Beiträge von von Perlbach

    Grundsätzlich hat derjenige eine gesunde Mundflora, bei dem auch die Darmflora gesund ist, denn beides hängt zusammen. Ist die Mundflora gestört kann man fast sicher sein, das auch die Darmflora leidet.

    Werden mit Colgate und Co. die Zähne geputzt, tut dies noch ein übriges, denn solche Zahnpastaarten sind antibakteriell, enthalten Mikroplastik und das neurotoxische Fluorid.

    Besser ist es, sich die Zähne mit Solezahncreme, Teebaumölzahncreme, Calendulazahncreme zu putzen. Kostengünstiger wären Natron, Heilerde, Xylit oder Kokosöl. Mischt man noch einen Hauch Kurkuma (wörtlich gemeint, denn ein Zuviel färbt die Zähne gelb) darunter, sorgt man so noch für einen entzündungshemmenden Effekt.

    Zum Aufbau der Mundflora sollte man ein Päckchen oder eine Kapsel Probiotika in einem Glas Wasser auflösen und damit mehrmals gurgeln. Das Wasser dann nicht ausspucken, so hat der Darm dann auch nocht etwas davon.

    Ganz gut geeignet zur Spülung des Mundraumes ist beispielsweise auch das Zahnöl von Ringanaˍ.

    und meint, wenn 0,3 mg pro Kilo Körpergewicht (wie zum Geier wird das überhaupt getestet? ) keine Schädlichkeit aufweist

    Vereinfacht ausgedrückt so:

    Wenn Forscher feststellen möchten, was ein Fremdstoff im Körper anstellt, versuchen sie die "Maschine kaputtzumachen". Nennt sich dann toxikologische / klinische Tests. Um daraus dann abzuleiten, ab welchen Konzentrationen und Expositionsdauern 50% der Organismen sterben. Man spricht dabei dann von LD50, der letalen Dosis. Um letztlich daraus wiederum abzuleiten, wann welche Schäden überhaupt auftreten und wie schwer und reversibel diese dann sind. Anschließend gibt es bei diesen Werten dann noch Risikoabschläge, um auf der "ganz sicheren Seite" zu sein und schon hat man einen Grenzwert. Die von Zeit zu Zeit immer mal wieder geändert werden, allerdings oftmals zum Vorteil der Industrie.

    Siehe beispielsweise Strahlungswerte bei Fisch aus Fukushima. Die immer wieder Stückchen für Stückchen nach oben angehoben wurden, da man ansonsten riesige Probleme bekommen hätte.

    Andersherum geht es aber auch, wie wir ja bei den immer wieder weiter abgesengten Grenzwerten für Cholesterin und Blutdruck sehen können:

    Galt früher ein Gesamt-Cholesterinwert von 260 mg/dl als noch gesund, gilt heute ein Wert zwischen 190 bis 200 als gesund. Und damit hatten plötzlich über Nacht gut 70 % der Bevölkerung zwischen 40 und 60 Jahren einen zu hohen Cholesterinwert. Und mussten medikamentös behandelt werden.

    Allein in den USA wurden bei der Absenkung der Cholesteringrenzwerte von 240 mg auf 200 mg auf einen Schlag über 42 Millionen Amerikaner behandlungsbedürftig. Und rund 4 Millionen Deutsche schlucken regelmäßig die entsprechenden Statine.

    Dabei wusste man schon durch eine Tierstudie an der Uni in Jena 1910, dass Cholesterin vor Blutvergiftungen bei einer Lungenentzündung schützen kann. In dem Jahr vertrieb denn auch BAYER das cholesterinhaltige Medikament Lipochol gegen Infektionen.

    Ähnliches gäbe es auch zu Blutzucker, Blutdruck und Gewicht zu berichten.

    Nelli, kleine Anmerkung - in meinem Beitrag hatte ich geschrieben, dass bei einer Analyse diese Stoffe gefunden wurden, ich hatte nicht geschrieben, dass sie den Impfstoffen beigefügt werden.

    Ich denke mal, dass es irgendwelche Verunreinigungen sind, die bei der Herstellung anfallen. Leider habe ich dazu noch keine weiteren Informationen finden können. Die Impfstoffherstellung ist ab einem gewissen Punkt ziemlich undurchsichtig, da angeblich Betriebsgeheimnis.

    Und Deine Anführungen zu Strontium sind schon richtig, gleichzeitig möchte ich ich aber darauf hinweisen, dass unser Körper Strontium benötigt, um Calcium in die Knochen einzubauen. Und dass unser Körper seit Hunderttausenden von Jahren gelernt hat, mit einem gewissen Maß an Radioaktivität umzugehen.

    Als Beispiel sei die Banane genannt, Bananen sind das radioaktivste Obst überhaupt, da sie sehr viel Kalium enthalten. (Fällt mir doch spontan die Noni-Frucht auf Tahiti ein - hm, ob die radioaktiver verstrahlt ist?)

    Ein Tausendstel des Kalium in der Umwelt ist radioaktiv, eine Banane strahlt mit ca. 15 Bequerel, eine Wagenladung davon löst sogar Detektoren aus. Isst man eine Banane, bekommt man ungefähr eine Strahlendosis von 0,1 Mikrosievert.

    Anders augedrückt - eine Ganzkörper-Tomographie entspricht in etwa der Strahlendosis von 80.000 Bananen. Trotzdem kann man natürlich Bananen futtern, ich hatte heute schon zwei davon. Nur an Uranerz würde ich nicht unbedingt lecken.

    Trotzdem hast Du natürlich vollkommen Recht. Uns wird immer wieder erzählt, dass Impfstoffe absolut rein seien, gefiltert, durch die Mangel gedreht und nochmals gefiltert. Dass dem nicht so ist, hat sich ja mittlerweile in interessierten Kreisen herumgesprochen. Die Allgemeinheit weiß davon natürlich so gut wie nichts, den Mainstream-Medien sei Dank.

    Und wenn ich mir dann vorstelle, dass dieser Dreck in einen gut druchbluteten Muskel eines Babys gespritzt wird und das nicht nur einmal ....

    Für alle diejenigen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können / wollen und nicht wissen wie, gibt es ja die Möglichkeit des Unverträglichkeitstests.

    Für die MMR-Impfung (also gegen Masern, Mumps, Röteln, einen Mono-Impfstoff gegen Masern gibt es derzeit nicht) steht beispielseise der Impfstoff PRIORIX von GSK zur Verfügung. Eine Laboranalyse ergab nun, dass dieser Impfstoff unter anderem folgende Stoffe enthielt:

    Strontium --------> 15.164 µg / kg

    Wolfram ----------> 17.416 µg / kg

    Antimon ----------> 19.950 µg / kg

    Titan ---------------> 12.463 µg / kg

    vor allem aber

    Nickel --------------> 21.104 µg / kg

    Da heutzutage immer mehr Menschen an einer Nickelallergie leiden, besteht hier eventuell die Möglichkeit einer Befreiung von der Impfpflicht, sofern eine Nickelallergie ärztlich bestätigt werden kann.

    Angaben zu weiteren Impfstoffen folgen eventuell noch.

    Dazu habe ich auch einen Artikel gelesen, über den Nachweis von männlicher DNS (=DNS vom leiblichen Sohn) im Blut der Mutter, selbst Jahre nach der Geburt.

    Völlig korrekt. Nennt sich Mikrochimärismus. Allerdings findet sich auch DNA von weiblichen Föten im Blut (und erstaunlicherweise sogar im Gehirn) der Mutter. Der Nachweis hierzu ist aber schwerer, da Mädchen zwei X-Chromosome haben wie ja auch die Mutter.

    Aber - und das ist das Verrückte - Frauen, die bereits fetale Zellen in sich tragen, können durch weitere Schwangerschaften nicht noch mehr fremdes Genmaterial aufnehmen. Anscheinend kann der Körper nur eine begrenzte Menge "beherbergen".

    Die 116117 gilt dann, wenn außerhalb der normalen Sprechzeiten ärztliche Hilfe benötigt wird.

    Unter dieser Notrufnummer erreicht man den ärztlichen Bereitschaftsdienst und erfährt dort den Standort der nächsten Bereitschaftsdienstpraxis, die man selbst aufsuchen kann. Bei Bedarf kommt auch ein Arzt nach Hause.

    1. Dies hier ist ein "medizinisches" Forum und kein religiöses.

    2. Jeder soll dem Glauben nachgehen, mit welchem er sich identifiziert, worin er sein Heil findet.

    Dennoch sehe ich Deine Aussage zum biblischen "Blut"-Verbot grundsätzlich anders und gebe mal meinen Senf dazu ab.

    Ich weiß zwar nicht, ob Du der Lehre des "Wachtturm" angehörst oder nicht - in Deiner Aussage erkenne ich aber den so oft zitierten Vorwurf, dass sich die Zeugen Jehovas Bibeltexte so zurecht biegen, wie es ihnen in den "Kram" passt, sorry.

    Dieses "Blutverbot" ist ein Beispiel unter vielen:

    In 3. Mose 17:10-16 steht:

    11 Denn die Seele des Fleisches ist im Blut, ..... 12 Darum habe ich zu den Söhnen Israels gesagt: „Keine Seele von euch soll Blut essen, und kein ansässiger Fremdling, der als Fremdling in eurer Mitte weilt, soll Blut essen.“

    Die Seele des Fleisches ist also Blut. Obwohl es merkwürdig klingt, sollte man beachten, dass das hebräische Wort für Seele (nephesch) auch mit "Leben" übersetzt werden kann. Wenn man nun Seele mit Leben übersetzt, heißt der Satz: Das Leben des Fleisches ist im Blut. Praktisch gesehen stimmt dies sogar, denn ein Lebewesen, welches zu viel Blut verliert, verliert auch sein Leben.
    So weit, so gut also.

    Gott hat nun für das Blut eine besondere Verwendung vorgesehen und hat daher die Verwendung von Blut als Nahrungsmittel ausgeschlossen. Der Zweck ist: „... damit Sühne geleistet wird für eure Seelen“ und zwar auf dem „Altar“.

    Am Altar wurde das Schuldopfer vollzogen. Wer Sünden begangen hatte, musste zum Priester gehen, dort wurde stellvertretend für den Sünder ein Tier geschlachtet, etwas von dem Blut wurde auf den Altar gegeben. Damit wurde deutlich gemacht: der Sünder verdient für seine Sünde den Tod. Aber das Tieropfer macht ihn frei.

    (Was das aus heutiger Sicht des Tierschutzes letztlich bedeutet, lasse ich jetzt mal außen vor)

    Nun wenden wir uns mal Heb. 9:11-14 zu. Also dem Neuen Testament. Dort steht:

    11 Als jedoch Christus ...... 12 begab er sich, nein, nicht mit dem Blut von Ziegenböcken und von jungen Stieren, sondern mit seinem eigenen Blut ein für allemal an die heilige Stätte und erlangte eine ewige Befreiung [für uns].

    13 Denn wenn das Blut von Ziegenböcken und von Stieren und die Asche einer jungen Kuh, auf diejenigen gesprengt, die verunreinigt worden sind, in dem Maße heiligt, daß das Fleisch rein wird,

    14 wieviel mehr wird das Blut des Christus, der durch ewigen Geist sich selbst ohne Makel Gott dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken reinigen, damit wir [dem] lebendigen Gott heiligen Dienst darbringen können?

    Blut ist deshalb kein normales Lebensmittel, weil Gott das Blut dafür bestimmt hat, Symbol für Jesus und seinen stellvertretenden Tod für uns zu sein.

    Im Korinther 11:25 heißt es denn auch: "Dieser Becher bedeutet den neuen Bund kraft meines Blutes. Tut dieses immer wieder, so oft ihr ihn trinkt ..." (Die Rede ist hier natürlich vom Abendmahl)

    Blut ist in der Bibel also deshalb kein normales Nahrungsmittel, weil es dafür da ist, Leben zu retten. Es gehört nicht in die Wurst, weil es da kein Leben rettet. Im Falle der Bluttransfusion ist das anders. In Notsituationen bei hohem Blutverlust kann ein Arzt damit tatsächlich Menschenleben retten. Damit wird Blut keineswegs als (verbotenes) Nahrungsmittel verwendet. Es ist vielmehr Rettungsmittel und wird für genau den Zweck eingesetzt, für den Gott es reserviert hat. Und deshalb ist es, religiös gesehen, eben biblisch, genau das zu tun.

    Deshalb ist es mehr als angemessen, Bluttransfusionen dann einzusetzen, wenn dies medizinisch notwendig ist. Es ist, im Gegensatz zu den Lehren des Wachtturms, sogar geboten. Leben ist für Gott kostbar.

    Um mich nicht misszuverstehen - ich gehöre keiner Glaubensrichtung an, Aussagen wie die der Zeugen Jehovas reizen mich aber immer wieder zu einem Contra.

    Und unabhängig der religiösen Sichtweise bleibt natürlich die grundsätzliche Frage nach einer ethischen Sichtweise der Bluttransfusion, letztlich ist dies ja nichts anderes als eine "Organ"spende. Noch extremer ist die Knochenmarkspende, bei der ja sogar der Gencode es Spenders mit übertragen wird. Wie verändert dieser übertragene Gencode wohl die Erbsubstanz, den Organismus des Empfängers?

    Sorry Yanie, da habe ich jetzt nicht aufgepasst - Du brauchst Dir absolut keinerlei Gedanken zu machen wegen des Masernimpfzwangs. Für Dich trifft die Impfung definitiv nicht zu, da Du vor 1976 geboren wurdest. Bei diesem Personenkreis geht man davon aus, dass sie früher entweder schon gegen Masern geimpft wurden, oder aber die Masern schon bekommen haben.

    Die Impfpflicht gilt nur für nach 1976 Geborene. Also - alles cool, kannst Dich entspannt zurücklehnen

    (Habe leider gerade erst gesehen, dass Du 52 bist, nochmals sorry)

    Hallo Yanie,

    da Du schon vor dem 1.3.2020 in einer öffentlichen Einrichtung arbeitest, hast Du wegen des Impfnachweises bis zum Juli 2021 Zeit. Also bitte nicht verrückt machen lassen.

    Und wenn Du immer wieder krank bist, besteht hierdurch die Möglichkeit des Impfausschlusses, denn Kranke dürfen nicht geimpft werden.

    Nun ja, laut Tabelle wurde Vitamin D3-Öl mit reinen Tabletten oder Kapseln verglichen. Sie sagt allerdings nichts darüber aus, wie die Aufnahmesituation ist, wenn gleichzeitig Fette oder Öle zugeführt wird. Beispielsweise dann, wenn VitaminD-Kapseln oder -Tabletten zu den Mahlzeiten eingenommen werden.

    Hallo Dirk,

    sie ist aber auch wesentlich jünger und mit meinen 65 wäre dieser BMI nicht gerade erstrebenswert :)

    Sonst bewege ich mich um die 23 und und fühle mich gut dabei.

    Hallo Bernd,

    laut WHO gilt ja als normaler Bereich für den BMI 18,5 bis 24. Wenn man dies für die BMI-Berechnung ins Verhältnis setzt, ergibt sich ein Körpergewicht von 57 Kilogramm bis 74 Kilogramm bei einer Körpergröße von 1,76 m. Eine Riesenspanne.

    Aber - die meisten 100-jährigen finden sich auf den japanischen Okinawa-Inseln. Die werden seit über 25 Jahren systematisch von Wissenschaftlern eines Institutes in Honolulu begleitet und erforscht. Ein Resultat von vielen anderen: Der BMI der 100-jährigen Okinawaeser schwankt zwischen 18 und 22. Zeitlebens. Niemals mehr.

    Bestätigt auch Prof. M. Derwahl aus Berlin, der 102 Menschen im Alter von 100 – 105 Jahren analysiert hat. Deren durchschnittlicher BMI ist 21.

    Und die Frage zu Ariane Friedrich kann ich nicht beantworten, habe aber dieses Foto von ihr bei alamy stock photo gefunden:

    Laut Rangabzeichen müsste sie auf dem Foto bereits Oberkommissarin sein, nicht mehr Kommissarin wie bei den Wettbewerben.

    Auf der Waage hatte ich vorgestern gerade noch knapp 70 kg, also einen BMI von 20,1. Das ist für mein Verständnis viel zu wenig.

    Erinnerst Du Dich an diese sympathische Frau?


    Heißt Ariane Friedrich. Ehemalige deutsche Hochspringerin. Rekord von ihr liegt bei 2,06 m am 14. Juni 2009. Also noch einen Tick besser als die Goldmedaillengewinnerin Heike Henkel 1991 in Tokio mit 2,05 m.

    Friedrichs BMI: 17,9. Ariane Friedrich ist offensichtlich fit und leistungsfähig und heute Polizeikommissarin.

    Die offiziellen, angeblich gesunden BMI-Werte liegen zwischen 18,5 und 25,0. Ariane Friedrich beweist das Gegenteil.

    Ähm, mal eine kurze Überlegung:

    Wir befinden uns im Forum irgendwie im Bereich Social Media und hierbei liegt der Schwerpunkt ganz klar auf "social" und damit auf der Interaktion der Menschen. Und die muss immer von Respekt und Wertschätzung geprägt sein. Zumindest, wenn sie wertvoll sein soll.

    Wir sollten einfach daran denken, dass wir hier mit Menschen kommunizieren und dies sogar öffentlich. Und schließlich machen verschiedene Meinungen eine Diskussion erst möglich. Persönliche Attacken bringen das Gegenteil.

    Von daher ist es für ein harmonisches Miteinander im Forum ganz gut, wenn die angespannte Atmosphäre mal wieder runtergefahren wird.

    Tja, sollte man nicht glauben, ich habe auch gestaunt. Das Problem ist einfach die Meldesituation:

    Bis zur Novellierung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) im Juli 2017 galt die Meldepflicht für Skabies für Einrichtungen nach § 33 IfSG, das sind Einrichtungen, in denen überwiegend Säuglinge, Kinder oder Jugendliche betreut werden, insbesondere Kinderkrippen, Kindergärten, Kindertagesstätten, Kinderhorte, Schulen oder sonstige Ausbildungseinrichtungen, Heime, Ferienlager und ähnliche Einrichtungen.

    Mit der IfSG-Novellierung von 2017 gilt die Meldepflicht nun auch für Skabiesfälle oder Verdachtsfälle in voll- und teilstationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen (ausgenommen Krankenhäuser), Obdachlosenunterkünften, Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern, sonstigen Massenunterkünften und Justizvollzugsanstalten (§ 36 (3a) IfSG).

    Trotzdem ist Skabies nicht vollumfänglich meldepflichtig, die Daten werden nicht immer bis ans RKI gemeldet, sondern nur den zuständigen Gesundheitsämtern. Die wiederum melden dann eben nicht jeden Skabiesfall ans RKI.

    Jetzt fand ich diesen spannenden Artikel dazu in DocCheckload:

    Skabies: Die Gucci-Milben sind da

    Bundesweit häufen sich die Skabies-Ausbrüche, wie zuletzt in Berlin un Brandenburg. Zahlen des statistischen Bundesamtes bestätigen die öffentliche Wahrnehmung: Seit 2010 ist der Anstieg der Krätze-Diagnosen in Krankenhäusern von rund 700 auf über 2600 Fälle im Jahr 2016 gestiegen.

    Danke für den Link, bzw. den Artikel. Für mich natürlich wieder mal ein gefundenes Fressen, nachdem ich mich näher mit dem Thema beschäftigt habe, findet man doch hierbei ähnliche Tricksereien wie bei den Impfstatistiken.

    So schreibt DocCheck, wie oben zu sehen ist, dass der Anstieg der Krätze-Diagnosen seit 2010 bis 2016 dramatisch angestiegen ist, was auch stimmt.

    Also von 700 Fällen in 2016 auf 2.600 Fälle in 2016.

    Aber - was DocCheck dabei geflissentlich schön verschweigt ist die Tatsache, dass es vorher schon, nämlich im Jahr 2000 nach Aussagen des RKI insgesamt 2.727 Fälle an Skabies in Kliniken gab.

    Soll heißen:

    2.727 Fälle im Jahr 2000

    700 Fälle bis zum Jahr 2010

    2.600 Fälle im Jahr 2016.

    Somit ergibt sich ein komplett anderes Bild, der Anstieg hat im Jahr 2016 noch nicht einmal das Niveau aus dem Jahr 2000 erreicht.

    Betrachtet man nun aber nur die beiden letzten Zeilen, kann sehr schön Panik betrieben werden.

    Aber auch kein Wunder, ist DocCheck doch ein kommerzieller Identifizierungsdienst, der ursprünglich mal Webseiten für die pharmazeutische Industrie entwickelt hat.

    Im Jahr 2000 stieg DocCheck dann in den Handel mit Praxisbedarf ein. Im Vorstand sitzt der Zahnarzt Frank Antwerpes, ab 1986 war er tätig als Berater für Pharmaunternehmen.

    Mit von der Partie ist unter anderem auch Thilo Kölzer, der, kommend aus der IT-Branche, beispielsweise auch auf den Alexa-Sprachassistenten setzt, um Leitlinien für Ärzte aufzubereiten und verfügbar zu machen. Kölzers Maxime: "Als Agentur ist es unsere Aufgabe, neue Themen am Köcheln zu halten. Und wenn der Trend dann losgeht, sind wir mit dabei."

    So betrachtet, erscheint der Artikel auf DocCheck in einem ziemlich diffusen Licht.

    Vielen Dank für den Link!

    Das Video ist sehr gut und sachlich gemacht, ohne die oft bei solchen Videos zu sehenden marktschreierischen Ausführungen. Obwohl der Sprecher des Videos allerdings einige Punkte (gerade bei Polio) vergessen hat zu erwähnen, decken sich seine Aussagen völlig mit meinen langjährigen Recherchen.

    Von daher - :thumbup: für das Video.