Homöopathie gegen allgemeine Schwäche und Schwächezustände

Schwächezustände bei nur geringer Anstrengung erfordern oft Rhus toxicodendron D30 oder Calcium carbonicum
D12.
Conium D12 hat sich bewährt bei allgemeiner Müdigkeit, viel Schwindel und Muskelschwäche -
vor allem beim älteren Menschen.
Ist man geschwächt und schwindelig, wie betäubt, besonders nach Schlafmangel; bringt Cocculus
D6 gute Hilfe.
Lähmungsartige Schwäche mit Benommenheit, Mattigkeit oder auch Zittern kann durch Gelsemium D30
geheilt werden.
Scheint man am Ende aller Kräfte zu sein und befürchtet man, sich nicht mehr zu erholen, ist Arsenicum
album D12 angezeigt.
Silicea D12 ist das Aufbaumittel bei konstitutionell geringer Leistungsbreite, und bei Menschen
mit zartem Körperbau.
Bei Neigung zu plötzlicher Schwäche und Ohnmacht, besonders bei feinfühligen, ängstlichen Personen kann mit
Phosphorus D12 erfolgreich behandelt werden. Solche Menschen leiden zuweilen auch unter einer
starken Wetterfühligkeit und vertragen extreme atmosphärische Spannungen (zum Beispiel Gewitter) nicht gut.
Erwähnt sei noch Arnica D12 bei Herzschwäche und Kreislaufproblemen zusammen mit den
entsprechenden Kreislaufmitteln, etwa Veratrum album D6.
Für allgemeine nervliche Schwäche mit geistiger Erschöpfung paßt meist Zincum metallicum
D10.
Schwäche nach auszehrenden Erkrankungen und Operationen kann mit China D12 gebessert
werden.
Ein langsam fortschreitender Verlust der Lebenskraft mit Weinerlichkeit,
melancholischer Verstimmung, Zorn, Hoffnungslosigkeit und Traurigkeit, läßt an Causticum D12
denken. Bedenken Sie bitte, dass Causticum und Phosphor niemals zusammen genommen werden sollten.
Siehe auch Kapitel: Kreislaufschwäche - Überanstrengung, Überbelastung - Leistungssteigerung und Leistungsverbesserung
Mehr zum Thema unter: Burn-Out-Syndrom


Mit den besten Wünschen,
Ihr

Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge der Sebastian Kneipp Akademie
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