...

Maik

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