Die Wahrheit über die Zuckerlobby

  • Am extremsten fand ich bisher Chile. Ist zwar schon ein bisschen älter der Artikel, aber ich finde der wird irgendwie gar nicht zur Kenntnis genommen.

    zeit.de/wissen/gesundheit/2018-04/lebensmittelkennzeichnung-chile-ungesunde-lebensmittel-gesundheitsministerium

    "Es gibt Probleme im Cockpit." - "Was ist es? - "Das ist der kleine Raum vorn im Flugzeug, wo der Pilot drinsitzt."

    -Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug-

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (25. Juni 2026 um 19:52)

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Tut mir leid für deine Frau, das klingt wirklich belastend. Bei Typ 1 Diabetes, wo die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr produziert, hilft allerdings auch die beste Ernährungsumstellung nicht wirklich weiter, weil das biologische Problem einfach da ist. Das ist ein wichtiger Unterschied zu Typ 2, wo Zucker und Lebensstil tatsächlich eine große Rolle spielen.

    Was bei meiner Oma geholfen hat, war weniger auf die Schuldfrage zu schauen, sondern wirklich konkret beim Management anzusetzen: Regelmäßige Bewegung, selbst nur spazieren gehen, hat den Insulinbedarf merklich gesenkt. Und bei den Mahlzeiten auf ausreichend Ballaststoffe und Eiweiß zu achten, nicht so sehr auf strikte Verzichte, sondern auf die Kombination der Lebensmittel.

    Habt ihr mit einem Diabetologen oder der Ernährungsberatung schon gezielt durchgesprochen, wie man den Alltag konkret gestalten kann? Das wäre meines Erachtens sinnvoller als sich über die Zuckerlobby zu ärgern, wenn die Erkrankung bereits da ist und richtig behandelt werden muss.

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (2. Juli 2026 um 13:03)

  • Habt ihr mit einem Diabetologen oder der Ernährungsberatung schon gezielt durchgesprochen, wie man den Alltag konkret gestalten kann?

    Viele schulmedizinische Diabetologen vertreten heute die Ansicht, dass Menschen mit Typ-1-Diabetes "dank" Insulinen und Insulinpumpen grundsätzlich alles essen können – vorausgesetzt, die Insulindosis wird entsprechend angepasst. Oft heißt es: „Essen Sie alles, was Ihnen schmeckt, das Medikament passt sich dem Essen an.“
    Dabei wird jedoch in der Praxis nicht ausreichend kommuniziert oder gar verschwiegen, dass auch solche "Medikamente" biologische Grenzen haben und der Dauereinsatz Folgeschäden und Gefahren mit sich bringt. Ohnehin hat eine dauerhaft zuckerreiche Ernährung und häufiger Konsum von stark verarbeiteten Lebensmitteln langfristig negative Auswirkungen.

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    Das Kollektive Bewusstsein - die maßgebende Kraft, die die Qualität unseres gesellschaftlichen Lebens bestimmt.
    Unsere Gedanken, Gefühle, Emotionen, Überzeugungen etc. fließen in das Kollektive Bewusstsein ein.
    Die Außenwelt ist ein Spiegel von uns selbst. Wollen wir im Außen etwas verändern, fangen wir bei uns selbst an.

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  • Hallo christine95, eine Antwort ohne Usernennung an einen User der mutmaßlich vor 9 Jahren einen Beitrag geschrieben hatte, ist eigentlich wenig zielführend. Da weiß man auch erstmal gar nicht, wer gemeint ist.

    Viele schulmedizinische Diabetologen vertreten heute die Ansicht, dass Menschen mit Typ-1-Diabetes "dank" Insulinen und Insulinpumpen grundsätzlich alles essen können – vorausgesetzt, die Insulindosis wird entsprechend angepasst. Oft heißt es: „Essen Sie alles, was Ihnen schmeckt, das Medikament passt sich dem Essen an.“

    Warum schreiben denn immer alle "heute"? Ich verstehe das nicht. Das war gestern oder vor 30 Jahren doch auch nicht anders. Da hieß es auch schon vereinzelt von Ärzten und Prof., sie können essen, was sie wollen, dann spritzen sie eben mehr.

    Ganz früher, meine Oma und ein guter Freund hatten beide Diabetes 2, da gab es die konventionelle Insulintherapie (CT). Da sollten die Menschen auch feste Ernährungspläne, Essenszeiten, usw. einhalten.
    Haben sie das? Nö. Meine Oma hat mindestens jeden Sonntag gesündigt. Der gute Freund hat praktisch ständig gesündigt und hatte mit knapp 40 zahllose gesundheitliche Probleme, einschl. Netzhautablösung.

    Ab den 80er Jahren wurden die neuen Insulin-Therapien, wie intensivierte Insulintherapie (ICT) und flexible Insulintherapie (FIT) eingeführt. Zudem wurde auch die Insulinqualität verbessert.
    Das sollte den Patienten mehr Freiheit geben und gibt den Patienten die Möglichkeit, bei jeder Mahlzeit den Insulinbedarf auszurechnen und angepasst zu spritzen.
    Also theoretisch ist es so, dass man schon lange mit der entsprechenden Insulin-Therapie nach Bedarf spritzen kann.
    Das heißt natürlich am Ende auch nicht, dass man fortlaufend sündigen soll.
    Aber ich denke, mit Verboten hat es eben auch nicht gerade gut funktioniert. ^^

    Dazwischen gibt es auch das Angebot für Diabetikerkuren, wo Betroffene lernen entsprechend zu essen. Es gibt auch verschiedene Diäten, mit denen man bei Einhaltung ohne Insulin leben kann. Sogar auf schulmedizinischen Seiten wird abseits der Leitlinien manchmal darüber geschrieben. Dabei geht es aber nicht nur um die Vermeidung von Zucker.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Warum schreiben denn immer alle "heute"?

    „Heute“ bedeutet in meiner Alltagssprache klarerweise nicht immer nur den heutigen Kalendertag, sondern die Gegenwart. Diese schulmedizinische Ansicht hat sich zuletzt verfestigt, durch in den letzten 5 bis 10 Jahren rasant entwickelten neueren "Medikamenten" und Technologien.

    Gemeint war damit, dass der von Christine95 angeregte Besuch bei einem Diabetologen heute (= so wie es gerade (noch) ist) nicht unbedingt im Interesse des Patienten ausfallen kann.

    Ein Besuch bei einem ganzheitlich orientierten Arzt/Diabetologen ist aber bereits heute durchaus von Vorteil.

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    Das Kollektive Bewusstsein - die maßgebende Kraft, die die Qualität unseres gesellschaftlichen Lebens bestimmt.
    Unsere Gedanken, Gefühle, Emotionen, Überzeugungen etc. fließen in das Kollektive Bewusstsein ein.
    Die Außenwelt ist ein Spiegel von uns selbst. Wollen wir im Außen etwas verändern, fangen wir bei uns selbst an.

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  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • „Heute“ bedeutet in meiner Alltagssprache klarerweise nicht immer nur den heutigen Kalendertag, sondern die Gegenwart. Diese schulmedizinische Ansicht hat sich zuletzt verfestigt, durch in den letzten 5 bis 10 Jahren rasant entwickelten neueren "Medikamenten" und Technologien.

    Wir sind ja generell in vielem einer oder ähnlicher Meinung. Mir macht das "heute" insofern Probleme, als dass es suggeriert, dass es früher anders war. Und wann war früher? Da denken viele vor Corona.
    Denn das stimmt meiner Ansicht nach so eben nicht. Ob jetzt mit Pumpe oder mit angepasster Spritzentherapie.

    Insulinpumpen gibt es auch schon lange. Länger als ich selbst dachte.
    Insulinpumpen sind in Deutschland keine automatische GKV-Regelleistung, sondern eine Kassenleistung auf Antrag, die an strenge medizinische Voraussetzungen geknüpft ist.

    Hier ist der zeitliche Ablauf der Kostenübernahme:

    Seit den 1980er Jahren: Insulinpumpen wurden von den Krankenkassen bereits im Einzelfall übernommen, jedoch gab es keine einheitlichen Regeln. Die Entscheidungen waren oft willkürlich und von der jeweiligen Kasse abhängig.
    2006 (Der Durchbruch): Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) veröffentlichte eine bundesweit einheitliche „Sozialmedizinische Stellungnahme“.
    Dies ist der wichtigste Stichtag: Erstmals wurden klare Kriterien definiert, wann eine Pumpe bezahlt werden muss.
    Seitdem ist die Kostenübernahme für Typ-1-Diabetiker (und ausgewählte Typ-2-Patienten) Standard, wenn eine intensivierte Spritzentherapie (ICT) ausgeschöpft ist und die Ziele nicht erreicht werden.
    Pumpen sind im Hilfsmittelverzeichnis der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gelistet (Produktgruppe 03). Das bedeutet, sie sind grundsätzlich verordnungsfähig, aber die Kasse prüft im Einzelfall die medizinische Notwendigkeit.
    Obwohl Pumpen schon früher vereinzelt bezahlt wurden, sind sie erst seit 2006 durch die einheitlichen MDK-Richtlinien eine verlässliche Kassenleistung für berechtigte Patientengruppen.
    Ein automatischer Anspruch ohne Prüfung besteht jedoch bis heute nicht; es muss immer ein Antrag mit Begründung gestellt werden.

    So genannte CSII-Systeme („continous subcutaneous insulin infussion“) wie die Insulinpumpe sind in Deutschland immer mehr verbreitet. 1995 haben knapp ein Prozent der Patienten mit Diabetes Typ 1 Insulinpumpen genutzt, heute sind es bereits über die Hälfte aller Betroffenen unter 20 Jahren und bei Kindern unter sechs Jahren sogar über 90 Prozent. (Quelle diabetikerinfo.de)

    Bei Erwachsenen liegt die Quote sehr viel niedriger, steigt aber ebenfalls stetig.
    Die genaue Prozentzahl hängt von der Datenquelle ab:
    Das DPV-Register (eine der größten Datensammlungen in Deutschland) gibt für alle Menschen mit Typ-1-Diabetes eine Nutzungsrate von 34,5 % an. Da Kinder eine deutlich höhere Quote haben, liegt der Wert für Erwachsene schätzungsweise im Bereich von 25–30 %.
    Andere aktuelle Berichte (z. B. DDG 2024) nennen eine Gesamtquote von 27 % für alle Typ-1-Patienten.

    Heißt, auch ein zunehmender Teil der erwachsenen Patienten benutzt bei uns mittlerweile eine Pumpe.
    Im Vergleich dazu nutzen in den USA angeblich schon 63% der Erwachsenen eine Pumpe.

    Dass die Pumpen zunehmen, dürfte nur damit zu tun haben, dass sie genehmigungspflichtige Kassenleistung wurde und die GKV sie häufiger genehmigen.

    Dein Beitrag erinnert mich nur total an einen meiner alten Beiträge in einem anderen Forum.
    Da hatte ich 2011 geschrieben:
    Es ist z.B. bekannt, dass die allermeisten Erkrankungen ernährungsbedingt sind.
    Viele Ärzte würden aber niemals auch nur auf die Idee kommen den Patienten auf die Ernährung anzusprechen.
    Denn der Arzt ist kein Ernährungsberater und Menschen sind selbst für ihre Ernährung verantwortlich.

    Das Ganze ist mittlerweile sogar soweit pervertiert, dass Ärzte in den Rehaeinrichtungen bei uns Patientenvorträge halten, in denen sie den an Diabetes2 erkrankten Patienten erzählen, dass diese auf Nichts zu verzichten brauchen und wenn sie ein Stück Torte essen wollen, dann brauchen sie nur Insulin zu spritzen.
    So manche Pflegekraft, die die Zusammenhänge mit der Ernährung und die schlimmen Folgen auf die Gesundheit nach längjahriger Insulintherapie kennt, ist nur noch fassungslos.

    Tatsächlich war es so, dass mir das irgendwann davor von jemand erzählt wurde, der dort arbeitete und selbst empört war.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.