Beiträge von Naturheilung

    Habe viel innere Unruhe und bin nervös.

    Nährstoffmängel hemmen die Biosynthese von Neurotransmittern, wodurch das Nervensystem in einer dauerhaften Stressreaktion verharrt. Wenn essentielle Aminosäuren, Mineralstoffe, Vitamine und Fettsäuren fehlen, gerät das Gleichgewicht zwischen erregenden und dämpfenden Botenstoffen aus den Fugen. Dies kann chronische innere Unruhe, Nervosität u. v. m. begünstigen.

    Ich würde auf Mängel im Körper testen und entsprechend gezielt ausgleichen. Dafür sind entsprechendes tiefes Wissen und Koordination notwendig, meist nur über ganzheitlich orientierte, orthomolekular erfahrene Therapeuten und Ärzte zu bekommen, die sich auch die "Medikamente" genauer unter die Lupe nehmen und ggf. entsprechende Änderungen im Sinne Deiner Gesundheit anstoßen können.

    „Mehr Omega-3 als Lachs“ als Titelbild in dem verlinkten Video ist aus meiner Sicht milde gesagt naiv und nutzlos.

    Wie Bernd erwähnt, enthält Portulak – wie alle anderen Pflanzen auch – nur Omega-3-Fettsäuren in Form von Alpha-Linolensäure (ALA).
    Der Mensch hat Mängel vor allem bei Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Zwar kann der menschliche Körper ALA in EPA/DHA umwandeln, dieser Prozess ist jedoch äußerst uneffizient und kaum der Rede wert.

    Portulak - gute Quelle für Omega 3 (ALA)

    Die Umwandlungsrate zu EPA liegt im Durchschnitt bei etwa 7,5 %, die zu DHA bei etwa 2,75 %.
    Portulak enthält ungefähr 350 mg ALA pro 100 g.
    Um 2.500 mg (Tagesbedarf eines gesunden Erwachsenen) an EPA/DHA allein durch die Umwandlung im Körper zu erhalten, wäre der Verzehr von rund 7 kg Portulak notwendig. Das ist utopisch.
    Beim Vorliegen von chronisch-entzündlichen Erkrankungen müsste man sogar das Doppelte an EPA/DHA – und damit auch an Portulak – ansetzen.

    Portulak - gute Quelle für Vitamin E, Glutathion ...

    Portulak gehört, wie Spinat, Mangold oder Rhabarber, zu den Pflanzen mit einem relativ hohen Oxalsäuregehalt. Oxalsäure bindet im Darm Mineralstoffe, sodass der Körper sie schlechter aufnehmen kann. Zudem begünstigt sie Entzündungen und die Bildung von Nierensteinen.

    Darüber hinaus kann Portulak verhältnismäßig viel Nitrat aus dem Boden speichern. Nitrat wird beim Transport, bei falscher Lagerung oder im Körper durch Bakterien in schädliches Nitrit umgewandelt.

    Es ist naheliegend, Oxalsäure und Nitrat vor dem Verzehr zu reduzieren. Dabei können je nach Reduzierungsmethode auch Glutathion zerstört und ausgeschwemmt werden, und von Vitamin E ginge ebenfalls einiges verloren.

    Vom Urologen habe ich deshalb die chemische Hammer-Kapsel "Dutasterid/Tamsulosik" verordnet bekommen.

    Dutasterid senkt den Spiegel des Sexualhormons Dihydrotestosteron (DHT), was ein erheblicher Eingriff in das Hormonsystem ist, mit einhergehenden Erektionsproblemen und Libidoverlust, depressiver Verstimmung, Antriebslosigkeit, Verweiblichung …

    Der Wirkstoff Tamsulosin blockiert Alpha-1A-Adrenozeptoren, das hat Schwindel und Kreislaufprobleme, retrograde Ejakulation, Schwellung der Nasenschleimhaut ... zur Folge.

    Dem "normalen" Arzt sind die Hände gebunden, da er was anderes weder kennt noch verschreiben kann/darf.

    Hier ist das Thema bereits etwas beleuchtet:

    Prostatavergrößerung (Prostatahyperplasie) - Erfahrungsberichte▪
    Sabalvit uno bei Prostatavergrößerung? Erfahrungen▪
    Prostata-Pflaster von Wellpursan?? Was steckt dahinter?▪
    https://www.yamedo.de/prostata/▪

    Sollten bei Ihrer Recherche Kosten entstehen, bin ich bereit, diese zu begleichen.

    Schon nach einem naturkundlichen Urologen bzw. naturheilkundlichen Internisten bzw. Heilpraktiker als Privatleistung vor Ort recherchiert?

    Dennoch habe ich weiterhin Fragen hinsichtlich der Evidenzbasis

    Tausche das Wort "evidenzbasiert" gegen "evidenzblasiert", dann hast Du Deine Antwort. Hier ist das Forum für Naturheilkunde & Alternativmedizin. Viele Methoden aus der Naturheilkunde und Alternativmedizin sind noch nicht "evidenzbasiert" belegt. Viel mehr geht es um Erfahrungsheilkunde.

    Auch bei Peptiden, besonders den sogenannten Bioregulatoren, gibt es bisher nur wenige solcher Studien. Ein Grund dafür ist, dass natürliche Peptide und Bioregulatoren oft schwer bis gar nicht zu patentieren sind. So werden sie von großen Pharmafirmen seltener erforscht, da sie wirtschaftlich weniger attraktiv sind.

    Fenchel ist sehr gesund und schmeckt auch sehr gut.

    Sehe ich auch so.

    Fenchelknolle, gedünstet, gehört zu dem festen Gemüsebestandteil meiner Ernährung. Bin dankbar der Mutter Erde und den feinstofflichen Geistigen Wesen für dieses und andere wunderbare Gemüse.

    Fenchelöle können die Muskeln im Magen-Darm-Trakt entspannen und so Krämpfe lindern, Blähungen und Völlegefühl reduzieren, indem sie die Verdauung fördern. Zudem können sie antibakteriell wirken.

    @marmotta

    Für den menschlichen Verstand ist es ein gefundenes Fressen, aus allem das herauszupicken, was gerade ohnehin die eigene Aufmerksamkeit innerlich, ggf. unterschwellig, beansprucht, ganz ohne die wahren Ursachen und Wirkungen zu (er)kennen.
    Mir ist bewusst, dass auf der Ebene des menschlichen Verstandes – auch meines – vieles ungerecht erscheint und sich so anfühlt. Wenn ich es jedoch aus der Sicht des Bewusstseins betrachte, unterliegt alles dem Ursache-und-Wirkungs-Prinzip. Vermutlich ist diese meine Antwort, die ich in diesem Zusammenhang gebe oder geben kann, kaum eine "befriedigende" Antwort für die Sichtweise des menschlichen Verstandes.
    Daher unterlasse ich es, in die Tiefe zu gehen und möchte den Fokus wieder auf das eigentliche Thema richten: Kontrollarzttermine.

    Wir sind hier nach wie vor in einem Forum für Naturheilkunde und Alternativmedizin. Das andere Thema ist hier schlicht Off-Topic.

    Meine Sichtweise, wie bereits mehrmals erwähnt, möchte ich weder durchsetzen noch aufzwingen. Ich kann lediglich dazu anregen, der bewussten Wahrnehmung Raum zu geben, um dem wahren Ursache-und-Wirkungs-Prinzip näherzukommen.

    Aber wir haben ein Leben lang eingezahlt und die Flüchtlinge nicht.

    Ich mache mir bewusst, dass jeder Mensch – unabhängig von seinem Geburtsort – die gleichen Rechte und grundlegenden Bedürfnisse teilt wie ich. Die Flucht vor Krieg und/oder politischer Verfolgung im Geburtsland etc. mindert niemals den Wert eines Menschen oder seinen Anspruch auf ein gutes, würdevolles Leben in Sicherheit.

    Es geht darum, dass sie eine Wohnung kriegen, ohne Miete zu bezahlen

    Deine Behauptungen stimmen so nicht. Sie basieren auf Annahmen, Falschinformationen und Gerüchten.
    Eine alleinerziehende geflüchtete Mutter mit zwei Kindern erhält bestenfalls für den Lebensunterhalt exakt die gleichen Leistungen wie eine Mutter mit deutscher Staatsbürgerschaft in derselben Situation.
    Auch Gratis-Wohnungen gibt es nicht. Flüchtlinge bekommen keinen Wohnraum geschenkt. Wer kein eigenes Einkommen hat, erhält die Miete vom Amt – allerdings unter exakt denselben strengen Obergrenzen, die für alle anderen Bürgergeld-Empfänger gelten.
    Zudem existieren keine Gesetze, ältere Menschen in kleinere Wohnungen umzusiedeln. Wohnraum wird rein nach der Personenzahl zugeteilt, unabhängig von ihrer Herkunft.

    Jedes Verurteilen anderer und jeder soziale Neid verstellt den Blick auf das Wesentliche. Wer gesellschaftliche Herausforderungen den Flüchtlingen zuschreibt und sich selbst in der Opferrolle sieht, nimmt sich letztlich nur selbst die Chance auf ein erfülltes und friedliches Leben.

    Statt Essig kann man auch Verjus nehmen.

    Danke, Verjus kannte ich bisher nicht. Werde schauen, wo ich ihn herbekomme, und mir demnächst eine Flasche holen.:)


    Wenn ich mir die Antworten hier anschaue, bestätigt sich meine ursprüngliche Antwort, dass gesund und schmackhaft von jedem anders verstanden bzw. gehandhabt wird.
    Ich verwende bewusst schon seit einigen Jahren keinerlei isolierten (Puder)Zucker, ebenso keine Getreide.
    Mandelmehl würde ich nicht fertig kaufen, da es aufgrund seines hohen Fettgehalts anfällig für Oxidation ist. Ich würde die ganzen Mandeln erst unmittelbar vor Verwendung blanchieren und mit dem Hochleistungsmixer fein vermahlen.

    Sowohl "gesund" als auch "schmackhaft" in Sachen Ernährung wird von jedem anders verstanden bzw. gehandhabt.

    beim Speisen Genuss mit Gesundheit harmonisch verbinden

    Aus meiner Sicht, um Genuss und Gesundheit beim Essen harmonisch zu verbinden, geht es um Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte plus geschmackliche Nuancen, ohne den Körper mit minderwertigen Nahrungsmitteln (industrielle Weißbrot, Toast, Nudeln & Backwaren, Fast Food, Instant-Gerichte, Knabberzeug, Softdrinks..) zu belasten.

    Einige Ansätze:

    Hochwertige Fette (Ghee, Kokosöl, Fischöl, Olivenöl, Schwarzkümmelöl…)

    Hochwertige Proteinquellen (Weidefleisch, Bio-Eier, Innereien, Geflügel, Fisch, Hanfsamen …)

    Geschmackliche Nuancen mit frischen Kräutern und Gewürzen (Dill, Salbei, Ingwer, Kurkuma etc.), fermentierten Lebensmitteln (z. B. frischem Sauerkraut), frischem Zitronensaft oder hochwertigem Apfelessig …

    Schonende Zubereitung: Dämpfen oder sanftes Schmoren im eigenen Saft …

    Ein gründliches Kauen ist das ein wertvolles Geschenk, das ich meinem Körper machen kan. Die perfekte Grundlage für eine leichte Verwertung und Entfaltung.

    Und ganz klar zu erwähnen ist, das Essen ohne Smartphone und/oder Fernseher.

    raffinierte Koch-, Zubereitungs- und Einmach-Rezepte

    Ich bin jemand, der meist nach Eingebung und Gefühl zubereitet. Weder nutze ich Rezepte aus dem Internet/Kochbüchern noch teile ich solche.

    heute habe ich beim HNO-Arzt erfahren, dass ab nächstes Jahr nur noch Akuttermine in allen Facharztpraxen möglich seien.

    Nein, das stimmt so nicht. Es gibt kein Gesetz, das Kontrolluntersuchungen in Facharztpraxen ab nächstem Jahr generell verbietet und nur noch Akuttermine erlaubt. Geplant sind Kürzungen bei bestimmten zusätzlichen Vergütungen. Notwendige medizinische Kontrollen und Therapieüberwachungen bleiben weiterhin möglich.
    Das Gesetz, auf das sich Ärzte bei ihren Protesten beziehen, betrifft vor allem die Bezahlung: Es sollen bestimmte finanzielle Zuschläge gekürzt werden, die die Praxen bisher bekommen haben, etwa für Neupatienten oder kurzfristige Akuttermine.

    Aber Flüchtlinge kriegen hier alles umsonst...

    Aus meiner Sicht darf der Frust über bestimmte Themen und Geschehnisse nicht auf die Geflüchteten übertragen werden, die sich aus einer Notlage heraus in Deutschland aufhalten. Und nicht zu vergessen, dass jeder von uns zu einem Geflüchteten werden kann.

    Immer wenn ich etwas lese oder höre, das mich gegen einen „Anderen“ aufbringen soll, mache ich mir bewusst, dass dadurch Vorurteile und Xenophobie verstärkt werden. Solche Botschaften verschärfen gesellschaftliche Spannungen und können langfristig den Nährboden für kriegerische Auseinandersetzungen schaffen.
    Ich lasse mich nicht darauf ein. Im Gegenteil: Ich mache mir bewusst, dass es keine wirklichen „Anderen“ gibt. Jeder von uns ist Teil eines Ganzen, und wir alle als Geistige Wesen haben denselben Ursprung – das Eine Sein.

    Die Geflüchteten haben keine besseren Rechte bei der medizinischen Versorgung.
    Geflüchtete in Deutschland haben in den ersten 3 Jahren nur eine eingeschränkte medizinische Versorgung, die sich im Wesentlichen auf akute Erkrankungen und Schmerzzustände beschränkt. Während Deutsche mit ihrer Chipkarte direkt zum Arzt gehen können, müssen Geflüchtete – je nach Bundesland und Kommune – vor dem Arztbesuch oft erst einen Behandlungsschein beim Amt beantragen. Auch ein Besuch beim Facharzt erfordert in der Regel eine Überweisung und eine zusätzliche Genehmigung durch das Amt.

    Diejenigen, die vor dem Krieg in der Ukraine geflohen sind, haben zwar über eine Sonderregelung direkten Zugang zur gesetzlichen Krankenversicherung, aber damit haben auch sie exakt dieselben Rechte und Pflichten beim Arzt wie Kassenpatienten mit deutscher Staatsbürgerschaft.

    Transferfaktoren sind kleine Bestandteile des Immunsystems, die in Zellen wie weißen Blutkörperchen vorkommen und die Informationen über Krankheitserreger weitergeben. Ein Neugeborenes erhält über die erste Muttermilch (Kolostrum) wichtige Immunstoffe, die beim Schutz vor Infektionen helfen.
    Für Nahrungsergänzungsmittel werden sie z. B. aus Kuh-/Ziegen-Kolostrum oder aus Eigelb gewonnen.

    Transferfaktoren sind in der ganzheitlichen Medizin ein Mittel, das das Immunsystem regulieren, balancieren oder trainieren soll, besonders bei Infektanfälligkeit, Schleimhautproblemen, Allergien oder Erschöpfung. Kolostrum ist reich an Immunglobulinen, Lactoferrin und weiteren Immunfaktoren und deshalb zur Abwehrstärkung genutzt. In dieser Denkweise sind nicht nur Stärkung, sondern auch Modulation wichtig: Das Immunsystem soll aktiver, aber zugleich ausgeglichener reagieren.

    Es ist jedoch durchaus zu bedenken, dass Transferfaktoren in die erfahrenen Hände gehören, da bei Autoimmunerkrankungen, Allergien oder anderen immunologisch sensiblen Zuständen ggf. Beschwerden verstärkt werden könnten.

    Übrigens, hier eine Zusammenfassung des Vortrages den ich obenstehend▪ erwähnt habe, für alle, die gerne lesen, als Video schauen bzw. sich auf dieser Art und Weise einen Überblick verschaffen wollen:

    Der Vortrag entwickelt die zentrale These, dass viele chronische Erkrankungen, insbesondere Autoimmunerkrankungen, nicht allein als Folge eines Vitamin-D-Mangels zu verstehen seien, sondern als Ausdruck einer Vitamin-D-Resistenz. Um diese Idee zu stützen, beginnt Prof. Dr. C. G. Coimbra mit einem grundsätzlichen medizinischen Gedanken: In der Praxis gebe es zahlreiche wirksame Behandlungen, obwohl keine klassischen randomisierten, placebo-kontrollierten Studien existieren. Als Beispiele nennt er Insulin bei Typ-1-Diabetes oder Schilddrüsenhormone bei Hypothyreose. Seine Argumentation lautet, dass man dann behandeln müsse, wenn die Ursache einer Krankheit bekannt sei, auch wenn der moderne Goldstandard an Studien in einzelnen Fällen nicht vorliege.

    Im nächsten Schritt erklärt der Vortrag die biologische Rolle von Vitamin D im Immunsystem. Vitamin D werde in der Leber in 25-Hydroxy-Vitamin D umgewandelt und anschließend in die aktive Form 1,25-Dihydroxy-Vitamin D überführt. Diese aktive Form könne an den Vitamin-D-Rezeptor binden und dadurch verschiedene immunologische Effekte auslösen. Besonders hervorgehoben wird die Hemmung von Interleukin-17, da dieses Molekül mit entzündlichen und autoimmunen Prozessen in Verbindung gebracht wird. Zusätzlich fördere aktives Vitamin D die Bildung antimikrobieller Peptide und unterstütze regulatorische Lymphozyten, die für eine ausgeglichene Immunantwort wichtig seien. Prof. Dr. C. G. Coimbra stellt diese Effekte als Grundlage dafür dar, warum Vitamin D therapeutisch bei Autoimmunerkrankungen relevant sein könnte.

    Ein zentraler Abschnitt des Vortrags beschäftigt sich mit der Idee der Vitamin-D-Resistenz. Prof. Dr. C. G. Coimbra erklärt, dass viele Patientinnen und Patienten mit Autoimmunerkrankungen genetische Veränderungen aufweisen, die die Aktivierung oder Wirkung von Vitamin D stören. Solche Veränderungen können verschiedene Punkte des Stoffwechsels betreffen, etwa das Enzym 1-Alpha-Hydroxylase, den Vitamin-D-Rezeptor oder das Transportprotein DBP, das Vitamin D im Blut bindet. Diese genetischen Varianten würden dazu führen, dass der Körper größere Mengen an Vitamin D benötige, um denselben biologischen Effekt zu erzielen. Um diese Vorstellung zu stützen, benutzt der Vortrag ein biochemisches Bild: Wenn die Aktivität eines Enzyms vermindert sei, müsse mehr Substrat zugeführt werden, um eine ausreichende Produktbildung zu erreichen. Die Dosis müsse also nicht für alle gleich sein, sondern an die individuelle Stoffwechselsituation angepasst werden. Damit will Prof. Dr. C. G. Coimbra begründen, weshalb manche Patienten hohe Dosen benötigen, um messbare Veränderungen zu zeigen.

    Zur Unterstützung dieser These spricht der Vortrag auch über begleitende Nährstoffe. Für die Aktivierung von Vitamin D seien laut Prof. Dr. C. G. Coimbra nicht nur Vitamin D selbst, sondern auch Magnesium, Vitamin B2 und Vitamin B3 notwendig. Besonders Vitamin B2 wird hervorgehoben, weil es als Bestandteil bestimmter Enzyme die Umwandlung von Vitamin D in seine aktive Form unterstützen soll. Wenn diese Hilfsstoffe fehlen, könne selbst eine höhere Vitamin-D-Zufuhr nicht optimal wirken. In dieser Logik erscheint Vitamin-D-Therapie nicht als isolierte Maßnahme, sondern als Teil eines größeren Stoffwechselzusammenhangs. Der Vortrag vermittelt damit, dass viele scheinbar schwierige Verläufe nicht an der Vitamin-D-Gabe selbst scheitern, sondern an einer unzureichenden biochemischen Umgebung, die eine volle Aktivierung verhindert.

    Darauf folgt ein therapeutischer Teil, in dem Parathormon, also PTH, als Steuerungsgröße beschrieben wird. Prof. Dr. C. G. Coimbra erklärt, dass sowohl die aktive Form des Vitamins als auch andere Stoffwechselprozesse auf die Nebenschilddrüse wirken und dort die PTH-Produktion senken können. PTH dient ihm als praktischer Marker, um die richtige Dosis für den einzelnen Menschen zu bestimmen. Die Behandlung solle nicht dazu führen, dass PTH völlig unterdrückt werde, denn ein Wert von null wäre aus seiner Sicht ein Zeichen für eine Überdosierung. Stattdessen müsse man den Spiegel in den unteren Normbereich bringen, aber nicht darunter. Die Logik dahinter ist, dass die Dosis im Verlauf angepasst werden kann: Erst gibt man eine Testmenge, dann kontrolliert man Werte, passt die Menge an und nähert sich schrittweise einem Zielbereich. Dadurch wird die Behandlung als individuell steuerbar dargestellt.

    Ein weiterer großer Themenblock betrifft die Frage, warum Cholecalciferol, also die Vorstufe von Vitamin D, und nicht gleich die aktive Form gegeben werden soll. Die Antwort des Prof. Dr. C. G. Coimbra lautet, dass Cholecalciferol im Körper zuerst zu 25-Hydroxy-Vitamin D umgewandelt werde und damit als Substrat für Gewebe diene, die selbst die aktive Form herstellen können. Besonders wichtig seien dabei Nierenzellen und Immunzellen wie Makrophagen. Der entscheidende Vorteil sei, dass der Körper über Sicherheitsmechanismen verfüge: Die aktive Form von Vitamin D hemme ihr eigenes bildendes Enzym, und wenn Kalzium im Blut ansteige, werde die Aktivierung zusätzlich gebremst. Dadurch könne man in Immunzellen hohe lokale Konzentrationen erzeugen, ohne zugleich gefährliche Blutspiegel zu erreichen. Prof. Dr. C. G. Coimbra stellt diese Kombination aus Lokalwirkung und Selbstregulation als besonders sicher und zugleich gezielt dar.

    Um seine Überzeugung zu stützen, führt der Vortrag zahlreiche klinische Beispiele an. Bei Lupus wird von sichtbaren Verbesserungen im Hautbild nach wenigen Wochen berichtet. Bei Psoriasis soll sich unter derselben Dosis über mehrere Monate eine deutliche Besserung gezeigt haben. Auch in der Behandlung der Multiplen Sklerose beschreibt Prof. Dr. C. G. Coimbra Berichte, in denen Läsionen im MRT nach und nach verschwanden oder sich zurückbildeten. Besonders eindrücklich sind seine Schilderungen zu aggressiven Formen der Erkrankung, bei denen nach mehreren Jahren nur noch Narben im Bild sichtbar gewesen sein sollen. Diese Fallbeispiele sollen zeigen, dass hochdosiertes Vitamin D aus seiner Sicht nicht nur laborchemische Veränderungen auslöst, sondern klinisch relevante Verbesserungen bringen kann. Die Beispiele im Vortrag zeigen, dass das Konzept der Vitamin-D-Resistenz praktisch anwendbar sei.

    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Autismus. Prof. Dr. C. G. Coimbra beschreibt eine dramatische Zunahme von Diagnosen in den USA und weltweit und spricht von einer „Explosion“ der Fallzahlen. Er stellt einen Zusammenhang zwischen erhöhten Interleukin-17-Werten und autistischen Kindern her und deutet dies als Hinweis auf eine autoimmune oder entzündliche Komponente der Erkrankung. Daraus leitet er die Entscheidung ab, auch bei Kindern mit Autismus ein Vitamin-D-Protokoll mit hohen Dosen anzuwenden. Dieses Protokoll besteht laut Vortrag jedoch nicht nur aus Vitamin D, sondern zusätzlich aus einer kalziumarmen Ernährung, ausreichender Flüssigkeitszufuhr und emotionaler Stabilität. Prof. Dr. C. G. Coimbra betont, dass Stress und psychische Belastung den Verlauf verschlechtern könnten, weil sie über Magnesiumverluste die Vitamin-D-Aktivierung behinderten. In seiner Darstellung entsteht so ein Kreislauf: Stress senkt Magnesium, Magnesiummangel schwächt Vitamin D, ein geschwächtes Vitamin-D-System erhöht wiederum die Anfälligkeit für Autoimmunität und Belastung.

    Es folgen die Aussagen zur Schwangerschaft. Prof. Dr. C. G. Coimbra zeigt ein sehr junges Baby, dessen Mutter während der Schwangerschaft 10.000 Einheiten Vitamin D täglich erhalten habe, und präsentiert dies als Hinweis darauf, dass hohe Vitamin-D-Dosen in der Schwangerschaft positive Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes haben könnten. Er behauptet, dass solche Kinder außergewöhnlich früh motorische und sprachliche Fähigkeiten entwickelten. Aus seiner Sicht ist das nicht nur ein medizinisches, sondern auch ein gesellschaftliches Thema: Ärztinnen und Ärzte hätten die Verantwortung, durch die richtige Versorgung eine bessere nächste Generation zu ermöglichen. Gleichzeitig warnt der Vortrag vor einem erhöhten Autismusrisiko bei niedrigen Vitamin-D-Spiegeln in der Schwangerschaft. Diese Verbindung zwischen Schwangerschaft, Vitamin D und neuroentwicklungsbezogenen Ergebnissen nimmt im Vortrag einen breiten Raum ein.

    Am Ende wendet sich Prof. Dr. C. G. Coimbra dem Thema Folsäure zu. Er kritisiert synthetische Folsäure und spricht sich stattdessen für Methylfolat aus. Sein Argument lautet, dass Folsäure nicht der natürliche Stoff sei, den der Körper ideal verarbeiten könne, während Folate aus Gemüse eine wichtigere biologische Rolle spielten. Vor allem in Kombination mit Vitamin-D-Rezeptor-Veränderungen sei ein gut funktionierender Folatstoffwechsel wichtig, um Gene korrekt methyliert zu halten. Die Schlussfolgerung des Vortrags ist daher, dass eine erfolgreiche Therapie nicht nur aus viel Vitamin D bestehen dürfe, sondern aus einem umfassenden biologischen Ansatz, der Ernährung, Nährstoffe, Stressregulation und Laborkontrollen einschließe.

    Insgesamt präsentiert der Vortrag diese Sichtweise: Vitamin-D-Resistenz sei ein zentraler Mechanismus vieler chronischer Krankheiten, hohe Dosen von Vitamin D könnten gezielt helfen, und der Therapieerfolg lasse sich anhand von Laborwerten und klinischen Verläufen steuern. Der Vortrag verbindet biochemische Erklärungen, Fallbeispiele und gesellschaftliche Aussagen zu einem klaren Plädoyer für ein individualisiertes, hochdosiertes Vitamin-D-Konzept.

    Als wichtig erscheint mir hier auch die unkontrollierte Ausscheidung von Mineralien u.s.w.! :/

    Bor beeinflusst im Körper verschiedene Stoffwechselprozesse, darunter den Umgang mit Mineralstoffen und Hormonen. Bor kann die Aktivierung von Vitamin D unterstützen und kann auch den Östrogenstoffwechsel modulieren. Ein gut regulierter Vitamin‑D‑ und Östrogenspiegel trägt dazu bei, dass Calcium und Magnesium im Körper besser genutzt werden und weniger über die Nieren verloren gehen. Dadurch stehen diese Mineralstoffe dem Knochenstoffwechsel in größerem Umfang zur Verfügung.
    Hier▪ habe ich eine Übersetzung der Zusammenfassung aus dem Review-Artikel gepostet.

    Das Spurenelement Bor ist ein Mikronährstoff, der im Stoffwechsel vielfältige und lebenswichtige Funktionen erfüllt; diese machen ihn unverzichtbar für die Gesundheit von Pflanzen, Tieren und Menschen – und, wie jüngste Forschungsergebnisse nahelegen, möglicherweise auch für die Evolution des Lebens auf der Erde.

    Wie der vorliegende Artikel aufzeigt, hat sich Bor als bedeutendes Spurenelement erwiesen, da es:
    (1) für das Wachstum und den Erhalt der Knochensubstanz essenziell ist;
    (2) die Wundheilung signifikant verbessert;
    (3) die Verwertung von Östrogen, Testosteron und Vitamin D durch den Körper positiv beeinflusst;
    (4) die Magnesiumaufnahme steigert;
    (5) die Konzentration entzündlicher Biomarker – wie etwa des hochsensitiven C-reaktiven Proteins (hs-CRP) und des Tumornekrosefaktors μ (TNF-μ) – senkt;
    (6) die Aktivität antioxidativer Enzyme – wie Superoxiddismutase (SOD), Katalase und Glutathionperoxidase – erhöht;
    (7) vor pestizidinduziertem oxidativem Stress sowie vor Schwermetalltoxizität schützt;
    (8) bei älteren Menschen die elektrische Hirnaktivität, die kognitive Leistungsfähigkeit sowie das Kurzzeitgedächtnis verbessert;
    (9) die Bildung und Aktivität zentraler Biomoleküle – wie S-Adenosylmethionin (SAM-e) und Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid (NAD+) – beeinflusst;
    (10) präventive und therapeutische Wirkungen bei einer Reihe von Krebserkrankungen – darunter Prostata-, Gebärmutterhals- und Lungenkrebs sowie Multiples Myelom und Non-Hodgkin-Lymphome – gezeigt hat; und
    (11) dazu beitragen kann, die unerwünschten Nebenwirkungen herkömmlicher Chemotherapeutika abzumildern.

    In keiner der bislang durchgeführten zahlreichen Studien zeigten sich die positiven Wirkungen von Bor jedoch bei einer Zufuhr von weniger als 3 mg pro Tag. Für Bor wurden bislang weder geschätzte durchschnittliche Bedarfswerte (EARs) noch allgemeine Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr (DRIs) festgelegt – lediglich eine tolerierbare Obergrenze der Zufuhr (UL) von 20 mg pro Tag für Personen ab 18 Jahren.
    Das Fehlen von Studien, die schädliche Auswirkungen belegen, in Verbindung mit der beträchtlichen Anzahl von Publikationen, die positive Effekte nachweisen, spricht für die Empfehlung einer Bor-Supplementierung von 3 mg pro Tag für alle Personen, deren Ernährung arm an Obst und Gemüse ist oder bei denen ein Risiko für folgende Erkrankungen besteht bzw. die bereits daran leiden: Osteopenie, Osteoporose, Arthrose (OA) sowie Brust-, Prostata- oder Lungenkrebs.

    Quelle: https:/ / pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4712861/

    Bevor ich mit den schweren Geschützen auffahre, würd ich erst einmal die Haarpflege unter die Lupe nehmen, angefangen beim Shampoo...

    Bin auch absolut dafür, ein gutes, mildes Shampoo zu nutzen, ganz frei von allerlei reizenden Substanzen. Viele heutigen Shampoos können die Kopfhaut reizen, austrocknen und Rückstände hinterlassen, die sich wie ein fettiges oder schwitziges Gefühl anfühlen. Selbst so manche medizinischen Shampoos aus der Apotheke oder angebliche "Naturkosmetik"-Shampoos gehören dazu.

    Silikone können einen "Film" auf Haar und Kopfhaut hinterlassen, das führt zu einem "schmierigen" Gefühl. Aggressive Tenside können die Kopfhaut austrocknen und reizen, was ggf. stärkere Talgproduktion auslöst. Duft- und Konservierungsstoffe können Reizungen oder allergische Reaktionen auslösen; dann kann sich die Kopfhaut warm und gereizt anfühlen.

    Eine Möglichkeit ist, das Shampoo noch vor dem Kauf z. B. über "CodeCheck" auf die volle Unbedenklichkeit der Inhaltsstoffe zu überprüfen.

    Wann tritt das Schwitzen am stärksten auf, etwa nach Kaffee-/Alkoholgenuss, scharfem Essen, Stress oder körperlicher Belastung …?

    Wie ist der Schlaf?

    Wie ist die Lebens- und Ernährungsweise?

    So oder so würde ich die Ernährungsumstellung ins Visier nehmen: Alkohol und Nikotin ganz eliminieren, Koffein und sehr scharfes Essen ebenso eliminieren oder zumindest reduzieren.
    Die Schweißdrüsen können überstimuliert werden durch eine Fehlregulation des Sympathikus. Dies geschieht beim Stress, ggf. unterschwelligem Dauerstress oder bei innerer Unruhe. Ganz bedeutend ist ohnehin ein stimmiger Umgang mit den Stresssituationen; Atemübungen, Entspannung ("Neurogenes Zittern" lässt sich einfach erlernen und regelmäßig effektiv anwenden) und regelmäßige Erholungsphasen in der Natur können die Aktivität des sympathischen Nervensystems senken.

    Reichlich reines Wasser sowie Salbeitee und Pfefferminztee trinken, ggf. Wechselduschen und ggf. Gewichtsreduktion bei Übergewicht sind zu erwähnen.

    Hormonelles Ungleichgewicht und Nährstoffmängel auswendig machen und angehen.

    Zitat von MausAndidrea

    Was tun wir denn dann jetzt aber am Besten?

    Aus einer ganzheitlich/naturheilkundlichen Sicht liegt der Fokus vor allem auf diesen Dingen: Ernährungsumstellung (inkl. Reduktion/Meidung von Zuckerkonsum), Mundflora stabilisieren und den Speichel als natürlichen Schutz stärken, Psychische Komponente.

    Sie ... stopft sich leider echt viel mit Zuckerzeug voll.

    Zucker wird "offiziell" zwar als Lebensmittel deklariert, ist aber für die Gesunderhaltung bzw. Gesundwerdung nicht nötig.
    Der Mensch muss keinen Zucker essen. Der Körper kann die benötigte Energie selbst herstellen (Energie aus Fett: die Ketose, Glukose aus Eiweiß und Fett: die Gluconeogenese). Ich sehe Zucker schlicht überflüssig und gesundheitsschädlich.
    Wenn Deine Tochter sich, wie Du es sagst, mit Zuckerzeug vollstopft, hat es sicherlich Gründe, die zu erkennen und in entsprechende Veränderungen umzusetzen sind.

    Als Erstes würde ich den Zahnarzt wechseln und nur noch zu einem ganzheitlichen (naturheilkundlichen) Zahnarzt gehen:

    Hier einige Anregungen:
    Bundesverband der naturheilkundlich tätigen Zahnärzte in Deutschland: https://www.bnz.de/fuer-patienten/therapeutensuche/
    Internationale Gesellschaft für ganzheitliche Zahnmedizin: https://www.gzm.org/zahnmedizinerin-suche/

    Falls gut erreichbar und finanziell tragbar, wäre unter anderem ein Besuch bei Dr. Dominik Nischwitz aus Tübingen-Hirschau (Zentrum für Biologische Zahnmedizin) sinnvoll.

    So oder so wären Lebensstil & Ernährung, Mikronährstoffe und seelische Komponenten zu beleuchten.

    In diesem Alter ist ein Kind energetisch noch tief in das Energiefeld der Eltern eingebunden. Deshalb fließt auch Deine eigene innere Verfassung ganz natürlich in die Verfassung Deiner 13-jährigen Tochter mit ein.

    Zitat von MausAndidrea

    Könnt ihr gute Produkte empfehlen?

    Das Sinnvollste ist nicht nur ein "Produkt", sondern ein ganzheitlicher Ansatz aus Mundpflege, Ernährung, Nährstoffen, Lebensstil, seelisch-psychischen Veränderungen (Eltern eingeschlossen) und regelmäßiger Kontrolle bei einem ganzheitlichen (naturheilkundlichen) Zahnarzt.