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Akne – naturheilkundliche Einordnung, Therapie und Narbenpflege

Akne ist keine reine Hauterscheinung, sondern eine entzündliche Erkrankung der Talgdrüsen-Follikel-Einheit. Sie tritt bevorzugt im Gesicht, an Brust und Rücken auf und zeigt sich in Form von Papeln, Pusteln und – bei stärkerer Ausprägung – entzündlichen Knoten. Entscheidend für den weiteren Verlauf ist nicht die Anzahl einzelner Pickel, sondern die Tiefe und Dauer der Entzündungsreaktion.

Unkontrollierte oder immer wiederkehrende Entzündungen erhöhen das Risiko bleibender Narben.

Inhaltsverzeichnis

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  • Akne – naturheilkundliche Einordnung, Therapie und Narbenpflege
    • Wie Akne entsteht – naturheilkundlich betrachtet
    • Schulmedizinische Therapie
    • Naturheilkundliche Akne-Therapie – bewährtes Praxiskonzept
    • Ernährung – ein entscheidender, aber oft missverstandener Faktor
    • Aknenarben – was realistisch möglich ist
    • Abschließende Einordnung aus der Praxis

Wie Akne entsteht – naturheilkundlich betrachtet

Aus schulmedizinischer Sicht spielen hormonelle Einflüsse, eine gesteigerte Talgproduktion, Verhornungsstörungen und bakterielle Besiedelung eine Rolle.

In der Naturheilpraxis wird Akne darüber hinaus häufig als Ausdruck einer inneren Regulationsstörung verstanden. In der Praxis zeigen sich dabei vor allem Zusammenhänge mit:

  • hormonellen Umstellungsphasen (Pubertät, Zyklus, Stress)
  • Störungen der Verdauung und Leberbelastung
  • entzündungsfördernder Ernährung
  • verzögerter Haut- und Schleimhautregeneration

Akne ist in diesem Verständnis kein Zeichen mangelnder Hygiene, sondern Ausdruck einer Überforderung der körpereigenen Ausleitungs- und Regulationsmechanismen.

Schulmedizinische Therapie

In der klassischen Dermatologie kommen je nach Schweregrad topische oder systemische Antibiotika, Retinoide oder hormonelle Ansätze zum Einsatz. Diese können in bestimmten Situationen sinnvoll sein, sind jedoch häufig mit Nebenwirkungen verbunden und zielen primär auf Symptomunterdrückung, nicht auf Regulation.

Aus naturheilkundlicher Sicht sind sie nicht immer erste Wahl, insbesondere bei leichter bis mittelschwerer Akne oder bei chronisch wiederkehrenden Verläufen.

Naturheilkundliche Akne-Therapie – bewährtes Praxiskonzept

Die nachfolgend beschriebene Vorgehensweise hat sich in meiner Praxis über Jahre hinweg bewährt. Sie ersetzt keine ärztliche Diagnostik, versteht sich jedoch als regulatorischer Ansatz, der entzündliche Prozesse beruhigen und die Hautregeneration unterstützen soll.

  1. Homöopathische Regulation

Über einen Zeitraum von mindestens 12 Wochen:

  • Euphorbium oplx (Madaus)
    3× täglich 15 Tropfen in etwas Wasser
    und
  • Sulfur oplx
    im täglichen Wechsel
    3× täglich 2 Tabletten

Diese Kombination wird in der Praxis eingesetzt, um entzündliche Hautreaktionen und Stoffwechselbelastungen regulativ zu begleiten. Eine unmittelbare Wirkung ist nicht zu erwarten – entscheidend ist die konsequente Anwendung über mehrere Wochen.

  1. Begleitend in der Anfangsphase

In den ersten drei Wochen zusätzlich:

  • Notakehl D5 (Sanum-Therapie)
    täglich 5 Tropfen

Dieses Präparat wird in der Naturheilpraxis häufig eingesetzt, um entzündliche Milieus zu beeinflussen. Es ersetzt keine lokale Hautpflege, kann jedoch die innere Regulation unterstützen.

  1. Lokale Maßnahmen bei starker Entzündung

Bei deutlich entzündeten Hautarealen haben sich Umschläge mit Biosanum Essenz bewährt:

  • 1 Esslöffel Essenz auf 1 Tasse abgekochtes Wasser
  • Leinen- oder Baumwolltücher tränken
  • täglich mindestens 1 Stunde auf die betroffenen Stellen legen

Ziel ist nicht das Austrocknen, sondern eine Beruhigung entzündlicher Prozesse.

  1. Ergänzend: Traumeel-Salbe

Vor den Umschlägen können die betroffenen Stellen dünn mit Traumeel-Salbe eingecremt werden. Dies kann die lokale Entzündungsreaktion mildern, ersetzt jedoch keine ursächliche Behandlung.

Ernährung – ein entscheidender, aber oft missverstandener Faktor

Entgegen der verbreiteten Meinung, Ernährung spiele bei Akne keine Rolle, zeigt sich in der naturheilkundlichen Praxis häufig ein klarer Zusammenhang zwischen entzündungsfördernder Kost und Hautbild.

Während der Behandlung möglichst meiden:

  • Schweinefleisch und daraus hergestellte Produkte
  • Zucker und stark zuckerhaltige Lebensmittel (Süßigkeiten, Limonaden, Eis)
  • Weißmehlprodukte (Kuchen, Weißbrot, Gebäck)
  • stark fettige und stark gesalzene Speisen

Diese Lebensmittel fördern Entzündungsprozesse und Stoffwechselbelastungen, was sich bei empfindlichen Patienten direkt auf das Hautbild auswirken kann.

Empfehlenswert sind:

  • viel Gemüse, Salate und Obst (roh oder schonend gedünstet)
  • Vollkorngetreide (Müsli, Vollkornbrot)
  • eiweißreiche Lebensmittel wie Geflügel, Fisch, Lamm oder Rind

Entscheidend ist nicht Perfektion, sondern Konsequenz über mehrere Wochen. Allein durch Ernährung lässt sich Akne selten vollständig beheben, sie kann jedoch den Behandlungserfolg maßgeblich beeinflussen.

Aknenarben – was realistisch möglich ist

Die wirksamste Narbenprophylaxe ist eine frühzeitige Kontrolle entzündlicher Akne. Sind Narben bereits entstanden, handelt es sich um strukturelle Hautveränderungen, die nur begrenzt beeinflussbar sind.

Naturheilkundliche Unterstützung

  • Eigenbluttherapie kann in Einzelfällen die Geweberegeneration unterstützen, ersetzt jedoch keine dermatologischen Verfahren bei ausgeprägten Narben.
  • Zur lokalen Pflege hat sich die Ionensalbe nach Dr. Helmbold als unterstützende Maßnahme bewährt.

Wichtig ist eine realistische Erwartungshaltung: Narben lassen sich meist verbessern, aber selten vollständig rückgängig machen.

Abschließende Einordnung aus der Praxis

Akne ist kein Zeichen mangelnder Disziplin, sondern Ausdruck einer inneren Dysbalance. Naturheilkundliche Verfahren können helfen, Regulationsprozesse anzustoßen, benötigen jedoch Zeit, Konsequenz und eine realistische Einschätzung ihrer Möglichkeiten.

Allein ein einzelnes Mittel wird Akne nicht „heilen“ – entscheidend ist das Zusammenspiel aus Regulation, Ernährung und Geduld.

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Beitragsbild: fotolia.com – badmanproduction

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 6.1.2025 bearbeitet.

Wer schreibt hier?

René Gräber

Mein Name ist René Gräber. Ich arbeite seit 1998 in eigener Praxis für Naturheilkunde. In dieser Zeit habe ich viele Patienten mit unterschiedlichsten Beschwerden begleitet. Mein Ansatz verbindet klassische Naturheilkunde mit moderner Ernährungs- und Orthomolekularmedizin. Ich setze auf Verfahren, die den Organismus regulieren und stärken: Heilpflanzen, Vitalstoffe, Ernährung und Ausleitungsverfahren.

Auf Yamedo.de teile ich Fachwissen, Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen aus über 25 Jahren Arbeit in der Naturheilkunde.

Hinweis: Die Inhalte dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Beratung oder Behandlung.

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