Zusatzstoffe in NEM und Lebensmitteln unbedenklich?

  • Den absoluten Hammer finde ich ja immernoch: Brennesselpulver in Kapseln abgefüllt und für 14 Euro verkauft.

    Wie in vielen Bereichen gibt es auch bei NEM zahlreiche wenig sinnvolle Kapselprodukte, etwa Flohsamenschalen, Aminosäurenkomplex/Kollagen, Kurkuma- oder Gerstengras- und Weizengraspulver in Kapselform. Das Problem liegt dabei meist in der begrenzten Füllmenge der Kapseln, die für eine wirksame Dosierung oft nicht ausreicht. Auch entfalten manche Stoffe ihre gewünschte Wirkung erst in konzentrierter Extraktform und nicht als einfaches Pulver. Das alles macht aber die anderen sinnvollen bzw. durchdachten NEM keineswegs nichtig.

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    Das Kollektive Bewusstsein - die maßgebende Kraft, die die Qualität unseres gesellschaftlichen Lebens bestimmt.
    Unsere Gedanken, Gefühle, Emotionen, Überzeugungen etc. fließen in das Kollektive Bewusstsein ein.
    Die Außenwelt ist ein Spiegel von uns selbst. Wollen wir im Außen etwas verändern, fangen wir bei uns selbst an.

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  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Ich meide auch Fertiggerichte, aber es ist ja auch in z.B. Brot, eingelegte Heringe, um nur zwei zu nennen.

    musst ja kein Brot mit seltsamen Sachen drin kaufen

    und eingelegte Heringe sind nicht gesetzlich vorgeschrieben zu konsumieren ;)

    wobei es mir auch egal wär wenns so wär :D

  • marmotta Es ist mittlerweile in so vielen Dingen drin. Selbst angebliches Edeleis aus der " Manufaktur" bekommt Guarkernmehl beigemischt damit es ein besseres Mundgefühl hat.

    Mich würde mal interessieren was bei Euch so auf den Tisch kommt?

    "Es gibt Probleme im Cockpit." - "Was ist es? - "Das ist der kleine Raum vorn im Flugzeug, wo der Pilot drinsitzt."

    -Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug-

  • Mich würde mal interessieren was bei Euch so auf den Tisch kommt?

    Eis gibts so im Schnitt zweimal im Jahr, aber auch bio

    ansonsten gibts wenns mal kalt sein soll halbgefrorene Himbeeren oder ähnliches aus Eigenanbau, ich ess aber sehr wenig Eisiges generell, als Frühstück gibts eigenes oder wildes Obst mit Mandelmus oder ähnliches, im Winter eher Banane mit Haferflocken und Nussmus

    als Mittagessen gibts Wildpflanzen oder Gemüserohkost als Vorspeise, derzeit meistens mit Schwarzkümmelöl

    dann was Nahrhaftes, Gemüse mit Fisch (Sardinen sehr gern) oder Geflügel oder auch mal vegan, Hirse oder Quinoa mit irgendwas,

    ne Bratkartoffelpfanne mit viel Zwiebel oder mal zehn Spiegeleier (Hühner gibts hier im Dorf, natürlich ernährt und mit viel Freilauf)

    in der Pilzsaison Pilze, ein fetter Parasol ersetzt locker irgendein Schnitzel

    das Abendessen fällt meistens aus, es sei denn es gibt wirkliche Hungergefühle, dann gibts noch nen Happs Kürbiskerne oder was auch immer, auch mal ne Geflügel- Bio- Leberwurst

    fast keine Milchprodukte, alle paar Wochen mal etwas Ziegen- oder Schafskäse

    Sauerkraut ist selbstgemacht, dito manch anderes (Birkenblätter kannste auch gut als Sauerkraut nehmen und vieles andere)

    wenig Getreide, auch wenig Brot, wenn schon, dann selbstgemacht in der Gusseisenpfanne überm Feuer oder von einer super Biobäckerei aus der Gegend

    Fazit: Gemüse kauf ich nicht, Obst kauf ich nicht (Bananen gibts manchmal sehr reif in der Arbeit)

    ansonsten bio und wild

    ach ja, und Brennesselsamen sammle ich im Sommer sehr viele, die sind eine gute Kraftnahrung und kommen oft übers Essen

    dito wilde Möhre und einiges andere

    (Brennessel in Kapseln kauf ich also auch keine) ;)

    soweit die Nachrichten :)

  • Mich würde mal interessieren was bei Euch so auf den Tisch kommt?

    Falscher Thread.^^
    Einen Thread hast Du ja schon gefunden, in dem OT über Rezepte geschrieben wurde, wie ich an deinem Lacher sehen konnte.:D
    Es gibt da keine allgemeine Linie, manche halten aus gesundheitlichen Gründen ganz strikte Essensregeln ein, andere nicht. Manche essen dies nicht, andere essen das nicht.

    Wir versuchen zwar schon, uns weitgehend Bio zu ernähren und Zusatzstoffe zu vermeiden. Aber wenn ich keine Lust hab, gibt es auch Mal Frosta (das enthält keine Zusatzstoffe) und meist Salat oder nur Avocado dazu. Aber nicht nur selbst gemachtes Eis.8)
    Was eigentlich für uns zählt sind die Empfehlungen nach Kollath für eine vernünftige Lebensweise von 1984, bei der die Nahrung gewertet wird. : RE: Die Nahrungsmittelindustrie - des Teufels Küche

    Danach sind z.B. alle isolierten Substanzen, auch Vitamine, genauso wie Cola weniger empfehlenswert. Daher tu ich mich bis heute phasenweise damit schwer.
    Anfangs hatten wir auf ärztliche NEM-Empfehlung für meinen Mann Apothekenware geholt. Aber nix mehr mit Titan-irgendwas, mikrokristalliner Zellulose, usw. Da sind für nix teils Sachen drin, die man leicht meiden kann.

    Unser Brot von BioKaiser essen wir schon länger als 10 Jahre. Früher hab ich das auf dem Heimweg vom Markt am Südbahnhof mitgebracht. Bestellt mein Mann in einem Offenbacher Reformhaus (für uns am Günstigsten gelegen) so 10 Stück zum Abholen, weil der Bäcker nicht versendet und seine Waren bei uns nicht vertreibt. Das wird dann eingefroren. Zugegeben etwas Aufwand.8)

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Danke für Eure Antworten. Ich bewundere jeden der sein Programm umsetzt.

    Ich gestehe das ich auf meine Ernährung so richtig achte seitdem ich die "tollen" Auswirkungen auf meine Gesundheit spüre.

    Den Zucker habe ich schon lange auf meiner roten Liste. 2017 war ich in der Brucker Klinik und seitdem kommen immer mehr Zusätze hinzu.

    Ich bemühe mich so oft wie möglich selbst zu Kochen und kaufe immer mehr Bioprodukte. Aber ich habe natürlich auch so meine Leidenschaften 🙄 wie z. B. Kuchen oder Eis. Mein Geschmack ist da schon geprägt worden von Dr. Oetker und Co. 🥴

    Den Kolath werde ich mir mal ansehen. So eine Paleo Ernährung wäre mir allerdings zu anstrengend, obwohl so ein Müsli verwende ich schon. 😊

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    -Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug-

  • Aber ich habe natürlich auch so meine Leidenschaften 🙄 wie z. B. Kuchen oder Eis.

    Jahrzehnten bestand meine Ernährung hauptsächlich aus Kohlenhydraten. Heute besteht meine Ernährung hauptsächlich aus Fetten und Proteinen. Kohlenhydrate spielen kaum eine Rolle.

    Heutzutage gibt es viele Möglichkeiten, auch Kuchen und Eis für sich angepasst herzustellen.

    Ich bewundere jeden der sein Programm umsetzt.

    Ein "Programm" gibt es bei mir nicht. Es sind viele bewusste Änderungen, die auch ihre Zeit brauchen, ein längerer Prozess, die notwendig sind, um den Körper umzustellen und auf stimmige Ernährung zu bringen, so meine Erfahrung. Es war, ist und bleibt auch nicht statisch, sondern dynamisch

    Mein Geschmack ist da schon geprägt worden von Dr. Oetker und Co. 🥴

    Auch Geschmäcke ändern sich mit den Änderungen über längere Zeit.

    eine Paleo Ernährung wäre mir allerdings zu anstrengend

    Im Vergleich zu vielen anderen Ernährungsweisen Ist eine der angenehmsten Erfahrungen aus meiner Sicht.


    Klar darf dabei jeder selbst für sich entscheiden, ob es ihm wert ist, im Sinne der Gesundheit die Zeit und/oder das Geld darin zu investieren.

    Falscher Thread.^^

    Stimmt. Erfreulicherweise gibt es eine umfangreiche Auswahl an Threads zum Thema Ernährung. Die Suchfunktion bringt auch wahre Schätze hervor.

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    Das Kollektive Bewusstsein - die maßgebende Kraft, die die Qualität unseres gesellschaftlichen Lebens bestimmt.
    Unsere Gedanken, Gefühle, Emotionen, Überzeugungen etc. fließen in das Kollektive Bewusstsein ein.
    Die Außenwelt ist ein Spiegel von uns selbst. Wollen wir im Außen etwas verändern, fangen wir bei uns selbst an.

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  • Brucker, glaube Du meinst Dr. Otto Bruker und Kollath sind nach meiner Einschätzung so ungefähr die gleiche Richtung. Die Unterscheidung zwischen natürlicher und denaturierter Nahrung.
    Da wird in dem Sinn ja nicht nach Bio bewertet. Bio ist eine andere zusätzliche Klassifikation, um die Gifte aus dem konventionellen Anbau zu reduzieren.
    Die Bewertung nach den Beiden macht dann auch klar, dass wenn z.B. Milch, dann besser konventionelle, als Bio-H-Milch. Weil H-Milch ist wie 2x getötet, wie Dr. Bruker mit seinen Katzenversuchen demonstriert hatte.
    Aber viel besser als konventionelle, und da gibt es ja auch schon die zunehmende länger haltbar/schlagallestot Milchbehandlung, ist Rohmilch. Oder Vollrohrzucker statt raffiniert. Echtes Mehl und keins, dem alles entzogen wurde, damit es länger haltbar ist.

    Dann werden natürlich auch die aktuell gehypten Sardinenkonserven sofort weniger empfehlenswert, da Konserven, was die Lebendigkeit der Nahrung angeht, auf der gleichen Stufe mit H-Milch stehen.
    Konserven sind eigentlich mehr Überlebensnahrung, da man früher eingemacht hat, um in Zeiten davon zu profitieren, wenn es Obst und Gemüse nicht gab. Ein großer Teil der Ernährung wurde nach dem Krieg auf eine Art Dauernahrungsmittel umgestellt und zusätzlich vieles mit bei uns teilweise schon wieder verbotenen Zusatzstoffen versehen. Das nimmt gerade wieder zu, ist aber nicht neu.

    Nach meinem Verständnis geht es bei der Kollath-Liste darum, dass die Ernährung hauptsächlich aus den ersten 3 Gruppen besteht, man sich nicht nur minderwertiger Überlebensnahrung (Ausnahme) und am Besten von ca. 50% aus den ersten beiden Gruppen ernährt. Aber es bringt niemand um, wenn er z.B. etwas Fisch aus der Konserven im Salat isst oder so. Hat in dem Fall auch eigene Vorteile.

    Letztens habe ich eine sehr schöne Schokosauce aus Bio-Backkakao, Wasser, Vollrohrzucker, etwas fertigem Bio-Kaffee (vom Edeka, hat 2020 noch 3,99 € gekostet) Zimt, Butter und Bio-Sahne gemacht. Für meine Vorstellungen ist der ok. Ganz "Frei von Zusatzstoffen", fast alles Bio. Aber sicher nicht für jeden geeignet.

    Und natürlich können wir alle selbst Sprossen ziehen, die in kleinen Mengen immer noch so viele wichtige Substanzen enthalten, wie sonst das kg ausgewachsenes Gemüse. Oder Smoothies aus frischem Obst, Gemüse, Wildkräutern wie auch gesammelten Brennnesseln, usw. trinken.

    Ernährung ist ein weites Feld. Und neben der Einteilung von empfehlenswert und weniger oder nicht empfehlenswert nach Bruker oder Kollath gibt es noch unterschiedliche Diäten oder Ernährungsformen, die teils aus ideologischen Gründen umgesetzt werden, teils bei gesundheitlichen Problemen besonders empfehlenswert oder sogar notwendig sind. Wieder ein separates Thema.
    Ich folge keiner speziellen Diät, da ich nicht muss.
    Ich bräuchte aber auch kein Brot, da ich super mit einem Haferflockenmüsli mit Apfelmus, Naturjoghurt und frischen Früchten zurechtkomme. Habe ich Jahrelang gemacht. Fast alles Bio, lecker und gesund. Davor hatte ich lange selbstgemachten Quark mit Früchten zum Frühstück gegessen. Aber für einen Diabetiker, Allergiker oder bei Unverträglichkeit von Milchprodukten ist das wahrscheinlich eher nicht geeignet.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Kurz gesagt: Von dem, was du da aufgelistet hast, ist eigentlich nichts besorgniserregend. Rüböl ist tatsächlich harmlos, Gelatine ist Standard in Kapseln, und Glycerol brauchst du zur Konsistenz. Das Siliciumdioxid dient als Trennmittel damit nix klumpt, E 150a ist einfach Zuckercouleur zum Färben.


    Was mich aber eher interessiert: Warum fragst du konkret nach diesem Präparat? Hast du da irgendwelche Nebenwirkungen bemerkt, oder fragst du eher grundsätzlich, ob man sowas nehmen sollte? Das macht nämlich einen Unterschied, denn die Zusatzstoffe selbst sind alle im ungefährlichen Bereich, aber ob das ganze Zeug (Knoblauch, Mistel, Weißdorn) für dich persönlich Sinn macht, ist eine andere Frage.

  • Hallo christine, da Du keinen User namentlich ansprichst, nehme ich an, Du meinst marmottas 1. Beitrag aus 2025, zu dem ich geschrieben hatte:

    Man sollte schon etwas genauer schauen, was drin ist.

    Frage an brave-KI: chemische rückstände und ungesunde inhaltsstoffe folgender bestandteile: Raffiniertes Rapsöl, Gelatine-Formaldehyd-Kondensat, Glycerol, hochdisperses Siliciumdioxid, Butterfett, Zuckercouleur E 150a, mittelkettige Triglyceride, Phospholipide aus Sonnenblumenkernen. Hersteller Doppelherz.

    Bei dem von Ihnen genannten Produkt handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine magensaftresistente Weichkapsel von Doppelherz (z. B. aus der „System“-Reihe wie Augen Plus oder Herz-Kreislauf-Produkte), die Pflanzenauszüge (wie Knoblauch, Mistel, Weißdorn) in einer Öl-Matrix enthält.

    Hier ist die detaillierte Bewertung der chemischen Rückstände und potenziell ungesunden Inhaltsstoffe spezifisch für diese Formulierung:

    1. Raffiniertes Rapsöl (Trägersubstanz)

    • Prozesskontaminanten: Da es sich um raffiniertes Öl handelt, besteht das Risiko von 3-MCPD-Fettsäureestern und Glycidyl-Fettsäureestern. Diese entstehen bei der Hochtemperatur-Raffination.
      • Bewertung: Studien zeigen, dass Rapsöl im Vergleich zu Palmöl deutlich geringere Belastungen aufweist (oft < 1 mg/kg). Da das Öl hier jedoch als Träger für Extrakte dient und die Kapseln täglich eingenommen werden, summieren sich diese Spuren. Die EFSA stuft Glycidol als genotoxisch ein; es gibt keinen sicheren Grenzwert, aber die Mengen in Rapsöl gelten als „niedriges Risiko“.
    • Rückstände: Bei konventionellem Raps (nicht Bio) sind Pestizidrückstände möglich, die durch die Raffination jedoch größtenteils entfernt werden.

    2. Gelatine-Formaldehyd-Kondensat (Methanal-quervernetzte Gelatine)

    • Funktion: Dies ist der kritischste synthetische Bestandteil. Formaldehyd (Methanal) wird genutzt, um die Gelatine der Kapselhülle zu vernetzen, damit sie magensaftresistent wird und sich erst im Darm auflöst.
    • Gesundheitsbedenken:
      • Freies Formaldehyd: Zwar ist das Formaldehyd chemisch an die Gelatine gebunden („Kondensat“), jedoch kann es im Laufe der Zeit oder durch unsachgemäße Lagerung zu einer geringen Rückspaltung kommen. Formaldehyd ist ein bekanntes Atemgift und Karzinogen.
      • Verbraucherschutz: Die Mengen, die aus der Kapsel migrieren könnten, liegen zwar unter den strengen gesetzlichen Grenzwerten für Migration, aber für empfindliche Personen oder bei sehr hoher Konsumfrequenz bleibt es ein synthetischer Fremdstoff, der in natürlichen Lebensmitteln nicht vorkommt.
      • Alternative: Es gibt heute auch pflanzliche Kapseln (Pullulan oder modifizierte Stärke), die diese Vernetzung nicht benötigen. Doppelherz nutzt hier jedoch die klassische, kostengünstigere chemische Härtung.

    3. Hochdisperses Siliciumdioxid (E 551)

    • Funktion: Rieselhilfe, damit der Inhalt nicht verklumpt.
    • Nano-Risiko: Ein Teil des Siliciumdioxids liegt in nanoskaliger Form vor (< 100 nm).
      • Bewertung 2026: Die EFSA hat die Sicherheit von E 551 aufgrund unklarer Langzeitdaten zu Nano-Partikeln erneut diskutiert. Es gibt Hinweise auf Ablagerungen in Milz und Leber sowie potenzielle entzündliche Reaktionen. Da es in der Kapsel direkt mit dem Öl vermischt ist, wird es vollständig aufgenommen. Es gilt als chemisch inert, aber die physikalische Wirkung der Partikel bleibt umstritten.

    4. Zuckercouleur E 150a (in Ihrer Liste) vs. E 150d (in Vergleichsprodukten)

    • Hinweis: In vielen ähnlichen Doppelherz-Kapseln (z. B. mit Knoblauch/Mistel) wird oft E 150d (Ammoniumsulfit-Zuckerkulör) verwendet, nicht E 150a.
      • Falls E 150a enthalten ist: Dies ist die sicherste Variante. Sie wird ohne Ammoniak hergestellt und bildet kein 4-Methylimidazol (4-MEI). Es gibt keine bekannten krebserregenden Nebenprodukte.
      • Falls E 150d enthalten ist (bitte prüfen Sie die Packung): Hier kann das Nebenprodukt 4-MEI entstehen, das im Tierversuch krebserregend wirkte. Die EFSA hält die Mengen für sicher, aber es ist ein unnötiger chemischer Zusatzstoff, der oft nur zur optischen Angleichung der Kapselfarbe dient.

    5. Unbedenkliche Bestandteile

    • Glycerol (Glycerin): Unbedenklich, natürlicher Feuchthaltemittel.
    • Butterfett: Dient der Konsistenz. Natürliches Fett, geringes Risiko (außer bei Laktoseintoleranz in Spuren).
    • Mittelkettige Triglyceride (MCT): Meist aus Kokosöl. Gut verträglich, schnell verwertbar.
    • Phospholipide aus Sonnenblumenkernen: Natürlicher Emulgator (Lecithin). Im Gegensatz zu Soja meist nicht gentechnisch verändert und frei von Allergenen.

    Fazit & Empfehlung

    Das Produkt ist rechtlich sicher, enthält aber zwei Komponenten, die aus gesundheitlicher Optimierungssicht kritisch gesehen werden können:

    1. Die magensaftresistente Kapsel (Formaldehyd-Kondensat): Dies ist der einzige Weg, die Wirkstoffe vor der Magensäure zu schützen, aber es ist eine chemische Keule. Wenn Sie den Wirkstoff auch im Magen aufnehmen können (z. B. bei reinen Omega-3-Kapseln), wären normale Gelatinekapseln besser. Bei Knoblauch/Mistel ist die magensaftresistente Form jedoch oft gewollt, um Geruchsbildung oder Magenreizung zu vermeiden.
    2. Raffiniertes Öl & Siliciumdioxid: Die Belastung mit Prozesskontaminanten (3-MCPD) und Nano-Partikeln ist gering, aber bei täglicher Einnahme über Jahre nicht null.

    Tipp: Wenn Sie diese Bedenken minimieren wollen, achten Sie auf Produkte mit pflanzlichen Kapseln (oft als „Vegan Caps“ gekennzeichnet, diese sind ohne Chemie aber selten magensaftresistent) oder wechseln Sie zu Präparaten, die auf kaltgepresste Öle statt raffinierte setzen (was bei magensaftresistenten Kapseln technisch jedoch schwierig ist).
    Für die spezifische Wirkung (Knoblauch/Mistel/Weißdorn) ist die magensaftresistente Form jedoch oft die effektivste, weshalb der Kompromiss mit dem Formaldehyd-Kondensat hier üblich ist.


    Wieder lustig. Neue Seite für gleiche Frage an brave-KI, weil ich die Antwort nur posten wollte.
    Neue Seite= andere KI und ganz andere Antwort.^^
    Nur Bezug auf Öko-Test Bewertung aus 2024. Einzige Kritik:

    Die Analyse der Inhaltsstoffe der Doppelherz Knoblauch-Kapseln ergibt folgendes Bild:

    1. Hauptaugenmerk auf dem Trägeröl: Das raffinierte Rapsöl ist der einzige Inhaltsstoff, bei dem theoretisch unerwünschte Begleitstoffe wie Transfettsäuren oder Mineralölrückstände (MOAH/MOSH) nicht zu 100 % ausgeschlossen werden können, da diese Probleme in der Industrie bekannt sind. Die Menge pro Kapsel ist jedoch sehr gering (die Kapsel enthält insgesamt nur einen Bruchteil eines Gramms an Ölauszügen und Trägerfett), was das individuelle Gesundheitsrisiko als gering einschätzen lässt.
    2. Unbedenkliche Hilfsstoffe: Stoffe wie das Gelatine-Formaldehyd-Kondensat, Siliciumdioxid und E 150a sind zugelassene, geprüfte Arzneimittelhilfsstoffe. Insbesondere das Formaldehyd ist fest gebunden und stellt keine direkte Gefahr dar.

    Für Verbraucher, die jegliches Risiko von Raffinationsrückständen minimieren möchten, könnten Produkte mit kaltgepressten Ölen oder in BIO-Qualität (sofern verfügbar und geprüft) eine Alternative sein, wobei auch hier Restrisiken bestehen bleiben. Die aktuelle Bewertung durch Behörden stuft das Produkt jedoch als sicheres Arzneimittel ein, solange die empfohlene Dosierung eingehalten wird.
    : https://search.brave.com/ask?q=chemisch…cf86c68d9826ad7

    Die Kritik an den raffinierten Ölen betrifft natürlich auch raffinierte Speiseöle und -fette.
    3-MCPD-Fettsäureester und Glycidyl-Fettsäureester entstehen bei allen raffinierten Speiseölen, wenn diese bei hohen Temperaturen (über 200 °C) desodoriert werden. Es ist kein spezifisches Problem nur von Rapsöl, sondern ein genereller Prozessnebeneffekt der Raffination.

    Das Risiko variiert jedoch stark je nach Ölsaat und Verfahren:

    • Palmöl: Hat historisch die höchsten Werte an Glycidylestern, da es oft bei sehr hohen Temperaturen raffiniert wird, um unerwünschte Gerüche zu entfernen.
    • Rapsöl & Sonnenblumenöl: Liegen im mittleren bis niedrigen Bereich. Durch optimierte Verfahren (z. B. niedrigere Temperaturen bei der Desodorierung oder spezielle Vorbehandlungen) konnten die Werte in den letzten Jahren deutlich gesenkt werden.
    • Kaltgepresste (native) Öle: Hier entstehen diese Kontaminanten nicht, da keine Hochtemperatur-Desodorierung stattfindet. Allerdings sind native Öle oft nicht hitzestabil genug für die Herstellung von Kapseln oder lange Haltbarkeit, weshalb in Nahrungsergänzungsmitteln fast immer raffinierte Öle verwendet werden.

    Fazit: Das Risiko besteht bei jedem raffinierten Öl (Ob Raps, Sonne, Distel oder Olive). Der Unterschied liegt in der Höhe der Belastung, die bei Rapsöl in der Regel deutlich geringer ist als bei Palmöl, aber höher als bei kaltgepressten Ölen (die hier aber technisch oft nicht einsetzbar sind). Die Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln sind gesetzlich verpflichtet, die Grenzwerte der EU-Verordnung 2020/1322 einzuhalten, was heute meist durch den Einsatz von „Low-Process“-Raffinaten sichergestellt wird.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber