Alternative Heilverfahren

Magnettherapie oder Magnetfeldtherapie?
Wie wirkt die Magnet-Therapie?

Magnettherapie: An der Magnetfeldtherapie scheint tatsächlich was dran zu sein. Ist Magnetfeldtherapie nur eine Magnetherapie? Oder steckt da noch mehr dahinter?

Die Magnet-Therapie ist eine immer noch umstrittene Behandlungsmethode.

Angewendet wird die Magnettherapie zur Zeit bei Patienten mit orthopädischen Beschwerden (wie Knochenbrüchen oder Gelenkproblemen).

Die Wirksamkeit der Magnet-Therapie wird durch zahlreiche Studien belegt, was dazu führt, dass die Magnettherapie bereits von einigen Ärzten eingesetzt wird und auch von einigen Krankenkassen erstattet wird.

Die genauen Ursachen für die Wirksamkeit der Magnetherapie sind jedoch noch nicht vollständig erklärt.

Ich könnte jetzt wieder zynisch werden und behaupten:

"Wenn die Bauern darauf gewartet hätten, dass die Wissenschaftler erklären können, warum das Getreide wächst, wären wir Menschen schon längst verhungert..."

 ... aber damit haben wir uns der Frage nach der Magnetfeldtherapie nicht wirklich genähert.

Zu den verschiedenen Magnetfeldtherapie-Formen können Sie hier mehr lesen: vor allem zu pulsierende Magnetfeldtherapie

Die Wirkungen der Magnettherapie nach heutiger Erkenntnis

  1. Aktivierung des Stoffwechsels und der damit verbundenen "Entschlackung und Entgiftung", was die Funktionsfähigkeit der Zellen und Gewebe verbessert und den Körper beschleunigt von schädlichen Stoffwechselendprodukten befreit. Dadurch sollen Entzündungen und Schmerzen gemindert werden.
  2. Eine verbesserte Sauerstoffsättigung des Blutes, dadurch eine Anregung der Durchblutung und Sauerstoffversorgung aller Zellen. Dadurch soll die Regeneration gefördert werden.
  3. Förderung der körpereigenen Abwehr und Selbstheilungsregulationen, die bei allen Krankheiten unentbehrlich sind; dadurch erzielt man raschere Heilung von Verletzungen und Vernarbung von Wunden (auch nach Operationen) oder Knochenbrüchen sowie von Entzündungen, insbesondere bei rheumatischen Erkrankungen.
  4. Linderung akuter und chronischer Schmerzzustände, die teils über das Nervensystem, teils durch die lokale Wirkung am Ort der Schädigung zustande kommt. Kollegen berichten, dass selbst chronische und langjährige Schmerzen durch Magnetfeldtherapie zum Teil deutlich gelindert werden können. Beispiele für erfolgreiche Anwendungen der Magnetfeldtherapie sind u.a. chronische Kopfschmerzen, Nervenschmerzen und rheumatische Gelenkschmerzen. Die Magnetfeldtherapie kann Schmerzmedikamente überflüssig machen oder zumindest eine Dosisverringerung zulassen, was bei der Langzeittherapie von chronischen Schmerzen von großer Bedeutung sein kann.
  5. Linderung schmerzhafter Verkrampfungen, die oft bei rheumatischen Krankheiten (z.B. Rückenschmerzen), aber auch aus seelisch-nervöser Ursache entstehen. Auch die Behandlung von Asthma bronchiale kann auf Magnetfelder gut ansprechen. Hier liegen mir zahlreiche Anwendungsbeobachtungen von Patienten vor.
  6. Beschleunigter Abbau krankhafter Flüssigkeitsansammlungen und Schwellungen, die vor allem bei Blutergüssen, Verrenkungen, Verstauchungen und Entzündungen auftreten. Die Wirkung erklärt sich nicht allein aus der besseren Durchblutung, sondern zum Teil wahrscheinlich auch durch Anregung des Lymphstroms.
    Schnellere Regeneration der Haut, eine Wirkung, die man zuerst nach kosmetischen Operationen beobachtete, inzwischen aber auch bei verschiedenen Hautleiden einsetzt. Da die Haut zu den Abwehrorganen gehört, ist damit auch eine bessere Abwehrlage verbunden.
  7. Harmonisierung des Nervensystems und der Psyche, was vor allem bei der verbreiteten Nervosität günstig wirkt, aber zum Beispiel auch hilft, Depressionen "aufzuhellen" (bei psychischen Störungen wird die Magnetfeldtherapie jedoch nur ergänzend eingesetzt).
  8. Die positive Anwendung bei Krebs: Tumorgewebe ist offensichtlich stärker diamagnetisch.  Aus verschiedenen Anzeichen läßt sich schließen, daß die Magnetfeldtherapie einen Einfluß auf das Krebsgeschehen haben kann. Es wird zum Teil die These vertreten, daß sich Krebs in einem kräftigen Magnetfeld nicht entwickeln kann.

Nicht angezeigt ist die Magnettherapie bei:

  • allen Krankheiten, die durch Operationen behandelt werden können und sollen
  • Trägern von Herzschrittmachern und elektronischen Implantaten, da deren Funktionen gestört werden können
  • Geschlechtskrankheiten und ernsteren Infektionen
  • Während der Schwangerschaft ist sie nur ausnahmsweise nach fachlicher Verordnung erlaubt
  • Auch über dem Herzen und am Kopf sind zu starke Magnetfelder nicht angezeigt

Wissenschaftliche Grundlage der Magnet-Therapie und Magnetfeldtherapie - eine Annäherung...

Grundüberlegung der Magnetfeldtherapie ist die Tatsache, dass um jede Zelle ein elektrisches Feld besteht. Es ist dabei egal ob Knochen, Knorpel oder Weichteilgewebe. Wenn Sie in der Schule schön aufgepasst haben wissen Sie das noch - gell? :-)

So. Und jetzt machen wir mal einen Ausflug in Chemie, Physik, Medizin und Alternative Heilkunde. Halten Sie sich fest: Wenn Sie jetzt in das Thema einsteigen wird Ihnen am Ende des Artikels der Kopf rauchen... aber: sie werden verstanden haben, worum es bei der Magnetfeldtherapie geht.

Magnettherapie was soll das bringen?

Erkenntnisse in Physik, Medizin und Chemie weisen darauf hin, dass Gesundheit sich auf der Zellebene entscheidet.

Die Schlüsselfrage lautet: "Was braucht eine Zelle um zu leben?"

Die bio-physikalische Antwort lautet: Energie
Die bio- chemische lautet: Vitalstoffe und Mikronährstoffe

Lassen Sie uns im weiteren einmal über die bio-physikalische (energetische) Komponente sprechen.

1984 erhielt der schweizer Quantenphysiker Dr. Carlos Rubia einen Nobelpreis für die Entdeckung einer mathematisch berechenbaren Naturkonstante, die das Verhältnis von Masseteilchen (Materie) zu den steuernden Energieteilchen darstellt. Ungefähr 1 Milliarde Energieteilchen sind notwendig, um eine Einheit Materie zu bilden. Dies bedeutet, dass alles Leben und die uns umgebende Materie zu 99,99% aus Energie besteht.

Dies war in den 80er Jahren schon etwas revolutionär - die Erkenntnis: Primär ist das Feld vorhanden und nicht die Materie! Materie ist als Funktion des Feldes aufzufassen. Materie löst sich immer wieder auf (in Energie, gleich Photonen) und bildet sich auf Grund eines stabilen Feldes immer wieder in gleicher Weise neu. Die energetischen Wechselwirkungsquanten (W- und Z-Bosonen) sind der Materie übergeordnet (nach Rubia). Das Schwingungsfeld ist für die jeweilige materielle Struktur charakteristisch, ganz individuell und damit unverwechselbar.

Ja ich weiß... das ist schon höhere Physik... aber wenn wir bestimmte Phänomene weiterdenken wollen, brauchen wir die Physik, vor allem Quantenphysik. Aber mit dieser Erkenntniss können wir gleich die nächste Frage stellen:

Ist Krankheit eine Energiemangel-Störung? Und: können Magnettherapie oder Magnetfeldtherapie eine Therapie sein?

Denkbar wäre deshalb: jede Störung (Krankheit) kann bio-physikalisch als Defizit (Mangel) an Energie bezeichnet werden. Dieses Defizit wird durch ein Symptom signalisiert, was wir Krankheit nennen.

Alle Lebensvorgänge und deren Steuerung geschehen durch die Energie. Aus bio-physikalischer Sicht unterscheiden sich die unterschiedlichen Zellen und Zellgruppen in unserem Körper allein durch ihre jeweils spezifische Frequenz und kommen so ihren vielfältigen Aufgaben und Funktionen nach. Es ist heute bekannt (und messbar), dass lange bevor sich eine Störung (Krankheit) manifestiert, sich die Schwingung einer Zelle (Zellgruppe) zunehmend verändert hat.

Gehen wir nun einen Schritt weiter und sehen uns an, aus welcher Energie wir Menschen im Wesentlichen bestehen. Es ist magnetische Energie. Davon war auch der deutsche Physiker Professor Werner Heisenberg überzeugt, der 1932 den Nobelpreis für Physik (zu seinen Theorien über die Quantenmechanik) erhielt.

Heisenberg hatte u.a. auch nachgewiesen, dass die tragende Energie allen Lebens auf diesem Planeten die magnetische Energie ist:

"Die magnetische Energie ist die elementare Energie, von der das gesamte Leben des Organismus abhängt."

Anders ausgedrückt: Jedes Elementarteilchen und jede Zelle ist ein kleiner Magnet (ein Bi-Pol) und von dieser energetischen Ladung hängt das Leben und das Funktionieren der Zellen ab. Wir Menschen sind also ein Zusammenwirken von unterschiedlichen elektromagnetischen Wellenlängen und Frequenzen.

Und eine  Energiequelle ist das Magnetfeld der Erde.

Nun wird zwar immer behauptet, dass das Magnetfeld der Erde so gering sei, dass es keine Auswirkungen auf den Menschen habe - aber, so behaupten einige Physiker und auch Naturheilkundler: "Wir haben ein Problem..."

Das Problem: Wir entfernen uns von unserer natürlichen Energiequelle

Von unserer natürlichen Energiequelle Magnetfeld entfernen wir uns allerdings durch zunehmend unnatürliche Arbeits- und Lebensweise.

Wir umgeben uns täglich mit einer wachsenden Anzahl von sog. "Energieräubern", die uns entweder von der Energiequelle abschneiden (moderne Bauweise in Stahlbeton und Glas, Aufenthalt in geschlossenen Räumen) oder diese durch eine Ansammlung von vielen unterschiedlichen elektromagnetischen Störstrahlungen – die von der modernen Technik erzeugt werden (Elektrosmog) – überlagern.

Gerade Elektrosmog ist ein Energieräuber und verursacht Stress für unsere Zellen. In weiterer Konsequenz führt dies zu einer massiven energetischen Unterversorgung!

Eine weitere Ursache für die fortschreitende Mangelversorgung an Magnetenergie (und damit in der Folge eine immer stärker auftretende Zahl von Störungen = Krankheiten!) ist das abnehmende magnetische Energiefeld der Erde! Prof. Nakagawa, Leiter des Isuzu-Hospitals in Tokio spricht bereits vom "Magnetfeldmangelsyndrom" auf der Erde:

"Magnetismus ist eine lebensgestaltende und lebenserhaltende Kraft der Natur."

Weil das natürliche Magnetfeld der Erde sich verringert (geomantische Ursachen, Überlagerungen, Polwechsel), müsse man heute mit künstlichen Magneten "nachhelfen" - so die Theorie.

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