Gürtelrose - Herpes Zoster

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Wer kann überhaupt eine Gürtelrose bekommen?

Gürtelrose kann man bekommen, wenn man einmal mit Windpocken infiziert war.

Der Virus wird vom Körper nicht vollständig "getötet", denn die Viren haben die Besonderheit (wie die Herpes Viren), dass sie sich in den Nerven verstecken können. Und da kommt unser Immunsystem nicht ran. Das macht aber auch nichts, weil die Viren da auch keinen Schaden anrichten können, weil sie sich dort nicht vermehren können.

Wie die Gürtelrose ausbrechen kann

Wenn der Körper abwehrgeschwächt ist (aus welchen Gründen auch immer), können die Viren die Chance nutzen und "krabbeln heraus" und vermehren sich im dazugehörigen Hautbereich des jeweiligen Nervs, wo sie sich versteckt hatten.

Wenn man das verstanden hat, ist die Therapie logisch.

Die Therapie der Gürtelrose

Die Therapie muss eine Therapie des körpereigenen Immunsystems sein. Deswegen halte ich Cortison in den allermeisten Fällen für falsch.

Die Gürtelrose kann ausgezeichnet mit homöopathischen Mitteln und Enzymen ohne Nebenwirkungen therapiert werden!

Ich halte mich weitgehend an die Therapievorschläge meines Heilpraktiker-Kollegen Josef Karl mit Vitamin B Injektionen, Wobenzym, Homöopathie und Nosodentherapie.

Die genaue Dosierung und Kombination muss für den Patienten bestimmt werden.

Ich nehme meist noch die Isopathie mit den Sanum Kehlbeck Präparaten dazu.

Man braucht also jemand, der sich damit auskennt...

Aus dem Bereich der Schüssler Salze (werde ich sehr oft nach gefragt) ist das Kalium Phosphoricum D6 sehr empfehlenswert - 3 mal täglich 1-3 Tabletten.

Zur äußerlichen Anwendung möchten die Patienten meist auch etwas zur Linderung:

Zum Betupfen der betroffenen Körperstellen eignet sich eine Mischung aus dem Frischpflanzenextrakt der Zitronenmelisse und der Ringelblume.

Richtige Ernährung kann die Heilung der Gürtelrose enorm unterstützen

Viele Therapeuten und Patienten unterschätzen die Wirkung, die richtige Ernährung auf das Immunsystem haben kann. Bei der Gürtelrose (wie auch bei Infektionskrankheiten) sollte das Essen salzarm und vor allem ohne Zucker (Haushaltszucker und andere Einfachzucker) sein!

Zucker hat eine Schwächung des Immunsystems zur Folge

Dies hatte ich in einer veröffentlichten Studie aus den USA gelesen; leider finde ich die Quelle nicht mehr - aber die Ergebnisse waren beeindruckend.

Verzichten sollten Sie auch weitgehend auf Eier und Fleisch (vor allem Schweinefleisch) und sich relativ eiweissarm ernähren.

Es bieten sich Haferflocken, Weizen-, Gersten- oder Hirseflocken an, die zusammen mit Früchten gegessen werden können. Gut sind auch alle natürlichen Stärkeprodukte wie Kartoffeln und Reis; Nudeln vor allem Vollkorn-Nudeln.

Noch etwas: Wenn sich die Gürtelrose im Gesicht abspielt (auch Gesichtsrose genannt), muss man auf die Augen aufpassen. Hier ist eventuell unbedingt ein Augenarzt zu konsultieren.

Klicken Sie hier zu Informationen weiterer Hauterkrankungen.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 18.10.2011 bearbeitet