Metformin unterdrückt Mitochondrien-Energie und Tumor?

  • Hallo,


    verstehe ich das richtig aus dem Text?


    https://www.aerzteblatt.de/nac…ellen-gemeinsam-erledigen


    Werden mit oder durch Metformin die Atmungskette der Mitochondrien abgeschnitten, schrumpft der Tumor? Also sollte man die Energie eher aus den Mitochondrienzellen nehmen, statt ihnen Energie zu verleihen? Ich meine Tamoxifen wirkt auch eher gegen die Mitochondrien.

    HAFTUNGSAUSSCHLUSS: Für jegliche von mir gegebene medizinische Fachliteratur an Dritte, die aus Pro- und Kontrastudien oder aus Überzeugung basieren. Ebenso distanziere ich mich vom Konsum, Verkauf oder Vermittlungen illegaler Substanzen. Beiträge und PN-Nachrichten unter Vorbehalt und ohne Gewähr im Hinblick auf Dritte.


    Gesunde Grüße

    Medico

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    Medico

  • Hm, der Artikel stammt aus 2016, ich konnte bis jetzt keine weiteren Infos im Netz dazu finden, die aktuelleren Datums sind. Was aber nix heißen muss.

    Was mir nur nicht so ganz klar ist - es geht hierbei ja um die Energieversorgung der Krebszelle. Und diese ernährt sich doch wohl von Glukose, vereinfacht ausgedrückt also von Zucker, sprich Kohlenhydraten. So etwas bekommt sie dann ja über die Ernährung. Warum reduziert man nun nicht einfach die Zufuhr der Kohlenhydrate? Auf weit weniger als 100 g pro Tag?

    Gleichzeitig könnte man Ausdauersport betreiben, sofern möglich, wodurch die restlichen Kohlenhydrate verbrannt werden.


    Ohne Kohlenhydrate kann die Krebszelle keinen Zucker mehr vergären, sie stirbt. Und dass diese Zellen nun mal Zucker fressen wie die Irren, kann man wunderbar sehen bei den PET-Untersuchungen, bei denen ja der injizierte radioaktive Zucker die Krebszellen auf dem Monitor so richtig schön aufleuchten lässt.


    Ich werde immer mehr als mißtrauisch, wenn ich von einer neuen Krebs-Wunderwaffe höre. So etwas erzählt man uns nun schon seit fast 60 Jahren, gebracht hat es bisher absolut nichts. Außer dass Milliardenbeträge, unter anderem auch Steuergelder, in die Krebsforschung geflossen sind und sich einige Institute und Wissensachaftler die Taschen vollgemacht haben. Und jede Menge Berichte veröffentlicht wurden, die den entsprechenden Wissenschaftlern dann zu Ruhm und Ehre gereicht haben.

    Wie beispielsweise einem gewissen Dr. Harald zur Hausen, der für seine bescheuerte Idee der Krebsviren den Nobelpreis bekommen hatte. Sein dringender Appell während eines Interviews zum HPV-Impfstoff Gardasil war später "Impft auch die Jungs [gegen HPV]!"

  • Außerdem hat doch Q10 eine ähnliche Wirkung, oder Vitamin D3 erhöht die Insulinsensitivität usw.

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    Medico

  • Außerdem hat doch Q10 eine ähnliche Wirkung, oder Vitamin D3 erhöht die Insulinsensitivität usw.

    Bringt aber keinen exorbitanten Gewinn.

    Metformin ist angeblich ein "Tausendsassa", wenn man sich mal die Berichte dazu durchliest - ein Diabetesmittel, man kann mit Metformin abnehmen, es soll das Leben verlängern, in Verbindung mit ASS schützt es angeblich vor Krebs und auch bei irgendwelchen Nierenproblemen kann es wohl angewendet werden.

    Das Mittel ist also eine Eierlegende-Woll-Milch-Sau.

  • Bringt aber keinen exorbitanten Gewinn.

    Metformin ist angeblich ein "Tausendsassa", wenn man sich mal die Berichte dazu durchliest - ein Diabetesmittel, man kann mit Metformin abnehmen, es soll das Leben verlängern, in Verbindung mit ASS schützt es angeblich vor Krebs und auch bei irgendwelchen Nierenproblemen kann es wohl angewendet werden.

    Das Mittel ist also eine Eierlegende-Woll-Milch-Sau.

    Es kann mit Metformin zu Laktatazidose kommen und zum Tode führen.

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    Gesunde Grüße

    Medico

  • Ich kenne die "Jubelberichte" zum Metformin - auch die Empfehlung mancher Protagonisten bezgl. Anti-Aging usw.


    Wie das Rapamycin, so ahmt auch das Metformin bestimmte Formen der Kalorienrestriktion nach. Es hemmt aber nicht das TOR, sondern es schränkt tatsächlich die Leistung der Mitochondrien ein. Dadurch wird einfach nur der Prozess verlangsamt mit dem die Mitochondrien die Energie aus den Nährstoffen ziehen. Das führt in der Folge zur Aktivierung des Enzyms AMPK, welches auf das niedrige Energieniveau "anspringt" und die Funktion der Mitochondrien wieder "herstellt". Und es wird das SIRT1 aktiviert. Und wenn das AMPK aktiviert wird, wird auch mehr NAD produziert. Und was das Zeug kann hatte ich schon mal hier skiziert:
    https://www.vitalstoffmedizin.com/vitaminoide/nadh.html

    Das NAD ist ja gewissermaßen ein Treibstoff für die Sirtuine...


    Es gibt einige Studien zu Metformin bei Krebs die absolut überzeugend sind, vor allem bei Lungenkrebs, Dickdarmkrebs, Bauchspeichedrüsenkrebs und Brustkrebs. Wenig Einfluss scheint es zu haben bei Protatakrebs, Blasenkrebs, Nierenkrebs.


    Fazit: Wenn man nur auf "Schulmedizin" (und deren Medikamente) setzen will, dann ist das Metformin sicher mit die erste Wahl. Die Nebenwirkungen sind auch "nur" minimal (leichte Magenbeschwerden).

    Was aber immer mehr ans Tageslicht kommt sind "Folgeprobleme":
    Nitrosamine auch in Metformin: https://naturheilt.com/blog/metformin-verunreinigt/
    Metformn senkt den B12 Spiegel: https://www.yamedo.de/blog/metformin-senkt-vitamin-b12/
    Metformin und die Darmflora: https://www.diabetiker-experte.de/metformin-darmflora.html


    Die oben angeführten "positiven" Mechanismen des Metformin sind aber auch anders herbeizuführen! Und zwar durch die Maßnahmen der Naturheilkunde und Vitalstoffmedizin, allen voran Kalorienrestriktion, Intervallfasten, Vollfasten, Nährstoff-Optimierung. Alles Dinge die wir hier ja auch immer wieder diskutieren.