Herpes Typ 2 – Erfahrungen mit L-Lysin, Manukahonig und welche Zinksalze zur Vorbeugung sinnvoll sind?

    • Offizieller Beitrag

    Und hier noch eine Nachricht einer lieben Leserin von René Gräbers Newsletter:


    Hallo Herr Gräber,

    vielen Dank für Ihren Artikel über Gürtelrose – er hat mir sehr bestätigt, was mein Bauchgefühl mir bereits gesagt hat.

    Ich habe eine Frage zu Herpes Typ 2. Ich bin davon betroffen und nehme ein virushemmendes Medikament vom Hausarzt, das leider mit der Zeit immer weniger wirkt. Deshalb versuche ich es nun zusätzlich mit L-Lysin, bin dabei aber etwas vorsichtig, da ich gelesen habe, dass es die Gefäße verengen soll.

    Außerdem nehme ich Manukahonig, sobald sich ein Ausbruch ankündigt.

    In Ihrem Artikel schreiben Sie über Zinksalze zur Vorbeugung. Könnten Sie bitte näher erläutern, welche Zinksalze Sie damit konkret meinen und wie diese angewendet werden sollten?

    Vielen Dank für Ihre Zeit und eine mögliche Rückmeldung.

    Mit besten Grüßen
    S.J.


    Soweit die Ausführungen. Ich bin mir sicher dass hier wieder einige gute Gedanken zu diesem Fall kommen können.

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Lysin, eine essentielle Aminosäure kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Unsere heutige Ernährung birgt oft einen Aminosäuremangel. So ist ein Aminogramm durch einen BLutbefund empfehlenswert.

    Nicht nur gegen LIppenherpes, auch die Erhöhung der Knochendichte, die Regulierung des Cholesterinspiegels und die Reduzierung von Stress kann L-Lysin die allgemeine Gesundheit und Lebensqualität verbessern Auch am Kollagenaufbau ist sie beteiligt und hält Haut und Haare und Nägel geschmeidigt.

    die tägliche Einnahme von bis zu 3.000 Milligramm Lysin für einige Monate gilt als sicher. ZUsäzlich ist Zink , Selen und Magnesium als Wirkstoff-Kombination förderlich. Zink wird besonders als Zinkbisglycinat, Zinkcitrat oder Zinkglukonat angeboten.

    Als Gegenpart ist die Aminosäure Arginin bei Herpes kontraproduktiv.

    mit freundlichen Grüßen- Guenter

  • Mir ist zu Herpes gerade mein Beitrag aus 21 eingefallen.

    Es gibt sogar Studien, die zeigen, dass Influenza und Herpes auf den gleichen Funktionsparametern basieren, so dass sehr gut vorstellbar ist, dass Influenza auch Herpes reaktiviert. Zellautonome Regulation der Herpes- und Influenzavirusinfektion durch die zirkadiane Uhr | PNAS▹ˍ

    Oder etwa dass eine vorhandene Herpesinfektion durch eine neue Infektion mit irgendeinem einem anderen Erreger wie z.B. Influenza reaktiviert werden kann.

    Das ist eine Studie aus 2012:
    Das Wort "Herpes" beschwört negative Stereotypen herauf, aber die meisten Menschen sind mit einer Form des Virus infiziert. Nach einem Aufflammen bleibt das Virus in der Regel latent, bis die richtigen Umstände zurückkehren. Jetzt wirft die Forschung ein Licht darauf, was die Reaktivierung des Virus auslöst. Es zeigt, dass das Immunsystem tatsächlich die Kontrolle über das Virus verlieren kann, wenn es neuen mikrobiellen Bedrohungen ausgesetzt ist, wie z.B. der Abwehr anderer Viren oder Bakterien. Wie und warum Herpesviren reaktivieren, um Krankheiten zu verursachen - ScienceDailyˍ

    Gegen Herpes gibt es auch Mittel zum Stoppen oder eine Reaktivierung zu verhindern. Studie aus 2017.
    JCI - Glutamin-Supplementierung unterdrückt Herpes-simplex-Virus-Reaktivierungˍ

    Glutamin muss man nicht extra einnehmen, da es in vielen Lebensmitteln enthalten ist.
    Besonders reichhaltig in:

    • Sojabohnen (6.490 mg/100g)
    • Hartkäse wie Gouda, Edamer, Tilsiter (bis 6.280 mg/100g)
    • Nüsse, insbesondere Erdnüsse (5.630 mg/100g)
    • Weizenprodukte wie Dinkelmehl, Nudeln, Vollkornbrot (bis 5.170 mg/100g)
    • Fleisch wie Rinder- und Schweinefleisch (bis 4.420 mg/100g)
    • Fisch wie Thunfisch, Makrele (bis 3.520 mg/100g)
    • Milchprodukte und Eier (bis 2.500 mg/100g)

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (12. Januar 2026 um 21:22)

  • Zurück zur Frage.
    Laut René ist Zink-Aspartat, wie es in dem Präparat Unizink enthalten ist, eine besonders gut verträgliche und gut resorbierbare Form von Zink. Er hebt hervor, dass Zink-Aspartat aufgrund der Bindung an die körpereigene Aminosäure Asparaginsäure schnell in die Zellen eingeschleust und dort effektiv abgegeben wird.

    Für die Anwendung bei Herpes empfiehlt er Zink in Kombination mit Vitamin C, Lysin und Selen, da diese Kombination die Immunabwehr stärkt, die Heilung beschleunigt und das Rückfallrisiko senkt.
    : https://www.naturheilt.com/unizink/

    Zudem auch Zinksalbe. : https://www.naturheilt.com/zinksalbe/

    René hat etliche Artikel, die sich mit Herpes beschäftigen.
    Z.B. auch hier auf der Yamedo-Hauptseite: https://www.yamedo.de/?s=herpes%2Bzink

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.