Baker-Zyste
Die Baker-Zyste: Schmerzen und Beschwerden in der Kniekehle
von: René Gräber - Heilpraktiker und
Gesundheitspädagoge
Eine Bakerzyste ist eine mögliche Folgeerkrankung eines Meniskusschadens.
Die Bakerzyste wurde erstmals im 19. Jahrhundert von dem englischen Arzt William M. Baker
beschrieben.
Nach Vorstellung der Schulmedizin entsteht eine Bakerzyste
folgendermaßen:
Wenn das Kniegelenk chronisch gereizt wird, z.B. durch einen Schaden am Meniskus, dann produziert es vermehrt Gelenkflüssigkeit.
Die Flüssigkeit beult an weicheren Gewebestellen die Gelenkkapsel aus und führt zu einer Ausstülpung der
Gelenkkapsel. Dies tritt meistens an der Kniekehle entlang bestimmter Sehnen auf.
Eine Bakerzyste kann unterschiedliche Größen erreichen. Häufig kann man diese "Gewebeschwellung" sogar
ertasten. Meistens aber erzeugt sie nur ein Druckgefühl oder Schmerzen in der Kniekehle.
Falls Sie eine Bakerzyste operieren lassen wollen, dann ist eine vorherige Arthroskopie zum Ausschluss eines
Knieschadens (meistens ein Meniskusschaden) sinnvoll.

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