Ausleitung: Schröpfen, Aderlass, Baunscheidtieren und Blutegel

Diese "Uralt-Ausleitungstherapien" helfen dem Körper, schädliche Stoffwechselendprodukte auszuscheiden

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Sicherlich haben Sie schon von "Entschlackungskuren" gehört. Dieses "Entschlacken und Entgiften" wird meist mit dem Fasten oder Heilfasten in Verbindung gebracht. Wir Heilpraktiker bezeichnen dieses "Entgiften und Entschlacken" als Ausleitung.

Von vielen Ärzten wird die Vorstellung der Entschlackung schlicht als "Unsinn" abgetan. Meist aus Unkenntnis physiologischer Zusammenhänge, wie ich oft feststelle. Lesen Sie in diesem Zusammenhang auch meinen Artikel zum Entgiften und Entschlacken.

Viel häufiger als Sie denken lagern sich nämlich Stoffwechselendprodukte (Schlacke) und Toxine (Gifte) aus Nahrung und Umwelt sowie Zelltrümmer (Bestandteile von abgestorbenen Zellen und Bakterien) in bestimmten Bereichen im Körper ab.

Die Gelenke und vor allem das Bindegewebe (gerade des Rückens) sind gerade nach den langen und „bewegungsarmen” Wintermonaten sehr beliebte „Deponien”.

Hier kann eine sehr gezielte lokale "Ausleitung" über die Haut in Frage kommen.

Ich habe in diesem Artikel für Sie einige der ältesten Heilverfahren beschrieben, die auch heute noch zur Anwendung kommen.

Zunächst einige Worte vorweg, damit Sie einschätzen können, wann Schröpfen, Aderlass, Baunscheidtieren oder Blutegel zur Anwendung kommen können.

Das Verfahren muss zu Ihrer Konstitution passen. So bringt z. B. ein Aderlass nur kräftigen, warmblütigen Menschen Erleichterung, während er erschöpfte, fröstelnde Patienten nur noch mehr schwächen würde.

Das sind die 5 gebräuchlichsten Ausleitungsverfahren:

Neben der Ausleitung von Stoffwechselendprodukten im allgemeinen und direkt aus dem Bindegewebe hat jedes Verfahren seine ganz speziellen Wirkungen.

 

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 24.07.2012 aktualisiert