Lichen sclerosus genitalis

  • Hallo Zusammen,
    wie ihr meinem Vorstellungs-Post entnehmen könnt bin ich 29 Jahre alt und habe am Anfang des Jahres die Diagnose Lichen Sclerosus erhalten (der Befund wurde durch eine Biopsie gesichert).
    Ich bitte vorab um Entschuldigung für die Detaillierte Beschreibung.
    Symptome habe ich schon länger, Hautstellen, die sich wie "Hornhaut" anfühlten und starkes Jucken.
    Betroffen ist der Intimbereich im Bereich der Klitorisvorhaut. Der Zustand hat sich nach der Biopsie erheblich verschlechtert, weiss-geränderte Stellen (entlang der Vorhaut zur Klitoris) und die Glans der Klitoris ist mittlerweile fast unter der Verschmelzung der Haut verschwunden.

    Ich habe Angst meine Weiblichkeit zu verlieren.
    Ich hatte von meinen Gynäkologen lediglich Kortisonsalben (die das Jucken bei einem Schub lindern soll) und Linoladiol HN (künstliches Östrogen) bekommen (Hatte zwischendurch den Arzt gewechselt) und man reagiert dort mit Unverständnis (es sei ja nicht so schlimm, etc.) Man sagte mir, dass Lichen eigentlich eher Frauen jenseits der Wechseljahre bekämen.
    Die Östrogensalbe hatte kurzfristig geholfen (vor der Biopsie angewandt, danach nicht mehr), ich möchte jedoch nicht ständig künstliche Hormone und Kortison schmieren.
    Derzeit halte ich das Gewebe mit pflanzlichen Ölen geschmeidig (Jojobaöl, Kokosöl).

    Ich habe mir von einer Bekannten (die im naturkundlichen Bereich arbeitet) dass Autoimmunerkrankungen angeblich häufig mit Schock einhergehen. Ich muss dazu sagen, dass 2012 mein 1,5 J. alter Sohn unerwartet verstorben ist. Ich bin noch lange nicht darüber hinweg.

    Ernährungstechnisch verzichte ich auf Milch und Milchprodukte und esse kein Fleisch.
    Ich versuche Weizenprodukte durch Dinkelprodukte zu ersetzen.
    Im Frühjahr bis Sommer 2013 wurden nach und nach alle Amalgamfüllungen entfernt.

    Derzeit nehme ich morgens und Abends jeweils 5 Chlorella Presslinge.


    Gibt es vielleicht jemanden, der Ideen hat für eine Creme um lokal zu behandeln und was ich sonst noch versuchen könnte? Ich bin nicht bereit, mich mit dem Lichen abzufinden :/


    vielen Dank fürs durchlesen und ich freue mich auf Eure Ideen und Ratschläge.


    Lieben Gruß,

    Amélie

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Hallo Amélle,


    Autoimmunerkrankungen sind in den meisten Fällen durch Umweltgifte verursacht.
    Schau, ob du einen Heilpraktiker in deiner Nähe findest, der mit Chlorella (am besten nach Dr. Klinghardt) ausleitet.
    In meiner Praxis ist mir noch kein einziger Autoimmunerkrankter untergekommen, der Umweltgifte nicht als Ursache gehabt hätte.
    Dass alles Mögliche wie Schock oder Lebensumstellungen als Auslöser fungieren ... ja, ist aber nicht die Ursache.


    Alles Gute
    Avalonis

  • Liebe Amelié,


    auch ich muss sagen, dass ich noch keinen solchen Fall in der Praxis hatte.


    Da es sich aber um den Bereich der Autoimmunerkrankungen handelt, würde ich in der Praxis auch entsprechend vorgehen. In meinem Beitrag zu den Autoimmunerkrankungen gehe ich nur auf einige allgemeine Aspekte ein, aber ich denke, dass auch Avalonis einen entscheidenden Hinweis eingebracht hat, nämlich die "Entgiftung".

  • Vielen lieben Dank für Eure Antworten und Anregungen,
    im Moment ist es mir finanziell noch nicht möglich einen Heilpraktiker aufzusuchen, ich befinde mich grad auf den Weg in die berufliche Rehabilitation und hoffe dadurch wieder im Berufsleben Fuß fassen zu können.
    Aber ich werde dann auf jeden Fall einen Heilpraktiker aufsuchen.
    Ich hatte gehofft, schon vorher etwas Linderndes zu finden (vielleicht auch für lokale Anwendung), aber da es ja in einem ziemlich komplexen Zusammenhang steht, wird es schwierig.
    Dennoch Danke für Eure Hilfestellung!
    LG Amélie