Dynamisation
Das Prinzip der Dynamisation in der
Homöopathie
Dynamisation bezeichnet in der Homöopathie die
unterschiedlichen Verfahren zur Übertragung der
Wirkeigenschaften der Rohstoffe in das eigentliche Präparat.
Man unterscheidet die Verfahren Verschüttelung, Verreibung und
Fluxion.
Bei der Verschüttelung werden die Wirkeigenschaften durch
definierte Anzahl von Schüttelschlägen auf flüssige
Arzneilösungen, die zuvor entsprechend verdünnt wurden,
übertragen. Zehn Schüttelschläge definieren dabei eine
Centesimalpotenz.
Bei der Verreibung erfolgt die Übertragung durch manuelles
oder maschinelles Reiben in Porzellanmörsern. Pro
Potenzierungsschritt muss mindestens eine Stunde gerieben
werden. Wird die erste Verreibung dann weiter verdünnt und die
Prozedur wiederholt, so erhält man je nach Anzahl der
durchgeführten Verreibungen die gewünschte
Verreibungspotenzierung.
Die Fluxionspotenzierung stellt eine Sonderform der
flüssigen Potenzierung dar. Hier wird die Potenzierung durch
Verwirbelung der Arzneilösung erreicht ohne dass eine
Verschüttelung stattfindet.
Diese Verwirbelung kann durch entsprechende
Fließvorrichtungen oder aber durch Einspritzen von Wasser in
die Arzneilösung erzeugt werden. Der Dynamisationseffekt ist
bei der Fluxion jedoch sehr gering. Dies hat zur Folge, dass
hohe Potenzgrade hergestellt werden müssen um eine Wirksamkeit
zu erzielen.


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