Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Engpassdehnung – Schmerzfrei durch Spezialübungen?

Die Engpassdehnung ist ein Begriff, der bezeichnen soll um was es geht:

  1. Es geht um einen Engpass im Körper.
  2. Dieser Engpass soll durch Dehnübungen beeinflusst werden.

Bekannter wurde dieser Begriff der Engpassdehnungen aus dem Bereich der  Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht. Es handelt sich dabei um spezielle Dehnübungen, die die volle Bewegungsfreiheit der Gelenke wiederherstellen und damit Beschwerdefreiheit, bzw. Schmerzfreiheit gewährleisten sollen.

Dehnungsübungen nach Liebscher und Bracht:

Roland Liebscher-Bracht und Dr. Petra Bracht entwickeln schon seit 20 Jahren eine eigene Form von Schmerztherapie. Grundvoraussetzung ist die Feststellung, dass der größte Teil der Rücken-, Nacken-, Kopf-, Schulter- und weiterer Schmerzen durch ein Ungleichgewicht in den Muskeln entsteht. Ist ein Gelenk durch verkürzte oder verhärtete Muskeln nicht voll beweglich, sendet der Körper Alarmschmerzen aus, um auf mögliche Schäden hinzuweisen. Liebscher und Bracht haben festgestellt, dass der Körper einen Großteil der Schmerzen einstellt, sobald die Bewegungsfähigkeit der Gelenke wieder voll gegeben ist, selbst wenn schon Schäden im Gelenk oder in anderen Strukturen vorliegen. Damit können sie bis zu 90 Prozent der Schmerzen ihrer Patienten verbessern.

Ein zentrales Element der Schmerztherapie von Liebscher und Bracht sind die Engpassdehnungen, die wieder für die volle Beweglichkeit des Körpers sorgen sollen.

Tägliche Mitarbeit ist erforderlich:

Bei den Engpassdehnungen handelt es sich um spezielle Dehnübungen, die mit möglichst geringem Zeitaufwand die Engpässe in den Muskeln wieder „aufdehnen“ sollen. Verstärkt wird die Wirkung der Übungen mit einem manuellen Verfahren namens Schmerzpunktpressur.
Die Engpassdehnungen werden beim behandelnden Therapeuten erlernt und sollen dann täglich zu Hause geübt werden. Ziel ist es, die Patienten in die Lage zu versetzen, selbst für ihre Beweglichkeit, Schmerzfreiheit und Gesundheit sorgen zu können.

Für die Engpassdehnungen werden verschiedene Techniken verwendet: passive und aktive Dehnungen, isometrische, agonistische und antagonistische Anspannung. Die Grundübungen, die der Patient auch zu Hause üben soll, sind als Einzelübung konzipiert. Die Übungen können aber auch noch effektiver als Partnerübungen durchgeführt werden oder mit Hilfe eines Therapeuten.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 20.07.2017 aktualisiert