Homöopathische Salbe selbst herstellen

  • Hat hier jemand schon mal eine homöopathische Salbe selbst hergestellt? Ich habe vor einiger Zeit mal eine Anleitung gelesen, bei der die Urtinktur des Mittels verwendet wurde. Ich bräuchte eine Salbe mit dem Wirkstoff Thiosinaminum, den es aber nicht als Urtinktur zu geben scheint. Ich frage mich, ob man statt dessen auch eine Dilution verwenden könnte, und wenn ja, welche Potenz?

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Ich frage mich, ob man statt dessen auch eine Dilution verwenden könnte, und wenn ja, welche Potenz?

    Hallo, Nana, natürlich kann man eine Dilution verwenden. Auf der Flasche ist angegeben, wie hochprozentig die Dilution ist. Wenn du den Inhalt auf 1:10 verdünnst (mit Alkohol), entspricht das der Potenz D 1.

    In Vaseline eingerührt hast Du die entsprechende Salbe.

    Gruß

    Carlito

    Wer sich vom mainstream treiben lässt, wird schließlich ins Meer gespült und endet im Ozean des Vergessens.

  • Carlito, ich finde deine Angabe etwas missverständlich, da mit Dilution nur eine alkoholische Flüssigkeit mit homöopathischen Substanzen beliebiger Potenzierung gemeint ist, Du aber die Ursubstanz meinst.


    Nana239, ich würde mich bei der Potenz wahrscheinlich an bekannten homöopathischen Cremes/Salben wie Traumeel, Zeel usw. orientieren.


    Ich selbst nehme Regenaplexe, das sind homöopathische Komplexmittel 50%, und habe erst vor Kurzem verblüfft festgestellt, wenn man sich die homöopathischen Tropfen direkt auf die Haut tropft, dann wirken sie sofort.

    Traumeelsalbe ist super. Aber nach dieser Erfahrung habe ich Traumeeltropfen geholt.

    Denn ich weiß gar nicht, ob es nicht besser wäre sich die Tropfen direkt auf die Haut zu tropfen und zu verreiben, da sie sicher viel besser in die Haut eindringen, als eine Creme/Salbe.


    Aber ich habe auch eine Antwort auf deine Frage: https://heilpraktiker-scherer.…cht/salben-selbstgemacht/


    Hilfreich für Berechnungen zum Verdünnen finde ich diese Seite: https://www.herstellerangebote.com/verduennen.php

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich brauche ganz speziell eine Salbe mit Thiosinaminum gegen Bindegewebsverwachsungen in 2 Fingergelenken. Die Idee, mich bzgl. der Potenz an handelsüblichen Salben zu orientieren, scheint mit plausibel. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass die Beimengung von DMSO dazu führt, dass der Wirkstoff tiefer eindringen kann. Aber ich könnte es tatsächlich mal ausprobieren, die Flüssigkeit zunächst mal ohne Salbengrundlage zu verwenden.

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Carlito, ich finde deine Angabe etwas missverständlich, da mit Dilution nur eine alkoholische Flüssigkeit mit homöopathischen Substanzen beliebiger Potenzierung gemeint ist, Du aber die Ursubstanz meinst.

    Meiner Meinung, La Mama, ist der Unterschied zwischen Lösungen und Potenzen

    darin zu suchen, dass Lösungen nicht potenziert sind. Es fehlt die Verschüttelung.

    Ich selbst nahm seit Dezember 23 zunächst Guiacum Urtinktur für oder besser gegen meine chronischen rheumatischen Schmerzen. Nach 3 Monaten gab es keine Schmerzreduktion mehr.

    Da in der Urtinktur nur 20% des Harzes des Pockholzbaumes, also Guiacum gelöst sind und diese Urtinktur nicht potenziert wurde, habe ich diese Tinktur mit 40prozentigem Alkohol auf 10 Prozent verdünnt (entsprechend D 1) und mit 2 Schüttelschlägen potenziert.


    Die Wirkung dieser D 1 war ummer noch unbefriedigend. Ich habe dann weiter verdünnt und potenziert, und jetzt bin ich mit der aktuellen D 3, die ich seit einigen Wochen nehme, ganz zufrieden.


    Mit dem selbst Herstellen von Salben habe ich einige Erfahrung.

    Das Beispiel: Analer Juckreiz kann sehr lästig sein - bei mir trat er jahrelang auf wenn ich ins Bett ging. Das zwingt zum Kratzen, und durch das Kratzen wird der Juckreiz immer schlimmer. Ein Teufelskreis.


    Ich fand dann bei Burnett (einem englischen Homöopathen) einen anekdotischen Hinweis auf Tiroler Steinöl. Ich hab zunächst nicht geglaubt, dass es helfen könnte, aber habe mir trotzdem Tiroler Steinöl bestellt und bekam eine schwarze, nach Teer riechende Paste zugesandt.


    Hab das Zeug mit 10% Vaseline aus dem Dro-Markt angerührt, und nach einigen Tagen war ich von diesem widerlichen Juckreiz befreit, und so ist es bis heute geblieben. Ich habe das Zeug immer dann aufgetragen, wenn es wieder los ging, und nach einiger Zeit war die Angelegenheit ausgestanden. Ich nehme es nun schon lange nicht mehr.

    Petroleum oder Steinöl ist ein Hautmittel. Nicht auf die Schleimhäute auftragen.


    Grüße vom Ostseestrand

    Carlito

    Wer sich vom mainstream treiben lässt, wird schließlich ins Meer gespült und endet im Ozean des Vergessens.

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Dachte mir das schon, da ich gleich die Indikation für Thiosinaminum gelesen hatte.


    Interessanterweise gibt es dazu einerseits Fragen zu D12, als besonders wirksam bei Narben, aber auch einen Artikel von Dr. Retzek, wenn auch in hoher Potenz:

    : https://ganzemedizin.at/narbenmittel-thiosinaminum/


    Ich kann nur sagen, ich hatte vor Jahrzehnten eine Taubenei große Zyste in der linken Brust, hat richtig deutlich sichtbar rausgestanden und ich habe etwas im Internet danach gesucht, was man homöopathisch machen kann. Hatte dann gelesen, dass eine Frau geschrieben hatte Pulsatilla hatte ihre Zyste in der linken Brust komplett beseitigt. Ich sofort zur Apo, sie hatten nur D12 da. Ich habe meinem Körper gesagt ich nehme das jetzt und damit geht die Zyste weg, habe das einige Zeit genommen, bis ich tatsächlich nicht mehr wusste, warum ich das überhaupt täglich nehme. Irgendwann habe ich mich gefragt, warum ich es nehme, schaue nach und weg ist sie. ^^ Ging eigentlich ziemlich schnell.


    Ich glaube, ich würde es in D12 holen, wenn es dazu besonders positive Berichte gibt.

    Hier ist schon einer: https://proxy.metager.de/www.b…227bd6c7f6d7f7e76e1e0af42


    Der Vorteil, wenn man die Tropfen direkt auf die Haut macht ist meiner Ansicht nach gerade bei den Händen, dass der Alkohol während des Einmassierens schon verfliegt und danach nichts an den Händen klebt.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

    3 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Aber da ich mich selbst schon gefragt habe, wie könnte ich z.B. aus Traumeeltropfen meine eigene Traumeelsalbe machen, wenn ich das wollte, suchte ich noch weiter.

    Es reicht ja nicht, zu wissen was in die Salbe kommt. Sondern man muss auch eine Vorstellung von der Menge/Relation haben.


    Hier ist z.B. ein Patent einer homöopathischen Salbe mit DMSO aus 2010, wobei ich die Salbengrundlage erstmal vergesse:

    : https://patentimages.storage.g…61fd/DE102010032049A1.pdf

    [0017] Eine besonders bevorzugte Salbe enthält folgende

    Zusammensetzung:

    (a) handelsübliche Arnikaurtinktur in einer Menge

    von 5 bis 15 Gew.-%, insbesondere ca. 10 Gew.-

    %, bezogen auf die Salbe,

    (b) DMSO in einer Menge von 15 bis 30 Gew.-%,

    bezogen auf die Salbe, und

    (c) Salbengrundlage DAC in einer Menge von 55

    bis 80 Gew.-%, insbesondere ca. 60 Gew.-%, bezogen

    auf die Salbe.


    Aber ich sehe schon, das wird bei Traumeelsalbe nicht funktionieren, wenn man nach dem Rezept für 100 Gramm Creme z.b. 15 ml/g Traumeel und (ohne DMSO) 85 g einer Salbengrundlage nimmt.

    Denn die Tropfen enthalten z.B. pro 10 g Calendula D2- 0,5 g, Aconitum D1- 1g, Mercurius solubilis D8- 1g

    Die Salbe enthält z.B. pro 10 g Calendula D2- 0,045 g, Aconitum D1- 0,005 g, Mercurius solubilis D6- 0,004 g

    Das heißt es sind ca. 9% oder 1/11tel Calendula aus den Tropfen in der Traumeelsalbe enthalten, aber z.B. nur 1/200stel Aconitum und noch weniger Mercurius. Auch bei allen anderen Inhaltsstoffen sieht es so aus. Bis auf 1 Mittel, das nur zu 1:3,33 verdünnt ist.


    Traumeel







    Inhaltsstoffe
    1 g Tropfen
    1 g Salbe
    Verdünnung
    Tropfen/Salbe

    1 Tablette ad us vet = 0,3 g
    Calendula officinalis
    50 mg
    4,5 mg Calendula officinalis
    11,11
    Calendula officinalis Trit. D3 15 mg,
    Hamamelis virginiana
    50 mg
    4,5 mg Hamamelis virginiana
    11,11
    Hamamelis virginiana Trit. D3 15 mg,
    Achillea millefolium
    50 mg
    0,9 mg Achillea millefolium
    55,56
    Achillea millefolium Trit. D3 15 mg,
    Atropa belladonna
    250 mg
    0,5 mg Atropa belladonna
    500,00
    Atropa bella-donna Trit. D4 75 mg,
    Aconitum napellus
    100 mg
    0,5 mg Aconitum napellus
    200,00
    Aconitum napellus Trit. D3 30 mg,
    Mercurius solubilis Hahnemanni
    100 mg
    0,4 mg Mercurius solubilis Hahnemanni
    250,00
    Mercurius solubilis Hahnemanni Trit. D8 30 mg,
    Hepar sulfuris
    100 mg
    0,25 mg Hepar sulfuris
    400,00
    Hepar sulfuris Trit. D8 30 mg,
    Matricaria recutita Trit. -Ad us.Vet oder






    Matricaria recutita Trit. D3 24 mg,
    Chamomilla recutita -S Mensch
    80 mg
    1,5 mg Chamomilla recutita
    53,33

    Symphytum officinale
    80 mg
    1 mg Symphytum officinale
    80,00
    Symphytum officinale Trit. D8 24 mg,
    Bellis perennis
    20 mg
    1 mg Bellis perennis
    20,00
    Bellis perennis Trit. D3 6 mg,
    Echinacea angustifolia
    20 mg
    1,5 mg Echinacea angustifolia
    13,33
    Echinacea Trit. D3 6 mg,
    Echinacea purpurea
    20 mg
    1,5 mg Echinacea purpurea
    13,33
    Echinacea purpurea Trit. D3 6 mg,
    Arnica montana D3
    50 mg
    15 mg Arnica montana
    3,33
    Arnica montana Trit. D3 15 mg,
    Hypericum perforatum
    10 mg
    0,9 mg Hypericum perforatum
    11,11
    Hypericum perforatum Trit. D2 3 mg.


    Jetzt bin ich wirklich total verblüfft. ^^ Habe mir vorher nie Gedanken darüber gemacht und das nie verglichen. Wieder was gelernt. :)

    Heißt natürlich nicht, dass man nicht trotzdem mit 11-15% der Tropfen eine Salbe machen könnte und schauen könnte, wie es wirkt.

    (1g=18 Tropfen. 5 Tropfen entsprechen knapp 1 Tablette.)


    Die Salbengrundlage enthält in dem Fall Cetylstearylalkohol Typ A, dickflüssiges Paraffin, weißes Vaselin, 94% Ethanol und gereinigtes Wasser.


    Also nimmt man wahrscheinlich in beiden Fällen eine Art allergiearmer allgemein gut verträglicher neutraler Salbengrundlage, die besonders viel Flüssigkeit aufnehmen können. https://proxy.metager.de/ptafo…6d655d1c7887168b8c215e64c


    Wenn man eine Salbe verwenden will, wäre es vielleicht am Einfachsten in der Apo eine geeignete neutrale Salbengrundlage in Absprache mit der Apotheke zu holen, vorsichtig auf 60°C zu erhitzen und den Rest einzurühren. :/ Die haben aber auch alles für Cremes und Salben da, weil die auch selbst Salben machen können.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

    3 Mal editiert, zuletzt von Die Mama ()

  • Die Mama: Witzig, auf genau diese Seite bin ich bei meiner Recherche auch gestoßen. Daher hatte ich die Idee mit dem DSMO. Ich werde jetzt aber glaube ich erstmal probieren, die Dilution einfach im Verhältnis 1:2 mit DSMO zu mischen.

    Hast du eine Idee, wie oft am Tag man sowas dann üblicherweise anwendet?

  • Nana, ich habe keinerlei Erfahrungen mit DMSO. Man liest aber, dass es pur zytotoxisch ist und nur unter 10% Verdünnung verwendet werden sollte. Auch soll es verdünnt direkt aufgetragen leicht ölig, schlecht einzureiben und schlecht von der Haut aufnehmbar sein. Seine Stärke soll es hauptsächlich als Salbenbestandteil entwickeln. https://www.kulturpixel.de/dmso-salbe-herstellen/

    Aber wir haben hier einige Threads zu DMSO von Anwendern, die man über die Suche findet, die sich damit auskennen.


    DMSO gehört zu den Substanzen, die mich nicht interessieren, da sie in meinen Augen eigentlich nichts mit Naturheilkunde zu tun haben, geschichtlich gesehen noch nicht lange bekannt sind und zu den in den USA gescheiterten pharmazeutischen Substanzen zu gehören scheinen, bei denen man zufällig entdeckt hat, das ein Lösemittel in niedriger Dosierung, das auch als Nebenprodukt bei der Zellstoffherstellung anfällt, auch positive Wirkungen hat. Da es eine Substanz aus der pharmazeutisch-chemischen Industrie ist, hat sie auch mögliche Nebenwirkungen. https://www.dmsoportal.de/nebenwirkungen/

    Aber DMSO hat zweifellos seine Anhänger.


    Noch etwas geht mir dabei durch den Kopf. Homöopathische Mittel sollen nicht mit Metall in Berührung kommen. Weshalb ich für meine homöopathischen Sprays die Spritzen ohne Nadel verwende. DMSO kann aber als Lösemittel bestimmte Kunststoffe angreifen und sollte daher mit einem Metalllöffel verwendet werden. Das ist mir dann auf Ebene der Schwingungen einfach schon zu kompliziert.

    Ich konnte auch nichts dazu finden, ob und wie DMSO die homöopathische Wirkung eines Mittels beeinflusst.

    Eine Arnika-Tinktur, wie im Patent beschrieben, war für mich bisher eigentlich keine homöopathische Substanz, sondern ein alkoholische Auszug aus einer Pflanze. Und C30 ist eine Potenz, in der so gut wie nichts mehr von der ursprünglichen Substanz, also Arnika, übrig ist.

    Ich weiß es nicht, aber vielleicht wäre es sogar sinnvoller eine DMSO-Salbe separat zu benutzen. Die beschriebene Wirkung könnte ja auch vom DMSO alleine kommen, das es als Schmerzmittel wirksam ist.


    Rene hat es schon auf den Punkt gebracht: https://www.naturheilt.com/dmso-dimethylsulfoxid/

    Nur weil es hier kein von der Schulmedizin zugelassener Arzneistoff ist, heißt das nicht, das es keiner wäre.

    In einigen europäischen Ländern wie der Schweiz ist DMSO auch weiterhin ein in der Schulmedizin zugelassener Arzneistoff.

    : https://www.pharmawiki.ch/wiki…php?wiki=Dimethylsulfoxid


    Also wenn pur, dann würde ich nur das homöopathische Mittel alleine nehmen.

    Hatte im Frühjahr Bronchitis mit Lungenschmerzen und habe mir nur ein paar Tropfen Regenaplex 5 pur auf die Brust getropft und verrieben und die Schmerzen waren sofort für Stunden weg. Ich sehe nicht, dass flüssige homöopathische Mittel einen Wirkverstärker brauchen.

    Das hat mich ziemlich beeindruckt. Seither habe ich schon ziemlich oft die alkoholische homöopathische Zubereitung alleine auf der Haut angewandt. Auch bei unserem Hund mit Arthrose, der Nachts danach immer gleich wieder einschläft.


    Ich hatte davor noch nie ein flüssiges homöopathische Mittel direkt auf die Haut aufgetragen, was daran liegt, dass ich vor den Regenaplexen meist Globuli und hauptsächlich Globuli C30 verwendet habe.

    Daher kannte ich eine Sofortwirkung vorher eigentlich nur von Cinnabaris C30 bei Fließschnupfen. Denn wenn ich das nehme, dann ist der Schnupfen bei mir sofort gestoppt.


    Ich habe eine große Narbe von unter der Brust bis oberhalb des Bauchnabels. In der Heilungsphase hat mir lange keiner etwas gesagt, da es dabei sehr unangenehm werden kann.

    Unsere Apothekerin, die speziell in Heilpflanzen weitergebildet ist, hat mir dann irgendwann Wala Malvenöl empfohlen, um es auf den Narbenbereich zu geben und es war mir auch lange ein Bedürfnis das täglich aufzutragen, weil es in jeder Beziehung richtig gut tut. Es ist auch soweit gut verheilt und nur noch ein heller Strich zu sehen.

    Wenn ich damals gewusst hätte, was ich heute weiß, hätte ich aber auch regelmäßig das Regenaplex 89a aufgetragen, da der HP Mario Campana in seinem Buch schreibt unter 89a bilden sich keine Narben und knotigen Wucherungen und es ist wirksam gegen Narbengewebe. Das hätte ich doch zu gerne ausprobiert. ^^ Wenn ich jetzt denke, ich sollte mir was auf den Narbenbereich schmieren, nehme ich nur noch 89a.


    Also ich würde ein homöopathisches Mittel oder eine homöopathische Zubereitung so oft verwenden, wie ich das Gefühl habe, dass es nötig ist.

    Das ist sehr individuell. Es kommt auch darauf an, ob Du Schmerzen oder negative Empfinden hast, die sich damit bessern.

    Kann Anfangs jede Stunde sein, aber auch 3x oder 1x am Tag vor dem Schlafen ausreichen.


    Du kannst ja auch deine eigenen Versuche damit machen, wie Du willst.

    Aber eigentlich sind DMSO und homöopathische Zubereitungen völlig verschiedene Substanzen, die genau betrachtet nichts miteinander zu tun haben.


    Also für mich ist eine Salbe mit einer anderswo als Arzneistoff anerkannten Substanz mit nachgewiesener Wirkung keine homöopathische Salbe, sondern eine Art Mogelpackung. :)

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Ganz lieben Dank für deine ausführliche Antwort. Dann werde ich erstmal die Dilution pur ausprobieren.

    Wirkt das Regenaplex auch bei älteren Narben? Ich hatte letztes Jahr nämlich eine Brustverkleinerung und die Narben sehen zwar nicht schlimm aus, aber sind noch deutlich sichtbar.

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Ich kann dir natürlich nichts versprechen.

    Im Fall von 89a sind sich alle Autoren der verschiedenen Regenaplex-Bücher einig darüber, dass es generell ein gutes Mittel gegen Gewebevernarbungen und -verwachsungen, Zellverhärtungen, sowie zur Zell- und Geweberegeneration auch nach chirurgischen Eingriffen und bei OP-Narben ist und zudem schmerzlindernd wirkt.

    Denn nicht bei jedem Mittel sind sich alle Autoren absolut einig. ^^


    Die Regena-Therapie ist eigentlich eine Therapie mit mehreren aufeinander abgestimmten Regenaplexen zur Entgiftung, Anregung der Entgiftungsorgane, Verbesserung des Blutes, Reinigung und Anregung der Lymphe und gegen fast alle Erkrankungen, die man kennt da es hunderte Regenaplexe gibt, von denen jeweils die passenden zusammengestellt werden, die man mit wenigen Tropfen in abgekochtem Wasser über den Tag verteilt schluckweise einnimmt.

    Soweit ich das sehe, wirken sie bei uns immer genau so, wie sie sollen und wir sind sehr zufrieden damit.

    Ich folge halt anhand der diversen Bücher den vorgeschlagenen Therapien mit eigenen Änderungen, weil es im Detail bei jedem Autor leicht abweichende Empfehlungen gibt und das Buch von Dr. Blome, das ich zuerst hatte, sowieso an die Kreativität und auch den Privatanwender appelliert.

    Da ich eigentlich mit der Therapie verhaftet bin und sie wegen der Entgiftung gewählt habe, die ich als die Hauptsache sehe, fällt es mir oft schon schwer nur ein Mittel zu empfehlen, weil ich denke es müssen mehrere ineinandergreifende Mittel dabei sein.

    Habe dazu auch einen Thread eröffnet, in dem ich viele Infos verlinkt habe und unter anderem geschrieben habe, was ich 2018 für meinen Mann gewählt habe und was die einzelnen Mittel machen.


    Es gibt natürlich auch eine Regena-Therapie bei Gewebsverwachsungen oder bei Operationsnarben, die auf verschiedenen Ebenen wirkt und die weitere Einzelregenaplexe zur Lymph-, Zellentgiftung, für die Nierenentgiftung, die Drüsen, usw. enthält und weitere Einzelmittel auch gegen degenerative Gewebswucherungen wie 161a (die gleichzeitig zur Blut-, Lymph- und Gewebeentgiftung wirksam ist) als Haupt- oder Begleitmittel.


    Bei einer Regena-Therapie wäre das Erste aber eine Anamnese, die abklärt, ob deinem Problem mit der Hand und den Gewebswucherungen ein rheumatisches Problem oder etwas Gichtartiges zugrunde liegt, oder ob es Folge einer früheren Verletzung ist.

    Danach würde die Therapie entsprechend angepasst werden, da es bei einer Regena-Therapie weniger um Beseitigung eines Einzelsymptoms, sondern um die Beseitigung des dahinterliegenden gesundheitlichen Problems geht.


    Als Einzelmittel scheint mir die 89a auch wegen der Zellregenation das geeignetste Mittel zu sein, das nach Dr. Blome übrigens auch eine direkte Wirkung auf die Haut hat.


    Ich weiß gleichzeitig auch, dass ein Arzt einer Bekannten meiner Freundin nach einer Hirn-OP nur ein Regenaplex zur Wiederherstellung ihrer Gefühle in den Füßen verschrieben hat, da sie ihre Füße nicht mehr fühlen konnte, und auch die Einnahme von nur diesem einen Mittel hat funktioniert und war erfolgreich.


    Was insgesamt für die Haut bei allen Verletzungen und diversen Problemen sehr gut bewertet ist, ist noch das Regenaplex Hautfluid W.

    : https://www.apodiscounter.de/r…luid-w-100ml-pzn-03110930

    Das ist vielseitig bei etlichen Problemen einsetzbar und soll Wunden laut der Heilpraktikerin Frau Sanftl praktisch narbenfrei abheilen lassen können, wenn es gleich aufgetragen wird. Man kann es auch bis 1:10 mit Wasser verdünnen.

    Das habe ich aber leider noch nicht probiert.

    Das gibt es wahlweise gleich in einer Sprühfasche. Man kann sie auch extra kaufen und könnte die 89a und/oder das Thiosinaminum druntermischen. Ich bin da immer kreativ. Denn für eine Therapie können auch bis zu maximal 5 Regenaplexe in ein Glas gegeben werden.

    Für mich persönlich hört sich das ziemlich gut an. Aber gut. Ich bin eben begeistert von den Regenaplexen. ^^


    Man könnte sicher auch 89a und Thiosinaminum D12 unter Ausprobieren mit abgekochtem kaltem Wasser 50% oder so verdünnen, gemeinsam nochmal gut verschütteln und in eine Flasche oder Sprühflasche packen.


    Produktinformationen "REGENAPLEX Nr. 89a (15 ml)"
    10 ml enthalten je 1,00 ml:

    Acidum arsenicosum D30

    Acidum lacticum D30

    Acidum sulfuricum D30

    Aesculus hippocastanum D2

    Arnica montana D8

    Berberis vulgaris D8

    Calcium fluoratum D30

    Causticum hahnemanni D20

    Hamamelis virginiana D3

    Sulfur D60

    Man sieht schon an den eingesetzten Potenzen, dass 89a auch für ältere chronische Probleme geeignet ist.


    Produktinformationen "Regenaplex Hautfluid W (100 ml)"

    10 ml enthalten je 1,00 ml:

    Achillea millefolium D3

    Acidum nitricum D8

    Arnica montana D4

    Artemisia abrotanum D2

    Bellis perennis D2

    Carbo animalis D10

    Matricaria recutita D3

    Echinacea D3

    Hamamelis virginiana D2

    Nasturtium officinale D2


    Sorry, wenn ich mich jetzt so weit von deiner ursprünglichen Frage entfernt habe.8) Aber um so länger man über etwas nachdenkt, um so mehr fällt einem dazu ein. :/

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Wow, das klingt sehr spannend. Vielleicht sollte ich mich in das Thema Regenaplexe auch mal reinlesen. Sehr interessant wäre für mich auch das Thema Lymphentgiftung, da ich unter einem Lipödem leide.

    Und wenn Regenaplex 89a auch gegen Verwachsungen helfen soll, probiere ich das auch vielleicht einfach mal aus statt Thiosinaminum. Rheuma oder Gicht kann bei mir wohl ausgeschlossen werden, das müsste sich ja auch noch an anderen Stellen bemerkbar machen. Außerdem habe ich mir den betreffenden Finger tatsächlich mal vor Jahren gequetscht.

    Vielen Dank für deine Anregungen. Gibt es ein Buch, das du mir zum Einlesen ganz besonders empfehlen kannst?

  • Carlito, wieviel von den homöopathischen Tropfen hast du denn und wie in die Vaseline gemacht. Es heißt, das Vaseline nicht viel Flüssigkeit aufnehmen kann.

    Wenn Du dich mit Salben auskennst, habe ich gleich eine Frage.


    Auch wenn ich früher eine Zeitlang selbst Cremes gemacht habe, habe ich die letzten Jahre nur noch fertige Bio-Creme geholt, in die ich noch einiges reingemacht habe. ^^


    Allerdings finde ich das Rezept für eine Salbe aus Koskosöl von kulturpixel gar nicht so schlecht. Denn das es eine Metallfreie Herstellung gibt, passt gut zu homöopathischen Mitteln. Könnte man ausprobieren.

    Kokosöl ist wie Olivenöl sowieso sehr gut und besonders pflegend für die Haut.

    Ich schreibe das Rezept Mal abgewandelt hier rein, wie ich mir das vorstelle:

    Das ist garantiert ein amerikanisches Rezept. Für 1 Esslöffel sind wohl ca. 15 Gramm zu rechnen. Das wären insgesamt ca. 100 Gramm.


    2 Esslöffel natives Kokosöl Bio

    1 Esslöffel Kakaobutter

    1 Esslöffel Bienenwachs

    bis zu 20 ml Flüssigkeit- homöopathische Tropfen

    20 Gramm Öl nach Belieben- vielleicht Olivenöl

    1 Nichtmetallisches Gefäß für das Wasserbad, gleich Aufbewahrungsgefäß aus Glas nehmen :/

    1 Nichtmetallischer Rührstab- evtl. Glaspipette


    Die Zubereitung der Salbe beginnt damit, dass man zwei Esslöffel des Kokosöls im Wasserbad zum Schmelzen bringt.

    Darüber hinaus ist zur Zubereitung der Salbe noch ein Gefäß aus Glas mit, soweit möglich, luftdichtem Schraubverschluss erforderlich. Zu diesem Zweck kann auch ein spezielles, dunkles Arzneiglas aus der Apotheke besorgt werden.

    Während des ganzen Zubereitungsprozesses darf die Hitze immer nur lauwarm bis warm sein. Sollte der Ansatz wegen zu starker Hitze zu sieden beginnen, wird er leider unbrauchbar.


    Die Herstellung geschieht in einem Glasbehälter im Wasserbad. Nach dem Schmelzen des Kokosöls einen Esslöffel Kakaobutter hinzufügen und schmelzen. Da sich feste Kakaobutter nicht so schnell auflöst, ist für diesen Schritt etwas Geduld erforderlich. Denn die Hitze darf auch nicht zu groß sein, sondern die Kakaobutter soll langsam zu schmelzen beginnen.

    Zum Schluss 1 Esslöffel der Bienenwachs Pastillen hinzufügen und abwarten, bis alles ganz geschmolzen ist und eine homogene, zähflüssige Masse entstanden ist. Nun sind alle Zutaten miteinander verschmolzen, um eine Salbengrundlage herzustellen.

    Dann könnte man wohl nach und nach etwas Öl nach Belieben zufügen.


    Wenn der Ansatz langsam auskühlt, ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um nach und nach bis zu 20 ml Flüssigkeit hinzuzufügen.

    Dies sollte Tropfen für Tropfen und unter ständigen Rühren geschehen. Wird zu viel Flüssigkeit auf einmal hinzugefügt, kann es sein, dass der Ansatz ausflockt und damit für die weitere Anwendung unbrauchbar wird.


    Das Mischen kann in dieser Phase der Herstellung mit der Tropfpipette aus Glas erfolgen.

    Es sollten zum Mischen niemals Gegenstände aus Metall zum Einsatz kommen, deshalb bitte keine Löffel oder Messer verwenden.

    Nachdem alles auf diese Weise vermischt und homogenisiert ist, sollte die erkaltende Salbe noch mindestens 10 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen.


    Auch während der Auskühlphase soll die Salbe immer wieder mal sanft hin- und hergeschwenkt werden. Dann ist die selbst hergestellte Salbe fertig und kann sofort verwendet werden. Aufbewahrung im Kühlschrank.

    Da kein Konservierungsmittel hinzugefügt wurde, ist die so hergestellte Salbe etwa drei Monate ohne Qualitätsverlust haltbar.


    Jetzt meine Frage an dich.

    Da im ursprünglichen Rezept keine alkoholische Flüssigkeit zugefügt wird, frage ich mich, ob man nicht noch einen Emulgator benötigt.

    Kurzanleitung zu natürlichen und biologischen Emulgatoren für Kosmetika | Schule für natürliche Hautpflege (schoolofnaturalskincare.com)ˍ

    Was denkst Du, Carlito?

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Hej, Mama!

    Die Salbe gegen meine Hautbeschwerden besteht aus Vaseline und Tiroler Steinöl, einer speziellen Varietät von Petroleum, die offensichtliche Heilkräfte hat.

    Beides sind pastöse Substanzen, die sich leicht mischen lassen. Zum Mischen/Einrühren habe ich Holzstäbchen verwendet (weder Metall noch Plastik).

    Weder die Vaseline noch das Steinöl enthalten Lösungsmittel wie Alkohol oder Wasser.


    Gegen mein lästiges Lipom habe ich unter anderen 1 Teil Thuja occidentalis Urtinktur in 9 Teile Vaseline eingerührt. Das Lipom hat sich durch dieses Mittel verändert und wurde deutlich kleiner, um dann nach monatelanger Anwendung der Thujasalbe nicht mehr zu reagieren.


    Beides sind Anwendungen, die nicht wirklich homöopathisch sind. Der von mir schon einige Male zitierte Homöopath James Compton Burnett M. D. nannte diese Art der Anwendung von NICHT potenzierten Naturstoffen Organopathie. Aus seiner Sicht ist Organopathie Homöopathie ersten Grades.

    Würde jemand es Phytotherapie nennen, wäre dagegen auch nichts einzuwenden.


    Die Hauptsache ist meiner Meinung, dass man mit einer solchen Anwendung lindern oder heilen kann.


    Alkoholische Lösungen in Vaseline einzurühren ist schwierig, weil sich nur wenig Alkohol in Vaseline löst. Es entsteht aber dabei eine Emulsion, die sich im Falle Thuja Tinktur nicht entmischt, diese Salbe verändert sich nicht und ist jederzeit anwendbar.


    Übrigens wird es immer schwieriger, Urtinkturen zu kaufen. Die Hersteller von homöopathischen Mitteln bieten sie immer seltener an.


    Vorsicht ist geboten bei der Herstellung einer Salbe mir Arnika.

    Wenn die Salbe mehr als 10 Prozent Arnikatinktur enthält kann ein Erysipel entstehen.


    für die innere Anwendung von homöopathischen Mitteln benutze ich potenzierte Mittel in Einzeldosis, als Globuli oder als Dilution.


    Mit der Anwendung von Vielfachgemischen wie die Regenaplexe habe ich keine Erfahrung. Das soll jetzt keine Kritik sein. Deine positiven Berichte über die Wirkung von Regenaplexen nehme ich zur Kenntnis und bin immer angetan von Anwendungen, die helfen!


    LG

    Carlito


    Emulgatoren verwende ich nicht, da ich nicht weiß, ob und evtl. wie sie die Wirkung der Anwendung verändern.

    Wer sich vom mainstream treiben lässt, wird schließlich ins Meer gespült und endet im Ozean des Vergessens.

  • Nana, es gibt 4 ältere Autoren. Die ersten Bücher sind von dem bereits verstorbenen Entwickler der Therapie Herrn G.C. Stahlkopf.

    Danach kamen die Bücher der Heilpraktikerin Christine Sanftl und des Heilpraktikers Mario Campana.

    Zum Schluss hat Dr. Blome erst sein Regenaplex-Handbuch und danach das große Regenaplexbuch geschrieben.

    Mittlerweile gibt es schon länger einen neuen Autor, der nach meinem Eindruck nur Bücher zu einzelnen gesundheitlichen Problemen schreibt.


    Ich habe hier Regenaplexe - Erfahrungen und Erfahrungsberichte schon sehr viel dazu geschrieben.

    Infomaterial Beitrag #2- hier ist auch ein komplettes Kompendium von Frau Sanftl in französisch verlinkt, normale Anwendung Beitrag #3, Online-Beiträge von Rene Beitrag #8, Videos Beitrag #10.

    Beitrag #57 habe ich nochmal mehr zum Aufbau der Matrixtherapie und der Einteilung nach dem Buch von Dr. Blome geschrieben.

    Beitrag #82 ganz unten Leseprobe großes Regenaplexbuch Dr. Blome.


    Generell kam es durch den gesetzlichen Druck auf alle Hersteller von homöopathischen Mitteln in den letzten Jahrzehnten immer wieder zu Veränderungen des Sortiments und der Zusammensetzung mancher Mittel.

    Das kann bei manchen Mittel in den Büchern etwas irritieren und beeinflusst auch die älteren Bücher.

    Das System hatte ursprünglich ca. 550 Mittel. Jetzt sind es noch ca. 360, von denen 140 nicht mehr von Regena, sondern von der Mithrasapotheke hergestellt werden.

    Als Campana sein Buch 2005 geschrieben hat, waren viele Mittel, die zum größten Teil später dank Dr. Blome von der Mithrasapotheke hergestellt werden, nicht mehr erhältlich. Habe aber bis heute noch keines dieser Mittel dort bestellt.


    Mario Campana ist sicherlich Italiener. Er schreibt mit großer Leidenschaft und Begeisterung und beschreibt sehr viele einzelne Mittel auf eine besondere und meist ausführliche Art. Er empfiehlt wohl, wie er behandelt und hat auch diverse Behandlungsbeispiele.
    Von den damals bereits aus dem Programm genommenen Mitteln beschriebt er nur die seiner Ansicht nach Wichtigsten.

    Viele halten sein Buch Innere Ursachen von Krankheiten II für das beste Regenaplex-Buch.


    Dr. Blome hat ein Buch/Handbuch geschrieben, das auf eine eher technische Art beschreibt, wie die Mittel einzusetzen sind, siehe Beitrag #57.

    Es enthält alle Mittel mit kurzer Beschreibung. Dr. Blome hat eine sehr lockere unverkrampfte Art und kennt keine Doktrin. Er weist Krankheiten bestimmte Regenaplexe zu.

    Aber bei den Behandlungsbeispielen zählt er neben den Hauptmitteln noch viel mehr Mittel auf, die beim einzelnen Individuum in Frage kommen können.

    Dazu hat er neben der Wirkung der Mittel auf der körperlichen Ebene bezogen auf die Symptome Liste 1, noch Liste 2 mit der Wirkung einiger Mittel auf Blut- und Lymphentgiftung und Durchblutung und Liste 3 die Wirkung einiger Mittel auf die Zell- und Drüsenregeneration.

    Als ich den Beitrag erstellt habe, war diese Listen 1-3 noch öffentlich verfügbar.

    Von ihm sind auch recht günstig CDs mit Einführung in die Anwendung der Regenaplex-Therapie erhältlich, mit denen er früher bei Regena Therapeuten weitergebildet hat.

    Später hat er das große Regenaplexbuch geschrieben, das nach meinem Wissen auch manche Apotheken zur Beratung nutzen.


    Das französische Kompendium von Frau Sanftl beschreibt das Therapie-Schema nach G. C. Stahlkopf und die Aufgaben der dafür eingesetzten Mittel in Bezug auf Reinigung, Regeneration, usw. (also den Teil ohne symptomatische Behandlung) besonders gut.

    A- Öffnung und Regeneration der Ausscheidungs- und Entgiftungswege

    B- Öffnung und Regeneration der metabolischen Sekretionswege in Verbindung

    mit dem endokrinen System

    C -Zellregeneration und Zirkulation, Anregung der Zellaktivität und des Zellaustauschs

    Zu beachtende Grundprinzipien, Therapie zur allgemeinen Öffnung, Behandlungsvorschläge


    Das Kompendium ist meiner Ansicht nach mehr an Therapeuten und Selbstbehandler gerichtet.

    Dazu sind unter anderem alle Mittel aus dem regulären Sortiment mit Inhaltsstoffen, Indikation, empfohlenen Mittel zur Kombination und ihre Behandlungsempfehlung (ohne die Mittel A,B, C) aufgeführt.


    Jedes Buch hat seine Vorzüge und es hängt sehr davon ab, was einem selbst am Meisten zusagt.


    Aus all diesen Büchern kann man meiner Ansicht nach etwas lernen und auch seine eigene Therapie finden/zusammenstellen, wenn man das Prinzip der Therapie verstanden hat.

    Ich kann mich nicht zwischen Mario Campana und Dr. Blome entscheiden. ^^

    Dr. Blome lässt viel mehr kreative Freiheit und Campana ist konkreter in seinen Angaben, den Einnahmeempfehlungen bis hin zur Uhrzeit, usw.


    Mir hatten damals die öffentlich verfügbaren Listen 1-3 und eine weitere pdf mit allen Mitteln mit Indikation von Dr. Blome, die man wie alle pdf mit Strg.+F einmal gedrückt über ein Suchfenster nach Belieben durchsuchen kann und eine eingeschränkte Leseprobe seines Buches gereicht, da mein Mann mich zur Mittelwahl genötigt hatte.

    Ich verehre diesen Mann, der auf uneigennützige Weise anderen Menschen und auch uns durch zahllose kostenlose Veröffentlichungen sehr geholfen hat. <3 Sein Buch haben wir dann wie alle Regenaplex-Bücher erst viel später geholt. Ich halte seine Unterteilung, siehe Abbildungen Beitrag #61, bis heute für sehr hilfreich.


    Das erste Buch von Frau Sanftl ist 2004 erschienen, heißt Regenaplex Hausapotheke, enthält nicht alle Mittel mit nur kurzen Mittelbeschreibungen und ist eher für Anwender, die eine feste Vorgabe möchten. Denn es werden ausschließlich feste Mittelkombinationen für verschiedene gesundheitliche Probleme empfohlen.

    Anhand dieses Buches wäre ich 2018 wahrscheinlich niemals auf die Idee gekommen, dass eine Regena-Therapie für meinen Mann eine geeignete Therapie sein könnte. Es ist ein Regenaplexbuch mit sehr konkreten Vorgaben, bis hin zur Angabe welches Mittel in welches Glas kommt. Es gibt aber nicht wirklich eine Anleitung für eine eigene Nutzung der Regenaplexe bei anderen Problemen, als den im Buch aufgeführten.


    Die Regena-Therapie verlangt keine Exklusivität. ^^ Man kann sie alleine anwenden. Man kann aber daneben ohne weiteres alle möglichen anderen Heilmittel und Medikamente einnehmen.

    Als wir 2018 damit begonnen haben, hat mein Mann so lange weiter Schmerzmittel nach Bedarf genommen, bis er sie nicht mehr brauchte.

    Dr. Blome beschreibt Fälle, in denen er zu Beginn auch Medikamente neben einer Regena-Therapie einsetzt.

    Mario Campana empfiehlt bei seinen Behandlungsempfehlungen öfter zusätzliche Mittel wie Traumeel S in unterschiedlicher Form, je nach Problem verschiedene Heel-Produkte, bei Krebs zusätzliche Horvi Präparate, bei Sensibilität zusätzlich Bachblüten, manchmal auch homöopathische Einzelmittel.

    Es gibt keinen Grund auf ein geeignetes homöopathisches Einzelmittel, das nicht in den Regenaplexen enthalten ist, zu verzichten, wenn man es als passend erkannt hat.


    Das Mittel zur Beseitigung eines Lymphödems ist übrigens das gleiche Mittel wie bei Rheuma und Gicht. Es leitet die übermäßig im Körper eingelagerte Milch- und Harnsäure aus dem Körper aus.

    Wobei es in den Büchern von Mario Campana und von Dr. Blome einen ganzen Komplex an Mitteln zur Lymphentgiftung und zur Lymphregeneration gibt.

    Campana bietet vielleicht noch den Vorteil, dass er zeigt, wie man eine Therapie nach einiger Zeit umstellen und vertiefen kann.


    Das große Regenaplexbuch von Dr. Blome, von dem man sicher das meiste Wissen erwarten kann, habe ich nicht.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Carlito, ich kann dich so gut verstehen. Es hat lange gedauert, bis ich mich doch dazu entschlossen habe. Dazu hatte ich ja schon etwas geschrieben: RE: Regenaplexe - Erfahrungen und Erfahrungsberichte

    Ich kann mir selbst irgendwie nicht einmal vorstellen, dass es eine rein logische, rein intellektuelle Erklärung für die Wirkung der Regenaplexe gibt. :/


    Nehmen wir an, ich mache 3, 4, oder sogar 5 Regenaplexe (Campana nimmt in seinen Fallbeispielen/Behandlungsbeschreibungen öfter 5) in ein Glas.

    Woher weiß der Körper dann, dass unter dieser Kombination von insgesamt um die 50 Einzelmitteln ein Regenaplex als Prostatamittel ist? Und wieso wirkt das dann auch noch und bringt eine wesentliche Verbesserung, die durch hochdosierten Kürbiskernextrakt und Sulforaphan nicht weiter verbessert werden kann? Ich glaube wirklich, sie besitzen eine höhere Energie. :)

    Ich glaube aber auch, dass die Kombination verschiedener Regenaplexe einen Einfluss auf diese Energie hat.


    Man soll nur die 6 und die 510a nicht gleichzeitig zusammen nehmen. Höchstens morgens 6 und abends 510a.

    Siehe Regenwurmversuch: RE: Regenaplexe - Erfahrungen und Erfahrungsberichte

    Aber die habe ich aus Unwissenheit Anfangs auch kombiniert und es hat trotzdem geholfen.


    Vor einigen Tagen hat mein Mann mir gesagt, er fühlt sich nicht wohl und hätte schon den ganzen Tag einen unangenehmen Druck auf dem Solarplexus. Ich habe ihm dann einfach ein paar Tropfen Nr. 5 (Indikation unter anderem Brustfellentzündung) pur auf die Brust und den Solarplexus getropft und verrieben.

    Nach 1o Minuten war der Druck komplett weg und ist auch nicht mehr aufgetaucht.

    Für meinen Mann sind das einfach Hexenmittel.

    Klar, wer dabei die Hexe ist. :D


    Die Salbe müsste man wohl ausprobieren, wenn man es genauer wissen will. Nach einigen alkoholischen Tropfen müsste man schon merken, ob es funzt und könnte für alle Fälle einen Emulgator bereithalten. :/

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • In Bezug auf Traumeel habe ich es jetzt etwas genauer ausgearbeitet. Denn auch wenn die meisten Substanzen in der Traumeel-Salbe mind. 1:11 verdünnt sind, gibt es doch einen Wirkstoff, von dem in der Salbe eine Verdünnung von nur 1:3,33 steckt. Habe es in Beitrag 7 korrigiert.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Woher weiß der Körper dann, dass unter dieser Kombination von insgesamt um die 50 Einzelmitteln ein Regenaplex als Prostatamittel ist?

    Dr. Burnett hat sich zwar meines Wissens nicht mit Mehrfachmitteln beschäftigt, was er in einem anderen Zusammenhang geschrieben hat, trifft nach meiner Meinung auch bei den Mehrfachmitteln zu: Der Organismus reagiert auf das passende Mittel, er ist dabei self-elective, also entweder der Körper wählt das passende Mittel, oder das Mittel hat eine Affinität zu einem kranken Organ.


    Burnett im Original: "

    Ich halte es für notwendig, mich gegen Missverständnisse bei ein oder zwei Einzelheiten zu schützen. Zunächst einmal verstehe ich unter einem Organheilmittel nicht eine Arznei, die topisch angewandt wird für ein leidendes Organ wegen seiner physikalischen oder chemischen Wirkungen, sondern ein Heil-mittel, das eine elektive (auswählende) Affinität zu solch einem Organ hat, aus Gründen, aus denen es dieses Organ über das Blut finden wird. Zum Beispiel ist ein adstringierendes Mittel, das angewandt wird, um bei einer mukösen Oberfläche, also einer Schleimhaut einen Katarrh zu beseitigen, meiner Meinung kein Organheilmittel, es ist kein Beispiel der Organopathie Rademachers.

    Des weiteren stelle ich Organopathie nicht als meine eigene Idee oder als als etwas Neues vor, sondern als eine Idee Hohenheims (Paracelsus) und seines Co-Doktrinärs Rademacher, der sie zu Beginn des 19. Jahrhunderts wiederbelebt, erweitert, sorgfältig ausgearbeitet und systematisiert hat.


    Ehre, wem Ehre gebührt; der arme Hohenheim ist bösartig besudelt und lange genug niederträchtig beraubt worden, und es ist hohe Zeit, dass sein Genie ebenso geehrt wird wie seine Torheit.


    Der moderne Vater der Organopathie ist Johann Gottfried Rademacher, geboren am 4. August 1772, gestorben am

    9. Februar 1850. Sein großes Lebenswerk trägt den Titel

    Rechtfertigung der von den Gelehrten misskannten verstandesrechten Erfahrungsheillehre der alten scheidekünstigen Geheimärzte und treue Mittheilung des Ergebnisses einer 25-jährigen Erprobung dieser Lehre am Krankenbette. Johann Gottfried Rademacher.“


    LG

    Carlito

    Wer sich vom mainstream treiben lässt, wird schließlich ins Meer gespült und endet im Ozean des Vergessens.