E-Rezept - Was ist das? Erfahrungen

  • Sie schreiben schon lange, dass die Wechselwirkungen bei mehr als 5 Arzneimitteln total unübersichtlich werden.

    Das ist ein Hirngespinst der Allopathen. Denn diese kennen oft nicht einmal die tatsächlichen Wirkungungen und Nebenwirkungen des Einzelnen von ihnen verschriebenen Medikaments, geschweige denn multiple Wechselwirkungen.


    Grüezi

    Carlito

    Wer sich vom mainstream treiben lässt, wird schließlich ins Meer gespült und endet im Ozean des Vergessens.

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Carlito: "Denn diese kennen oft nicht einmal die tatsächlichen Wirkungungen und Nebenwirkungen des Einzelnen von ihnen verschriebenen Medikaments, geschweige denn multiple Wechselwirkungen."


    Das ist ihnen sogar vollkommen egal. Je kränker du wirst um so lieber ist es ihnen. Da fängt das Geschäft erst richtig zu laufen an.


    mit freundlichen Grüßen-Guenter

  • Carlito, ich denke nicht, dass das generell ein Hirngespinst ist. Obwohl ich denke, dass es auch schon bei 3 Medikamenten schwierig wird. Die haben ja alle auch noch etliche eigene mögliche Nebenwirkungen.


    Aber viele der Medikamente sind seit vielen Jahrzehnten am Markt und wurden bereits von hunderten Millionen bis Milliarden Menschen in verschiedenen Kombinationen und Dosierungen eingenommen.

    Sowohl ein kleiner Teil der Patienten, als auch ein kleiner Teil der Ärzte meldet Wechselwirkungen. Wenn ein Medikament lange am Markt ist, gibt es eine Menge Erfahrungswerte dazu.

    Dazu kommt, dass die Haftungsfrage in den USA eine andere ist und es dort bei durch Medikamente Geschädigte um Millionen bis Milliarden Entschädigung geht.

    Bei uns hat derjenige gelitten, der einen Schaden bekommt, der bereits in der Packungsbeilage aufgeführt ist. In den USA sieht das anders aus.


    Aber es ist interessant.

    Der Wechselwirkungscheck der Apotheken-Umschau hat früher alle möglichen Wechselwirkungen angezeigt.

    Dazu hatte das Programm auch mit diversen Warnzeichen gearbeitet, wenn es nicht gepasst hat.

    Das Ergebnis (eine andere Kombi) sah dann z.B. so aus:

    Wechselwirkungen (9 Ergebnisse)

    » Kumulierende Nebenwirkungen (46 Ergebnisse)

    » Wechselwirkungen mit Nahrungs- und Genussmitteln (8 Ergebnisse)

    » Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit (17 Ergebnisse)

    stoppschild.gif Es wurden schwerwiegende Wechselwirkungen gefunden, die unbedingt vermieden werden sollten.

    warnzeichen_rot.gif Es wurden bedeutsame oder schwerwiegende Wechselwirkungen gefunden, die vermieden werden sollten.

    warnzeichen_orange.gif Es wurden Wechselwirkungen gefunden, die nur in seltenen oder manchen Fällen von Bedeutung sind.

    Und man konnte sich jedes Ergebnis ansehen.


    Zwischen seinem Asthmaspray und dem damals neu verschriebenen Herzmedikament Metoprolol, da der Blutdruck meines Mannes nach mehreren km Fahrradfahren zum Arzt leicht erhöht war, hatte das Programm mehr als 40 mögliche Wechselwirkungen angezeigt, da man diese zwei Medikamente nicht gemeinsam einnehmen sollte. Darunter als mögliche ernsthaften Wechselwirkungen
    Angioneurotisches Ödem (was nichts anderes ist, als das unter seiner OP aufgetretene Quincke-Ödem), Bauchspeicheldrüsenentzündung, Blutarmut durch Untergang roter Blutkörperchen, Interstitielle Nierenentzündung, Weiße Blutkörperchen vom Typ der Granulozyten in gefährlichem Ausmaß vermindert und natürlich noch viele andere mögliche Nebenwirkungen wie u.a.
    Erhöhung des Blutzuckers, Depression oder depressive Verstimmung, Magen- Darmprobleme, Übelkeit und Erbrechen, Gefäßentzündungen, Gelenkschmerzen, Nesselsucht und andere Hautprobleme, Schwindel, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Verwirrtheit, Sehstörungen, Anstieg des Serumkreatinins (mögliche akute Niereninsuffizienz) und unterschiedliche Herzprobleme.


    Hatte damals gleich den Check gemacht und meinem Mann dann die Einnahme verboten. 8)

    Abgesehen davon war die Blutdruckerhöhung nur geringfügig bei 130 und er hat kein Medikament benötigt. Hat sich sowieso irgendwie von ganz alleine wieder normalisiert.

    Aber man kann gut erkennen, dass man bei der Kombi bald weitere Medikamente benötigt hätte, um die Wechselwirkungen zu behandeln und mit dieser Kombi gut krank werden kann.

    Ich weiß nicht, welche Möglichkeiten der Wechselwirkungschecker heute bietet, wenn man ein Abo abschließt. Oder ob das auch dann nur noch medizinischem Personal angezeigt wird. Aber ohne Abo sieht man nichts mehr.

    Und auch die Wechselwirkungschecker von Apotheken zeigen praktisch nichts davon.


    Dazu erscheint bei DocMorris nur:

    Es wurden Wechselwirkungen bzw. wichtige Hinweise gefunden.

    Bei gleichzeitiger Anwendung kann die entgegengesetzte Wirkung von Berodual N Dosieraerosol und Metoprolol 100-1a Pharma Tabletten die Wirksamkeit beider Medikamente beeinträchtigen. Die Kombination der beiden Arzneimittel darf in der Regel bei Patienten mit Asthma nicht erfolgen. Bei COPD Patienten kann eine Dosis-Anpassung in Absprache mit dem Arzt erforderlich sein.


    Ich habe noch ein anderes Beispiel aus 2011, obwohl ich meist nur einen Link zum Programm gepostet hatte, da ich einem User zu der verordneten Kombi bei symptome geschrieben hatte:

    wir haben ja jetzt seit einiger Zeit dieses wunderbare Programm zur Feststellung der Wechselwirkungen.

    Da habe ich jetzt mal das Beloc Zok (gleicher Wirkstoff wie Metoprolol) und das Amiodaron eingegeben.

    Ergebnis:

    Schau die gleiche Kombi Mal jetzt bei DocMorris nach. Da kommt so gut wie nicht mehr als:

    Es wurden Wechselwirkungen bzw. wichtige Hinweise gefunden.

    Bei gleichzeitiger Anwendung von Beloc-zok 95 mg Retardtabletten und Amiodaron 200 Heumann Tabletten sollten Blutdruck und Puls sorgfältig überwacht und gegebenenfalls EKG-Kontrollen durchgeführt werden.

    Und noch einige Hinweise zur Einnahme von Amiodaron und den möglichen Leberschäden.

    Diese unterschiedliche Bewertung finde ich sehr irritierend.


    Aber man sieht deutlich, bei den heutigen angeblichen Wechselwirkungscheckern der Apotheken wird fast nichts mehr angezeigt und der Patient in recht großer Sicherheit gewiegt. Er kann eigentlich nicht mehr wirklich sehen, welche möglichen Wechselwirkungen mit der Einnahme der Medikamente verbunden sind.

    Aber es ist nicht so, dass sie die möglichen Wechselwirkungen zwischen vielen Medikamenten nicht kennen würden. Ich bin jedenfalls sicher, dass Ärzte heute längst die Möglichkeiten haben die Wechselwirkungen einzusehen.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Aber es ist nicht so, dass sie die möglichen Wechselwirkungen zwischen vielen Medikamenten nicht kennen würden. Ich bin jedenfalls sicher, dass Ärzte heute längst die Möglichkeiten haben die Wechselwirkungen einzusehen.

    das geht auch hier gut zu recherchieren und habe Jahre e-mail bekommen über Wechselwirkung oder aber sogar aus dem Verkehr gezogenen Medikamente

    : https://www.akdae.de/arzneimittelsicherheit/rote-hand-briefe


    Man muss nur wissen wo man etwas findet und wird für den Laien oft schwierig

    LG

    Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.

    Dort treffen wir uns.

    "(Rumi)"

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  • Du hast ja im Gesundheitswesen gearbeitet. Nach den rote Hand Briefen habe ich früher aber auch immer geschaut. :)

    Hatte schon gedacht, dass man dort wahrscheinlich auch die Ursache für die Bewertung von Metoprolol zusammen mit Amiodaron bei der Apotheken-Umschau finden könnte.

    Aber den früheren Wechselwirkungscheck der Apotheken-Umschau können die rote Hand Briefe nicht ersetzen, da das ein sehr umfassendes Programm war, mit dem man früher schnell sehr viele Neben- und Wechselwirkungen checken konnte.


    Wahrscheinlich haben sie das in dem Umfang wieder gestoppt, weil es die Patienten schlauer gemacht hat, als gewünscht. 8o

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Wahrscheinlich haben sie das in dem Umfang wieder gestoppt, weil es die Patienten schlauer gemacht hat, als gewünscht. 8o

    für Patienten schon, aber wer hier Zugang hat, da sieht die Sache dann schon ganz anders aus

    : https://www.rote-liste.de/doccheck


    Mein alter Hausarzt hat mir mal das Passwort gegeben :P

    LG

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