Warum schwitze ich ständig am Kopf, auch im Winter?

  • Eine Leserin fragt mich:

    "Hast du eine Idee? Ich schwitze so am Kopf und keiner weis wo es her kommt Sommer für Winter."

    Ich meine:

    Starkes Schwitzen am Kopf kommt gar nicht so selten vor, vor allem bei Damen im fortgeschrittenen Alter. Leider kann man aus der kurzen Frage nicht viel ableiten. Aber vielleicht beteiligt sich die Fragestellerin hier noch :)

    Grundsätzlich würde ich ein paar Dinge abklären lassen, vor allem Schilddrüse, Blutzucker, Blutbild, Entzündungswerte, Leberwerte und die Medikamente, falls welche eingenommen werden. Auch hormonelle Umstellungen, Stress, vegetative Dysregulation, Histaminprobleme oder Kaffee können so etwas verstärken.

    Es gibt aber tatsächlich Menschen, bei denen man trotz Abklärung nichts wirklich Auffälliges findet. Dann bleibt oft nur die nüchterne Feststellung: Die Schweißregulation läuft überaktiv, besonders im Kopfbereich.

    In solchen Fällen versuche ich in der Praxis häufig, homöopathisch zu behandeln. Aber nicht nach dem Motto „Mittel gegen Kopfschwitzen“, sondern individuell: Wann tritt es auf? Eher nachts oder tagsüber? Bei Aufregung? Nach dem Essen? Mit Hitzegefühl? Mit rotem Kopf? Mit Erschöpfung? Gibt es Geruch, Kältegefühl, Herzklopfen, innere Unruhe?

    Das sind die Punkte, die in der Homöopathie wichtig werden. Ohne diese Details wäre jede konkrete Mittelangabe eher geraten.

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Wann tritt das Schwitzen am stärksten auf, etwa nach Kaffee-/Alkoholgenuss, scharfem Essen, Stress oder körperlicher Belastung …?

    Wie ist der Schlaf?

    Wie ist die Lebens- und Ernährungsweise?

    So oder so würde ich die Ernährungsumstellung ins Visier nehmen: Alkohol und Nikotin ganz eliminieren, Koffein und sehr scharfes Essen ebenso eliminieren oder zumindest reduzieren.
    Die Schweißdrüsen können überstimuliert werden durch eine Fehlregulation des Sympathikus. Dies geschieht beim Stress, ggf. unterschwelligem Dauerstress oder bei innerer Unruhe. Ganz bedeutend ist ohnehin ein stimmiger Umgang mit den Stresssituationen; Atemübungen, Entspannung ("Neurogenes Zittern" lässt sich einfach erlernen und regelmäßig effektiv anwenden) und regelmäßige Erholungsphasen in der Natur können die Aktivität des sympathischen Nervensystems senken.

    Reichlich reines Wasser sowie Salbeitee und Pfefferminztee trinken, ggf. Wechselduschen und ggf. Gewichtsreduktion bei Übergewicht sind zu erwähnen.

    Hormonelles Ungleichgewicht und Nährstoffmängel auswendig machen und angehen.

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    Das Kollektive Bewusstsein - die maßgebende Kraft, die die Qualität unseres gesellschaftlichen Lebens bestimmt.
    Unsere Gedanken, Gefühle, Emotionen, Überzeugungen etc. fließen in das Kollektive Bewusstsein ein.
    Die Außenwelt ist ein Spiegel von uns selbst. Wollen wir im Außen etwas verändern, fangen wir bei uns selbst an.

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  • Bevor ich mit den schweren Geschützen auffahre, würd ich erst einmal die Haarpflege unter die Lupe nehmen, angefangen beim Shampoo, welches hoffentlich frei von Silikonen, Mikroplastik und allergieauslösende Stoffe, ist. Besser noch wäre 1 mal in der Woche eine natürliche Seife, vielleicht mit Salbei und Rosmarin zum Waschen zu nhmen, und sonst nur mit lauwarem bis kühlen Wechselduschen die Haare mit zu zu spülen. Und zum Bürsten der Haare, ich weiß ja nicht wie lang die sind, würde ich eine Wildschweinborstenbürste empfehlen, da wird die Kopfhaut gut massiert.

    "Egoismus ist nicht, wenn ich so lebe wie ich es wünsche, sondern wenn ich von Anderen verlange so zu leben wie ich es wünsche" Oscar Wilde

  • Bevor ich mit den schweren Geschützen auffahre, würd ich erst einmal die Haarpflege unter die Lupe nehmen, angefangen beim Shampoo...

    Bin auch absolut dafür, ein gutes, mildes Shampoo zu nutzen, ganz frei von allerlei reizenden Substanzen. Viele heutigen Shampoos können die Kopfhaut reizen, austrocknen und Rückstände hinterlassen, die sich wie ein fettiges oder schwitziges Gefühl anfühlen. Selbst so manche medizinischen Shampoos aus der Apotheke oder angebliche "Naturkosmetik"-Shampoos gehören dazu.

    Silikone können einen "Film" auf Haar und Kopfhaut hinterlassen, das führt zu einem "schmierigen" Gefühl. Aggressive Tenside können die Kopfhaut austrocknen und reizen, was ggf. stärkere Talgproduktion auslöst. Duft- und Konservierungsstoffe können Reizungen oder allergische Reaktionen auslösen; dann kann sich die Kopfhaut warm und gereizt anfühlen.

    Eine Möglichkeit ist, das Shampoo noch vor dem Kauf z. B. über "CodeCheck" auf die volle Unbedenklichkeit der Inhaltsstoffe zu überprüfen.

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