Antikörper = verdicken Blut?

  • Huhu,

    ich frage mich immer öfter, ob das "Antikörperparadigma" nicht ein Irrläufer ist...


    Kurzer Überblick zu Nutzen/Entstehung von Antikörpern:

    Wenn ein Erreger (Bakterien, Viren..) in den Körper gelangt, versucht zunächst die "unspezifische Abwehr" ihn los zu werden (niesen, husten, unspezifisches "draufhauen" (Killerzellen...), erhöhen der Körpertemperatur...).

    Besonders bei Kindern bzw. je jünger, desto.... ist das die Hauptabwehr.


    Im Hintergrund fangen/analysieren T-/B-Zellen den Erreger und erstellen sich einen Bauplan für Antikörper.

    Wenn ein Infekt schnell besiegt ist, braucht der Körper keine Antikörper zu bilden, hat aber uU schon im Hintergrund einen fertigen Bauplan für Antikörper gespeichert. Das kann man über den "ltt" (Lymphozytentransformationstest) testen lassen.


    Erst wenn ein Infekt nicht innerhalb 5-7 Tagen "besiegt" ist, startet das Immunsystem die Antikörperproduktion. T und B Zellen arbeiten im Team - sie erstellen einen Bauplan für den benötigten Antikörper und die B Zellen starten mit der Antikörperproduktion.

    Zunächst igMs - die Frühantikörper. Und dann, nach ca. 3 Wochen die igGs - die Langzeitantikörper.

    igMs werden immer weniger, igGs immer mehr - je länger der Infekt andauert.


    Der Körper behält aber auch die igGs nicht "sinnlos" lange. Wenn er immer wieder Kontakt hat mit dem Erreger, werden igGs nachproduziert/"behalten".

    Wenn nicht, werden die igGs immer weniger, bis sie ganz verschwinden.


    Oft sagen ÄrztInnen, dass igGs nur eine "abgelaufenen" Infektion zeigen. Das stimmt so vereinfacht nicht. Man muss im Verdachtsfall mehrere Blutbefunde machen lassen und schauen, ob igGs fallen oder steigen.

    (ich hatte z.B. bei der Borreliose noch lange steigende igGs).


    Auch wenn igGs gegen 0 absinken, die T/B Zellen im Hintergrund behalten ihre Info und können bei Bedarf sofort wieder die Antikörperproduktion anwerfen (da habe ich kein "Ablaufdatum" gefunden. Soweit ich das verstehe, behalten die ein Leben lang die Info?)


    Ich stelle mir das wie in einer Apotheke vor: alles was häufig gebraucht wird, ist im Verkaufsraum (igGs). Alles was eher selten gebraucht wird, muss der Apotheker erst bestellen oder hinten im Lager suchen (T/B Zellen).


    igGs werden z.B. auch in der Schwangerschaft an das Kind weitergegeben. "Hintergrundimmunität" (T/B Zellen) nicht. Macht evolutionär gesehen Sinn.

    Es muss nur gegen Erreger geschützt werden, die "im Umlauf" sind. Erreger die seit Jahren nicht mehr präsent waren, werden wohl kaum das Kind gefährden.

    (und ja - durch die hohe Mobilität - Flugzeuge etc. - passt das "natürliche Konzept" nur mehr bedingt).


    Soweit mal der "allgemeine Teil".

    ******


    Zurück zu meinem Hauptthema: Antikörper und "dickflüssiges" Blut


    Ich habe im Laufe der letzten Monate mehrfach den Hinweis gehört, dass Antikörper das Blut verdicken.

    Der Sager eines Arztes je mehr AKs, desto eher "Blut wie Ketchup" hat mich dann bewogen ein wenig näher ins Thema reinzuschauen.


    Detaillierte Hinweise zu dem Thema "dickflüssiges Blut" durch AKs habe ich aber bislang nur über den Umweg der "Plasmasperese" gefunden.

    Beim "unspezifischen Plasmaaaustausch" wird bewusst das Plasma "gereinigt".

    Es kommt v.A. bei Autoimmunerkrankungen zum Einsatz - zum Rausfiltern von Autoimmunantikörpern bzw. gehen da "alle iGGs mit".


    Es gibt auch Berichte von Menschen mit chronischen Infektionserkrankungen (ohne Autoimmunerkrankungen), die gute Erfolge mit der Methode haben.


    Aus Berichten Betroffener geht hervor, dass das "was rauskommt" teilweise sehr dickflüssig ist, teilweise Filter verklebt etc..

    Und das gereinigte Plasma das dann zurück in den Körper geht, viel heller und dünnflüssiger ist.

    Je öfter man die Reinigung durchführen lässt, desto dünnflüssiger wird das Plasma.


    Wenn ich das Konzept richtig verstehe, ist es somit kontraproduktiv sich von allem und jedem Antikörper zu wünschen.

    Wir sehen z.B. bei Kindern, dass die "freiwillig" kaum Antikörper bilden (da sie viele Infekte sehr schnell "erledigen").

    Man sieht es auch an Impfstoffen für die ganz Kleinen - die enthalten - auf kg Körpergewicht umgerechnet - ein Vielfaches an Adjuvantien im Vergleich zu den Impfstoffen für Erwachsene. Einfach weil sie sonst keine AKs bilden würden.


    Oder ein Rätsel an dem ich lange gekiefelt habe: es gibt eine Studie, dass eine "richtige" Maserninfektion anscheinend die Antikörper aus dem Blut "beseitigt". Die wird immer dafür rangezogen um zu "zeigen" dass Kinder nach Masern über Jahre hinweg ein "schwaches" Immunsystem haben.

    Nachdem ich - außer dem "Antikörper-Verschwindibus-Effekt" keine weiteren Hinweise gefunden habe, dass Kinder nach Masern tatsächlich ein schwächeres ImSys haben, gehe ich davon aus, dass das ein durchaus positiver Nebeneffekt von Masern sein könnte (weil das Blut dadurch wieder flüssiger wird, "Ballast" abgeworfen wird, und die Hintergrundimmunität - B/T Zellen - ja weiter besteht).


    Auch aktuell bezüglich Corona - da haben Kinder aus "Corona Haushalten" oft keine AKs. (Wiederum verständlich: wenn Infekt in 1-2 Tagen "erledigt" ist, braucht der Körper die AK-Produktion nicht anzuwerfen).


    Nur für den Fall, dass ich die Punkte richtig verbunden habe, hieße das:

    - Antikörper als "heiliger Gral" sind ein Fehlkonzept

    - wir müssten uns stattdessen auf B/T Zellen fokussieren (ltt statt Antikörper Test)

    - Nebenwirkung bei häufig geimpften (Thrombosen...) - als Folge zu vielen Antikörpern?


    Die meisten Sinusvenenthrombose-Fälle bzw. generell Thrombosen nach der Sars Cov2 Impfung waren bei weiblichem KH/Gesundheitspersonal. Es kann natürlich sein, dass es nur daran liegt, da sie als erste Gruppe geimpft wurden.

    Es kann auch sein, dass es gerade diese Gruppe verstärkt betrifft, weil sie eben berufsbedingt generell mehr Impfungen bekommen.

    (Also ev. ist die Nebenwirkung gar nicht nur "speziell" SarsCov2 Impfstoff bedingt, sondern kommt von "zu vielen Impfungen").


    Oft werden Nebenwirkungen/Symptome nicht gesehen/falsch zugeordnet.

    z.B. Geruchs-/Geschmackssinnverlust "durch" Sars Cov2. Meines Wissens tritt der IMMER auf, wenn der Zinkspiegel zu stark runter sackt. Ich hatte das z.B. ganz massiv während meiner Borreliose. Ein Familienmitglied hatte das VOR Corona (bei einer bakteriellen Lungenentzündung).

    (In beiden Fällen haben wir Blutbefunde, die einen grottigen Zinkspiegel zeigen).

    Nur hatte niemand bislang den Fokus drauf.

    Jetzt wird das Symptom - mE fälschlicher Weise - als "Corona Symptom" geführt. In meinem Umfeld hatte einige mit guter Zinkversorgung "Corona" - da hat keiner den Geruchs-/Geschmackssinn verloren...


    Deto bei den Thrombosen: die Frage ist, ob es nicht schon bislang vermehrt Thrombosen bei KH Personal bzw. "Vielgeimpften" gab - sie nur nie in Zusammenhang mit den Impfungen vermutet wurden.


    Oder Schlaganfälle nach Impfungen... werden die als Impfnebenwirkung untersucht?


    Wenn ich richtig liege, ist das ganze Impfkonzept noch absurder als bislang vermutet (ergo 2-3 Teilimpfungen, bis ENDLICH Antikörper gebildet werden usw...)


    Soweit mal meine Ideen/Vermutungen zu dem Thema.

    Bin gespannt auf eure Gedanken.


    lg togi

    Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf - es kommt nur auf die Entfernung an.

    (Marie Ebner-Eschenbach)

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Ich habe in VAERS (US Datenbank für Nebenwirkung von Medikamenten) und nach gemeldeten Thrombosen und Thromozytopenien in Verbindung mit Impfungen durchsucht (von 2000 bis inkl. 2019 - ich wollte mal in "Vor-Corona Zeiten" schauen).

    Es scheint ein relativ konstantes diesbezügliches "Grundrauschen" zu geben - das heißt einzelne Fälle jedes Jahr. Einzigen Ausreisser nach oben, habe ich bei der 1. Gardasil gefunden (was ja an sich schon ein Alarmzeichen ist, da ja fast ausschließlich sehr junge geimpft wurden).


    Eudra Vigilance (europ. Datenbank) ist mir zu mühsam. Die Such-/Filterfunktion scheint nicht zuzulassen, dass man allgemein nach gemeldeten Impfschäden schaut?


    Schon bedenklich, dass es außer VAERS kaum eine Möglichkeit für "Normalsterbliche" zu geben scheint, um sinnvolle Abfragen zu starten.


    Bei VAERS sind nur rd. 250 Fälle (für 20 Jahre!) drinnen (Melderate wird generell bei <1% gesehen, und dazu kommt vermutlich, dass Thrombosen nicht als "Impfnebenwirkung" gesehen werden).

    Ich habe anhand der Ö Zahlen (ca. 8.000 Fälle auf 8 Mio Einwohner) US Zahlen geschätzt und kommt auf 300.000 Thrombosen+Embolien/Jahr.

    In zeitlichem Zusammenhang mit Impfungen wurden allerdings nur 12,5/Jahr gemeldet.

    Somit ist klar, dass rein statistisch gesehen nur im Promillebereich gemeldet wird.


    Also komme ich auf dem Weg nicht weiter.

    Vermutlich gibt es die Daten auch gar nicht.

    Vermutlich werden nur die nächsten Jahre zeigen, ob nun, da diese Nebenwirkung in den Fokus gerückt ist, auch mehr diesbezüglich untersucht wird.


    Lebenskraft: ich hab das Thema für mich ein wenig breiter gefasst. Also nicht nur Thrombosen im Gehirn, sondern allgemein/im ganzen Körper.

    Punkto Corona finde ich auch das Kapitel aus Bhakdis Buch "Corona Fehlalarm" interessant. Bei ihm geht es zwar nur isoloiert um die Wirkung des Corona Spike Proteins, aber auch das zeigt mE gut, was systemisch passieren kann.

    Hier eine Download Möglichkeit von Bhakdis Buch: Corona Fehlalarm - Kapitel Immunität


    (und - abseits der Corona Impfung - eben auch darum zu schauen, wie sich "zu viele Impfungen" (Antikörper" auf unsere Gesundheit auswirken. Es kann ja nicht sein, dass durch die "Antikörperhysterie" auch noch auf dem Weg viel Schaden für "die braven, die sich gegen alles impfen lassen" entsteht).


    Einfach unglaublich, was da alles ausgeblendet/nicht gesehen wird.


    lg togi

    Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf - es kommt nur auf die Entfernung an.

    (Marie Ebner-Eschenbach)

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()