Beiträge von René Gräber

    Ja, das ist gar nicht so selten. Jedem achten Patienten scheinen keine Medikamente zu helfen. Soweit ich das beurteilen kann müssten diese Patienten stationär aufgenommen werden und es müsste verscheidene Kombination "durchprobiert" werden. Wird ja teilweise auch gemacht.


    Und dann natürlich die Frage, was sind die Alternativen?


    Hierzu würde erst einmal auf einige Beiträge von mir verweisen wollen:

    Eine Kollegin leitete mir per E-Mail einen Brief weiter, den diese an Abgeordnete des Bundestags schrieb:


    Fast täglich erschienen in der Vergangenheit negative Schlagzeilen zu unserem Berufsstand in der Presse. Immer das gleiche wird wieder und wieder gekäut – und unsere Politiker fallen darauf herein. Auch Sie in der CDU haben sich von der Stimmungsmache gegen Heilpraktiker einfangen lassen und denken über eine Einschränkung des Heilpraktikerberufs nach.


    Bei Berufshaftpflichtprämien von lediglich 15 € im Monat können wir aber gar keine größeren Schäden anrichten!


    Hebammen ohne Geburtshilfe liegen bei ca. 34 € Berufshaftpflichtprämie monatlich, Allgemeinmediziner bei ca. 43 € und Onkologen bei ca.100 € Berufshaftpflichtprämie. Es wäre so einfach für die Politik. Die Versicherungsgesellschaften müssen ihr Risiko kalkulieren und sind damit ein ganz neutraler Beobachter und Auskunftgeber. Warum interessiert eine objektive Risikoeinschätzung die CDU nicht?


    Warum hört man uns praktizierende Heilpraktiker nicht an? Es geht mir nicht um die Verbände. Diese stehen oftmals nicht einmal hinter ihren eigenen Mitgliedern.

    Ich wäre sofort bereit mich einem politischen Ausschuss zu stellen. Ja, und ich wäre auch bereit eine Nachprüfung an der Universität abzulegen. Ich fände eine Akademisierung gut. Die HP Verbände sträuben sich allerdings dagegen.

    Den Dentisten gab man früher dieses Gelegenheit. Mit dem Bestehen einer mündlichen und praktischen Prüfung waren die Dentisten dann Zahnärzte.


    Warum werden die Vertreter der Heilpraktikerverbände nicht zur Gesundheitsministerkonferenz der Länder zugelassen, wenn über den Heilpraktikerstand beraten und geurteilt wird?


    Wie kann die Ärzteschaft unsere Abschaffung fordern, wo an Ärztestreiktagen die Sterberaten drastisch zurück gehen (Quelle AOK)?


    Warum wird nach 2 Todesfällen palliativer, schulmedizinisch austherapierter (= todgeweihter) Patienten bei einem Heilpraktiker 2016 ein ganzer Berufsstand diffamiert? Und gar von der Ärzteschaft seine Abschaffung gefordert?


    Bei den Todesfällen in Göppingen durch eine Krankenschwester hingegen, wird nicht die Abschaffung aller Krankenschwestern gefordert.

    Ebenfalls in Göppingen stehen aktuell 3 Ärztinnen vor Gericht wegen fahrlässiger Tötung. Das Ganze ist 2 Jahre her. Erst jetzt berichtet die Presse. Einmalig. Keine Hetzjagd. Kein Einfordern eines Verbots aller Ärztinnen.


    WARUM?


    Wir HeilpraktikerInnen handeln verantwortungsbewusst.

    Wir haben viele Fortbildungsstunden jedes Jahr, die ich ausschließlich mit den Ärzten absolviere.


    Warum diese Hetze?

    Was ist der wirkliche Grund? Es ist nicht eine Gefährdung der Patienten durch uns. Das zeigen unsere Haftpflichtprämien eindeutig und unbeirrbar an.


    Dazuhin entlasten wir das gesetzliche Gesundheitswesen.

    Ragusa "Ich glaube, durch einen Hochschulabschluß ( wie der bei den Hebammen angestrebte) würde die Akzeptanz bei Ärzte erhöhen werden."


    Mit Verlaub: Als Heilpraktiker brauche ich keine Akzeptanz seitens der Ärzteschaft. Ich respektiere und achte das, was viele Ärztinnen und Ärzte jeden Tag für ihre Patienten leisten, wenn diese Leistung im Sinne der Patienten ist, sprich: diesen wirklich hilft. Die meisten Ärzte tun dies sicher auch in gutem Glauben, spielen aber in einem System mit, mit dessen Restriktionen das Heil der Patienten gar nicht zu erreichen ist. Darüber habe ich ja schon hinlänglich berichtet:

    Und das ist ja nur eine ganz kleine Auswahl.


    Die Ärzte, die im System mitspielen, tun sich auch keinen Gefallen:

    Würde eine HP-Ausbildung an die Hochschulen verlagert, hätten wir eine "Naturheilkunde light" und die Ausbildung würde verschult werden. Sinn der HP-Regulierung war ja, dass Wissen der Naturheilkundigen und vor allem der zur Heilung befähigten Menschen (Geistheiler und andere) irgendwie zu regulieren und denen das auch zu erlauben (in gewissem Rahmen). Als das nicht reguliert war, wurden zahlreiche dieser Heiler verfolgt, Beispiel Sebastian Kneipp. Hildegard von Bingen hatte auch keine klassische Medizin-Ausbildung -- oder glaubt hier jemand, dass sie diese Erkenntnisse und Erfahrungen gesammelt hätte, wenn Sie Ärztin geworden wäre? Lächerlich.


    Es gibt hinreichend gute Heilpraktiker-Schulen die eine solide Ausbildung gewährleisten. Die Frage wäre, ob so eine 3-jährige Ausbildung (an "privaten" Schulen) zur Pflicht gemacht werden sollte - ähnlich wie bei den Physiotherapeuten?

    In Anbetracht der Arbeit der Heilpraktikerschaft, sehe ich keinen Bedarf etwas zu ändern.

    Warum auch? Wo sind denn die Friedhöfe mit den Toten, die die Heilpraktiker hinterlassen?

    Die klassische Medizin (Schulmedizin, Allopathie) hat diese jährlich im tausender-Bereich zu bieten:
    https://naturheilt.com/blog/medikamente-nebenwirkung-tod/´

    Alleine in Anbetracht dieser Fakten wäre eine gründliche Überarbeitung der Vorgehensweise und Ausbildung der Ärzteschaft angebracht, nicht die der Heilpraktiker (über die man freilich auch diskutieren kann).

    Diese Diskussion gestaltet sich nach dem Motto: "Was siehst du den Splitter in des Nachbarn Auge und wirst den eigenen Balken vor deinem Hirne nicht gewahr!"


    Und jetzt stelle ich mal noch ein paar provokantere Fragen:

    Sollte man einem Menschen wir Bruno Gröning zur Auflage machen sich 3 Jahre mit für ihn "unnützem Wissen" abzumühen, um das zu tun, was er ohnehin viel besser konnte?

    Und was ist mit Jesus? Der heilte Menschen reihenweise - ohne "staatliche Heilerlaubnis".

    In Westeuropa bezeichnen sich viele Menschen ja als Christen. Ich sage euch: der wesentliche Auftrag, den Jesus hinterlassen hat, war auch ein Heilsauftrag. Er forderte seine Jünger auf, ihm das gleichzutun - und das beinhaltete auch die Heilung von Menschen. Vielleicht sollten sich mal einige "Geistliche" daran erinnern?


    Zurück zur Sache:

    Ob und wie die Sache mit der Heilpraktiker-Ausbildung geregelt werden soll, ist eine Frage, die die gesamte Gesellschaft beantworten muss - und mit Sicherheit NICHT die Ärzteschaft. Über Gesetze entscheidet das Parlament, also unsere gewählten Volksvertreter.


    Aber bei unseren gewählten Volksvertretern haben wir ebenfalls eine unheilvolle Allianz, die ich ja auch immer wieder beschreibe; und da ist m.E. nicht viel zu erwarten:

    Und diese Herrschaften maßen es sich an über Gesundheit und Heilung entscheiden zu wollen?


    Und was macht die ach so evidenzblasierte "Schulmedizin"?

    Feuern ihre Kritiker und machen diese mundtot:
    https://naturheilt.com/blog/fu…ler-wird-mundtot-gemacht/

    So sieht es aus im "System".


    Ich kann nur alle Kolleginnen und Kollegen dazu aufrufen:


    Lasst euch nicht beirren! Handelt in bestem Wissen und Gewissen. Behandelt Eure Patienten wie eure Freunde. Und vor allem: werdet selbst so heil wie möglich. Denn nur ein Heiler kann heilen.


    In diesem Sinne bin ich gerne Heilpraktiker. Heiltheoretiker haben wir schon genug.

    Ich würde die Frage auch gerne an alle Kolleginnen und Kollegen weitergeben.


    Die Bestrebungen die Heilpraktiker abzuschaffen ist ja nicht wirklich etwas Neues.

    Aktuell ist dies ja eine Forderung der FDP. Wir haben dazu hier im Forum diesen Thread:
    FDP will Heilpraktiker langfristig abschaffen


    Allerdings sehe ich seit zwei Jahren starke Bestrebungen seitens bestimmter Kreise die Therapien der Heilpraktiker zu beschneiden. Das ging schon beim Procain los und zieht sich derzeit hin die Eigenblutherapie (die in der Tat wirkungsvoll ist) zu verbieten. Dazu wird das Transfusionsgesetz hervorgekramt und entsprechend ausgelegt. Das passiert alles Schrittchen für Schrittchen.


    MIt den Naturheilverfahren ist es ähnlich. Diese werden massiv diskreditiert, vor allem derzeit die Homöopathie.

    Siehe u.a.: https://www.yamedo.de/blog/homoeopathie-abschaffen-2018/


    Da du schon recht weit mit der Ausbildung bist, würde ich diese jetzt auch fertig machen (meine Meinung).

    Ich folge da dem Rat meines Großvaters: "Bende alles was du beginnst erfolgreich!"

    Aufgegeben wird nur, wenn sich die Voraussetzungen grundlegend geändert haben und die Verfolgung des Ziels keinen Sinn mehr ergibt.

    Hochdisperses Siliciumdioxid ist ein sehr feines Pulver, das aus mikroskopisch kleinen Partikeln besteht, die im Bereich von zehn Nanometern liegen. Die Partikel liegen allerdings nicht in einer isolierten Form vor, sondern verknüpfen sich zu stabilen Aggregaten. Diese Aggregate sind einige 100 Nanometer groß. Diese Aggregate bilden größere Agglomerate, deren Ausbildung die eigentlichen Vorteile von Siliciumdioxid für seinen Einsatz in der Industrie mit sich bringt. Einer davon ist die Umhüllung von Feststoffpartikeln mit einer Schicht, bestehend aus diesen Agglomeraten. Dadurch wird die Adhäsionskraft der umhüllten Partikel herabgesetzt. Darum eignet sich hochdisperses Siliciumdioxid zur galenischen Aufarbeitung für feste Arzneimittelstoffe, also Tabletten und Kapseln.


    Die Siliciumdioxid-Partikel sind zudem in der Lage, ein dreidimensionales Netzwerk zu kreieren. Diese Eigenschaft macht man sich bei der Herstellung von Gelen zu Nutze (für Cremes, Salben etc.).


    Darum ist Siliciumdioxid als Hilfsstoff in weiten Teilen der Industrie, vor allem in der pharmazeutischen Industrie, das Alpha und Omega der Träger- und Hilfsstoffe. Das heißt mit anderen Worten, dass eine Unmenge an Medikamenten hochdisperses Siliciumdioxid enthält. Eine Liste dieser Medikamente lässt sich hier nachschauen: Medikamente mit Wirkstoff Siliciumdioxid, hochdisperses | Meine Gesundheit.


    Zur Verträglichkeit und möglichen gesundheitlichen „neben“-Wirkungen scheint es so gut wie keine Untersuchungen zu geben. Man darf davon ausgehen, dass entsprechend negative Ergebnisse die Verfahrensweisen von einer ganzen Reihe von Industrien infrage stellen würde. Da ist es dann günstiger, zumindest für die geschäftlichen Belange, die Augen zu verschließen und damit auch keine ungünstigen Wirkungen zu verzeichnen.


    Die einzige Arbeit, die ich in diesem Zusammenhang hab ausfindig machen können, stammt aus dem Jahr 2006 [LINK] und kommt aus Moskau. Hier hatte man Ratten hochdisperses Siliciumdioxid inhalieren lassen und geschaut, welchen Einfluss die Inhalation auf die Leber hatte. Die Autoren sahen das Eindringen des Pulvers in die Leberzellen. Aber hier war noch nicht Schluss. Das Pulver ließ sich auch in den Mitochondrien und im Zellkern nachweisen. Weiter sahen die Autoren die Entwicklung von Bakterien in den Leberzellen. Eine Behandlung mit Uridin reduzierte die schädlichen Effekte des Pulvers und reduzierte die Formation von eingekapselten bakteriellen Formen in den Zellen.


    Man darf also davon ausgehen, dass Medikamente, die hochdisperses Siliciumdioxid enthalten, die Leber belasten. Das heißt, dass wir hier mit einiger Wahrscheinlichkeit wieder mal eine krankmachende Form schulmedizinischer Medikation vorliegen haben.

    Ähnlich gelagerte Untersuchungen für andere Organe, die möglicherweise in ähnlicher Weise betroffen/geschädigt werden können, habe ich nicht finden können.


    Wo Siliciumdioxid noch vorkommt, dies kann man bei Wikipedia nachlesen. Die Einsatzgebiete und die Verbreitung sind nahezu erschreckend vielfältig: Siliciumdioxid – Wikipedia

    Ja, mittlerweile wird Grad 4 als Diagnose gestellt, obwohl noch Gelenkspalt im Röntgenbild zu sehen ist - usw. Ich bin ja kein Facharzt für Röntgen, aber was sich da seit 30 Jahren in den "Diagnosen" bei (für mich) gleichem Bild geändert hat, ist schon SEHR merkwürdig.


    Der entscheidende Hinweis für mich bei deiner Beschreibung: viel Kraftsport und Radfahren.

    Ist ja angeblich Bestens bei Arthrose, aber weit gefehlt.

    Ich rate dazu sich dringend den Spannungszustand der betroffenen Strukturen anzusehen und eine Diagnose mittels einmaliger Therapie einzuleiten, wie ich dies u.a. hier beschreibe:
    https://www.schmerztherapiezentrum.com/ (siehe auf der Stratseite weiter unten).


    Wenn das anspricht, dann wäre das komplette Krafttraining für wenigstens 6 Wochen einzustellen und ein "Faszientraining" durchzuführen:
    https://www.der-fitnessberater…erztherapie-training.html


    Leider sind die meisten Therapeuten da zu unspezifisch bezüglich Wissen und Durchführung ... aber ich kann ja nicht überall sein :-O

    Ich will hier das Thema nochmal aufgreifen, weil es auch häufiger gelesen wird.

    Also: Die von Elke angegebene Seite benennt bereits die wichtigsten Ursachen für einen anhaltenden salzigen Geschmack im Mund: Dehydrierung, Vitaminmangel, Medikamente, Erkrankungen von Zähnen und Mund, neurologisch bedingte Störungen und, was ich für besonders relevant halte, Übersäuerung. (Bevor hier Links von Webseiten gepostet werden: Schaut mal in das Impressum! Ich sehe nicht gerne die Marketingagenturen, die zahlreiche "Medizinseiten" hochziehen nur um später diese zu verkaufen oder irgendwelche Produkte zu promoten).


    Dennoch: Wie in dem Beitrag diskutiert, scheint der Salz-Geschmack auf unterschiedlichen pH-Werten in den Zellen der Geschmacksknospen zu beruhen. Eine Störung dieser pH-Werte würde somit zu einem dauerhaften salzigen Geschmack führen. Und diese Störung ist eine von vielen „Nebenwirkungen“ einer generalisierten Übersäuerung, welche aufgrund unserer sogenannten „modernen“ Ernährung immer häufiger anzutreffen ist.


    Mehr dazu in meinen Beiträgen:



    Darüber hinaus gibt es noch weitere mögliche Ursachen.


    Medikamente hatte ich bereits erwähnt. Ein typischer Vertreter für diese Kategorie ist die Chemotherapie, die dafür bekannt ist, sehr häufig nachhaltige Veränderungen im Geschmacksempfinden zu verursachen.


    Andere Ursachen für einen permanenten salzigen Geschmack wäre eine Infektion der Speicheldrüsen. Aber auch Allergien und Sinusinfektionen erhöhen die Ansprechbarkeit der Geschmacksknospen auf Salz.


    Der gastroösophageale Reflux (GÖR) kann ebenfalls Ursache für einen lang anhaltenden salzigen Geschmack sein. Neben dem salzigen Geschmack können hier auch noch die Geschmacksrichtungen bitter und sauer nachhaltig auftreten.

    Blutungen im Mund vermitteln ebenfalls das Gefühl eines salzigen Geschmacks. Hier besteht die Möglichkeit für den Betroffenen, an einer Zahnfleischentzündung zu leiden. Das Gleiche gilt für Infektionen in der Mundhöhle.


    Eine weitere Möglichkeit, an die relativ selten gedacht wird, sind auch hormonelle Veränderungen, wie sie zum Beispiel bei der Menopause oder Schwangerschaft auftreten. Auch hier besteht die Wahrscheinlichkeit einer Veränderung im Geschmacksempfinden.

    Oha! Ich sehe die Frage zeigt hochgradiges Interesse! Ich sitze immer noch daran und habe da ein Grundgerüst mit ca. 40 Seiten fertig. Allerdings komme ich noch nicht so recht weiter. Das wird aber sicher noch!!

    Hallo Chrissi,

    herzlich willkommen!

    Ich rate immer noch zur Vorsicht bei MMS, vor allem vor der oralen Einnahme.

    Ich beginne sicher wieder eine Experimente-Reihe, diesmal aber mit der Gefeu-Lösung über die hier im Forum auch schon berichtet wurde:

    Gefeu-Lösung

    Die Sache mit den Titeln war ja eher eine "lustige" Sache, die noch aus den Anfängen des Internets stammt. Damals hatten alle Foren so etwas. Da war man dann ein Greenhorn oder eine weise Eule, Klonkrieger oder Meister Yoda, Sonnenkönigin und was weiß ich nicht alles...

    Da diese Sache von zahlreichen Menschen zunehmend zu ernst betrachtet wird, habe ich diese Funktion jetzt abgeschaltet.

    Schluss mit lustig.

    Aber mal im Ernst: Nehmt das Leben mal etwas spielerischer.

    Die Entscheidung ob OP ja oder nein, wird euch leider niemand abnehmen können. Ich sehe weder ein "Ach Du mein Güte, bloss nicht operieren", noch ein "unbedingt machen lassen".

    Und genau da wird es schwieirg.

    Ich informiere die Patienten über mögliche Alternativen und deren Erfolgsaussichten.

    In einigen Fällen kann man zuwarten und sehen ob die Maßnahmen greifen sodass die OP überflüssig wird.

    Beispiel: Karpaltunnel-OP; diese OP-Termine können die Patienten nach meiner Erfahrung alle absagen, weil ich die Lösung dafür habe.

    Der vorliegende Fall ist allerdings komplexer und ich würde da nichts empfehlen wollen ohne den Patienten gesehen zu haben.

    Ihr ward ja schon bei einigen Kollegen: die enscheidende Frage ist, was dort gemacht wurde, wie lange, welche Mittel. Ohne diese Angaben kann ich nicht viel weiteres sagen...

    Lieschen

    Nein, es ist nicht im meinem Sinn, wie oftmals mit Menschen umgegangen wird, gleichgültig ob hier im Forum, in der Medizin, in der Gesellschaft, in der Partnerschaft, in Herrschaftsverhältnissen.

    Und die Sache mit den "Kettenhunden" u.ä. - da bin ich mir nicht ganz sicher, was du meinst. Aber ein Kompliment ist es sicher nicht.

    Es macht mir bestimmt keine Freude nach einem netten Tag in der Praxis, Abends noch E-Mails zu bekommen mit Hinweisen zu "Streit im Yamedo-Forum". Und es macht mir sicher auch keine Freude Forums-Nutzer zu sperren. Es ist aber manchmal unumgänglich.


    Im Wesentlichen wurde im Thread:
    Umgang miteinander - Nachsicht & Toleranz

    bereits viel gesagt, was hier ebenfalls (schon wieder) anzubringen wäre.


    In aller Deutlichkeit:


    Dieses Forum ist EUER Forum. Ich habe das gegründet damit Erfahrungen Platz haben. Erfahrungen zu Problemen mit der Gesundheit. Schwerpunkt: Alternative Medizin und Naturheilkunde.


    Ich will hier weder Chef, noch sonst was sein.

    Ich habe aber dieses Forum insgesamt zu verantworten.


    Ganodolon schrieb sehr treffend im Thread:
    Umgang miteinander - Nachsicht & Toleranz


    "Die Anonymität in Foren gibt den Teilnehmern endlich mal die Gelegenheit, mal so richtig "die Sau rauszulassen". Es kommt ja niemand so schnell, der einem auf die Finger klopft. Wenn man das Weiße im Auge des Gegners nicht sieht, dann kann man viel schneller mal und unbesorgt den Vorschlaghammer zum Einsatz bringen. Solche Teilnehmer machen erst einen Thread, dann das ganze Forum kaputt. Da geht es nicht mehr um Inhalte, sondern Inhalte werden hergenommen, um die eigene Psychologie und Macken zu veröffentlichen."


    Und weiterhin:


    "Hier treffen Interessierte mit wenig Vorkenntnissen auf Interessierte mit sehr tiefgreifenden Kenntnissen aufeinander. Und dann gibt es noch die Hooligans... Wenn dann die weniger Wissenden den mehr Wissenden nicht zuhören wollen und immer darauf bestehen, dass sie in ihrer Unkenntnis doch Recht haben, sodass ihre eigene Unkenntnis zum Maßstab aller Dinge zu werden droht, dann ist die Tür offen für ein sattes Durcheinander. Und das scheint oft der wahre Beweggrund der Hooligans für derart verlaufende Diskussionen zu sein."


    Bermibs schrieb zur Diskussionskultur:


    "Besser wäre gewesen: "Ich halte nichts davon." oder "Mir sind keine Belege dafür bekannt."

    Hier geht es um persönliche Auffassungen und nicht um die "man-Meinung". Jeder sollte für sich und nicht für andere sprechen."


    Insofern plädiere ich für eine offene Diskussion, ohne Sieger, aber mit lauter Gewinnern.

    Für eine Diskussion des Zuhörens und Verstehens, statt des Rechthaben-Wollen.

    Eine Diskussion die neue Perspektiven und Therapieansätze bietet, ohne Belehrungen, aber durchaus mit sachlicher Kritik.

    Wenn ihr so ein Forum wollt, dann bin ich dabei.


    Wer etwas anderes möchte, wird sicher in anderen Foren (vermeintlich) mehr "Energie" erhalten.

    DMSO:
    https://www.naturheilt.com/med…mso-dimethylsulfoxid.html

    Nun, ich sehe das im Einsatz nicht wirklich als "Alround-Mittel".


    Und CDL / MMS: bin ich ziemlich kritisch, vor allem bei der oralen Gabe (schlucken). Meine Experimente sind da nicht sehr positiv.

    Ich würde da aber auch gerne auf den Beitrag hier im Forum zur Gefeu-Lösung verweisen:

    Gefeu-Lösung

    Die scheint wesentlich verträglicher zu sein - meine Eigenversuche stehen aber noch aus!

    Also: Jenseits der "Werbediskussion" habe ich den Namen von Rolf in Rolf13 umbenannt. Er hatte sich ja yamedo13 genannt. Das könnte den Eindruck erwecken, dass er "offiziell" im Namen dieses Forums unterwegs sei, was vermieden werden sollte. Ich hoffe das ist ok. Ich habe Rolf gewählt, weil er auch so einen Beitrag (siehe oben) unterschrieben hatte.


    Ohne die Beiträge jetzt alle verfolgt zu haben: Geht es denn bei den Produkten um MLM Produkte, also Produkte die nur über ein "Multi-Level-Marketing"-System erhältlich sind?

    Wenn ja: dann möchte ich wissen über wie viele Ebenen ausgezahlt wird und mit welchem Prozentsatz.

    Eine Leserin schickt mir folgende Nachricht, die ich hier zur Diskussion stellen möchte:


    Kupferhaltige Spritzmittel werden im Öko-Landbau massiv eingesetzt und es ist weit und breit keine Alternative dafür in Sicht. Chemische Spritzmittel sind im Öko-Landbau komplett verboten In der konventionellen Landwirtschaft wird Kupfer eher selten eingesetzt.


    Kupferhaltige Spritzmittel erzeugen multiresistente Keime


    Kupferhaltige Spritzmittel töten Bienen.


    https://www.greenpeace-magazin.de/kupfer-satt


    https://www.salonkolumnisten.com/warum-ich-kein-bio-esse/


    Zitat:

    Wer jetzt darauf verweist, dass Bio-Produkte aber nicht „gespritzt“ werden, weiß nichts von den Mitteln, die der Biolandbau verwendet (s. dazu den Beitrag von Johannes Kaufmann). Das aus Giftpflanzen gewonnene Rotenon verursacht Parkinson, das Pilzgift Spinosad, das hormonell wirksame Insektizid Azadirachtin und das Nervengift Pyrethrum töten Bienen und die im Pyrethrum-Extrakt enthaltenen Gifte sind krebserregend und schädigen auch menschliche Nerven. Das am häufigsten verwendete Pestizid – Sporen des dem Milzbranderreger eng verwandten B. thuringiensis-Bakteriums – kann Lungeninfektionen verursachen. Das Schwermetall Kupfer in der so genannten Bordeauxbrühe (s. Bild) ist höchst problematisch für Böden und Gewässer und verursacht Leberkrebs bei Anwendern. Schlimmer noch, es fördert die Ausbreitung von Resistenzgenen gegen Schwermetalle bei Pilzen und Bakterien. Dies sind die gleichen Gene, die Resistenzen gegen Antibiotika vermitteln. Kupfer ist genauso für die Ausbreitung von resistenten Krankheitserregern verantwortlich zu machen wie die viel gescholtene Antibiotikaverwendung in der (Bio-)Tierhaltung.