Ärzte setzen bei Covid-19-Patienten häufig unnötig Antibiotika ein

Arzt mit Spritze

So lautet der Beitrag der ARD[1] vom 12.6.2020 und sieht dies als „Folge der Pandemie“. Was hier auffällt, das ist, dass plötzlich von einer „Antibiotika-Krise“ gesprochen wird, die es anscheinend nur bei der ARD zu geben scheint. Oder meint die Verfasserin des Beitrags etwas ganz anderes?

Der erste Absatz zeigt, worum es wirklich geht: „Ärzte setzen bei Covid-19-Patienten häufig unnötig Antibiotika ein.“

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Wenn es nach Herrn Söder geht, tragen wir noch sehr lange Masken…

Screenshot von Markus Söder aus der Sendung des Bayrischen Rundfunks Jetzt red i

Am Abend des 27. Mai 2020 hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bei „jetzt red i“ bereitwillig Fragen beantwortet. Dabei ging es zum Beispiel um die Bildungspolitik, um Perspektiven bayerischer Betriebe und (was ihm wohl etwas schwieriger fiel zu beantworten), wie lange die Maskenpflicht wohl noch weiter bestehen soll.

In seiner bekannten, wenngleich nicht bei jedem beliebten, Art des „Hardliners in der Corona-Krise“ (der die Shutdown-Maßnahmen maßgeblich mit vorantrieb), machte er sehr deutlich, dass die Maskenpflicht zumindest in Bayern solange Bestand haben wird, solange das Corona-Virus ohne wirklich „hilfreiche Medikamente“ und ohne Vorhandensein eines Impfstoffs sein Unwesen treibt. Noch immer gäbe es als Schutzmaßnahmen lediglich Distanzhalten, Hygiene und die Schutzmaske.

Kleine Zwischenfrage: Bei solchen Aussagen frage ich mich immer wieder, wie die Menscheit tausende Jahre überlebt hat – ohne Impfungen und pharmazeutische Mittel? Was ist denn mit dem eigenen Immunsystem? Und was ist mit dem Fakt, dass 80% der Corona-Infizierten gar keine oder kaum Symptome bekommen?

Söder verwies im gleichen Atemzug auf andere Länder, die es leider verpasst hätten, ausreichende Maßnahmen zum Schutz ihrer Bevölkerung rechtzeitig einzuleiten und nun mit Todesopferzahlen konfrontiert seien, die so manche Regierung zu Recht diskreditiert. Hm… Aber auch hier könnte es sein, dass sich Herr Söder etwas schönredet, denn was, wenn der Lockdown nichts brachte? In meinem Beitrag: Lockdown ohne Grundlage gehe ich darauf näher ein…

Wie lange eine Pandemie tatsächlich so weitergehen kann, können Sie in meinem Artikel „Festhalten! Die Corona-Pandemie kann endlos weiterlaufen.

Über Sinn und Unsinn der Maske habe ich schon in meinem Artikel „Corona Masken-Wahnsinn – Statt Virenschutz nur verbrauchte Atemluft“ umfänglich informiert.

Kann überhaupt jemand Verantwortung übernehmen?

Mit den Erleichterungen in der Corona-Krise hat es Söder nicht so wirklich. „Klare Auflagen“ müssten schon sein, denn das Verantwortungsgefühl vieler Menschen lässt nach seiner Überzeugung zu wünschen übrig. Allein auf Freiwilligkeit zu setzen, das funktioniere einfach nicht, so seine Erfahrung. Man müsse die Unvernünftigen strikt reglementieren, um die Vernünftigen zu schützen. Aha.

Menschen brauchen Perspektiven

Zum Thema „fehlende Perspektiven“, das derzeit so viele Betriebe belastet, meldete sich Thomas Schrey zu Wort. Er ist Geschäftsführer im Bereich Veranstaltungstechnik. Wann da endlich wieder normal gearbeitet werden kann, konnte Söder nicht eindeutig beantworten. Frühestens ab dem 1. September 2020 seien Messe-Veranstaltungen wieder vorstellbar, vorausgesetzt, die Infektionszahlen erhöhen sich nicht im Herbst wieder.

Zurück in die Vergangenheit?

Mit Blick auf den Klimaschutz wirft uns die Corona-Krise weit zurück, ist Franziska Sänftl von „Fridays for Future“ überzeugt. So moniert sie unter anderem die geplante Kaufprämie für Autos. Sie ist überdies geradezu wütend über die Milliarden-Finanzspritzen für die Lufthansa, die ohne jegliche Klima-Auflagen gewährt werden. Söder entgegnete dazu, dass Wut immer ein ganz schlechter Ratgeber sei. Bei den Autos stehe nach wie vor die Förderung der Elektromobilität klar im Vordergrund. Doch Franziska Sänftl bleibt dabei, dass wir grundsätzlich weg vom Individualverkehr müssen.

Kommt da wirklich nur Gutes auf uns zu?

Bei den geplanten massiven Investitionen in die Schulen und in die Pflege, was vor allem die Bezahlung der Pflegekräfte betrifft, war insgesamt mehr Einigkeit zu spüren. Und bei den Schulen müsse unbedingt die Digitalisierung schneller voranschreiten. Dazu gehöre aber auch, dass wir die Lehrerkräfte hinsichtlich der neuen Konzepte ausreichend schulen.

Bleibt zu hoffen, dass die Digitalisierung der Schulen nicht alle gut bewährten bisherigen Unterrichtsmethoden rigoros ersetzen wird, denn gerade wir Deutschen neigen immer dazu, übers Ziel hinaus zu schießen. Der nächste Virus kommt bestimmt, und wenn das dann mal wieder ein besonders grobschlächtiger Computervirus ist, war’s das mit dem Unterricht.

Laut Söder sollen zum einen die Ausbildungen und zum anderen das Ansehen sozialer Berufe insgesamt verbessert werden. Dass uns die Menschen, die in der Pflege tätig sind, geradezu durch diese Krise getragen haben, müsse dauerhaft mit einem dieser schweren Arbeit angemessenen Honorar anerkannt werden, etwas Beifall sei da ganz gewiss zu wenig.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter „Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.“ dazu an:

Beitragsbild: Screenshot von Markus Söder aus der Sendung des Bayrischen Rundfunks Jetzt red i – br.de/nachrichten/bayern/soeder-bei-jetzt-red-i-maskenpflicht-solange-es-corona-gibt,S0DIHKZ

 

Verschwörungstheorien im ZDF? Bill Gates und seine Stiftung

Bill Gates

Verschwörungstheorien sind „in“. Vielleicht sollte ich besser sagen: Verschwörungstheorien sind ein neues Diskussionsmodell.

Denn wer nicht an die Aussagen von Bundeskanzlerin, Bundesgesundheitsminister und RKI zum Covid-19-Infektionsverlauf und den damit eingeleiteten Gegenmaßnahmen (Lockdown, Maulkorb, Abstandsregeln etc.) glaubt, bei dem handelt es sich um einen „Verschwörungstheoretiker“.

Auf diese bequeme Art und Weise hat man den „Ungläubigen“ abgestempelt und braucht sich nicht mehr inhaltlich mit dessen Aussagen zu beschäftigen.

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Corona & Ernährung: Arme Kinder bekommen jetzt wochenlang Fastfood und Limo – Beispiel: Madrid

Vor Kurzem berichtete ich hier erst über die Mangelernährung während der Corona-Krise: Corona: Die Politiker nehmen Hunger und Mangelernährung in Kauf

Im Chaos der Epidemie-Bekämpfung werden viele Entscheidungen übereilt getroffen, manche muten sogar ziemlich sinnlos an wie zum Beispiel das Verbot eines Strandspaziergangs an deutschen zahlreichen deutschen Stränden.

Aber werfen wir ruhig mal einen kritischen Blick auf weitere Ausgeburten intelligenten Handelns.

Die Süddeutsche Zeitung [Link] berichtet über die Ernährungsituation der Kinder in Madrid.

Unter anderem legt es den Finger in die offene Wunde, dass zahlreiche Kinder im reichen Europa in Armut leben und unter Mangelernährung leiden. Immerhin kamen Kinder aus Familien mit kleinem Einkommen bislang in den Genuss einer kostenlosen Mittagsmahlzeit, zum Beispiel im Kindergarten oder in der Schule. Doch die meisten dieser Einrichtungen sind aus bekannten Gründen seit vielen Wochen geschlossen und ein Ende dieser Situation ist noch nicht abzusehen.

Armen Kindern im Raum Madrid wurde wochenlang und kostenlos Fast Food geliefert

Gemäß des Berichts der Süddeutschen waren Laura (11) und Lorena (8) verständlicherweise begeistert. Jeden Tag gab es Pizza und Pasta sowie Burger und Limo. Was für ein Paradies sich ihnen da auftat – einfach so.

Genauso empfanden das in 74 Gemeinden in der Region um Madrid noch weitere circa 11.500 Kinder zwischen 6 und 13 Jahren. Politiker, die sich dort in der Verantwortung für die Menschen sahen, schlossen flugs Verträge mit Telepizza und weiteren Lieferdiensten mit folgendem Ergebnis:

Laura hat innerhalb von vier Wochen ganze sechs Kilogramm zugelegt. Zumindest hängen ihr Pommes frites zum Halse heraus, das ist doch schon mal ein voller Erfolg. Ihre Mutter hat verstanden: „Die Kombination aus Hausarrest und Müllfraß eignet sich geradezu perfekt zur Ruinierung von Gesundheit“.

Ernährungsberater konnte diese Berichterstattung nicht kalt lassen und sie protestierten, doch Isabel Díaz Ayuso, Präsidentin der Regionalregierung, kam aus dem Staunen nicht heraus, glaubt sie doch zu wissen, wie sehr alle Kinder Pizza lieben. Außerdem sind die Haushälter von Regierungen angewiesen, stets das günstigste Angebot zu wählen, und das kam eben von den Fast Food-Ketten. Inzwischen war der Druck von der Straße doch zu groß geworden. Ab dem 18. Mai soll nun für sozial benachteiligte Kinder im Gebiet um Madrid gesünderes Essen organisiert werden.

Gesundheitsberater der Regierung hatten davor gewarnt, dass das Ansteckungsrisiko durch Kinder bei Weitem noch nicht erforscht ist. In der Konsequenz wurden alle Kinder sieben Wochen lang mit ihren Eltern unter häusliche Quarantäne gestellt, wobei man wissen sollte, dass die Wohnungen im Raum Madrid oft sehr klein sind.

Barcelona ist in Europa übrigens die am dichtesten besiedelte Stadt. Nur sehr zögerlich willigte die spanische Regierung ein, dass die Kinder wieder nach draußen dürfen, allerdings nur in Begleitung eines Elternteils, das gerade einkaufen geht, eine Steilvorlage für die Satireseite „El Mundo Today“, die der Regierungssprecherin María Jesús Montero die Aussage unterschob, dass derjenige, der ohne Chiquilín-Schokobärchen in einer Supermarkttüte erwischt wird, 25.000 Euro Strafe zahlen muss.

Das Unternehmen Telepizza möchte indes die Kritik nicht auf sich sitzen lassen, hat es doch sogar Pizzas gespendet und sich sehr darum bemüht, Arbeitsplätze zu erhalten, und die Kette Viena Capellanes zeigte in einem Video, wie sauber und verantwortungsbewusst die Speisen von maskenbewehrten Helfern abgepackt werden. Sogar ein frischer Apfel wurde da sendungsbewusst unter eine der Zellophanhüllen geschmuggelt.

Newsletter von René Gräber zu den 5 Wundermitteln

Physik, Biophysik und Homöopathie – Warum die Homöopathie natürlich wirkt!

Homöopathie: Globulis in Flschen

Es ist kein Geheimnis: Die Homöopathie gilt in manchen Kreisen (immer noch) als angeblich unwirksam, weil die Benutzer in „quacksalberischer Weise“ mit Wirkstoffkonzentrationen arbeiten, die (vermeintlich) keine Wirkung zulassen können.

Denn das Gesetz der klassischen Pharmakologie geht davon aus, dass es eine direkte Korrelation zwischen Dosis und Wirkung gibt – oder zu geben hat. Tja… und die gibt es doch bei der Homöopathie.

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