Hallo,
ich habe neue Erkenntnisse zu meiner Toxoplasmose gewonnen, wahrscheinlich entscheidende.
Die Infektion im Jahre 2019 (erstes Auftreten von starkem Durchfall) und meine starke Sepsis Oktober '22 hängen offensichtlich zusammen.
Die Erstinfektion hatte ich im Laufe des Jahres 2020 überstanden, was auch die hohen Werte IgG dieses Jahr belegen. Die normalen IgM-Werte belegen, dass keine akute Belastung mehr vorliegt.
Allerdings haben die Toxoplasmen die unangenehme Eigenschaft, sich in Form von nahezu unangreifbaren Zysten im Gewebe und Gehirn im Ruhemodus einzulagern. Bei einem intakten Immunsystem bleiben diese Zysten ein Leben lang inaktiv, so dass der Betroffene nichts davon merkt.
Es gibt aber besondere Ereignisse, bei denen diese ruhenden Zysten wieder aktiviert werden. Und dazu zählt leider auch eine starke Sepsis wie bei mir. Die Reaktivierungssymptome begannen ja während der Reha mit starkem Durchfall und die anderen Symptome kamen dann Stück für Stück hinzu (Gleichgewicht, Kraft/Energie, Sehen u.m.).
Da ich weder mit Chlordioxid (MMS) noch mit Terpentinöl diese Zysten erreichen kann, werde ich diese Behandlungsform einstellen. Stärkung des Immunsystems bleibt natürlich an erster Stelle.
Ich werde nächste Woche meine beiden HP konsultieren, ob sie noch spezielle Möglichkeiten sehen. Ansonsten werde ich mich über meine HÄ nach einem Experten umsehen.
Zur Zeit befinde ich mich bei meiner Behandlung Ende des 5. Monats. Der August wäre der 6., nach KI die max. Dauer für die Symptome/Neurotoxine, sofern die Zysten nicht ständig neue produzieren.
LG Bernd