Beiträge von Sascha9

    Diese Schmerzen können durch Fett- oder proteinreiche Mahlzeiten verstärkt werden

    Danke, Eremitin, der Nachsatz ist mir sehr wichtig.

    Ich denke mir dauernd, woran kann das liegen, dass sich die fette Leber nicht erholt - das ist die Antwort: Protein.

    Seit ca. 5 Monaten esse ich kaum tierisches Fett, aber viel pflanzliches: Olivenöl,Kokosöl. Achte auch beim Braten darauf.

    Aber verstärkt Proteine... !

    Weglassen geht nicht, aber vielleicht sollte ich es doch mit Enzymen probieren, die auch die Verdauung unterstützen?

    Hat jemand im Forum Erfahrung mit Verdauungsenzymen?

    Merci & Grüße

    Die Mama: ein ganz großes Dankeschön dir für diese Punktlandung! :thumbup: :thumbup: :thumbup:

    Ich frage mich nur, warum mehrere Ärzte diesen Zusammenhang nicht checken... :/ .

    Und ich hab das auch nicht gesehen. Aber so wird das Bild rund.

    Ich selbst würde daraus schließen, dass es in erster Linie sinnvoll sein könnte, wenn Du etwas zur Unterstützung deiner Gallenwege nehmen würdest

    Ja, Gallensteine sind vorhanden und zwar genau zwei (laut Ultraschall, davon einer groß mit 8mm).

    Wenn ich den Zusammenhang, den du/Dr. Gumpert darstellt, betrachte, könnte das sogar den Diabetes unterstützen.

    Ich beschäftige mich sofort eingehend mit den von dir eingestellten Info´s. Und kümmere mich um die Gallensteine/-wege. Aktuell nehme ich täglich wieder Artischockenextrakt und Mariendistel ein, vorher nur sporadisch.

    Mal sehen, was es noch so gibt.

    isst du noch Fleisch bei diesen hohen Alpha Amylase Werte? Ich hoffe es ist dir bewusst was das bedeutet?

    Hallo Franz-Anton,

    das klingt sehr vorwurfsvoll.

    Ja, ich esse tatsächlich noch Fleisch, hauptsächlich aber Geflügel. Das ist ja lt. der guten Info von Die Mama nicht betroffen.

    Ich habe sowohl im Netz recherchiert als auch drei (!!!) Ärzte dazu gelöchert. die Recherchen im Netz deuten auf Entzündung der Speicheldrüsen hin. Mehr habe ich bisher leider nicht gefunden.

    BSD habe ich erst die Tage vom Internisten via Ultraschall abklären lassen, weil ich ja auch immer wieder (oft nach Einnahme von NEM´s in Kapselform) Schmerzen am unteren Rand des linken Rippenbogens habe. Ist aber lt. seiner Aussage nichts zu sehen, alles gut.

    Er ging gar nicht auf meine Frage ein, was denn aus seiner Sicht die Ursache sein könnte! Hat mich quasi hinausgedrängt mit den Worten: ich schreibe Ihrem Hausarzt einen Brief.

    Mein Hausarzt tut das Ganze ab (bisher), wichtig sei eigentlich nur die Lipase.

    Ein weiterer Arzt (übrigens auch Internist), bei dem ich für das Blutbild im letzten November war (weil mein Hausarzt kein Blutbild machen wollte), hat nur gesagt, er mache sich Sorgen wegen der hohen WErte.

    So, und dann bist du hier raus bei den Ärzten -. die haben schlichtweg kein Interesse und keine Zeit, tiefer einzusteigen.

    Falls (!!!) sie überhaupt schon mal was gehört haben von Alpha-Gal. Das glaube ich nämlich nicht!

    Also, nochmal zu deiner Frage: nein, es ist mir nicht bewusst. Woher auch?

    Jetzt kann ich mich damit beschäftigen, nachdem ich eine Info habe.

    Danke dir trotz deines ungerechtfertigten Vorwurfes und auch ein Merci an Die Mama für den geteilten link.

    PS: Und ich bin ja nicht so dumm, mich impfen zu lassen. ;)

    Nelli : sicher eine interessante Frucht, die Yaconknolle. Aber sie enthält Fructose, daher für Diabetiker ungeeignet.

    Franz-Anton : Süßkartoffel hat sehr viel Kohlenhydrate. Würde ich allein aus dem Grund nicht essen. Man muss es ja nicht komplizierter machen, als es schon ist ;) . Einfach heißt für mich: wenige ausgewählte Nahrungsmittel. Da darf ich mich satt essen. Keine komplizierten Rezepte, oder reduzierten Mengen. Einfach No Carb.

    Haferkur/ Haferflocken werden (übrigens auch von Mathias Riedl) sehr empfohlen bei Diabetes und sollen langfristig den Blutzuckerspiegel senken.

    Ich hatte dazu schon einiges geschrieben hier im Forum und viele nette Antworten bekommen - und ich habe es getestet. Viele Varianten von grob bis Kleie. Haut mir jedesmal den Blutzucker hoch!

    Und so geht es vielen "Leidensgenossen", wie in den einschlägigen Foren nachzulesen ist. Also gestrichen. Muss ja nicht sein.

    Manche essen sie aufgrund der Empfehlung weiter, messen im Anschluß einen sehr hohen Nüchternblutzucker und essen trotzdem am nächsten Tag wieder Haferflocken. Das ist für mich unverständlich.

    Es kann ja auch nicht sein, dass die Flocken in dem Fall langfristig den Spiegel senken, wenn sie ihn kurzzeitig so hoch ansteigen lassen. Eigentlich logisch oder... :/ .

    An der Stelle noch mein Hinweis, dass mangelhaftes Trinken bei alten Menschen sogar mit Verwirrung und demenzartigen Zuständen einher gehen kann.

    Ausreichend Trinken ist in jedem Fall absolut wichtig, da unser Hirn schwimmen muss.

    Merke ich gerade bei meiner Schwiegermama in spe.

    Gaaanz ganz schlimm sowas. Trinkt zwei Gläser Wassser am Tag. Legt sich aber sogar in die Röhre, weil sie sieht, dass ihr so oft die Worte fehlen, sie ständig etwas vergisst usw.. Den Hausarzt möchte ich sonstwo ´reinstampfen... :cursing: .

    Ein Problem könnte bei älteren Leuten auch sein, dass man so oft zur Toilette muss, wenn man viel trinkt.

    Das bringt schon erhebliche Einschränkungen mit sich...

    Kommen dann noch Mittelchen wie Blutdrucksenker dazu, wird die Keramikabteilung zum Wohnzimmer. Die enthalten oft Hydrochlorid (?) , das regt ja auch die Urinausscheidung an, glaube ich.

    Glycin...

    Wir haben ja zum Glück einige Spezialisten hier im Forum, die in vielen Dingen jeden Arzt übertreffen :love: .

    Ich beschäftige mich gerade mit dem Thema Glycin - und ob es bei Diabetes ein sinnvolles Supplement sein kann.

    Allgemein: es handelt sich um eine kleine Aminosäure, hat einige Vorteile (siehe Netz) und schmeckt süß. Wird als Zuckerersatz für Kaffee/Tee empfohlen.

    Ich lese, dass es eine körpereigene Aminosäure ist, also grundsätzlich schonmal gut. Dann steht hier noch "reguliert den Blutzuckerspiegel".

    Finde im Netz dazu die folgende Aussage (bei Mikronährstoffcoach):


    "direkter Einfluss auf Blutzuckerspiegel durch Stimulation der Glukagonsekretion trägt zum Fettstoffwechsel durch Beteiligung an Gallensäurensynthese bei wichtiger Bestandteil von Glutathion und damit verbundenen antioxidativen Redoxsystemen

    Antiinflammatorische, zytoprotektive sowie immunmoduliernde Wirkung"

    Aber eine Stimulation der Glukagonsekretion ist für Diabetiker wohl nicht wirklich empfehlenswert, weil Glukagon ja der Gegenspieler von Insulin ist???

    Weiters lese ich:

    "Bedeutung des Glukagons:Glukagon ist die wichtigste physiologische Schutzmaßnahme gegen Hypoglykämie. Viele Antidiabetika beeinflussen die Glukagonsekretion: So werden beispielsweise 50 Prozent der glukosesenkenden Wirkung von GLP-1-Rezeptoragonisten durch Hemmung der Glukagonsekretion vermittelt.17.12.2020"

    Und:

    "Was sind die wichtigsten Funktionen von Glukagon?
    Eine gesunde Bauchspeicheldrüse schüttet sowohl Insulin (Beta-β-Zellen) als auch Glukagon (Alpha-α-Zellen) aus, um einen normalen Blutzuckerspiegel aufrechtzuerhalten. Bei einer Person ohne Typ-1-Diabetes wird bei einem zu niedrigen Blutzuckerspiegel Glukagon freigesetzt, um den Blutzuckerspiegel wieder zu normalisieren. Es handelt sich um eine blutzuckersteigernde Substanz. Es ist das Hormon, das bei Energiebedarf gefordert ist, insbesondere in der Muskulatur, in Fastenphasen und bei körperlicher Anstrengung. Glukagon wirkt im Körper genau entgegengesetzt zu Insulin, das hypoglykämisch (blutzuckersenkend) wirkt. Zwischen diesen beiden Hormonen, Insulin und Glukagon, besteht ein Gleichgewicht, um die normalen Blutzuckerspiegelwerte zu gewährleisten."

    Ok....ab damit in die Tonne ;) ! Oder versteht ihr das anders???

    wieviel Zuzahlung der Patient leisten muss bei Rehasport?

    ...bisher musste ich nix zuzahlen, aber war auch Physiotherapie/Krankengymnastik. Tut mir übrigens auch sehr gut und endlich schaffe ich wieder Kniebeugen 8o .

    mein neuer Hausarzt hat nur milde gelächelt und abgewunken, als ich sagte, ich habe doch ein Recht darauf...schon wegen Diabetes und Folgeerkrankung Polyneuropathie. Aber der Orthopäde (drei!! Monate Wartezeit) hat es mir dann genehmigt. Und jetzt im Anschluß an die Physio eben noch das Gerätetraining. Heißt halt so.

    Grundsätzlich schon interessant, im Dr. Strunz Forum gibt es auch Info´s dazu unter Bluttuning.

    Verstanden habe ich den Unterschied zwischen A- und Inuspherese noch nicht, beschäftige mich mal demnächst damit. Mein Kopf ist voll für heute :S .

    Der Nachfolger von Strunz bietet Apherese auch in seiner Privatpraxis in Roth an.

    Es kostet sehr viel Disziplin, täglich gut Sport zu treiben und dann noch genau nach Vorschrift, fast kohlehydratfrei essen.


    Schaffst du das?

    Dankeschön, Mara1963 und ja, ist eigentlich nicht schwer.

    Wie guenter40 schon schreibt, es geht nicht um Hochleistungssport. Im Fall von Diabetes Typ 2 werden 20-30 Minuten leichter Ausdauersport (z.B. Spaziergang/Joggen/Ergometer) nach jeder Mahlzeit empfohlen. Und da muss man eben aufpassen, dass es bei zu hohem Nüchternblutzucker nicht zu viel ist. Also so, dass man sich noch gut unterhalten kann. Wurde mir so in einer telefonischen Beratung von einem Arzt von der AOK-Hotline empfohlen, die ich sooo oft genervt habe mit meinen Fragen...aber das ist deren Job!

    Mittlerweile baue ich zusätzlich 3-4mal pro Woche eine Stunde Ausdauertraining/Cardio zusätzlich ein, weil es mir einfach wichtig ist. Und die Zeit nehme ich mir - es macht einfach high. Ist so, schreibt auch Dr. Strunz. Der sollte es als Triathlet wissen ;) .

    Krafttraining mache ich zum bzw. nach dem Ausdauertraining, noch ganz ohne Gewichte, um wieder reinzukommen. Geplant ist einmal pro Woche Krafttraining im Studio, das erstmal von der Krankenkasse mit 6 Einheiten gesponsert wird (musste ich meinen Orthopäden bauchpinseln, dann hat es aber geklappt 8o ).

    Und ich esse nun wirklich nach keiner Vorschrift, koche quasi "frei Schnauze" - nur halt ohne leere Kohlenhydrate (kein Zucker, kein Mehl, kein Brot, keine Nudeln, kein Reis, kein Getreide). Gaaanz einfach und bekommt mir sehr sehr sehr gut. Ach ja und nur ausgewähltes Obst, Avocado und sparsam einige Beeren, wegen des enthaltenen Fruchtzuckers.

    Eigentlich ganz einfach <3

    Noch ein kurzer Auszug aus einem Buch von Dr. Strunz:

    "Bei einer No-Carb-Ernährung werden einfach aufgebaute Kohlenhydrate, wie sie vor allem in Brot, Süßigkeiten, Zucker, Pasta,Pizza, Reis und Kartoffeln vorkommen, gestrichen. Dadurch pendelt sich der Blutzucker auf einem niedrigen Niveau ein, der Insulinspiegel bleibt im Zuge dessen ebenfalls niedrig. Entzündungsreaktionen nehmen ab, der Blutdruck sinkt, Mitochondrien heilen, die Energieherstellung funktioniert wieder, das Nervensystem entspannt. Beste Voraussetzung für eine effektive Heilung oder zur Vorbeugung chronischer Erkrankungen.


    Durch Sport wird vermehrt Glucose in die Muskelzellen transportiert, allerdings losgelöst vom Signal, welches Insulin normalerweise für den Glucosetransport gibt. Mit Sport können Sie daher sehr schnell und effektiv Ihren Blutzucker senken. Der Insulinspiegel wird daraufhin ebenfalls sinken. Sport erhöht zudem die Sensitivität der Zellen gegenüber Insulin und wirkt somit einer Insulinresistenz entgegen."


    PS: Er meint eher Low-Carb, wie er vorher im Buch erklärt. Weil Gemüse ja auch Carbs enthält.

    Von Ursachenforschung redeten die Ärzte bei mir z.B. bezügl. der Polyneuropathie auch aber mehr als Sprüche waren das dann auch nicht, also muss ich das auich selber machen.

    PNP ist meist eine Folgeerkrankung von Diabetes.

    Auch so anerkannt...

    Im Prinzip lässt es sich in den Leitlinien sogar ziemlich klar so lesen, dass zuerst eine nicht-medikamentöse Behandlung mit Diät, dann eine Behandlung mit Medikamenten und quasi als letztes Mittel eine Behandlung mit Insulin in Betracht gezogen werden sollte.

    Eben.

    Aber aus dem obigen Video und meiner "Story" siehst du, dass es eben nicht so ist in der wirklichen Welt - und Riedl begründet das damit, dass (moderne) Medikamente oft Regress seitens der Kranken Kassen gegenüber den Ärzten bedeutet. Insulin kann aber unbegrenzt verschrieben werden.

    Und, wie mir eine AOK-Beratungsärztin sagte: Viele Ärzte haben einfach Angst. Vertrauen dem Patienten nicht, was die Ernährungsumstellung und Sport angeht.

    Sascha, Du hattest vor einem knappen Monat geschrieben unter 2.000 mg Metformin und nach Umstellung deiner Ernährung:

    Nüchternblutzucker bei 117 + Langzeitzucker (also HbA1c) bei 8,3 bzw. 8,3%.

    Da der HbA1c ein Langzeitwert ist, müsste der Wert unter Metformin jetzt weiter sinken.

    Korrekt. Aber das Wichtigste ist, dass meine Werte schon vorher - o h n e Medikamente - ordentlich gesunken waren. Nur mit Low Carb und Bewegung.

    Und ich mit Metformin dann das Ziel schon einen Monat früher erreicht habe.

    Bitte bring meine Aussage jetzt nicht durcheinander!

    Darüber zu diskutieren, wie man sich unter anfänglicher Verweigerung einer Insulintherapie mit einem Diabetes unter Einnahme der angebotenen verfügbaren Diabetesmedikamente arrangieren kann, ist eigentlich kein Ziel der Naturheilkunde.

    Auch falsch X( .

    Aber ich bin ja nicht hier, um ständig von dir verdrehte Aussagen wieder richtig zu stellen.

    Also lassen wir das.

    bermibs: ich würde gerne meine Werte der Vollständigkeit halber noch im ersten Beitrag einfügen. Er läßt sich aber nicht bearbeiten...bitte um Hilfe ;) .