Knorpelschaden Knie
Was Sie für Ihren Knie-Gelenk-Knorpel und den Knorpelaufbau tun können
von: René Gräber - Heilpraktiker und
Gesundheitspädagoge
Der Knorpelschaden im Knie oder "Verschleiss des Kniegelenks", wie
er im Volksmund genannt wird, ist in der Medizin als "Arthrose" bekannt. Diese
führt immer wieder zu teilweise sehr belastenden Schmerzen in Abhängigkeit des Schadens.
Die stark verbreitete Therapie derart verschlissener Kniegelenke durch Injektion (Einspritzen)
von Cortison führt zwar häufig zu einer Reduktion des Entzündungsgeschehens und damit des Schmerzes im
Kniegelenk, aber am eigentlichen Problem, nämlich dem funktionsgestörten
und mit Nährstoffen minderversorgten Knie-Gelenk-Knorpel ändert sich jedoch nichts.
Zur Bekämpfung des Knorpelschaden-Knies ist eine Knorpelaufbau-Therapie
empfehlenswert.
Früher habe ich ein spezielles Eiweiß in Pulverform verordnet, das dem Essen einfach beigemischt wurde. Die
Pulverform schien wichtig, damit der Magen in der Nacht nicht zu sehr belastet wurde. Diese Maßnahme sollte auch
den Muskelaufbau, der durch die medizinische Trainingstherapie stimuliert wurde, vorantreiben.
Es kann aber noch wesentlich gezielter gearbeitet werden: Blutanalysen (Blutwerte) können erstellt werden und ersetzen nur das, was wirklich
fehlt. Bei den Aminosäuren ist es beispielsweise wichtig, dass die Relation der Säuren zueinander
stimmt.
Ferner ist es meistens ratsam bewährte Knorpelaufbau-Präparate einzusetzen, zum Beispiel das Chondroitinsulfat und das Glucosaminsulfat. Aber auch Spurenelemente können entscheidend sein. Eines der wichtigsten Spurenelemente in einem Fall
von Kniegelenk-Arthrose und Knorpelaufbau ist Zink.
Es katalysiert in besonderem Maße die Eiweißsynthese. Vor wenigen Jahren wurde sowas noch als Humbug
abgetan. Heute bekommt sogar die deutsche Fußball-Nationalmannschaft Zink zur Vorbeugung - und zur Therapie
erst recht.
Effektiver ist jedoch die Injektion knorpelaufbauender Präparate an oder in das
verschlissene Gelenk selbst.
Hier kommen vor allem zwei verschiedene Wirkstoffe in Frage:
1. Bei der Injektion eines homöopathischen Mischpräparates an das Gelenk kommt es zu einer
entzündungshemmenden und schmerzlindernden Wirkung, was sich positiv auf den Knorpelaufbau auswirkt.
2. Die Injektion eines Hyaluronsäure-Präparates bewirkt eine
optimale Versorgung des Gelenkknorpels mit Nährstoffen und fördert zudem die Beweglichkeit
des Gelenks.
In Frage kommt auch eine Magnetfeldtherapie, die zu
einer Anregung des Knorpel- und Knochenstoffwechsels führt und zu einer Aktivierung des biologischen
Heilungsprozesses in verschlissenen Kniegelenken führt.
Als alleinige Maßnahme ist die Magnetfeldtherapie nach meiner Erfahrung jedoch nicht ausreichend.

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