Es hat mir besonders gut gefallen, dass René die Zellerneuerungsprozesse für einige Organe aufgezeigt hat. Denn eigentlich ist uns nicht bewusst, dass sich der Mensch, in verschiedenen Bereichen kontinuierlich erneuert. Schließlich sehen wir deshalb nicht wie ausgewechselt aus.
- Hautzellen: Erneuern sich alle 2 bis 5 Wochen.
- Magen- und Darmzellen: Die Schleimhaut des Magens erneuert sich etwa alle 5 Tage, die des Dünndarms sogar alle 2–4 Tage.
- Rote Blutkörperchen: Werden alle 4 Monate ausgetauscht.
- Leber: Erneuert sich vollständig innerhalb von 300 bis 500 Tagen
- Knochen: Das gesamte Skelett wird etwa alle 10 Jahre regeneriert.
- Fettzellen: Haben eine Lebensdauer von durchschnittlich 8 Jahren.
- Herz: Nur maximal 40 % der Herzzellen erneuern sich im Laufe eines Lebens – und das sehr langsam (jährlich etwa 1 % bei jungen Erwachsenen).
- Gehirn: Die meisten Nervenzellen (Neuronen) bleiben lebenslang erhalten, mit Ausnahme weniger Regionen wie dem Hippocampus, wo gelegentlich neue Zellen entstehen.
Obwohl sich die Schleimhaut des Magens derart schnell erneuert, hilft es bei einem grundsätzlichen Magenproblem leider gar nichts. Das ist doch sehr schade.
Mir fällt zum Pischinger Raum natürlich sofort eines ein. Regenaplexe.![]()
Grundlegendes Regulationssystem
nach Alfred Pischinger
Um das Prinzip von Ursache und Wirkung bei der Entstehung von Krankheiten besser zu verstehen, ist es sehr hilfreich, sich mit dem Grundregulationssystem nach Pischinger zu beschäftigen.
Alfred Pischinger, ein Arzt und Matrixforscher des 20. Jahrhunderts, erkannte die wesentliche Rolle des Bindegewebes, das mehr als nur eine Stützfunktion erfüllt.
Es übernimmt nämlich auch Ernährungs- und Regenerationsaufgaben im Dienste spezifischer Organfunktionen, übermittelt Informationen über die Blutgefäße und Nerven, die es durchziehen, und reguliert so das System "Zell-Milieu"; gleichzeitig ist es Sitz und Gegenstand aller Abwehr- und Entzündungsprozesse.
Es unterstützt fast alle wesentlichen Funktionen des Lebens und kann daher als existenzielles Regulierungs- und Kontrollsystem betrachtet werden.
Die extrazelluläre Matrix ist das Fundament der grundlegenden Regulation.
Alle neurologischen, immunologischen, humoralen und hormonellen Regulationsmechanismen des Körpers wirken zu einem großen Teil über die extrazelluläre Matrix.
Die Grundsubstanz der extrazellulären Matrix ist ein entscheidender Vermittler beim Austausch zwischen den Zellen und dem gesamten System. Die Blutgefäße versorgen die Zellen über diesen Vermittler mit Sauerstoff und Nährstoffen.
Die Produkte des Katabolismus der Zellen werden von diesen an die Blut- und Lymphgefäße weitergeleitet und dort entsorgt.
Eine der Hauptfunktionen des Basisbindegewebes ist es, die optimale Funktion der Zellen zu gewährleisten.
Dieses perfektionierte System verfügt über sehr effektive Regulierungsmechanismen.
Es gibt Möglichkeiten zur gegenseitigen Regulierung und eine Vernetzung mit dem zentralen Nervensystem.
Die Grundsubstanz hat die Fähigkeit, sich mithilfe von Energieinformationen ständig an die Anforderungen anzupassen.
Kommt es in diesem System, das den gesamten Organismus versorgt, zu einer Fehlfunktion, entsteht ein Ungleichgewicht zwischen der Zufuhr von Nährstoffen und der Ausscheidung von Produkten des Katabolismus wie Toxinen, Säurevalenzen und anderen.
Eine anhaltende Fehlfunktion kann zu einem mehr oder weniger erstarrten Zustand führen, der eine Beeinträchtigung der Funktionalität von Geweben, Organen und einzelnen Zellen zur Folge hat.
Pischinger sieht hier den Ausgangspunkt für viele Krankheiten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Zustand dieses ganz besonderen Gewebes, das den gesamten Körper durchdringt, entscheidend für Gesundheit oder Krankheit ist.
Eine intakte Grundsubstanz mit unveränderter Reaktionsfähigkeit ist die zwingende Voraussetzung für einen gesunden Organismus.
Krankheiten von der Ursache her zu behandeln bedeutet, die ursprüngliche Funktion des betroffenen Bindegewebes wiederherzustellen, indem die Ausscheidungswege (Nieren, Darm, Leber) geöffnet und schädliche und giftige Stoffe über das Blut- und Lymphsystem abtransportiert werden.
Das ist der Ansatz der REGENA-Therapie.
Die Anregung der Transport- und Entgiftungsfunktionen führt zu einer Normalisierung der Regulationsfähigkeit und damit zu einer Verbesserung des kompletten Gesamtstoffwechsels.
Der Schwerpunkt liegt auf der Gesundung des Körpermilieus, wodurch der Organismus entgiftet und regeneriert wird. ![]()
Durch die Entlastung des "Pischinger- Raumes" werden bereits die Selbstheilungskräfte in Gang gesetzt und der Organismus ist in der Lage, seine ursprüngliche harmonische Situation wiederherzustellen.
Quelle: Übersetzung Christine Sanftl, Kompendium der REGENA-Therapie
Um so interessanter ist der von René hier aufgezeigte Zusammenhang mit Fasten/Intervallfasten, um den Prozess der Autophagie=Zellulären Selbstreinigung in Gang zu setzen, da hier ein einfacher und für jeden umsetzbarer Weg aufgezeigt wird, wie jeder von uns völlig ohne Hilfsmittel sinnvolle Reinigungsprozesse des Körpers initiieren kann.