kann ich nicht öffnen Aloha. Nui
Hm, seltsam, ich hier von zu Hause auch nicht.
Ich probiere es noch einmal:
: https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/dashboard…423467b48e9ecf6
kann ich nicht öffnen Aloha. Nui
Hm, seltsam, ich hier von zu Hause auch nicht.
Ich probiere es noch einmal:
: https://gisanddata.maps.arcgis.com/apps/dashboard…423467b48e9ecf6
Coronavirus COVID-19 Global Cases b.y Johns Hopkins CSSEˍ
von Perlbach ist das die Seite, von der du uns schon mehrmals die höchst interessanten Infos über Neuerkrankungen, Genesungen etc. geschickt hast?
janssen.com/germany/johnson-johnson-entwickelt-impfstoff-gegen-das-coronavirus
Mir gefällt ja am besten:
"Der umfassende Ansatz von Johnson & Johnson beinhaltet auch eine Überprüfung der Pathophysiologie des Coronavirus. Damit lässt sich feststellen, ob bereits getestete Medikamente eingesetzt werden können, um Patienten mit einer Coronavirusinfektion zu behandeln."
Sehe nur ich vor meinem geistigen Auge Konzernchefs, die sich begeistert die Hände reiben ob der neuen Einnahmequelle bereits vorhandener Produkte...?
Ich weiß schon: Nicht alles ist schlecht, das von der Pharmaindustrie kommt - aber bei solchen Aussagen werde ich schon sehr hellhörig.
Heute läuft hier ne Hotline im Radiosender, wo Menschen anrufen können, weil dort ein Arzt Fragen beantwortet zum Corona
Den Sender habe ich für heute erstmal verbannt.
In Österreich ist es so geregelt, dass wir 2 Hotlines haben:
0800 555 621: Dort kann man bei allgemeinen Fragen rund um's Coronavirus anrufen
1450: Dort ruft man vor allem dann an, wenn man Symptome hat und abklären möchte, ob es sich dabei überhaupt um das Coronavirus handeln kann.
Die Hotlines sind mit medizinischem Fachpersonal besetzt, und wenn tatsächlich der Verdacht einer Coronavirus-Infektion besteht, dann wird ein mobiles Ärzteteam geschickt (nach Hause!), und es wird ein Test durchgeführt (und später Folgetests etc.)
Nur, wenn der Krankheitsverlauf schwer ist, werden Patienten von der Rettung ins Spital gebrach, sonst erfolgt die Pflege zu Hause (Quarantäne, die auch polizeilich begleitet wird bzw. durchgesetzt werden kann.)
Wir sind klar angewiesen, mit Symptomen nicht zum Arzt oder ins Spital zu gehen, sondern bei der Hotline anzurufen.
Diese Vorgangsweise finde ich gut und sinnvoll.
Details zu Sodbrennen/Reflux aus Sicht der TCM mit konkreten Ernährungsempfehlungen findest du hier in diesem Thread, vor allem im Beitrag #19▪![]()
Schau mal, ob du nicht auch in den generellen Beiträge rund um Ernährung in diesem TCM-Thread etwas für dich Interessantes findest.
LG
Andrea
Der Vollständigkeit halber hier die Verlinkung zum Thread "Coronavirus", in dem ich auch im Beitrag #216▪
bzgl. der sehr erfolgreichen Behandlung von COVID-19 (2019-nCoV) mit einer Kombinationstherapie aus westlicher und chinesischer Medizin (TCM) gepostet habe.
Heute habe ich einen interessanten Artikel geschickt bekommen:
: http://german.xinhuanet.com/2020-02/19/c_138796998.htm
Auch hat Dr. Verena Baustädter, Leiterin der Wiener Schule für chinesische Medizin, ein Info-Schreiben verschickt, in dem es um einen "Masterplan TCM-Behandlung für die Kombinationstherapie von Erkrankungen durch Covid-19" geht.
Auszug:
Es hat sich gezeigt, dass der begleitende Einsatz von Rezepturen der traditionellen chinesischen Medizin die Mortalität und den Schweregradder Symptomatik der Erkrankung drastisch absenkt, in manchen Spitälern wurde die Sterblichkeitsrate sogar auf Null gesenkt. Bei der SARS-Epidemie 2003 konnten TCM-Rezepturen die Mortalität der Erkrankung und die Ausbildung der Symptomatik signifikant reduzieren.
[...]
Eine Zusammenstellung von Fertigrezepturen für die Therapie inklusive Leitfaden der Anwendung (Differentialdiagnostik der Symptomatik inkludiert) kann kurzfristig in Zusammenarbeit mit heimischen Ärzten [Anmerkung TCM-Ärzte] ausgearbeitet und vorgelegt werden.
[...]
Als ersten Schritt sollten jedenfalls Präventionsrezepturen beschafft werden, die die Ansteckungsgefahr für das medizinische Personal herabsetzen sowie ein Grundkontingent an Behandlungsrezepturen für erkrankte Patienten bevorratet werden.
Vom Lotus Institute of Integrative Medicine eLotus.org gibt es auch eine Übersetzung dieser Zusammenstellung der Rezepturen unter "Wie COVID-19 (2019-nCoV) derzeit in China mit TCM behandelt wird"ˍ. Diese Rezepturen sind nicht für die Eigenbehandlung gedacht, da vor dem Einsatz die oben erwähnte Differentialdiagnostik der Symptomatik notwendig ist und dann jeder Patient die für genau seine Situation passende Rezeptur bekommt.
Ich bin dabei mich bzgl. der erwähnten Präventionsrezeptur schlau zu machen, die zwar in dem Artikel auf eLotus.org auch aufgelistet ist, allerdings muss ich das Rundherum und auch die richtige Einnahme und die Dosierung erst recherchieren. Spätestens am 28.3., an dem ich ein Kräuter-Seminar besuche, in dem auch auf die Coronaproblematik eingegangen wird, werde ich mehr wissen und werde berichten.
NACHTRAG: Falls jemand von euch Kontakt zu TCM-Ärzten oder -Therapeuten habt, gebt die beiden Links bitte gerne weiter. Weitergabe an TCM-Ärzte ausdrücklich erwünscht!
Für euch mag das ja Panikmache sein, ich aber warte auf ein Spenderherz. Für uns ist das alles kein Spaß!!
Ich kann deine Sorge sehr gut nachvollziehen. Und ja: Mache sind mehr betroffen als andere.
Trotzdem hilft Panik und Hyterie niemandem. (Ausfälligkeiten bzw. zusammenhanglose Seitenhiebe hier im Forum übrigens auch nicht.)
Mein Sohn ist als Koch tätig in einem Restaurant, in dem fast ausschließlich internationales Publikum (Wr. Börse, OPEC) ein und aus geht.
In den letzten Wochen hat er sehr eng mit einer Kollegin zusammengearbeitet (sehr kleine Küche), die am Freitag echt krank und mit den bekannten Symptomen zur Arbeit kam, der Chef hat sie nicht heimgeschickt und hat auch verhindert, dass sie 1450 anrief (das ist in Österreich die Notrufnummer, bei der man bei Verdacht anruft statt ins Spital zu gehen, und die schicken dann einen Arzt nach Hause, der den Test durchführt). Auch am Samstag kam diese Kollegin zur Arbeit, obwohl es ihr noch schlechter ging als am Vortag, der Husten noch heftiger war. Gestern, Samstag, "durfte" sie dann aber wenigstens heim gehen und hat angeblich 1450 gerufen, die sie angeblich ins Spital geschickt haben, wo sie angeblich negativ getestet wurde. Leider ist das aber sehr unglaubwürdig.
Das ist eine echt unangenehme Situation, weil wir einfach nicht wissen, ob sie infiziert ist oder nicht. Und wir machen uns etwas Sorgen um unsere Familie (102-jährige Großmutter, Mutter Diabetikerin).
Was ich damit sagen will: Jede/r kann betroffen sein, und es ist für uns alle kein Spaß!
Habe gerade eine Einladung zum nächsten Online-Kongress von Dr. Jörg Spitz/Dr. Volker Schmiedel bekommen:
: https://web.archive.org/web/2023052104…kronaehrstoffe/
Lernen Sie Aktuelles und Wissenswertes beim Online-Kongress zu Mikronährstoffen & Orthomolekularmedizin.
Insgesamt 9 führende Mediziner und Fachleute erklären mit Dr. Volker Schmiedel in 13 hochkarätigen Interviews den Dschungel der Mikronährstoffe und bringen Licht ins Dunkel über Wissenswertes zu einzelnen Vitaminen, Mineralstoffen und mehr...
Wissenschaftlich, fundiert & verständlich.
GRATIS ONLINE KONGRESS | 29.02. & 01.03.2020 je 24 h
Die Vortragenden:
Prof. Dr. med. Jörg Spitz, Dr. med. Arman Edalatpour, Dr. med. Volker Schmiedel, Dr. med. Niels Schulz-Ruhtenberg, Apotheker Uwe Gröber, Dr. med. Simon Feldhaus, Univ.-Prof. Dr. Lutz Schomburg, Hugo Schurgast, Sabine Barz
Ich habe mir Anfang November 2019 so einen Online-Kongress zum Thema Schwangerschaft angesehen, bei dem u.a. auch über Mikronährstoffe referiert wurde, und fand es wirklich sehr interessant. Dementsprechend werde ich mir auch diesen Kongress ansehen - vielleicht interessiert es ja auch einige von euch.
Sagen wir so: Ja, ich bedaure es auch, wie weit wir uns von natürlichem Essverhalten entfernt haben.
Hier geht es aber nicht um den Sinn (oder Unsinn) von Nahrungsergänzungsmitteln.
Hier geht es auch nicht darum, alle aufgelisteten NEMs auf einmal zu nehmen, statt sich möglichst gesund zu ernähren (abwechslungsreich, regional, saisonal, nicht industriell verarbeitet, vielleicht auch bio). Im Gegenteil!
Hier geht es darum, dass Leute gerne gewisse vorhandene Mängel, weil selbst gute Nahrungsmittel nicht mehr den gleichen Nährstoffgehalt haben wie früher (ausgelaugte Böden, lange Lagerung, weite Transportwege etc.), ausgleichen wollen. Das ist nicht verwerflich, das ist klug.
Das muss ja nicht heißen, dass man krampfhaft NEMs einwirft.
Für viele Leute ist es jedenfalls entspannter, wenn sie wissen, was sie tun, statt sich mit Unklarheiten und Unsicherheiten herumzuschlagen.
Deshalb fände ich es schön, wenn wir hier bitte dem Thread-Titel entsprechend über die besten Einnahmezeiten von den div. NEMs, die jemand nehmen möchte, reden bzw. schreiben könnten.
Wenn die Liste ohnehin perfekt ist, brauchen wir aktuell eigentlich nicht weiterreden, wenn es derzeit keine Fragen gibt.
Aber ist die Liste richtig? Das war die Eingangsfrage.
eigentlich wirklich super, aber ich habe bisher immer div. male gelesen , dass Selen vor dem Frühstück genommen werden soll, da es nicht mit Vitamin C , was ja oft vorkommt beim Frühstück, zusammen paßt.
Bei Selen kommt es auf die genaue Form an. Beim Lesen div. Bücher, vor allem von Dr. Strunz/Andreas Jopp, habe ich mir damals konkret zusammengeschrieben:
| Selen: |
| Selenit, Natriumselenit: NICHT gemeinsam mit Vitamin C, sonst Selen nicht bioverfügbar. |
| Selenmethionin, Selencystein, Selenhefe: Kann gemeinsam mit Vitamin C eingenommen werden. |
Ach ja- und Zink auf der Bettkante, da mach die Aufstellung mich doch unsicher
Wie meinst du das mit der Bettkante? In der Liste steht, man soll Zink zum Frühstück und/oder Mittagessen nehmen.
Wobei mich durchaus interessieren würde, warum nicht am Abend ...
Ich nehme Zink üblicherweise morgens, letzte Woche je 25 mg morgens und irgendwann abends - bzgl. Schlaf habe ich keinen Unterschied gemerkt. Gibt es sonst einen guten Grund, Zink nicht abends zu nehmen? ![]()
Hallo allerseits!
Ich bin vermutlich nicht die Einzige, die sich bei der Einnahme von Vitaminen & Co. schon mal den Kopf zerbrochen hat, wann ich was am besten einnehmen soll. Einiges wurde in verschiedenen Threads sicherlich schon erwähnt, aber ich finde, es fehlt ein eigener Thread, in dem man sich genau über diese wesentlichen Details informieren kann, ohne andere riesige Threads durchforsten zu müssen.
Gestern ist eine E-Mail in meinen Posteingang geflattert mit einem Link zu einem nicht uninteressanten PDF mit Übersichten, wann man welche Vitamine, Mineralstoffe etc. am besten nehmen soll (greenleaves-vitamins.de/static/files/misc/DER BESTE ZEITPUNKT, VITAMINE UND MINERALIEN EINZUNEHMEN.pdf).
Diese Aufstellung ist zwar von einem Nahrungsergänzungsmittel-Hersteller, ich habe ihn bisher aber als seriös (wenn auch eher teuer) erlebt und ich schätze die von ihnen gesponserte Seite, https://www.orthoknowledge.eu/, die auch echt gute Informationen (samt Studien und Quellenangaben) zur Verfügung stellt. Da die Listen von diesem NEM-Hersteller zur Verfügung gestellt wird, sind darin halt nicht nur Vitamine und Mineralstoffe und anderes Hilfreiches wie z.B. Alpha Liponsäure oder Weihrauch aufgelistet, sondern auch konkret Produkte des Herstellers - diese kann man aber sehr leicht ignorieren.
Mich würde interessieren, ob ihr die Listen praktikabel und tatsächlich hilfreich findet.
Was mir darin fehlt ist eine Erklärung zu Stoffen, die man am besten mit anderen bzw. besser nicht mit einander kombinieren sollte/muss/darf.
Was mir auch nicht gefällt, ist die Formulierung "Mineralstoffe (Chrom, Selen, MSM und Kombinationen)", denn ich bilde mir ein mal irgendwo gelesen zu haben, dass man Chrom besser ... hm, genau das habe ich mir nicht gemerkt: Wann nimmt man Chrom bzw. Selen am besten - eher morgens, eher abends? Putscht davon nicht irgendetwas auf?
Abgesehen davon, dass wir schon mal festgestellt haben, dass MSM spät eingenommen durchaus zu z.B. wirren Träumen bzw. sehr seichtem Schlaf führen kann. Wann der beste Zeitpunkt ist bzw. ab wann man MSM nicht mehr nehmen soll, scheint durchaus individuell unterschiedlich zu sein: Manche schrieben, sie nehmen ihre Dosis bis spätestens Mittag, andere haben auch bei Einnahme bis 15 Uhr keine Probleme.
Ich würde mich sehr freuen, wenn wir hier bevorzugte/empfehlenswerte Einnahmezeiten und auch bevorzugte bzw. nicht empfehlenswerte Kombinationen sammeln könnten. Ich glaube, dass das allgemein sehr hilfreich wäre.
Liebe Grüße
Andrea
Danke - dann werde ich doch mal reinschauen.
Brot ist für mich was neutrales, wo ich was drauf streichen kann, egal ob herzhaft oder süß,
Es ist tatsächlich kein klassisches Brot und ist auch (je nach Zubereitungsart) nicht ganz neutral - vor allem, wenn man mit dem Honig/Ahornsirup nicht spart oder wenn man es von vornherein pikant würzt. Wenn man es aber weder mit Süße noch mit pikanten Gewürzen übertreibt, ist es wirklich ein köstlicher Brotersatz und schmeckt auch nicht wie Kuchen, sondern ist gleichmaßen köstlich mit pikanten Aufstrichen, Wurst/Käse oder auch Marmelade/Honig.
Einfach mal probieren - zahlt sich aus ![]()
Kennt wer gutes Schwarzbrot?
Es ist zwar kein Schwarzbrot im klassischen Sinn, aber köstlich und gesund (glutenfrei, kann man auch ohne Süße machen u.v.m.):
Flohsamen(schalen)-Brot - ein Tipp von René Gräberˍ und mittlerweile heißgeliebt von mir und den meisten meiner Freunde ![]()
Original-Rezeptˍ - mit Fotos, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen...
Schaue mir den Film aber gleich mal an, mal sehen, was da so erzählt wird ....
Ich muss zugeben, ich wollte den Film zwar ursprünglich auch ansehen, habs mir aber anders überlegt, weil ich keine Lust habe, mich beim Ansehen erneut aufzuregen...
Danke, Dirk ![]()
Woher kommt also dieser plötzliche Anstieg in der Grafik?
Kann für mein Empfinden nur eines bedeuten - nämlich eine Änderung in der Erfassung der Meldedaten und / oder eine andere Form der Laboruntersuchung. Vielleicht auch ein sensibleres Testverfahren.
Und je genauer, je sensibler ich messe, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass ich einen positiven Befund bekomme. Und umso höher dann natürlich auch die gemeldeten Fälle. Mit denen man schön Panik betreiben kann.
: https://orf.at/stories/3154231/
ZitatDiagnoseergebnisse „überarbeitet“
Laut Behördenangaben ergibt sich der jüngste Sprung bei den Zahlen daraus, dass die Diagnoseergebnisse nach einer Untersuchung „überarbeitet“ wurden. Patienten seien gemäß der neuen, nun gültigen Klassifikation hinzugefügt worden. Es würden seit Donnerstag auch Fälle „klinischer Diagnosen“ in die Zahl der bestätigten Diagnosen aufgenommen.
Wie die Zeitung „China Daily“ unter Berufung auf chinesische Experten berichtete, können Ärzte jetzt eine offizielle Diagnose stellen, die auf einer Kombination von Faktoren wie Lungenbildern, dem physischen Zustand und epidemiologischer Vorgeschichte beruht. Bisher war nur ein Testverfahren über Nukleinsäuren zugelassen, das aber viele eindeutige Erkrankungen erst nach drei oder vier Tests erkannt habe.
Warum die Vorschriften geändert wurden
Mit den geänderten Definitionen reagieren die Behörden offenbar darauf, dass zu wenige der DNA-Tests verfügbar sind. Ein positives Testergebnis ist aber Voraussetzung dafür, in einem Spital eine Behandlung zu bekommen. Viele Betroffene wurden daher laut „Guardian“ in den Spitälern nicht aufgenommen. Medizinerinnen und Mediziner hätten daher von den Behörden gefordert, auch andere Diagnoseverfahren als den DNA-Test zuzulassen. Teils sei zudem die Verlässlichkeit dieser DNA-Tests angezweifelt worden.
Auch der Rest des Artikels ist interessant, aber ich wollte nicht zu viel Text hier reinkopieren.
Heute, 15.2., ab 22:45 Uhr auf Arte: "Der Streit um den Hirntod", Dokumentation
tvheute.at/arte-programm/sendung/der-streit-um-den-hirntod-doku_-863300798
Online bereits verfügbar bis 13/04/2020: arte.tv/de/videos/063627-000-A/der-streit-um-den-hirntod/
LG
Andrea
Lange hatte meine Auszeit letzten Sommer ja nicht gedauert
, jetzt ist es aber wieder so weit: Ich bin schon in den letzten Wochen nur stiller Mitleser gewesen, und so werde ich es jetzt noch eine Zeit lang beibehalten bis ich wieder mehr Zeit und vor allem auch mehr Lust habe, mich hier wieder einzubringen. Letztere ist mir nämlich etwas vergangen.
Ich muss zugeben, mich nervt im Moment der Umgang mancher Leute hier mit anderen zu sehr. Das Hingehacke auf Bermibs nervt mich zunehmend, herablassende Selbstgefälligkeit kotzt mich sowieso an, und ich komme mir hier manchmal wie im Kindergarten vor. Das ist in größeren Gruppen nicht ungewöhnlich, und meist kann ich das mit einem Schulterzucken abtun, oder ich tue meinen Unmut konkret anlassbezogen und entsprechend kund. Dazu fehlt mir aber derzeit die Kraft - im Moment halte ich die Kombination aber einfach nicht aus und gönne mir daher etwas Abstand.
Dass mich die Beiträge so macher toller SchreiberInnen hier ganz sicher wieder dazu inspirieren werden, mich wieder aktiv zu beteiligen, dessen bin ich mir aber jetzt schon sicher
Ich möchte nur einfach nicht sang- und klanglos in der Versenkung verschwinden.
In diesem Sinne bis bald und alles Liebe
Andrea
Ich muss zugeben, dieser Thread hat mich so sehr zum Nachdenken gebracht wie kaum ein anderer jemals. Und ich habe meine Meinung zum Thema Organspende dadurch sehr genau überdacht und auch geändert.
Früher dachte ich, dass es doch super wäre, wenn Teile von mir nach meinem Tod noch anderen Menschen helfen können, und habe die Ablehnung gegenüber Organspende definitiv nicht verstanden.
Durch diesen Thread hier und durch weitere Artikel und Gespräche sehe ich das mittlerweile anders. Mir war nicht klar, dass "nach dem Tod" so nicht stimmt, und mir war nicht bewusst, was das für die Angehörigen bedeutet.
Dein Schicksal, EMAH63 , lässt mich dabei nicht kalt, und es tut mir sehr leid, was du durchmachen musst (und deine Familie).
Ein Gedanke beschäftigt mich dabei auch sehr, der das Thema nicht aus Sicht des Organspenders betrachtet, sondern den Organempfänger betrifft: Was tut es mit einem Empfänger, wenn er das Organ eines Spenders (samt dem Zellgedächtnis, der "Energie" oder wie auch immer man das nenen will/kann) bekommt?!
Das Essen von Fleisch beeinflusst uns energetisch - ob es sich dabei um ein glückliches Tier handelt oder um eines aus Massentierhaltung, macht für "fühlige" Menschen einen immensen Unterschied.
Was macht das dann erst mit einem Menschen, wenn ihm ein Teil eines anderen eingepflanzt wird und er damit dann möglichst noch viele Jahre weiterlebt? Was tut sich da auf feinstofflicher, energetischer Ebene? Wie wirkt sich das auf den Empfänger aus?
Ich hatte 1984 eine Darmperforation, wurde stundenlang operiert, es war knapp. Und noch heute erinnere ich mich, was das mit mir gemacht hat zu sehen und zu spüren, wie Liter um Liter fremdes Blut in mich hineinfloss.
Und bitte nicht falsch verstehen: In erster Linie war ich enorm dankbar, dass es diese Möglichkeit gab!!!
Aber es war für mich auch extrem spooky und beunruhigend, einen Teil eines fremden Menschen in mir zu haben...
Blöderweise kann man es sich als Empfänger nicht aussuchen, ob man das Organ eines "glücklichen" Menschen oder eines wie auch immer "beeinträchtigten" Menschen bekommt. Welche Auswirkung auf den Empfänger haben aber Qualen oder Belastungen aus dem Leben davor des Spenders ?
Diese Fragen finde ich mindestens ebenso bedrückend wie die Fragen rund um die Auswirkungen der Entnahme auf den Spender und dessen Familie...
Mit meinem Sohn, für den mein Begräbnis irgendwann mal eine unausweichlich Tatsache sein wird, habe ich mich bezüglich der Art meiner Bestattung besprochen und berücksichtige auch seine Wünsch, da es mir wichtig ist, dass er gut Abschied nehmen wird können.
Auch das Thema Organspende haben wir besprochen und beide beschlossen, uns ins Widerspruchsregister eintragen zu lassen - auch, damit die Hinterbliebenen gar nicht erst in eine Zwickmühle gebracht werden können.
: https://transplant.goeg.at/Eintragung/Streichung/Aenderung
Im Widerspruchsregister können sich übrigens auch Nicht-ÖsterreicherInnen eintragen lassen und dann wieder beruhigt nach Österreich Ski fahren kommen ![]()
Danke für diesen Thread und die Augen öffnenden Informationen!
Liebe Grüße
Andrea