Das Prinzip der Dynamisation in der Homöopathie

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Dynamisation bezeichnet in der Homöopathie die unterschiedlichen Verfahren zur Übertragung der Wirkeigenschaften der Rohstoffe in das eigentliche Präparat. Häufig wird in diesem Zusammenhang auch der Begriff Potenzierung verwendet.

Man unterscheidet bei der Herstellung homöopathischer Mittel die Verfahren Verschüttelung, Verreibung und Fluxion.

Bei der Verschüttelung werden die Wirkeigenschaften durch definierte Anzahl von Schüttelschlägen auf flüssige Arzneilösungen, die zuvor entsprechend verdünnt wurden, übertragen. Zehn Schüttelschläge definieren dabei eine Centesimalpotenz.

Bei der Verreibung erfolgt die Übertragung durch manuelles oder maschinelles Reiben in Porzellanmörsern. Pro Potenzierungsschritt muss mindestens eine Stunde gerieben werden. Wird die erste Verreibung dann weiter verdünnt und die Prozedur wiederholt, so erhält man je nach Anzahl der durchgeführten Verreibungen die gewünschte Verreibungspotenzierung.

Die Fluxionspotenzierung stellt eine Sonderform der flüssigen Potenzierung dar. Hier wird die Potenzierung durch Verwirbelung der Arzneilösung erreicht ohne dass eine Verschüttelung stattfindet.

Diese Verwirbelung kann durch entsprechende Fließvorrichtungen oder aber durch Einspritzen von Wasser in die Arzneilösung erzeugt werden.

Der Dynamisationseffekt gilt bei der Fluxion jedoch als sehr gering.

 



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