Globale Studie zeigt die Wirkungslosigkeit von Lockdown und „AHA“-Regeln

Lockdown Studie

Evidenzbasiertheit, der zentrale Kritikpunkt der Schulmedizin an alternativen Heilmethoden, war noch nie eine besondere Stärke von Schulmedizin und Gesundheitspolitik.

Man forderte in der Regel von anderen etwas, wozu man selbst nicht bereit oder in der Lage war.

Während der jetzt seit gut zehn Monaten laufenden „Pandemie“ wird noch einmal besonders deutlich, dass Evidenzbasiertheit beim eigenen Treiben anscheinend nur eine untergeordnete Rolle zu spielen hat.

Weiterlesen »

Britische „Experten“ der Regierung nutzten Wikipedia als „Quelle“ für Lockdown-Begründung

Wikipedia startete im Jahr 2001 und wurde relativ schnell zur beliebtesten Online-Enzyklopädie, besonders im Bereich für Wissenschaft und Gesundheit. Allerdings ist die Zuverlässigkeit der dort angebotenen Informationen extrem fragwürdig.

Dies liegt daran, dass Wikipedia ein offenes System ist, bei dem jeder, der sich berufen fühlt, Einträge tätigen, ändern und löschen kann. Und weil diese Enzyklopädie sich einer hohen Beliebtheit erfreute und erfreut, erhöhte sich die Zahl der Autoren, die bestimmte Informationen, vor allem im Bereich Gesundheit und Wissenschaft, verankert beziehungsweise andere Informationen entfernt sehen wollten.

Weiterlesen »

Österreichisches Verfassungsgericht erklärt Teile der Maskenpflicht für gesetzwidrig

Wäre hätte so etwas erwartet? Das Verfassungsgericht hat die Maskenpflicht im Schulgebäude und die Klassenteilung des Frühjahrs 2020 als gesetzwidrig erklärt. Dieses Urteil erging am 23.12.2020.

Die gute Nachricht kommt allerdings nicht aus Deutschland, sondern aus Österreich und vom dortigen Verfassungsgericht, das sich dort Verfassungsgerichtshof nennt.

Und eine weitere schlechte Nachricht ist, dass im Land der Dichter und Denker diese wichtige Entscheidung eines Verfassungsgerichts so gut wie totgeschwiegen wird.

Weiterlesen »

Covid-19 – werden die Intensivbetten knapp? Und wenn ja, was sind die Gründe?

Die Situation: Deutlich mehr Covid-19-Fälle und deutlich weniger zur Verfügung stehende Intensivbetten. Die Apokalypse ist nahe, oder?

Ein solches Szenario ist mit Sicherheit geeignet, die bundesdeutsche Bevölkerung in einen  Panikmodus zu versetzen.

Das Problem ist nur: wenn man sich die Zahlen genau anschaut, dann gibt es einige Auffälligkeiten. Und diese Auffälligkeiten müssten doch wesentlich mehr Experten und Entscheidern zu denken geben?

Covid-19-Fälle auf der Intensivstation

Selbstverständlich hat sich an der Art und Weise, wie Covid-19-Fälle „diagnostiziert“ werden, nichts geändert. Der übliche PCR-„Test“ ist hier nach wie vor der goldene Standard, obwohl selbiger unter massiver Kritik steht.

Aber etwas Anderes hat sich geändert: Ab dem 1. Oktober 2020 erhielten die Kliniken einen  finanziellen Anreiz ausschließlich für positiv getestete Covid-19-Fälle. Hier gab es für jeden Corona-Fall bis zum Ende der „epidemischen Notlage von nationaler Tragweite“ täglich ein zusätzliches Entgelt von 100 EUR; prompt gingen die Fallzahlen in die Höhe:

Anmerkung zur Grafik: Die Aufbereitung mit der roten Linie stammt nicht von mir. Ich hatte die Grafik gespeichert, aber leider nicht mehr, wer diese erstellt hatte.

Weiter im Beitrag…

Kann man es nur als Zufall bezeichnen, dass ausgerechnet mit Einführung dieser Vergütung die Zahl der angeblichen Fälle dramatisch anstieg? Oder ist dies ein gewollter Effekt, um neue „Fälle“ zu schaffen, damit die „Panik-Statistik“ entsprechende Botschaften bereithalten kann?

Und wer das alles nur für Zufälle hält sollte ich auf jeden Fall auch meinen Beitrag: Verstorbene Heimpatienten, die bislang negativ getestet waren, sollen nachgetestet werden, ansehen. Zu dieser Sache gibt es „offizielle Schreiben“!

Die hier dargestellte Grafik erweckt allerdings auch den Eindruck, dass mit dem Steigen der Corona-Fälle die Kapazitäten auf den Intensivstationen reduziert wurden.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ dazu an:

Der wahre Grund für die „Bettenknappheit“ auf Intensiv

Intensivbettenbelegung

Das Erste, was an dieser Darstellung auffällt ist, dass trotz gestiegener Corona-Fallzahlen die Belegung auf den deutschen Intensivstationen praktisch gleich geblieben ist. Wie ist so etwas möglich? Sollte nicht mit dem Steigen der Corona-Fallzahlen auch die Belegung im entsprechenden Ausmaß steigen?

Oder ist man einfach nur dabei auf den Intensivstationen die dort behandelten Patienten vermehrt zu testen, um aus Patienten mit gesundheitlichen Problemen, die eine Intensivbehandlung notwendig machen, Covid-19-„Fälle“ per PCR-„Test“ zu zaubern? Denn es gibt ja 100 EUR extra pro Tag für diese Leute…

Wer will sich so etwas entgehen lassen?

Ja aber, die Kapazitäten für Intensivbetten nehmen doch ab oder? Woher kommt das?

Offiziell liegt das daran, dass vermehrt Pflegekräfte auf den Stationen fehlen, die selbst erkrankt seien. Die Linien korrelieren diesbezüglich aber nicht wirklich.

Jetzt kommt „Trick“ Nummer 2: Erst werden die Fallzahlen mithilfe finanzieller Anreize künstlich erhöht. Und dann werden freie Intensivbetten abgebaut, sodass der Eindruck entsteht, dass die vermehrten Fallzahlen etwas mit der Abnahme der Zahl der Betten auf den Intensivstationen zu tun hätte. Wie die Grafik zeigt, sind seit dem 20. Oktober 2020 die freien Betten um 40 % reduziert worden. Die Grafik selbst ist die „offizielle Grafik“ des Intensivbettenregisters. Die Aufbereitung von https://telegra.ph/ITS-Bettenreduzierung-12-07

Wie bringe ich ein Krankenhaus dazu, seine Kapazitäten zu reduzieren?

Auch hier spielt der PCR-„Test“ wieder eine zentrale Rolle: Es gibt erst wieder Geld für „freie Intensivbetten“, wenn der Inzidenzwert von 70 „Fällen“ pro 100.000 Einwohner überschritten wird. Das heißt für die betroffenen Krankenhäuser: Testen, testen, testen.
Aber diese Vorgabe animiert nur die Bereitschaft zu einem vermehrten Testen und noch nicht, die Zahl der Intensivbetten zu reduzieren.

Es sind ebenfalls finanzielle Anreize, die die Krankenhäuser dazu bewegen, ihre Intensivkapazitäten abzubauen. Und die sehen so aus: Hat ein Krankenhaus mehr als 25 % freie Kapazitäten auf den Intensivstationen, dann gibt es kein Geld. Erst wenn der Inzidenzwert die 70 überschreitet und die Kapazitäten auf der Intensivstation die 25 %-Marke unterschreiten, dann darf das Krankenhaus sich auf finanzielle Unterstützung seitens des Gesundheitsministeriums freuen.

Und wie baut man freie Kapazitäten ab, wenn es keine Patienten gibt? Der einzige Weg ist hier, dass man seine Intensivstation verkleinert.

Hier ein Screenshot aus dem „Dritten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ (Seite 10) vom 18. November 2020, wo diese Regelung vermerkt ist:

Bis zum 20.10.2020 betrugen die freien Kapazitäten im Durchschnitt in deutschen Krankenhäusern 29,4 % (siehe Grafik oben) – ein sehr schlechter Wert, um die attraktiven „Freihaltepauschalen“ vom Staat zu bekommen.

Für kleine Kliniken gilt dann sogar noch eine Sonderregelung: Die dürfen nämlich nur maximal 15 % freie Intensivbetten bereithalten, um in den Genuss des staatlichen Füllhorns zu gelangen (Seite 10, Punkt 2). Solche Kliniken waren bereits in der Vergangenheit von Existenznöten bedroht. Damit werden sie sich unter den gegebenen Verhältnissen und aus betriebswirtschaftlichen Gründen diesen Vorgaben beugen und zur allgemeinen Reduzierung der Intensivbetten beitragen.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:

Und noch eine Merkwürdigkeit: Keine Übersterblichkeiten

Folgende Grafik zeigt die Übersicht bezüglich der Übersterblichkeiten aus Euromomo.eu, Stand Kalenderwoche 52. Eine Übersterblichkeit erkennt man aber während der schweren Grippewelle im Frühjahr 2018.

Fazit

Haben wir eine durch finanzielle Motivation bedingte Abnahme der freien Intensiv-Kapazitäten? Diese Frage muss gestellt werden, angesichts der massiven Einschränkung der Freiheitsrechte in Deutschland.

Newsletter von René Gräber zu den 5 Wundermitteln

 

WHO ändert Definition von Herdenimmunität

WHO Herdenimmunität

Anfang Juni 2020 informierte die WHO auf ihrer Webseite, was sie unter „Herdenimmunität“ versteht.

In dem „alten Text“ wird dem Leser erklärt, dass Herdenimmunität ein indirekter Schutz während einer Infektionswelle sei, die von einer Immunität der Population ausginge, die wiederum erworben wurde entweder durch eine Impfungen ODER durch eine vorausgegangene natürliche Immunisierung durch Infektionen.

Das wiederum heißt, dass nicht infizierte Individuen durch andere, bereits immunisierte Menschen geschützt werden, die die Infektion aufgrund ihrer Immunisierung nicht weitergeben (können). Der Schwellenwert für die Herdenimmunität sei für Covid-19 allerdings nicht bekannt.

In der Neuauflage vom 13. November 2020 hat die WHO ihre Ansichten „modifiziert“. Die Erklärung ist deutlich länger geworden, vielleicht auch, weil die Autoren den Lesern die alten Ansichten nachhaltig und eindringlich auszutreiben versuchen.

Die neue Definition von Herdenimmunität

Es beginnt mit der Behauptung, dass der Begriff „Herdenimmunität“ ein Konzept sei, welches für Impfungen genutzt wird. Und hier ist es dann die Impfung, die die Population vor „einem bestimmten Virus“ schütze, vorausgesetzt der Schwellenwert wird erreicht. Das bedeutet mit einfachen Worten ausgedrückt, dass eine bestimmte Menge an Mitgliedern einer Gesellschaft geimpft werden müssen, um die, die nicht geimpft worden sind, vor einer Infektion zu schützen.

Also, eine Herdenimmunität wird NICHT mehr durch eine natürliche Verbreitung einer Infektion in einer Gesellschaft erzielt?

So direkt hat die WHO sich dann doch nicht erdreistet, eine solche Behauptung aufzustellen. Denn inzwischen weiß jeder, dass eine Infektionen ohne Immunantwort für den Betroffenen den sicheren Tod bedeuten. Also gibt es Immunreaktionen auf Infektionen und damit verbunden muss es dann auch eine Herdenimmunität geben, die mal früher, mal weniger früh einsetzt. Zu Infektionen im allgemeinen hatte ich hier geschrieben: Infektionen: Die Mikroben (Viren, Bakterien, Pilze) sind NICHT das wirkliche Problem

Anstatt sich auf dieses Glatteis zu begeben, behauptet die WHO in ihrem neuen Beitrag, dass die Herdenimmunität erreicht wird, indem man die Menschen vor dem Virus schützt, und nicht indem man sie dem Virus aussetzt!

Und wenn man Menschen vor Viren schützt, dann kann es natürlich zu keiner Immunisierung/Immunreaktion seitens des Immunsystems kommen. Und diese Leistung soll natürlich durch die Impfung übernommen werden.

Wo soll hier der Vorteil sein?

Laut WHO ist eine „natürliche Immunisierung“ gefährlich, da Menschen krank würden. Bei der Impfung dagegen löst sich alles in rosarote Wolken auf, denn die immunisieren ohne die Betroffenen angeblich krank werden zu lassen – zumindest nicht direkt.

Und die auf diese Art und Weise immunisierten (angeblich geschützten) Personen können dann nicht mehr an der Infektion erkranken und auch nicht daran versterben. Und wenn dann ganz ganz viele Menschen geimpft werden, dann gibt es immer weniger Menschen, die infiziert werden können, da die Geimpften sich nicht mehr anstecken können und damit das Virus nicht weitergeben können.

Das klingt logisch, überzeugend und brillant, ist aber (für mich) völlig faslch.

Selbstverständlich benötigt man eine hohe Prozentzahl an Geimpften, um eine Herdenimmunität entstehen zu lassen. Was die WHO unter „hohe Prozentzahl“ versteht, dass wird im Beitrag nicht näher spezifiziert. Ich gehe einmal davon aus, dass hier eine beträchtliche Prozentzahl veranschlagt wird.

Der Maßstab für die Bestimmung, ob jemand immun ist, ist die Zahl der Antikörper, die er nach der Impfung entwickelt. Es wird das Beispiel der Masern erwähnt, die eine 95-prozentige Durchimpfung benötigen, um eine Herdenimmunität zu erreichen.

Zum Schluss heißt es, dass das Erreichen der Herdenimmunität mit sicheren und effektiven Impfungen Krankheiten seltener macht und Leben rettet.

Dazu kann ich nur Folgendes sagen:

Wenn die gegenwärtige Lage nicht so ernst wäre, würde ich dieses Schreiben nicht ernst nehmen. Denn hier wimmelt es nur von „dogmatischen Denkfehlern“, die jeder evidenzbasierten Erkenntnis widersprechen.

Aber eins nach dem anderen…

Was ist denn eine Herdenimmunität?

Dies ist erst mal nur eine Hypothese, für den es einen Grenzwert gibt. Und wenn dieser Grenzwert hoch ausfällt, dann ist dies günstig für die Impfstoffhersteller. Denn die müssen dann viele Impfdosen bereitstellen, um dem Diktat des Grenzwerts für die Herdenimmunität gerecht zu werden.

Die Tatsache, dass es für verschiedene Infektionen verschiedene Grenzwerte zu geben scheint, zeigt bereits, dass diese Hypothese unter Umständen auf wackeligen Füßen steht:

Und auch die Frage, wie viele Immunisierte (gleichgültig ob durch Impfungen oder durch durchgemachte Infektionen) muss es in einer Population geben, damit der Grenzwert für die Herdenimmunität für Covid-19 erreicht wird. Und dazu gibt es wieder mathematische Modelle, die von einer unteren Zahl ausgehen, die bei 60 % liegt.

Das wiederum heißt, dass offensichtlich nur ganz wenige Menschen in dieser „Pandemie“ infiziert waren, da die Mehrzahl der Teilnehmer von serologischen Reihentests keine Antikörper gegen SARS-CoV-2 aufwiesen. Und um diese jetzt zu „schützen“, muss die Impfung her.

Da stellt sich bei mir die Frage, warum bei der jetzt schon seit zehn Monaten andauernden „Pandemie“ zwar laut PCR-„Test“ Millionen infiziert sind, aber nur ein Bruchteil der Bevölkerung bei den serologischen Tests positive Resultate aufweist? Müssten die nicht schon alle längst auf der Intensivstation liegen oder sogar schon verstorben sein?

Wie kann es sein, dass die Leute keine Antikörper haben, aber dennoch gesund bleiben?

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ dazu an:

Antikörper, Antikörper, Antikörper

Das ist das Mantra der schulmedizinischen Impfung. Und das ist auch das Mantra der neuen Definition der Herdenimmunität seitens der WHO. Man will mit der Impfung Antikörper erzeugen, obwohl es sich inzwischen erwiesen hat, dass ganz andere Mechanismen im Immunsystem bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 ihren Dienst antreten und eine Erkrankung verhindern.

Hintergrund hierfür ist die zelluläre Immunität, die in dem WHO-Beitrag vollkommen ausgeklammert wird. Selbstverständlich – denn die breite Öffentlichkeit kennt nur Antikörper und Antikörperbildung im Zusammenhang mit den Impfungen. Dass es auch eine zelluläre Immunität gibt, das dürfte den meisten Menschen neu sein. Aber dazu gibt es jetzt bereits eine ganze Reihe an Arbeiten, die gezeigt haben, dass keine Antikörper gebildet werden, auch im Fall einer Infektion, da die zelluläre Immunität bereits das Gros der eingedrungenen Viren hat unschädlich machen können.

Basis hierfür ist, dass vor allem zytotoxische T-Zellen und Killerzellen in der Lage sind, SARS-CoV-2 zu erkennen und zu eliminieren. Das wiederum setzt voraus, dass SARS-CoV-2 vielleicht gar nicht so neu ist, wie immer wieder behauptet wird.

Und die dazu durchgeführten Arbeiten konnten zeigen, dass durchgemachte Infektionen mit den bereits seit Jahrhunderten bestehenden humanen Coronaviren zu einer Kreuzimmunität (Hintergrundimmunität) geführt haben müssen, die die zelluläre Immunität befähigt hat, auch das angeblich neue SARS-CoV-2 als Coronavirus zu erkennen und zu bekämpfen.

Um welche Arbeiten handelt es sich? Hier eine Liste mit einigen Beispielen:

SARS-CoV-2 T-cell epitopes define heterologous and COVID-19-induced T-cell recognition | Research Square  – Über 80 % von 180 Proben, die aus den Covid-19-freien Vorjahren stammten, zeigten Kreuzreaktionen der T-Zellen gegenüber SARS-CoV-2.

Robust T cell immunity in convalescent individuals with asymptomatic or mild COVID-19  – Auch in dieser Arbeit wurde eine Hintergrundimmunität durch T-Zellen ohne Antikörperbildung gezeigt. Und da Personen ohne nachweisbare Antikörper auch über einen längeren Zeitraum nicht erkrankten, schließen die Autoren, dass es sich bei der Hintergrundimmunität um eine langfristige Angelegenheit handeln muss. Und das wäre natürlich auch für die sogenannte „Herdenimmunität“ von großer Bedeutung. Denn ein rascher Abfall von einmal entstandenen Antikörpern ist für die Herdenimmunität, so wie sie von WHO, Schulmedizin etc. propagiert werden, absolut kontraproduktiv. Oder aber man entschließt sich, die Bevölkerung mehrmals im Jahr zu impfen, was sicherlich bei den Impfstoffherstellern die Sektkorken zum Knallen bringt.

Individual variation in susceptibility or exposure to SARS-CoV-2 lowers the herd immunity threshold  – Und wie sieht es mit den 60 % Schwellenwert für die Herdenimmunität aus? Laut Herrn Drosten müssten es sogar 70 % sein. Diese Studie jedoch kommt zu der Ansicht, dass diese Zahlen nur unter idealisierten Bedingungen, also mathematischen Modellen, Bestand haben. Eine große Variationsbreite bei der Immunität der Bevölkerung und auch der Neigung von SARS-CoV-2, Hotspots zu bilden, bewirken, dass der Schwellenwert für eine Herdenimmunität signifikant abnimmt. Dazu gesellt sich noch die Tatsache, dass die so hohen errechneten Schwellenwerte die zelluläre Immunität vollkommen ausgeblendet und nur die Antigene im Fokus haben.

Susceptibility-adjusted herd immunity threshold model and potential R0 distribution fitting the observed Covid-19 data in Stockholm  – Diese Arbeit errechnete einen Schwellenwert von 17 % für den Großraum von Stockholm.

Krank gemacht durch angeblich „gesunde Impfungen“

Ein weiterer Punkt ist die Jubelmeldung seitens der WHO, dass geimpfte Menschen vor einer Infektion geschützt seien. Niemand Geringer als Herr Lauterbach hatte vor laufender Kamera mit besorgniserregender Mine zum Besten gegeben, dass die Impfung hoch effektiv sei, weil sie im Falle einer Infektion vor schweren Verläufen schütze. Da man sich nicht sicher sein könne, ob ein Geimpfter nicht vielleicht doch immer noch infektiös sei, müssten alle „AHA“-Regeln auch weiterhin aufrechterhalten bleiben.

Vielleicht sollte man der WHO und Herrn Lauterbach einmal nahelegen, sich in ihren Aussagen abzustimmen. Denn nur so kann man die Widersprüche im eigenen Lager vermeiden.

Schaut man sich die Zulassungsstudien an, die für die neuen Impfungen von den Firmen Pfizer/BioNTech, Moderna und AstraZeneca veröffentlicht wurden, dann darf man feststellen, dass die absolute Risikoreduktion bei unter 1 % liegt. Und diese „unter 1 %“ bezieht sich auch nur auf infizierte Personen und nicht auf geimpfte Personen. Wie kann man mit so einer mickrigen Risikoreduktion eine Herdenimmunität aufbauen, selbst wenn man ganz fest an deren Existenz glaubt?

Im Nebensatz: Der sogenannte „95-prozentige Schutz“ ist nur eine Zahl für die relative Risikoreduktion. Zum Beispiel gab es bei der Pfizer-Studie 21.750 in der Verumgruppe und die gleiche Anzahl noch einmal in der Placebogruppe. Es traten 8 Fälle in der Verumgruppe auf und 162 in der Placebogruppe. Die Differenz von 154 ergibt 0,71 % absolute Risikoreduktion.

Bei der Berechnung der relativen Risikoreduktion wird die Zahl von 162 Fällen aus der Placebogruppe prozentual in Bezug zu der Reduktion um 154 Fälle gesetzt, die dann 95 % ergibt (100/162 × 154 ergibt 95,06 %). Bei über 43.000 Teilnehmern ist eine absolute Risikoreduktion von unter 1 % ein reines Zufallsprodukt (= statistisch nicht signifikant).

Nach derzeitigem Stand wird weniger als 1 von 100 durch die Impfung geschützt.

Der fehlende Schutz der Impfung scheint dann durch „gesunde Nebenwirkungen“ kompensiert zu werden.

In der Pfizer-Studie zeigte sich, dass mehr als die Hälfte der geimpften Teilnehmer Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Schüttelfrost bekamen. Moderna teilte in einer Pressemitteilung mit (keine regulär wissenschaftliche Veröffentlichung der Resultate), dass 9 % der Geimpften Myalgien vom Schweregrad 3 erfuhren. Vom gleichen Schweregrad gab es 10 % mit Fatigue.

Pfizer machte dazu folgende Angaben: 3,8 % Fatigue und 2 % Kopfschmerzen mit Schweregrad 3. Was bedeutet Schweregrad 3? Dies sind bereits schwere Nebenwirkungen, die ein normales Leben und normale tägliche Aktivitäten unmöglich machen.

Eine Veröffentlichung der Daten der AstraZeneca-Studie vom 15. August 2020 leugnete erst gar nicht, einem Teil der geimpften Teilnehmer prophylaktisch Paracetamol verabreicht zu haben, um erwartete Nebenwirkungen abzufedern. Und so feiert diese Studie die prophylaktische Gabe sogar noch als Erfolg. Denn die Autoren sahen, dass das Medikament Schmerzen, Fiebergefühl, Schüttelfrost, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen und Übelkeit hatte senken können. Unter solchen Umständen wäre ich als Teilnehmer lieber in der Placebogruppe…

Und weil die WHO so gebannt auf die Antikörperproduktion starrt, sollte auch die inzwischen in Fachkreisen bekannte Produktion von ADE diskutiert werden, die auch bei der Entwicklung von anderen Impfungen gegen RNA-Viren beobachtet wurde. Es handelt sich dabei um eine durch Impfungen provozierte Produktion von Antikörpern, die aber nicht die eingedrungenen Krankheitserreger eliminieren, sondern deren Wirksamkeit verstärken und die Infektion und seine Symptomatik verschlimmern (ADE = „antibody dependent enhancement“, also „infektionsverstärkende Antikörper“):  Covid-19-Impfung und Immunsystem.

Fazit

Herdenimmunität gibt’s nur noch auf Rezept und in Form einer Spritze. Das sagt jetzt die WHO. Die Impfung schützt vor Infektionen, obwohl sie nicht vor Infektionen schützt, da es auch die WHO war, die verkündet hatte, dass die „AHA“-Regeln auch nach der Impfung weiterhin Bestand haben. Warum eigentlich, wenn alle durch die Impfung so toll geschützt sind? Wenn nach der Impfung keiner mehr den anderen infizieren kann?

Au weia…

Was soll man denn noch sagen (dürfen)? Nicht WHO-konforme Aussagen sollen ja neuerdings alle zensiert werden. Zum Beispiel bestätigt dies die CEO von Youtube. Und gerade auf youtube wird seit Monaten massiv gelöscht! Selbst der Account von Professor Bhakdi wurde gelöscht: https://www.yamedo.de/blog/bhakdi-der-geaechtete/

Und wenn man sich jetzt noch anschaut wie die WHO bereits die Kriterien für die Pandemie änderte (https://naturheilt.com/blog/who-aenderte-pandemie-kriterien/), muss man nur noch 1 und 1 zusammenzählen.

Und schaut man noch, WER die WHO finanziert: https://renegraeber.de/blog/bill-gates-finazierungen/

Um was geht es also wirklich?

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ dazu an:

Mit Beatmung wird ein Haufen Geld verdient

Die Welt ist in freudiger Erwartung des Erlösers: Die neue RNA-„Impfung“ gegen Covid-19. Dass es sich hier um eine reale Bedrohung handelt, scheint nur wenige zu stören. Zumindest die meisten Regierungen dieser Welt und selbst verständlich die Industrie überbieten sich in Jubelberichten und Verharmlosungen:

Als wenn dies nicht schon Bedrohung genug wäre, kommt jetzt eine Weitere hinzu, jedenfalls in Deutschland. Und das ist die finanziell motivierte intensivmedizinische Beatmung von vermeintlichen Covid-19-Patienten.

Wie geht das?

Grundlage hierfür ist wieder einmal das „Dritte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“.

Hier lesen wir auf Seite 10, Abs. 2 Folgendes:

„Die Krankenhäuser nach den Sätzen 2 und 4 sind unter Berücksichtigung der regionalen Gegebenheiten grundsätzlich nach dem Umfang ihrer intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten und ihrer Erfahrung in der intensivmedizinischen Beatmungsbehandlung zu bestimmen.“

Das heißt, dass Kliniken (vor allem kleinere Kliniken auf dem Land), die hohe „Beatmungskapazitäten“ vorweisen können, vom Staat finanziell gefördert werden. Das wiederum führt dazu, dass solche Kliniken möglichst viel und möglichst lange beatmen. Wie viel und wie lange?

In einem etwas älteren (Ende April 2020) Interview in der „Welt“ (Corona: „Mit künstlicher Beatmung wird richtig viel Geld gemacht“) spricht ein dort interviewter Gesundheitsökonom von mindestens 95 Stunden Beatmung und von nur sehr wenigen Fällen, wo eine Beatmung weniger als 95 Stunden dauert.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ dazu an:

Wie sinnvoll ist eine invasive Beatmung?

Nach allem, was man heute über die invasive Beatmung weiß, handelt es sich hier um eine mehr als fragwürdige Form der Behandlung von Covid-19. Das mag vielleicht hart klingen.

Aber es gibt mehr als genug Hinweise, dass eine Beatmung mit einer hohen Mortalitätsrate verbunden ist, die zwischen 60 und 80 % liegt. Die Frage hier bleibt, ob es an der Schwere der Erkrankung oder an der Schwere der Behandlung liegt, dass so viele Patienten versterben?

Selbst Professor Ioannidis betrachtet unter anderem die zumeist völlig unnötigen invasiven Beatmungen als eine Ursache dafür, dass die Mortalitätszahlen im frühen Stadium der „Pandemie“ in den Altenheimen und Krankenhäusern von Italien und New York so hoch ausgefallen waren.

Vor allem in New York gab es finanzielle Anreize, auch offensichtlich Corona-negative Patienten als positiv zu klassifizieren/diagnostizieren und damit für eine invasive Beatmung zu qualifizieren.

Die meisten dieser negativ getesteten Patienten verstarben ebenfalls, was nicht auf eine schwere Covid-19-Erkrankung zurückgeführt werden konnte sondern auf die invasive Behandlung.

Hierzu hatte ich ebenfalls einige Beiträge verfasst:

Corona: Was ist in den USA los? Der „Horror-Bericht“ einer Whistleblowerin aus New York.

Covid-19 und die Behandlungsfehler der Schulmedizin.

Weiterführende Literatur zum Thema „Beatmung“ gibt es hier:

Corona – Fakten und Berichte zu COVID-19 und den Maßnahmen 2020.

Von daher ist es sehr wahrscheinlich, dass wir mehr Tote durch Anti-Corona-Maßnahmen als durch COVID-19 haben.

Trotz alledem fördert die Bundesregierung mit ihrem Maßnahmenkatalog den Einsatz von invasiven Beatmungen. Ähnlich wie beim Lockdown und den „AHA“-Regeln darf man auch bei der Beatmung davon ausgehen, dass die Bundesregierung absolut beratungsresistent sein muss. Anders lassen sich solche Verfügungen nicht mehr erklären.

Newsletter von René Gräber zu den 5 Wundermitteln

Coronavirus-Mutation in Großbritannien entdeckt

Virus in grafischer Darstellung

Der „Spiegel“ und die „Welt“ berichteten am 19., 20. und 21.12.2020 von einem mutierten Coronavirus, welches in Großbritannien entdeckt worden sei und welches „offenbar 70 % ansteckender“ sei.

Damit wäre der weihnachtliche Gabentisch um eine weitere Panik-Variante bereichert. Oder drücken die Medien diesmal nicht so auf das Panik-Gaspedal wie im letzten März/April? Und was heißt „70 % ansteckender“? Was heißt überhaupt „neue Corona-Mutation“?

Der „Spiegel“ berichtet

Wir erfahren hier erst einmal, dass die „neue Variante nach Angaben von Premierminister Johnson nach ersten Erkenntnissen deutlich ansteckender als die bekannte Form“ sei. Obwohl es sich hier um eine Mutation handelt, die möglicherweise die gerade auf den Markt gebrachten Impfstoffe wirkungslos machen könnte oder müsste, versichert uns der „Spiegel“, dass es keine Hinweise auf eine verringerte Wirksamkeit der Impfstoffe gäbe.

Weiterlesen »

Volksbegehren in Bayern: Landtag abberufen

Es gibt mittlerweile eine Initiative, die in Bayern zu einem Volksbegehren aufruft: Volksbegehren Landtag abberufen – Mit Ihren 25 000 Stimmen starten wir den Volksentscheid .

Es gibt weitere Webseiten, die den Wortlaut dieses Volksbegehrens 1 zu 1 übernommen haben, z.B.: Volksbegehren „Bündnis – Landtag – abberufen“ – deutschelobby info.
Diese Seite trägt das Datum vom 24. November 2020.

Eine noch ältere Webseite mit nur leicht verändertem Wortlaut datiert vom 23. Oktober 2020: Volksbegehren „Bündnis – Landtag – abberufen“ | 20 Plus 1 – mach mit….

Hier erfährt der Leser, dass bereits 20.000 Einträge eingegangen seien. Allerdings erzeugt der Vorschlag, die ausgefüllten Anträge an die Betreiber dieser Webseite zu schicken, die dann selbige gesammelt an die Initiatoren weiterleiten würden, ein leichtes Gefühl von Skepsis. Warum dieser Umweg, wenn die Adresse der Initiatoren bekannt ist?

Worum geht es?

Wie die Überschrift es schon verrät, es geht darum, durch einen Volksentscheid den bayerischen Landtag abzuberufen. Die Verfasser beziehen sich auf den Art. 83 des Landeswahlgesetzes von Bayern (Abberufung des Landtags durch das Volk).

Hierzu werden 25.000 Eingaben/Unterschriften benötigt, die von Wahlberechtigten geleistet werden müssen, die wiederum durch die Gemeinden als wahlberechtigt zu bestätigen sind. Das Anforderungsprofil sieht folgendermaßen aus:

  • Die Unterzeichner müssen Deutsche im Sinne des Art. 116 Abs. 1 des Grundgesetzes sein.
  • Sie müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben.
  • Sie müssen mindestens 3 Monate in Bayern wohnen (Anmeldebescheinigung). Bei mehreren Wohnung im Bundesgebiet muss die Hauptwohnung in Bayern registriert sein beziehungsweise die Unterzeichner müssen sich für gewöhnlich in Bayern aufhalten.
  • Jede/jeder Stimmberechtigte darf nur einmal und nur persönlich unterschreiben.
  • Unbefugtes Unterschreiben oder andere Formen der Täuschung oder Verfälschung können mit Freiheitsstrafen bis zu 5 Jahren oder Geldstrafen geahndet werden. Auch ein Versuch ist bereits strafbar.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ dazu an:

Es besteht die Möglichkeit, den Stimmzettel aus dem Netz herunterzuladen, zu Hause auszufüllen und dann an die Adresse der Initiatoren zu verschicken:

Bündnis-Landtag-abberufen
c/o WirPartei
Schellingstraße 109a
80798 München

Die Seite mit dem Download ist hier zu finden (die beiden Links für Vorderseite und Rückseite des Stimmzettels befinden sich ganz unten auf der Seite): Download Stimmzettel – Volksbegehren Landtag abberufen.

Es gibt dazu ein Beispiel, wie die Stimmzettel auszufüllen sind, um ungültige Eingaben zu vermeiden.

Wer keinen Drucker zu Hause hat oder sonst wie keine Möglichkeit hat, den Stimmzettel mit Vorderseite und Rückseite auszudrucken, der kann sich den Stimmzettel auch per Post zuschicken lassen.

Für diejenigen mit Drucker sind folgende Sachen zu beachten:

  • Den Download ausführen, bitte beide Seiten ausdrucken.
  • Achten Sie bitte darauf, dass in den Drucker-Einstellungen A4 und Querformat ausgewählt ist.
    Beide Seiten im gleichen Format A4 (Querformat!) auf ein Blatt kopieren, (hinten und vorne).
  • Bitte eigenhändig und vollständig ausfüllen (Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse der Hauptwohnung sowie Datum und Unterschrift).
  • Bitte in einen Briefumschlag stecken und an uns senden.
  • Die Verifizierung der Unterschrift bei der Gemeinde nimmt das „Bündnis-Landtag-abberufen“ für Sie vor.

Und so sähe ein korrekt ausgefüllter Stimmzettel aus:

Studie zu Klassenzimmern: Stoßlüften ist besser Filter-Hardware

Zwei Professoren von der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) in Gießen nutzten die Gelegenheit und beschäftigten sich in einem leeren Klassenzimmer einer Schule in Wiesbaden. Sie wollten es genau wissen, wie sich Aerosole im Raum verteilen und vor allem, wie man diese am besten wieder loswird.

Heraus kam dabei, dass bereits die dreiminütige Stoßlüftung mittels aller verfügbaren Fenster die zuvor mithilfe eines Ventilators verteilten Aerosole fast vollständig aus dem Raum beseitigte. Die Außentemperaturen betrugen während der Experimente 7 bis 11 Grad Celsius.

Im Vergleich dazu schafften es vier mobile Luftfiltergeräte nach circa 30 Minuten, die Luft (nur) um 90 Prozent von den Aerosolen zu befreien. Dabei machten die relativ teuren Geräte auch noch einen gehörigen Lärm, der der Konzentration der Schüler gewiss nicht förderlich ist.

Damit bestätigten die Wissenschaftler die Einschätzung der „Kommission für Innenraumlufthygiene“ (IRK) vom Umweltbundesamt (UBA), deren 23 internationale Experten vor Kurzem darauf hingewiesen haben, dass ausreichendes Lüften im Vergleich mit mobilen Luftreinigern immer die bessere Alternative sei.

Es gibt Situationen, da dürfen und können Fenster, oftmals aus Sicherheitsgründen, nicht ausreichend geöffnet werden. In diesen Fällen sind solche Geräte selbstverständlich eine sinnvolle Ergänzung. Während Luftreiniger mithilfe spezieller Filter die winzigen Viruspartikel aus der sie durchströmenden Raumluft einsammeln, gibt es zum Beispiel auch ganz andere elektrische Geräte, die biologische Erreger mittels intensiven UV-Lichts abtöten.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ dazu an:

Natürlich weckt die aktuelle Corona-Situation bei Verkäufern Begehrlichkeiten, gibt es doch allein in Deutschland ungefähr 33.000 Schulen, die zum Teil ihre Bereitschaft, alle Klassenzimmer mit Luftreinigungsgeräten auszustatten, signalisiert haben. Mancherorts sind sie auch schon längst im Einsatz.

Der Präsident des UBA, Dirk Messner, sagt klar, dass solche wohlklingenden Angaben auf den Geräten wie „99,99 % der Viren werden aus der Luft gefiltert“, nichts weiter als Werbesprüche sind und jeglicher Realität entbehren.

Praktisch kann die Luft auf diese Weise allerhöchstens bis zu 90 Prozent gereinigt werden, vorausgesetzt, man lässt das optimal platzierte Gerät lange genug arbeiten. Man muss sich das so vorstellen, dass Partikel, die von einem weiter entfernt sitzenden infizierten Lehrer oder Schüler ausgehen, ziemlich lange durch den Raum schweben, bis sie von solch einem Gerät angesogen werden können.

Die Sehnsucht Vieler nach technischen Lösungen wie Luftfiltern könnte uns verführen, uns in falscher Sicherheit zu wiegen. Oftmals im Leben liegt das Geniale im Einfachen, das bei Corona heißt: lüften.

Sehr wohl besteht aber die Gefahr, dass Schüler sich in der Nähe des offenen Fensters gerade bei Zugluft erkälten. Doch rein statistisch ist es so, dass Schüler sich bei geschlossenen Räumen viel öfter mit den Viren anderer Kinder anstecken, als das sie sich aufgrund kalter Luft erkälten, erläutert dazu der HNO-Arzt Bernhard Junge-Hülsing.

Allerdings darf die Lüftung nicht dazu führen, dass die Temperaturen in den Klassenzimmern dauerhaft absinken, wie das aus zahlreichen Schulen berichtet wird.

Messner vom UBA ergänzt weiter, dass seine Behörde schon seit Jahren die Forderung erhebt, die Schulen mit leistungsstarken zentralen Lüftungsanlagen auszustatten, weil dies eine effiziente grundlegende Maßnahme gegen alle ansteckenden Krankheiten ist, nicht nur gegen COVID-19.

Bei Neubauten würden solche Installationen nur ein paar Prozent der Bausumme ausmachen. Als schnelle konkrete Maßnahme jetzt in der Pandemie bieten sich Zu- und Abluftanlagen für die Klassen¬räume an. Professionelle Modelle verfügen über eine Wärme- und Feuchterückgewinnung und können leicht an der Fensterfront installiert werden.

Mitarbeiter der Max-Planck-Gesellschaft haben übrigens aufgezeigt, dass Abluftanlagen schnell, einfach, flexibel und kostengünstig aus Baumarktmaterialien aufgebaut werden können. Anders als die meisten mobilen Luftreiniger verursachen solche Eigenbaugeräte kaum störende Geräusche im Klassenzimmer, wenngleich sie vielleicht etwas klobig und wenig professionell aussehen.

Beitragsbild: 123rf.com – Soleg

Folgen Sie mir auf facebook

Ich freue mich, Sie auf facebook begrüßen zu dürfen!


This will close in 30 seconds