Ausleitung: Schröpfen, Aderlass,
Baunscheidtieren und Blutegel
Diese "Uralt-Ausleitungstherapien" helfen dem
Körper, schädliche Stoffwechselendprodukte
auszuscheiden
Sicherlich haben Sie schon von "Entschlackungskuren" gehört.
Dieses "Entschlacken und Entgiften" wird meist mit dem Fasten
oder Heilfasten in Verbindung gebracht. Wir Heilpraktiker
bezeichnen dieses "Entgiften und Entschlacken" als
Ausleitung.
Von vielen Ärzten wird die Vorstellung der Entschlackung
schlicht als "Unsinn" abgetan. Meist aus Unkenntnis
physiologischer Zusammenhänge, wie ich oft feststelle. Lesen
Sie in diesem Zusammenhang auch meinen Artikel zum Entgiften
und Entschlacken.
Viel häufiger als Sie denken lagern sich nämlich
Stoffwechselendprodukte (Schlacke) und Toxine (Gifte) aus
Nahrung und Umwelt sowie Zelltrümmer (Bestandteile von
abgestorbenen Zellen und Bakterien) in bestimmten Bereichen im
Körper ab.
Die Gelenke und vor allem das Bindegewebe (gerade des
Rückens) sind gerade nach den langen und „bewegungsarmen”
Wintermonaten sehr beliebte „Deponien”.
Hier kann eine sehr gezielte lokale "Ausleitung" über die
Haut in Frage kommen.
Ich habe in diesem Artikel für Sie einige der ältesten
Heilverfahren beschrieben, die auch heute noch zur Anwendung
kommen.
Zunächst einige Worte vorweg, damit Sie einschätzen können,
wann Schröpfen, Aderlass, Baunscheidtieren oder Blutegel zur
Anwendung kommen können.
Das Verfahren muss zu Ihrer Konstitution passen. So bringt
z. B. ein Aderlass nur kräftigen, warmblütigen Menschen
Erleichterung, während er erschöpfte, fröstelnde Patienten nur
noch mehr schwächen würde.
Das sind die 5 gebräuchlichsten
Ausleitungsverfahren:
Neben der Ausleitung von Stoffwechselendprodukten im
allgemeinen und direkt aus dem Bindegewebe hat jedes Verfahren
seine ganz speziellen Wirkungen.
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