Herr Spahn - treten Sie endlich zurück!

  • Die Liste der Verfehlungen des Gesundheitsministers Jens Spahn ist nicht gerade kurz:


    Da wäre zum Beispiel die Patientengefährdung durch den bereits seit Jahren existierenden Pflegenotstand.

    Vergleiche mit anderen europäischen Staaten zeigen seit langem, dass sich in keinem anderen EU-Land Pfleger gleichzeitig um mehr Patienten kümmern müssen als in Deutschland - sind es hier durchschnittlich 13 Patienten pro Pfleger, sind es beispielsweise in den Niederlanden lediglich 7 Patienten und in Norwegen sogar nur 5. Durch langjährige Versäumnisse muss sich in Deutschland Pflegepersonal, dass allein in einer Schicht arbeitet, oftmals um 4 Intensivpatienten gleichzeitig kümmern. Für sachgerechte Hygiene bleibt praktisch keine Zeit, wodurch es im Jahresmittel zu gut 88.000 Infektionen auf den Intensivstationen kommt. Alles seit langer Zeit bekannt, geändert wurde nichts.


    Auch ist der Krankenstand unter den 400.000 Pflegekräften erschreckend hoch, eine Folge der starken Beanspruchung im Schichtdienst. Gleiches gilt für die Burnout-Rate unter dem Pflegepersonal. Immer wieder wurde Spahn mit solchen Fakten konfrontiert, auch durch persönliche Erfahrungsberichte von Pflegern in allen möglichen Talkshows. Statt sich zu kümmern, kamen Beschwichtigungsphrasen.


    In einem desaströsen Eilverfahren peitschte Spahn das Intensiv- und Rehagesetz durch, zum Nachteil von Patienten. Er empfahl Patienten die Arzt-App, auch die elektronische Gesundheitsakte, ein Ding mit mehr als zweifelhaftem Nutzen, geht auf seine Kappe.


    Von ihm kam die Forderung an Ärzte, Patientendaten mit einer völlig veralteten Technik ins Netz zu stellen mit dem Ergebnis, dass diese Daten jetzt schön lustig im Netz kursieren.

    Die dreisteste Aussage von ihm war allerdings der Hinweis, es müsse schließlich keiner als Kassenarzt arbeiten, es bliebe ja immer noch die Privatpraxis.


    Bereits im Jahr 2018 forderte Spahn die Schließung von gut 600 Notaufnahmen, für ein Drittel aller Kliniken in der Notfallversorgung das Aus. Daher müssen jetzt 83 Millionen Bundesbürger seine jahrelangen Verfehlungen als Gesundheitsminister mit Ausgangssperren, Zwangsmaßnahmen, Bußgeldern und sonstigem Repressalien ausbaden. Alles nur, weil jahrelange Versäumnisse bei den Verantwortlichen in der jetzigen Krise zu Ängsten vor einer Überlastung unserers Gesundheitswesen führen.


    Statt nun aber in einer Krise vorrangig die Bevölkerung zu beruhigen und zu signalisieren, dass man alles Erdenkliche unternehmen wird, um die Bevölkerung mit Weitsicht und Sachverstand durch die Krise zu führen, werden ständig weitere Horroszenarien in die Welt posaunt, die Bevölkerung durch gleichgeschaltete Medien nach wie vor in Angst und Schrecken versetzt und mit immer weiteren Maßnahmen geknebelt.


    Aber, Herr Spahn - nach ganz fest kommt immer ganz ab! Oftmals noch mit Stemmhammer. Kann Ihnen jeder Installateur bestätigen. Das Maß ist voll, unsere Geduld am Ende!


    Auch das Verhalten in der jetzigen Krise zeigt einmal mehr, dass ein Jens Spahn für den Posten eines Gesundheitsministers nicht geschaffen ist: Konnte man von ihm noch im Januar und Februar Beschwichtigungen hören, man habe alles im Griff, Deutschland sei bestens aufgestellt - was letztlich eine dreiste Lüge war, wie die oben beschriebenen Fakten zeigen - war er dann letztlich ein eifriger Verteidiger für die, auch durch ihn massiv vorangetriebenen, Zwangsmaßnahmen, durch die die Bevölkerung nun unter Druck gesetzt wird. Völlig überzogen, wie wir mittlerweile ja wissen.


    Was aber macht ein Jens Spahn? Gibt nutzlose Phrasen von sich, verschließt die Augen vor der Realität, ist wie immer beratungsresistent. Er weiß alles besser, gibt zu jedem und allem seinen nutzlosen, weil nicht informiert, dummen Rat, hält sich aber für erstklassiges Kanzlermaterial.

    Gleichzeitig verhält er sich wie ein Hilfsbuchhalter, der noch in der Insolvenz ruft, eigentlich wäre doch alles in bester Ordnung. Doch das, was er als oberster Gesundheitswächter hätte tun müssen - nämlich sich zunächst einmal umfassend zu informieren und dann zu handeln - suchte man bisher vergeblich. Wie allerdings auch bei praktisch allen weiteren Frau- und Herrschaften unserer derzeitigen Regierungskaste.


    Es ist nur nachvollziehbar und dringend erforderlich, dass dieser Bankkaufmann-Gesundheitsminister endlich seinen Hut nimmt! Es muss endlich Schluß sein mit dieser Spahn-ischen Grippe. Sicherlich auch für andere Personen, aber alles zu seiner Zeit.


    Eine entsprechende Petition der IG Med (der im Jahr 2018 gegründeten Interessengemeinschaft Medizin) sollte daher von jedem unterzeichnet werden, der noch einigermaßen in Besitz seiner geistigen Kräfte ist.

    Die einzige Waffe gegen Corona ist der gesunde Menschenverstand. Leider sind die meisten Menschen unbewaffnet.



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