Hallo Laurianna,
bei diesem Artikel bin ich aus mehreren Gründen sehr skeptisch.
1. Geht es wieder einmal um die Vermarktung eines "neuen" Krebsmedikamentes weit abseits der Natur. Es geht auch hier letztendlich um Profit.
2. Sind die Mitochondrien die Basis unseres Lebens. Wie will das Medikament zwischen "guten" und "bösen" Mitochondrien unterscheiden? Wir haben heute schon zahlreiche mitochondrientoxische Medikamente auf dem Markt mit ihren gravierenden gesundheitlichen Auswirkungen (z.B. Statine).
3. Die Apoptose lösen aktive Mitochondrien und nicht die Zelle selbst aus. Genau deshalb wirkt Curcumin in Krebszellen. Das wurde schon bei zahlreichen Studien mit Curcumin bewiesen - der Krebs schrumpft. Erst durch die Deaktivierung der Mitochondrien wird eine Krebszelle "unsterblich".
4. Erschließt sich mir nicht die Logik, dass in Zellen, die sich vorwiegend von Zuckervergärung unabhängig von den Mitochondrien ernähren, überproportional viele Mitochondrien vorhanden sein sollen. Die dann noch verstärkt ATP produzieren. Das ist ein Widerspruch, da die originäre Energieproduktion die ATP-Synthese ist.
Der Lösungsansatz kann nur aus der Natur und nicht aus der Chemie von Chemikern kommen.
Liebe Grüße
Bernd