Gerade dieser junge Augenarzt ist auch an Corona gestorben!
Ich glaube, wir beide brauchen uns über das Corona-Thema nicht mehr auszutauschen. Du siehst in dieser Sache einfach nicht, wo das alles hinführt: Nämlich in ein groß angelegtes Austesten, wie weit man in einer Krise gehen kann, in Zeiten eines Notstands einmal so richtig auszuprobieren, was eine in Angst und Schockstarre versetzte Bevölkerung alles mit sich machen lässt.
Bernd hat vollkommen recht - schaut man sich die globalen Zahlen genauer an, sieht man keinerlei Peaks, was die Todesfälle anlangt. Das ist Fakt und lässt sich auch nicht wegdiskutieren.
Politiker aller Couleur stellen sich nun dennoch hinter ihre Notstandsmaßnahmen, sie seien alternativlos, eine unumgängliche Antwort auf Corona.
Wer in diesen Zeiten auch nur ansatzweise kritische Fragen stellt, wird sogleich in die Ecke von Verschwörungstheoretikern gesteckt. Gleichzeitig wird dann noch unterschwellig behauptet, dass Menschen, die sich gegen die Einschränkung der Bewegungsfreiheit stellen dafür verantwortlich sind, dass andere sich anstecken. Man erklärt das Verbreiten eines Virus mittlerweile schon fast zu einer kriminellen Handlung, zu einem strafrechtlichen Delikt.
Was wir aktuell sehen ist nichts anderes, als ein Wechsel vom Klima-Notstand zum Virus-Notstand. Es kommt ganz passend, dass durch die verhängte Bewegungsfreiheit das Thema Greta Thunberg und ihrer Mitstreiter weltweit wie vom Erdboden verschwunden ist. Ideal für die Finanzelite, die sich wegen des nun fehlenden Drucks von Klimaaktivisten keinerlei Sorgen mehr um ihre zukünftigen Gewinnmargen machen muss. Auch die Zwnagsimpfthematik hat sich derzeit in Luft aufgelöst.
So wird jetzt schon mal ganz klar aufgezeigt, wie Staatsapparate dafür sorgen können, dass Menschen ihren Alltag sofort und umfassend verändern.
Aber die Aufforderung zum Klimanotstand hat das Klima für einen Virusnotstand erst ermöglicht. Seit Monaten erklärt die Umweltbewegung doch, unseren Alltag sofort und rigoros zu ändern, auf all das zu verzichten, was nicht unbedingt erforderlich ist. Zopfgreta hatte erst vor einigen Monaten dazu aufgerufen, dass Menschen in Panik verfallen sollten, angesichts der Klimakrise.
Eine Panik haben wir jetzt, allerdings in anderer Form:
Konnten sich die Menschen noch für oder gegen Zopfgreta and Friends entscheiden, ist dies jetzt nicht möglich - Ausgangssperren, leere Regale, volle Apotheken treffen jeden.
Einschränkungen des Corona-Notstandes werden dennoch weitgehend ohne Proteste hingenommen und sogar als Akt der Solidarität begrüsst, Kneipen und Vereinslokale sind geschlossen, ohne dass es dafür einer größeren Polizeiaktion bedurfte.
Und selbstverständlich soll auch im Kampf gegen sogenannte Fake News die Repressionsschraube weiter angezogen werden. So schlägt Niedersachsens SPD-Innenminister Boris Pistorius ein Gesetz vor, das es unter Strafe stellen soll, „öffentlich unwahre Behauptungen über die Versorgungslage der Bevölkerung, die medizinische Versorgung, die Ursache, Ansteckungswege, Diagnose und Therapie von Covid-19 zu verbreiten.“
Geht´s noch?
Fehlen nur noch neue Notstandsgesetze, dann ist das Ding rund, dann sind unsere Bürgerrechte vollends futsch.
Das alles, wie gesagt, wegen eines lächerlichen Schnupfenvirus.
Aber - was kann man auch anderes von einer Bevölkerung erwarten, für die Maybritt Illner, Claus Kleber und Tom Buhro, Heidi Klum, Dieter Bohlen, Oliver Pocher und Konsorten die wahren Helden des Alltags sind ...