Welche pflanzlichen Mittel helfen am besten bei innerer Unruhe – eure Erfahrungen?

  • bei meiner Hausärztin und werde eh eine Blutuntersuchung machen ... Da kann man sich dann mit anderen Werten ja dranhängen.

    In den meisten Fällen kennen sich die "schulmedizinischen" Ärzte mit orthomolekularer Medizin und somit entsprechend notwendigen Blutwerten faktisch nicht aus und tappen im Dunkeln. Zumal die Referenzbereiche oft nicht zielbringend sind und die Zusammenhänge dem Arzt nicht bekannt sind. Falsche Werte bzw. unnötige Werte oder ein unvollständiges Blutbild helfen wenig bis gar nicht.

    Das heißt, entweder man kennt sich als Patient sehr gut aus und hat Erfahrung, gibt konkrete Anweisungen oder man geht am besten gleich zu einem ganzheitlichen Arzt für orthomolekulare Medizin etc. In beiden Fällen ist die Mehrheit der notwendigen Blutwerte für die Feststellung von Mängeln an Nährstoffen keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse, obgleich sehr sinnvoll.

    Die Blutdruckmedikamente nehme ich seit Mitte Dezember, Antidepressiva seit fast 2 Monaten.

    Die "Schulmedizin" ist bekanntlich nicht darauf ausgerichtet, den Patienten durch Ursachenforschung gesund zu machen, sondern schlicht durch Unterdrückung der Symptome (mittels verschreibungspflichtiger "Medikamente") mehr oder weniger symptomfrei zu bekommen. Da jedes Symptom aber Ursachen hat, die durch sogenannte „Medikamente“ nicht angegangen werden können, wird der physische Körper früh oder später sich erneut melden, meist mit noch heftigeren Symptomen …

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    Das Kollektive Bewusstsein - die maßgebende Kraft, die die Qualität unseres gesellschaftlichen Lebens bestimmt.
    Unsere Gedanken, Gefühle, Emotionen, Überzeugungen etc. fließen in das Kollektive Bewusstsein ein.
    Die Außenwelt ist ein Spiegel von uns selbst. Wollen wir im Außen etwas verändern, fangen wir bei uns selbst an.

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  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Nein das sollte alles kein Problem sein, bin erst 39:)
    Handy und WLAN ja - aber ich bin da bisher ja auch nicht sensibel gewesen. Außerdem gibt es ja einen Auslöser mit dem Sturz

    Also ich reagierte auch viele Jahre nicht auf Mobilfunkstrahlung. Das einzige was mich schon seit jeher unruhig machte, und meine Nervenbahnen vom Handgelenk aus, unangenehm kribbeln ließ, waren Armbanduhren.

    Von einem Sturz wußte ich bieher nichts, aber diesen als Auslöser für innere Unruhe oder erhöhten Blutdruck zu sehen, halte ich für Käse. (Entschuldigung)

    Das du mit 39 noch keine Wechseljahresbeschwerden hast, kann ich nachvollziehen, möglich wäre es allerdings trotzdem, wenn zum Beispiel dein Hormonhaushalt durcheinander ist.

    Hast du vielleicht die Corona- Ompfung intus?

    "Egoismus ist nicht, wenn ich so lebe wie ich es wünsche, sondern wenn ich von Anderen verlange so zu leben wie ich es wünsche" Oscar Wilde

  • Emera, Du bist mir ja wegen dem Brotbacken gut in Erinnerung. Aber Du hast wie meine Tochter (36 und 3x gespritzt) an anderer Stelle auch zum Ausdruck gebracht, dass Du Schulmedizin ganz unkritisch für eine Alternative hältst, so wie es etwas "ernster" wird.

    Wenn ich mich vielleicht barsch anhören sollte, liegt es daran, dass nicht nur in diesem Forum Menschen sind, die durch Medikamente und gerade erst die Covid-Spritzen schwerst geschädigt wurden. Zudem gibt es eine Menge Menschen, die von AD abhängig wurden und werden.
    Bitte nicht naiv und leichtsinnig sein.

    Venlafab ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen und Angsterkrankungen. Es enthält den Wirkstoff Venlafaxin.

    Bevor ein AD wirken kann, muss die körpereigene Biochemie praktisch chemisch umgebaut werden. Das dauert einige Zeit. Bei Dir hat man es sehr schnell erhöht und gewechselt. Gut, dass Du das schnell wieder abgesetzt hast.
    Hast Du es überhaupt abgesetzt oder nur gewechselt. Denn die vollständige Ausscheidung von Venlafaxin aus dem Körper dauert bei gesunden Nieren in der Regel etwa 5 bis 6 Tage nach der letzten Einnahme.

    Das aktuelle AD Bupropion wirkt dagegen eher konzentrations- und antriebssteigernd, ist chemisch ein Amphetamin und gehört zur gleichen Klasse wie Ritalin. Daher wird es in den USA auch bei ADHS eingesetzt.
    Damit soll die die körpereigene Biochemie chemisch auf eine ganz andere Art umgebaut werden als mit Venlafaxin.
    Und falls Du diesmal so schnell erhöhst wie beim letzten Mal bist Du bei 300 mg.
    Es gibt sogar Videos darüber, dass man Bupropion am Besten ganz früh am Morgen nimmt und tagsüber auf alles verzichten sollte, das ebenfalls aufputschend wirkt wie z.B. Kaffee, weil es sonst vor allem Abends zu starker Unruhe führen kann.
    Es soll auch Fälle geben, wo die Unruhe so groß wird, dass man es sofort absetzen muss.
    Nach meinem Verständnis nimmst Du ein AD, das sehr gut dafür bekannt ist, Unruhe auszulösen. Und genau um diese Unruhe geht es doch in diesem Thread.

    Dabei versuchst Du Dir diese Unruhe trotzdem völlig anders zu erklären.:
    Das ist halt der Grund wieso ich gerade keinen Sport machen kann bzw. zu wenig. Das wird mich unrund machen und deshalb diese innere Unruhe. Anders würde ich es mir nicht erklären können.

    Ich selbst hatte als Kind eine schlafgebundene Epilepsie bekommen und meine Mutter hat mich dann über Jahre zu diversen Neurologen geschleppt, die irgendwie ständig gewechselt haben. Mit Ende der Pubertät geht diese Form wie auch bei mir in der Regel von alleine weg.
    Ich kam mir mit diesen Medikamenten manchmal vor wie ein Zombie, denn das waren Medikamente, die man heute wegen der vielen Nebenwirkungen kaum noch einem schweren Epileptiker verschreibt und die nur noch als Reservemedikamente für spezifische, schwere Fälle verordnet werden.
    Meine Anfälle wurden damit auch häufiger und schwerer.

    Wenn Du also schreibst: .. als ich dann zum ersten Mal zum Kardiologen gegangen bin, hab ich ein anderes Mittel bekommen. Weils angeblich besser ist und man das jetzt verschreibt.
    musste ich genau daran denken. Denn genau das war später mein eigenes Fazit.
    Auch wenn es mir nicht geholfen hat, sondern das Gegenteil, haben sie mir als Kind mit einer milden schlafgebundenen Rolando-Epilepsie diese Mittel damals nur deshalb verschrieben, weil sie medizinisch gerade angesagt waren und man das damals verschrieben hat.

    Und waren nicht auch die Covidspritzen gut untersuchte, verträgliche und moderne Impfungen, wie der HA zum betagten Freund meines Vaters sagte, der seither eine ganze Kollektion an Medikamenten benötigt.8)

    Es gab zwar seit 2020 außer Aprocitentan für Therapiersistente keine neuen Blutdruckpillen, aber strengere Zielwerte:
    Die Definition von erfolgreich behandelter Hypertonie wurde verschärft.

    Bis Anfang der 80er Jahre galt die Faustformel „100 + Lebensalter" für den systolischen Blutdruck als akzeptierter Richtwert in der ärztlichen Praxis. Dann wurde er auf <160 mmHg gesenkt. 120/80 galt als optimal.
    Während zuletzt <140 mmHg reichten, empfehlen die Leitlinien 2024 nun für die behandelten Patienten einen Zielwert von 120–129 mmHg systolisch.

    Die Leitlinien unterscheiden jetzt feiner zwischen „normal“ und „hoch-normal“:

    • Optimal: < 120 / < 70 mmHg
    • Normal: 120–129 / 70–79 mmHg
    • Hoch-normal: 130–139 / 80–89 mmHg
    • Bluthochdruck (Grad 1): ≥ 140 / ≥ 90 mmHg

    Ein Wert von 130/80 mmHg fällt also in die Kategorie „hoch-normal“. Er ist noch keine diagnostizierte Hypertonie im engeren Sinne, gilt aber nicht mehr als „optimal“.
    Die Diagnose arterielle Hypertonie wird normalerweise offiziell erst gestellt, wenn der Blutdruck in der Praxis wiederholt ≥ 140/90 mmHg beträgt.
    Abstand zwischen den Besuchen:
    Die Leitlinien empfehlen einen Abstand von 1 bis 4 Wochen zwischen den Terminen.
    Ablauf: Wird beim ersten Besuch ein Wert ≥ 140/90 mmHg gemessen, wird ein Folgetermin vereinbart. Liegt der Wert auch beim zweiten (und ggf. dritten) Besuch in diesem Zeitraum im hohen Bereich, gilt die Diagnose als gesichert (sofern keine 24h-Messung erfolgt).
    Abstand innerhalb eines Besuchs: An einem einzelnen Termin wird nicht nur einmal gemessen. Es sollen drei Messungen im Abstand von 1–2 Minuten erfolgen. Der Mittelwert der 2. und 3. Messung zählt.

    Ab Werten von >180/110 mmHg spricht man von einer hypertensiven Entgleisung/Dringlichkeit.

    Ich habe ja schon die Panik bei meinen Mann überstanden, der sich vor Jahren eine Zeit lang laufend den Blutdruck gemessen hat. Ich denke daher auch, Angst kann den Blutdruck treiben. Deshalb ist die Regel mit den 3 Messungen in meinen Augen sinnvoll. Und plötzlich war sein Blutdruck wieder ganz normal.

    Deine Schilderung ohne den Sturz:
    Ein plötzlicher Blutdruck-Anstieg nach normalen Werten deutet oft auf einen spezifischen Auslöser hin.
    Prüfen Sie folgende Punkte vor dem Termin:
    - Medikamente: Haben Sie neue Medikamente genommen? (z. B. Schmerzmittel wie Ibuprofen/Diclofenac, Cortison, abschwellende Nasensprays, Antidepressiva oder die Pille). Diese können den Blutdruck massiv treiben.
    - Auch wenn keine „neuen“ Medikamente genommen wurden, können Wechselwirkungen oder langfristige Einnahmen plötzlich zum Problem werden:
    Hormonelle Verhütung (Pille): Kann auch nach Jahren der problemlosen Einnahme plötzlich zu Blutdruckanstieg führen.
    NSAR-Schmerzmittel: Regelmäßige Einnahme von Ibuprofen, Diclofenac etc. kann die Nierendurchblutung stören und den Blutdruck treiben.
    Abschwellende Nasensprays: Bei dauerhaftem Gebrauch.
    - Lebensstil: Gab es in der letzten Woche extremen Stress, wenig Schlaf, starken Alkoholkonsum oder sehr salzreiches Essen?
    - Schmerzen: Chronische oder akute Schmerzen (z. B. Rücken, Gelenke) halten den Blutdruck oben.
    - Nieren/Schilddrüse: Ein plötzlicher Anstieg kann auch ein Hinweis auf eine beginnende Nierenproblematik oder Schilddrüsenüberfunktion sein.
    - Störungen der Hormonproduktion in den Nebennieren sind klassische Auslöser für plötzlichen Bluthochdruck mit Begleitsymptomen wie Schwindel.
    - Innenohrprobleme: Der Schwindel könnte primär vom Innenohr kommen (z. B. Lagerungsschwindel) und der Blutdruck ist nur eine Stressreaktion des Körpers darauf.
    - Der Arzt wird wahrscheinlich ein EKG, eine Blutuntersuchung (Nieren, Elektrolyte, Schilddrüse) und ggf. eine 24-Stunden-Messung veranlassen, um zu entscheiden, ob nur Lebensstiländerungen oder bereits Medikamente nötig sind.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.