Koch und Pasteur - Duell im Reich der Mikroben ....

  • Koch und Pasteur - Duell im Reich der Mikroben...

    ... so lautete gestern eine Spielfilm-Doku auf arte. Gewidmet war dieser 96-minütige Filmbeitrag den beiden nationalen Ikonen und ihrem Kampf gegen die damals vorherrschenden Seuchen wie Milzbrand, Tuberkulose, Cholera, Typhus, Diphterie und Tollwut. Und ihrem Kampf gegeneinander, waren doch beide ihr forschendes Leben lang ziemlich zerstritten. Frankreich vs. Deutschem Reich. Alter Hut.


    Und wie nicht anders zu erwarten, war natürlich wieder der Tenor zu hören, wie toll die beiden doch damals geforscht hätten und uns durch ihre unermüdliche, quälende Arbeit den Segen der Schutzimpfungen gebracht hätten.

    Unabhängig von der Tatsache, dass beiden ein gewisser Ruhm und Erfolg definitiv nicht abzusprechen ist - ich erinnere mal an das Pasteurisieren und die Entdeckungen der Milzbrand- und Tuberkel-Erreger, stellt sich die Sachlage doch etwas anders dar.


    Was im Film - mal wieder - nicht erwähnt wurde, waren die Betrügereien und menschenverachtenden Experimente, die beide in großem Stil während ihrer Forschungen vornahmen:


    Nichts war zu hören davon, dass Pasteur die Öffentlichkeit absichtlich bei Impfstoffversuchen gegen die Tollwut täuschte und sie auch beim Impfstoff gegen Milzbrand irreführte. Auch wurde im berühmten Zusammenhang mit der Tollwut-Impfung des 9-jährigen Joseph Meister am 4. Juli 1885 nicht erwähnt, dass Pasteur zuvor den Impfstoff schon heimlich an zwei Personen getestet hatte, bei denen er Tollwut vermutete. Einer der beiden Patienten starb nach der Tollwut-Impfung.


    Wir wissen heute durch die Enthüllungen seiner Laboraufzeichnungen, dass Pasteurs erfolgreiche Impfversuche (die zudem noch extreme Tierquälereien waren) an einer großen Anzahl tollwütiger Hunde, die er angeblich vornahm, niemals stattgefunden hatten.

    Ebenfalls wurde kein Wort darüber verloren, dass das chemische Verfahren zur Herstellung des Milzbrand-Impfstoff (Anthrax) nicht von ihm entwickelt wurde, sondern von seinem Konkurrenten, dem Tierarzt Henri Toussaint. Pasteur konnte aber "seinen" Milzbrand-Impfstoff durchsetzen und seinen Rivalen aus dem Wettbewerb drängen.


    Einer der Gründe für die damaligen Fälschungen waren sicherlich neben einer nationalen Anerkennung, dass die französische Regierung und die Hersteller pharmazeutischer Produkte die Idee des Impfens auch aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus unterstützten. Pasteur konnte also neben seinem Ruhm auch noch mit großem finanziellen Erfolg rechnen.

    (Dies war übrigens auch schon ca. 80 Jahre vorher der Fall - bei Edward Jenner, dem englischen Landarzt und seiner lukrativen Pockenimpfung)


    Weiter wurde im Fimbeitrag dann zwar Koch´s Tuberkulin-Desaster erwähnt, aber trotzdem weitestgehend höflich umgangen. Nichts war davon zu hören, dass ihn sein wirkungsloser, ja sogar tödlicher Tuberkulose-Impfstoff veranlasste, Hals über Kopf für mehrere Monate ins Ausland zu fliehen. Nichts war davon zu hören oder zu sehen, Auch nicht, dass sogar eine Massenproduktion des Tuberkulins geplant war und Koch das große Geld witterte, sollten doch die Einnahmen der ersten 6 Jahre in seine Tasche fließen. Koch kalkulierte den Profit auf 4,5 Millionen Reichsmark jährlich!

    Robert Koch ging es in erster Linie nicht um die Menschen. (Wie seinerzeit übrigens auch Napoleon mit seiner Pocken-Impferei nicht - er war fasziniert vom Gedanken "robuster und gesunder" Soldaten, die er dringend für seine Feldzüge brauchte.)


    Was in solchen Berichten auch nie betrachtet wird, sind Koch´s menschenverachtende Bilder gegenüber Afrikanern, die er nicht als Menschen, sondern vielmehr als Versuchskaninchen ansah.

    Nach seinen Ideen wurden in Afrika Isolationscamps errichtet, in denen Tausende Afrikaner hinter Stacheldraht weggesperrt und äußerst schmerzhaft mit seinem Atoxyl zwangsbehandelt wurden. Auch diese Therapie mit dem arsenhaltigen Präparat war eine Katastrophe, nicht wenige erlitten irreparable Erblindungen oder starben. Tausende "Patienten" flohen panisch und wurden in den Patientenlisten dann lediglich als "Abgang" registriert.


    Wiederum waren hier wirtschaftliche Interessen der Grund - es ging einfach nur darum, Ostafrika zu sanieren, um es als Siedlungskolonie nutzbar zu machen. Koch gehörte zu einer neuen Generation von Wissenschaftlern, die sich eher als Ingenieure verstanden. Ein Machbarkeitswahn, der uns bis in die heutige Zeit verfolgt.


    Und wie damals, zählen nach wie vor nur Umsatz und Gewinn: Wurden in Deutschland allein in den Jahren 1970 bis 1980 für die Krankheiten Diphterie, Keuchhusten, Tetanus, Tuberkulose, Masern und Röteln noch 238 Millionen DM für Schutzimpfungen ausgegeben, waren es im Jahr 2008 dann bereits 1,55 Milliarden EUR.

    Für 2016 lag der weltweite Impfstoff-Umsatz bei ca. 39 Milliarden EUR. Impfkritische Äußerungen sind von daher Gift für die Impfstoff-Herstellung.


    Koch und Pasteur isolierten Bakterien aus diversen Geweben, züchteten diese in Reinkultur in einem von ihnen selbst entwickelten Nährmedium und infizierten damit dann die Versuchstiere. Diese Methode existiert auch heute noch und gilt als Standardnachweis für Krankheitserreger. Und auch heute noch werden Impfseren nicht nur auf Tieren oder ihren Teilen gezüchtet und mit allem Möglichen vermischt - heute kommen sogar noch menschliche "Rückstände" hinzu, wie Zellen von abgetriebene Föten, Krebszellen und ähnliches.


    Von all dem war im arte-Bericht aber nichts zu sehen.

    Glücklicherweise wachen heute aber immer mehr Menschen auf und hinterfragen solche Dinge.

  • Lieber Dirk,

    vielen Dank für diese gute Inhaltsangabe! Ich habe mir den Anfang dieser Sendung angeschaut, - und dann war mir meine Zeit dafür zu schade, - weil ich noch so viel anderes zu tun hatte!! Aber gut zu wissen, daß mir mein Näschen das Richtige geraten hat, als ich den Fernseher ausgeschaltet habe! DANKE Dir für Deine Geduld, Dir das alles anzuschauen und dann hier zu veröffentlichen! Klasse!!


    Liebe Grüße
    Babs :)

    _ _

    Glück kommt nicht von den Dingen, die wir besitzen;
    Glück kommt durch unsere Arbeit
    und die innere Erfüllung, die wir dabei erfahren.
    (Eigener Spruch frei nach Mahatma Gandhi)