Beiträge von René Gräber

    Jetzt habe ich mir auch mal alle Antworten durchgelesen in diesem Thread.


    Also: Zu den Themen hatte ich ja oben schon was geschrieben :-)

    Und ich finde ihr seid alle auf einem sehr interessanten Weg -- und ihr liegt gar nicht weit auseinander.

    Egal ob Heilsteine, Reishi oder Radionik.


    Das Thema Reishi ist übrigens ganz schnell abgehandelt: Das ist eines der Universal-Heilmittel (wenn richtig angebaut usw.)

    In der Studienlage geht der ja durch alles "durch". Fehlen nur noch ungewaschende Vorhänge und Achselbehaarung.

    (kleiner Scherz)


    Zum Reishi habe ich hier ausführlich berichtet:

    https://www.gesund-heilfasten.…gaenzung/reishi-pilz.html

    (ich habe ihn nicht umsonst in meinen "Wundermitteln" drin)


    Heilsteine: ist eigentlich auch klar. Hier habe ich was ganz kurzes verfasst:

    https://www.yamedo.de/heilverfahren/Heilsteine.html

    (korrigiert das bitte, wenn ihr Fehler findet!!)

    Und: achtet dringend darauf WIE der Stein abgebaut wurde; ihr dürft mal rätseln was ich meine...


    Und die Sache mit der Radionik und der Bioresonnanz.

    Oha... da wollt ihr jetzt aber ganz dicke Bretter bohren :-)

    Hier meine bescheidenen Beiträge dazu:

    https://www.yamedo.de/heilverfahren/Radionik.html

    https://www.yamedo.de/heilverfahren/bioresonanztherapie.html

    Und ja: es kommt m.E. vor allem bei der Radionik darauf an, WER das Gerät nutzt.

    Um mal die Ausgangsfrage zu beantworten: Selbstverständlich darf hier darüber geschrieben werden!
    Hallo?
    Ich habe mittlerweile derart "verrückte" Dinge erlebt, die auch über die normale Naturheilkunde weit hinausgehen, dass solche "Dinge" einfach nicht negiert werden sollten,
    Klar: in den meisten meiner Artikel gehe ich auf die "harte Naturheilkunde" ein - einfach weil diese einen breiten Konsens hat.
    Auch klar: mit Heilsteinen wird man keinen manifsten Krebs heilen können (ich jedenfalls nicht und ich kenne auch niemand der das mit Heilsteinen kann) -- Studien gibt´s dazu meines Wissens auch keine. Aber Heilsteine haben ihre Berechtigung -- und wenn Sie das Wohnumfeld einfach nur "schöner" machen: fein!

    Da fällt mir ein: Wohnen als Therapie -- beachtet ja auch kaum jemand...

    So lange die Sehne sich nicht verlagert hat, ist gute Hilfe durch entsprechende und "richtige" manuelle Therapie möglich. Die Operation des Hallux ist bei sehr vielen Patienten NICHT zufriedenstellend. Ich kann nur wiederholt erinnern, dass die Schmerzen durch die Fehlstellung getriggert werden können, aber nicht müssen.


    Das Problem ist, dass die klassische Medizin (Schulmedizin) fast nur die OP im Angebot hat - und natürlich die lieben Schmerzmittel und "Einlagen" der konventionellen Art (inkl. der Schine).

    Damit bin sicher ich gemeint :-)


    Mit dem probiotischen Pulver: da rate ich generell zum Bactofolor. Die probiotischen Joghurts kann man getrost vergessen.


    Ich kann aber auch zum Rechtsregulat von Dr. Niedermaier raten, sowie im Wechsel dem Spülen mit einigen Tropfen Traumeel in Wasser.


    Und bei der sog. Parodontitis auch immer an den Darm denken! Ohne eine Ernährungsumstellung / Darmsanierung und weitere Vitalstoffe klappt das besser!

    "Bin ich hier schon richtig oder nur von Leien umgeben die nicht mal lesen können"


    Das ist ein öffentliches Forum, wenn ich das so mal sagen darf. Ich halte das frei von "Trollen" usw.

    Grundlage hierfür ist auch Toleranz. Oftmals haben gerade die Laien, die sich selbst geholfen haben einen gößeren Erfahrungsschatz als die sog. Experten.


    Zum EBV: hierzu habe ich einige Beiträge veröffentlicht.

    https://www.naturheilt.com/Inh…ersches-druesenfieber.htm


    und allgemein bei Viruserkrankungen:

    https://www.naturheilt.com/Inhalt/Viruserkrankung.htm


    Ich bevorzuge dabei immer die Sanum Mittel in der Therapie und die Homöopathie, sowie die Vitalstoffe (Vitamin C, Zink, usw. je nach Testung), sowie die Eigenbluttherapie.


    Dabei ist zu beachten, dass bestimmte Medikamente das auch triggern!

    https://naturheilt.com/blog/wie-medikamente-viren-wecken/

    Stimmt, da hatten wir hier meines Wissens noch keine Fragen.


    Als erstes Mal einen Hinweis auf meinen Beitrag zur Histaminintoleranz:

    https://www.gesund-heilfasten.…e/histaminintoleranz.html


    Das Wichtigste aus meiner Sicht (was auch nur wenige Therapeuten wissen):

    Das Schweinefleisch muss komplett weg, auch Gelatine aus Schwein usw.


    Liegt tatsächlich ein Leaky gut vor, so kompliziert das die Sache natürlich:

    https://www.gesund-heilfasten.…en/leaky-gut-syndrom.html


    Bezüglich der Probiotika die bei bei Histaminintoleranz helfen können habe ich hier einen neuen Beitrag:

    https://www.vitalstoffmedizin.…/histamin-intoleranz.html


    Und letztlich die Frage ob Fasten helfen kann:

    nach meiner Erfahrung in fast jedem Fall.

    Klar: danach muss man immer noch Histamine für wenigstens 6 Monate meiden und Schwein sowieso für immer.

    Nach meiner Erfahrung haben wir es nur in wenigen Fällen mit Schmerzen zu tun, die wirklich von der Skoliose kommen, Klar, die macht Probleme, wie ich hier auch beschreibe:

    https://www.yamedo.de/krankheiten/orthopaedie/skoliose.html

    Aber die meisten Schmerzen sind entweder durch unterschwellige Entzündungen bedingt (da würden Heilpflanzen helfen), aber meist durch Strukturveränderungen im Gewebe (wozu die Skoliose beiträgt).

    Schau mal bitte in diesen Beitrag:

    Wasser in der Achillessehne

    da habe ich mehr zu dieser Problematik geschrieben - allerdings in Bezug auf die Achillessehne...

    Hallo Bernd,


    ja, in der Tat :-) Dafür gibt es das Forum! Leider komme ich nur viel zu selten dazu mich hier angemessen zu beteiligen.


    Aber jetzt nochmal zum Vitamin C. Klassischerweise gilt Vitamin C als ein Antioxidans und kein Oxidans.


    Deine Quelle vom Krebsforschungszentrum spricht über den Mechanismus, wie der Organismus Wasserstoffperoxid über Redoxine bindet und für kontrollierte Redox-Vorgänge zur Verfügung stellt. Der Artikel erwähnt aber mit keinem Wort „Vitamin C“. Diese Vorgänge funktionieren unabhängig vom Vitamin. Reduktion und Oxidation sind immer ein Zusammenspiel von Oxidantien und Antioxidantien, ohne die es keine physiologischen Vorgänge geben würde.


    Von daher spielen Oxidantien eine zentrale Rolle bei einer Reihe von physiologischen Funktionen (nicht zuletzt bei der Energiegewinnung in den Mitochondrien). Die Synthese von ATP ist immer mit einer erheblichen Bildung von Oxidantien verbunden, was aber als eine Art Abfallprodukt oder notwendiges Übel angesehen werden muss. Nicht zuletzt deshalb produziert der Körper eine Reihe von Antioxidantien, um hier Schäden durch Oxidation abzuwehren. Aber das alles läuft unabhängig von Vitamin C oder hoch dosierten Vitaminkonzentrationen ab. Hier wäre außerdem Vitamin C als Antioxidans gefragt.


    Der Beitrag vom Krebszentrum dokumentiert gleichfalls wie engmaschig der Organismus die oxidativen Vorgänge kontrolliert. In diesem Fall bindet er das Oxidans an ein dafür speziell geeignetes Protein, das dann wiederum engmaschig kontrolliert die oxidative Wirkung vermittelt.

    Wie bereits in meinem vorherigen Kommentar bemerkt, der Organismus benutzt oxidative Wirkungen für physiologische Prozesse, die er aber engmaschig kontrolliert, da ohne Kontrollen Oxidantien erheblichen Schaden anrichten würden, denn es gibt keine „selektiven Oxidantien“.


    Die Veröffentlichung von Dr. Douwes ist insofern interessant, als er Vitamin C als Antioxidans für eine erfolgreiche Behandlung von Krebserkrankungen ansieht. Seine Erläuterungen zu dem zytotoxischen Effekt von Vitamin C verstehe ich jedoch vollkommen anders, als du das in deinem Beitrag dargestellt hast.


    Vitamin C in hoher Dosierung bildet nicht im Körper Wasserstoffperoxid, sondern lokal in den Tumorzellen beziehungsweise im Tumorgewebe. Ich halte diesen Unterschied Körper-Tumorzellen für signifikant, es sei unser gesamter Körper besteht nur aus Tumorzellen. Aber das wäre sehr wahrscheinlich mit dem Leben kaum vereinbar. Der Autor gibt allerdings keine Erklärungen, wie Vitamin C Wasserstoffperoxid produziert. Er stellt lediglich fest, dass Vitamin C aufgrund der porösen Zellwände bei Tumorzellen leichter in die Tumorzellen eindringen kann und dass diese Zellen weniger Enzyme beinhalten, die antioxidativ wirksam sind und H2O2 neutralisieren können, was letztlich zu ihrem Untergang beiträgt.


    Die Studie, auf die sich der Autor hier stützt (Chen Q et al.), ist eine Laborstudie, die gezeigt hat, dass Wasserstoffperoxid in erhöhten Konzentrationen nur im Tumorgewebe/Tumorzellen, nicht aber im Blut vorkommt, obwohl auch hier hohe Konzentrationen an Vitamin C vorlagen. Das zeigt, dass Vitamin C kein Wasserstoffperoxid im Körper, sondern nur lokal begrenzt in den Tumorzellen erzeugt oder erzeugen lässt. Eine andere Erklärung wäre, dass im Blut genügend Antioxidantien vorhanden sind, die das gebildete Wasserstoffperoxid sofort eliminieren, während im Tumorgewebe ein Mangel an Antioxidantien herrscht, der für die Zelle zu hohe Konzentrationen an H2O2 zulässt. Interessant ist hier, dass die Autoren betonen, dass diese Effekte nur unter so hohen Konzentrationen gesehen wurden, die mit einer oralen Gabe niemals zu erreichen sind.


    Ob hohe Konzentrationen an Vitamin C das Molekül von einem Antioxidans zu einem Oxidans überführen könnten wird in dem Beitrag nur angedeutet. Die Autoren wissen selber nicht, ob die H2O2-Produktion von Vitamin C herrührt. Sie sehen nur den Zusammenhang von erhöhten Konzentrationen an H2O2 und gleichzeitig erhöhten Konzentrationen von Vitamin C. Sie haben dann in der Folge Mühe zu erklären, warum dieser Zusammenhang nicht auch im Blut gegeben ist. Die Sache mit den Antioxidantien im Blut und den fehlenden Antioxidantien im Tumorgewebe wäre eine Erklärung, obwohl im Blut auch ohne Antioxidantien nur eine leichte Erhöhung von H2O2 gemessen werden konnte.


    Demgegenüber steht die Aussage, dass Antioxidantien (nicht nur Vitamin C) bei der Behandlung von Krebserkrankungen in entsprechend hohen Dosierungen gute klinische Erfolge zeigen und sogar die Nebenwirkungen von Chemotherapeutika abfedern und das Ansprechen von Zytostatika verbessern. Es ist unwahrscheinlich, dass alle diese Antioxidantien ihre Wirkung über plötzlich oxidative Eigenschaften entfalten.


    Von daher sehe ich keine Hinweise für eine „verstärkte körpereigene Bildung des Oxidans Wasserstoffperoxid“. Vielmehr spricht einiges dafür, dass hohe Konzentrationen an Vitamin C die H2O2-Produktion der Mitochondrien der Tumorzellen in die Höhe treibt. Anders lässt sich nach meinem Dafürhalten die oxidative Wirksamkeit von hochdosierten Vitamin C nicht erklären (siehe Blut).

    Ich gebe meinen Senf mal auch dazu:


    Es scheint hier eine gewisse Verwirrung zu bestehen, wann / wie und ob mit Basenpulvern bei Krebs gearbeitet werden sollte.

    Und das kommt natürlich auf die Krebsart an, sowie auf den Zustand des Patienten (Nierenwerte usw.).


    Deswegen hier der Hinweis zu meinem Beitrag diesbezüglich:

    https://www.gesund-heilfasten.…ndida-albicans-und-krebs/


    Und dann nochmal etwas Grundsätzliches zu den Basenpulvern:

    https://www.gesund-heilfasten.de/basenpulver.html

    Zur Anmerkung von Bermibs, dass eine Therapie mit hohen Dosierungen an Vitamin C Wasserstoffperoxid produziert und damit therapeutisch einsetzbar wäre, muss ich kurz was sagen, denn ich sehe das etwas anders (ich hoffe du nimmst mir das nicht übel Bernd).


    In meinem Beitrag zum Vitamin C | Vorkommen - Wirkung - Bedarf habe ich ausgeführt, dass Vitamin C das komplette Gegenteil veranstaltet. Vitamin C ist ein potenter Radikalenfänger, der hydrophile Oxidantien, wie Wasserstoffperoxid, neutralisiert und damit den Angriff auf Lipidschichten von Zellmembranen unterbindet. Ohne Vitamin C (und andere Antioxidantien) käme es zur Zerstörung der Zellen.


    Vitamin E hat die unangenehme Eigenschaft, sich als Antioxidans zu verbrauchen und dann selbst zum Oxidans zu werden. Auch hier regeneriert Vitamin C das Vitamin E als Antioxidans, um auf diese Weise schädigende Wirkungen vom oxidativen Vitamin E zu verhindern.


    Zur Hochdosis-Infusionstherapie mit Vitamin C hatte ich diesen Beitrag verfasst: Sepsis - Vitamine C, B1 und Hydrocortison wirken


    Teil einer Sepsis ist die massive Freisetzung von Oxidantien, in diesem Fall Stickstoffmonoxid (NO), was zu einer systemischen Zerstörung von Gewebe führt und gleichzeitig eine massive Weitstellung der peripheren Arterien bewirkt. Dies hat einen massiven Blutdruckabfall zur Folge, der lebensbedrohlich ist. Der Einsatz hier von hoch dosierten Vitamin C-Infusionen dient somit der Antagonisierung und nicht der Bildung von noch mehr der Oxidantien, was komplett kontraproduktiv wäre.


    Der Organismus benötigt im begrenzten Maße Oxidantien für eine Reihe von physiologischen Funktionen. Diese Vorgänge sind aber extrem eng kontrolliert und immer von einem erheblichen Maß an Antioxidantien begleitet. Das bereits erwähnte Stickstoffmonoxid ist so ein Oxidans, dessen sich der Organismus bedient. Dies ist ein sehr instabiles Molekül mit einer extrem geringen Halbwertszeit von rund fünf Sekunden. Dies stellt sicher, dass das Molekül nicht in der Lage ist, über weite Strecken im Organismus zu diffundieren und die entsprechenden Schäden anzurichten.

    Mehr zum Stickstoffmonoxid hier: NO Booster - als Stickstoffmonoxid für die Gesundheit geeignet?

    Jetzt muss hier auch noch was sagen:
    Kairos wundert sich natürlich zurecht, denn ich bin ja eigentlich am bekanntesten für das Fasten.
    Und über den Sinn und die Wirkungen des Fastens habe ich ja hinlänglich auf meiner Webseite Gesund-Heilfasten.de Stellung genommen.

    Ich denke, dass die Wissenschaft jetzt so langsam auch da angekommen ist, was die Heilkundigen vor über 2000 Jahren bereits erfahren haben.

    Ich selbst faste zwei Mal im Jahr und denke, dass das etwas ist, womit sich (fast) jeder Erwachsene beschäftigen sollte.


    Zum Urin ph Wert: Es stimmt, der ist nicht 100%ig zuverlässig. Aber er ist ein sehr einfach zu messender Indikator aus dem man hinreichend Schlüsse ziehen kann. Man muss nicht aus allem eine "Raketenwissenschaft" machen. Ich habe viel zu lange, viel zu teure Messungen bei meinen Patienten vorgenommen! Jetzt bin ich doch wieder beim Urin ph Wert, weil es einfach wesentlich günstiger und einfacher ist. Ich kann in der Praxis auch wieder auf "großes Brimborium" umstellen - aber das kostet die Patienten nur noch mehr Geld -- und bringt mich und die Patienten auch nicht schneller voran in der Therapie.


    Das sind aber nur meine Erfahungen...