Welche pflanzlichen Mittel helfen am besten bei innerer Unruhe – eure Erfahrungen?

  • Kann leider schon länger keinen Sport als Ausgleich machen, das wirkt sich jetzt langsam aus. Habe viel innere Unruhe und bin nervös.
    Bewegung geht nicht wirklich weil mir dann schwindlig wird oder mein Puls sofort raufgeht (das sollte zumindest von Medikamenten kommen, die ich derzeit einnehmen muss, davor war das kein Problem).
    Will da jetzt aber nicht noch mehr Medikamente nehmen, nehme eh schon mehr als mir lieb ist:) Mit was habt ihr in der Situation gute Erfahrungen gemacht oder habt ihr noch Tipps, abseits von Bewegung etc., was euch Abhilfe schafft?
    In zwei Wochen muss ich wieder zur Ärztin, hoffe dann bin ich die Tabletten los. Dann sollte es auch wieder besser werden. Nur ist das noch nicht fix, mal sehen was ihr noch einfällt. Auslaufen muss ich die Medikamente auch noch lassen, von daher will ich schon jetzt etwas versuchen.

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • bermibs 22. Juni 2026 um 09:27

    Hat den Titel des Themas von „Welche pflanzlichen Arzneimittel helfen am besten bei innerer Unruhe – eure Erfahrungen?“ zu „Welche pflanzlichen Mittel helfen am besten bei innerer Unruhe – eure Erfahrungen?“ geändert.
  • Das ist schwierig zu beantworten.

    Denn pflanzliche Mittel können natürlich auch Nebenwirkungen haben. Und sie sollten sich mit den Medikamenten, die du einnimmst, vertragen.

    Ansonsten könnte Tee aus den Blättern der Marakuja helfen.

    Lache das Leben an und es knurrt zurück.

    Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne. ( Jean Paul )

  • Baldrian ist eine altbewährte pflanzliche Alternative, eventuell kombiniert mit Hopfen und Melisse. Außerdem zusätzlich die Bachblütenmischung Nr. 39, genannt Rescue = Rescura. Diese gibt es auch alkoholfrei, z. B. als Spray. Eventuell die Bachblüte Nr. 18, genannt Impatiens (Drüsentragendes Springkraut/ Impatiens glandulifera), diese gibt es auch alkoholfrei.

  • Ich nehme gerade Blutdruckmittel und Antidepressiva ein. Hoffe das hat sich bald wieder erledigt weil bei den Blutdruckmittel sagt mir jeder Arzt, ich müsste die im Grunde gar nicht nehmen weil die Werte eh gut/niedrig sind, soll sie aber dennoch weiter nehmen. Und die Antidepressiva sind ein Versuch der Neurologin. Gut, hab ich mal mitgemacht aber schau da nicht mehr lange zu. Bringt eh nix und das ist nicht mein Problem.

    Weiß halt nicht was da so hineinspielt, normal nehme ich keine Medikamente, da ist es mir egal, was ich da zusätzlich nehme. Aber jetzt muss ich natürlich etwas aufpassen.
    Ja ich weiß schon, pflanzlich heißt nicht ohne Nebenwirkung oder Wechselwirkung (z.b. Johanniskraut) aber nimm das als Synonym her für etwas leichteres bzw. etwas, was man halt länger nehmen muss um eine Wirkung zu spüren.

    Badiran wurde mir eh schon vorgeschlagen, glaub das war dann eine Kombination mit Passionsblume. Das hab ich schon in der Apotheke gesehen. Denke das ist ganz vernünftig. Das sollte dann auch kein Problem mit den Medikamenten sein, aber ich frag da eh nochmal genauer nach bevor ich was kaufe.

    Ist das Spray dann so ein "Rescue Spray". Also wenns akut ist nimmt man das oder ist das wieder was anderes?
    Ja da gibts echt viele verschiedene, hab kurz geschaut:)

  • Ich nehme gerade Blutdruckmittel und Antidepressiva ein. Hoffe das hat sich bald wieder erledigt weil bei den Blutdruckmittel sagt mir jeder Arzt, ich müsste die im Grunde gar nicht nehmen weil die Werte eh gut/niedrig sind, soll sie aber dennoch weiter nehmen

    Und die Antidepressiva sind ein Versuch der Neurologin. Gut, hab ich mal mitgemacht

    Ähm, bitte was? Ist das dein Ernst?

    Bist du deren Versuchskaninchen?

    Innere Unruhe, sollte sie nervlich bedingt sein, könnte man gut mit Ashwaganda kurieren, allerdings sollte man auch die Ursache dieser Unruhe mit einbeziehen, und seelisch heilen.

    "Egoismus ist nicht, wenn ich so lebe wie ich es wünsche, sondern wenn ich von Anderen verlange so zu leben wie ich es wünsche" Oscar Wilde

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Badiran wurde mir eh schon vorgeschlagen, glaub das war dann eine Kombination mit Passionsblume. Das hab ich schon in der Apotheke gesehen. Denke das ist ganz vernünftig.

    Bevor ich mir so etwas aus der Apotheke holen würde, würde ich erst einmal schauen,w as da noch so alles drin ist. In pflanzlichen Apothekenprodukten ist meißt trotzdem Titandioxid, Farb- Aroma- sowie Konservierungsstoffe drin.

    Warum kannst du dich eigentlich nicht bewegen? Gemütliche Spaziergänge sollten doch auch helfen, den Streß der die innere Unruhe verursacht zu senken, oder?

    Warum machst du den Ärztezinnober eigentlich mit? Mich erinnert das gerade an einen Bekannten der mir mal empört erzählt hat, daß seine Mutter die Diagnose Krebs im Endstadium, unheilbar bekommen hatte, und unterschreiben sollte, daß sie noch in derselben Woche mit der Chemo anfangen wird.

    Das sind unsere modernen Ärzte, alles austesten was Kohle bringt.

    "Egoismus ist nicht, wenn ich so lebe wie ich es wünsche, sondern wenn ich von Anderen verlange so zu leben wie ich es wünsche" Oscar Wilde

  • Das sind unsere modernen Ärzte, alles austesten was Kohle bringt.

    Oder unsere modernen Patienten, die auf den Verdacht eines Arztes hin irgendwelche Medikamente einnehmen, wie in der Vergangenheit auch schon meine Tochter ein AB auf Verdacht einnahm, auf das sie AB-induzierte Kolitis bekam.

    Jetzt auf ein Blutdruckmittel und ein Antidepressiva, die man auf Verdacht hin einnimmt, auch noch auf Verdacht hin ein pflanzliches Mittel einzunehmen ist sicher der totale Bringer.8)

    Mögliche Wechselwirkungen Ashwaganda und Blutdruckmittel/Antidepressiva?

    Ja, es gibt mögliche Wechselwirkungen zwischen Ashwagandha und sowohl Blutdruckmitteln als auch Antidepressiva, die eine ärztliche Rücksprache zwingend erforderlich machen.

    1. Wechselwirkungen mit Blutdruckmitteln (Antihypertensiva)

    Ashwagandha hat eine nachgewiesene blutdrucksenkende Wirkung. Studien zeigen, dass die Pflanze den systolischen und diastolischen Blutdruck senken kann, teilweise durch Stressreduktion und Verbesserung der Endothelfunktion.

    • Das Risiko: Die Kombination mit verschreibungspflichtigen Blutdruckmedikamenten (z. B. ACE-Hemmer, Betablocker, Calciumkanalblocker oder Thiazide) kann zu einem additiven Effekt führen.
    • Die Folge: Der Blutdruck könnte stärker als beabsichtigt absinken (Hypotonie). Symptome hierfür sind Schwindel, Benommenheit, Ohnmachtsanfälle und Sturzgefahr.

    2. Wechselwirkungen mit Antidepressiva

    Die Interaktion mit Antidepressiva ist komplexer und hängt von der Wirkstoffklasse ab (z. B. SSRI, SNRI, MAO-Hemmer).

    • Verstärkte Sedierung: Ashwagandha wirkt beruhigend und angstlösend. In Kombination mit Antidepressiva, die ebenfalls müde machen können (z. B. trizyklische Antidepressiva oder bestimmte SSRIs), kann es zu einer verstärkten Müdigkeit, Schläfrigkeit und eingeschränkten Reaktionsfähigkeit kommen.
    • Serotonin-Syndrom (Theoretisches Risiko): Es gibt Hinweise darauf, dass Ashwagandha den Serotoninspiegel beeinflussen kann. In Kombination mit serotonergen Antidepressiva (SSRI, SNRI) besteht ein theoretisches Risiko für ein Serotonin-Syndrom, eine potenziell lebensbedrohliche Überdosierung von Serotonin. Obwohl dies in der Praxis seltener ist als bei anderen Kräutern (wie Johanniskraut), sollten Symptome wie Unruhe, Zittern, Schwitzen, Fieber und Verwirrtheit ernst genommen werden.
    • MAO-Hemmer: Bei dieser speziellen Klasse von Antidepressiva ist besondere Vorsicht geboten, da hier das Risiko für Blutdruckschwankungen und schwere Wechselwirkungen am höchsten ist.


    Ja, sowohl Baldrian als auch Maracuja (Passionsblume) können mit Blutdruckmitteln und Antidepressiva wechselwirken, wobei die Art der Wechselwirkung unterschiedlich ist.

    1. Baldrian (Valeriana officinalis)

    Mit Blutdruckmitteln: Baldrian hat keine direkte, stark blutdrucksenkende Wirkung, kann aber in seltenen Fällen den Blutdruck beeinflussen. Das Hauptrisiko liegt in der verstärkten Sedierung. Wenn Blutdruckmittel (insbesondere solche, die müde machen können) mit Baldrian kombiniert werden, kann dies zu extremer Müdigkeit, Schwindel und Sturzgefahr führen.

    Mit Antidepressiva:

    • Verstärkte Sedierung: Die wichtigste Wechselwirkung ist die additive Wirkung auf das Zentralnervensystem. Baldrian verstärkt die müdemachende Wirkung vieler Antidepressiva (insbesondere trizyklischer Antidepressiva oder solcher mit sedierender Komponente wie Mirtazapin).
    • Serotonin-Syndrom (Theoretisch): Es gibt Hinweise aus In-vitro-Studien, dass Baldrian den Serotoninspiegel beeinflussen könnte. Obwohl klinische Belege fehlen, wird bei der Kombination mit SSRI oder MAO-Hemmern zur Vorsicht geraten, um ein Serotonin-Syndrom (Symptome: Unruhe, Fieber, Zittern) nicht zu riskieren.
    • Leberenzyme: Baldrian kann theoretisch den Abbau anderer Medikamente in der Leber (CYP3A4) hemmen, was deren Wirkung verstärken könnte.

    2. Maracuja / Passionsblume (Passiflora incarnata)

    Mit Blutdruckmitteln: Die Passionsblume hat eine nachgewiesene blutdrucksenkende Wirkung.

    • Das Risiko: In Kombination mit blutdrucksenkenden Medikamenten (Antihypertensiva) kann es zu einem additiven Effekt kommen. Der Blutdruck könnte stärker als gewünscht absinken (Hypotonie), was zu Schwindel, Ohnmacht und Kreislaufproblemen führt. Eine regelmäßige Blutdruckkontrolle ist hier essenziell.

    Mit Antidepressiva:

    • MAO-Hemmer (Kritisch): Die Passionsblume enthält Alkaloide (wie Harmin), die als schwache MAO-Hemmer wirken können. Die Kombination mit verschreibungspflichtigen MAO-Hemmern (eine ältere Klasse von Antidepressiva) ist gefährlich und kann zu einer hypertensiven Krise oder einem Serotonin-Syndrom führen.
    • SSRI/SNRI: Bei modernen Antidepressiva (wie Citalopram, Sertralin) ist das Risiko geringer, aber eine verstärkte Sedierung (Müdigkeit) ist sehr wahrscheinlich. Auch hier wird aufgrund des theoretischen Risikos für das Serotonin-Syndrom zur ärztlichen Rücksprache geraten.
    • Verstärkte Wirkung: Sie kann die Wirkung von anderen Beruhigungsmitteln und Schlafmitteln deutlich verstärken.

    Nein, das halte ich für gar keine gute Idee.:/

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Das Rescue-Spray ist von den Original-Bachblüten der Firma Nelson, der Name heißt zwar Notfall, aber es hilft nicht nur in Notfällen, es sollte in Deinem Fall täglich genommen werden, 3 Mal am Tag, später, nachdem es geholfen hat und deutliche Besserungen eingetreten sind, kann man es seltener, nur bei Bedarf nehmen. Es ist individuell auszutesten, wie es wirkt und wie oft es eingesetzt werden sollte. Es hilft auch bei nervösen, unruhigen Tieren sehr gut. Zusätzlich würde ich in Deinem Fall die andere Bachblüte, Impatiens genannt, versuchen. Diese hat eine sehr subtile Wirkung bei innerer Anspannung.

    In Deinem Fall würde ich prüfen, welche Faktoren genau Deine Beschwerden verursachen. Sind es nur bestimmte Situationen? Oder Ist die Unruhe permanent da, und ohne einen bestimmten Auslöser. In diesem Fall würde ich auch an Dauerreize in Form von Schadstoffen in Deiner Umgebung und/oder in Deinem Körper denken.

  • Ja, es gibt mögliche Wechselwirkungen zwischen Ashwagandha und sowohl Blutdruckmitteln als auch Antidepressiva

    Na toll, da sieht man mal wieder. Ich mache mir über so etwas kaum Gedanken, da ich selbst keinerlei Medikamente nehme. Bei dem Urwald an chemischen und natürlichen Wirkstoffen wird es sowieso undurchschaubar, und da würde ich micha uch nicht auf die "KI" verlassen.

    Also entweder Chemie, oder Natur.

    "Egoismus ist nicht, wenn ich so lebe wie ich es wünsche, sondern wenn ich von Anderen verlange so zu leben wie ich es wünsche" Oscar Wilde

  • Könnte man so sagen. Seit Grapefruit ist eigentlich bekannt, dass zwischen Medikamenten und Pflanzen Wechselwirkungen auftreten können.
    Auf manchen Seiten wie bei drugs.com kann man sich auch genau informieren, wenn man die Mittel weiß.

    Nur homöopathische Sachen kann man sicher ohne Wechselwirkungen nehmen.
    Das ist ja eigentlich auch das Schöne an Regenaplexen.
    Aber es ist ein Kampf gegen Windmühlen, etwas gegen Nebenwirkungen zu nehmen.

    Ich folge Lehmann: https://web.archive.org/web/2024021719…ag.de/index.htm
    Nur noch im Archiv.<X Früher gab es etliche gute und sehr umfassende Seiten zu Psychopharmaka mit allen Untergruppen.
    Freiwillig auf Verdacht ein AD- niemals im Leben. Nur über meine Leiche. :evil:
    Von den Medikamenten-Abhängigen sind 2/3 Frauen. Das Risiko für Abhängigkeits-Probleme ist hoch.

    Könnte sein, dass Emera das Antidepressiva noch nicht lange einnimmt.
    Innere Unruhe ist eine häufige Nebenwirkung zu Beginn einer Behandlung mit Antidepressiva, insbesondere bei SSRI (wie Citalopram, Sertralin) und SNRI. Das Serotoninsystem wird aktiviert, bevor sich die Rezeptoren vollständig angepasst haben.
    Dies kann zu einer vorübergehenden „Überstimulation“ führen (oft als Activation Syndrome bezeichnet).:rolleyes:

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (24. Juni 2026 um 08:45)

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Ähm, bitte was? Ist das dein Ernst?

    Bist du deren Versuchskaninchen?

    Innere Unruhe, sollte sie nervlich bedingt sein, könnte man gut mit Ashwaganda kurieren, allerdings sollte man auch die Ursache dieser Unruhe mit einbeziehen, und seelisch heilen.

    Nein, so arg ist es nicht. Das hat auch nicht direkt was damit zu tun. Ich nehme das schon gegen "Bluthochdruck" (heute in der Früh beim Messen 104/81) und gegen Benommenheit/Schwindel (weil man sonst nichts findet was das auslösen könnte (Kardiologe, Orthopäde, HNO, MRT & MRA Gehirn, MRT & Röntgen HWS, 2x Physiotherapie, 2x Chiropraktiker, 3x Blut,...).

    Das ist halt der Grund wieso ich gerade keinen Sport machen kann bzw. zu wenig. Das wird mich unrund machen und deshalb diese innere Unruhe. Anders würde ich es mir nicht erklären können.


    Bevor ich mir so etwas aus der Apotheke holen würde, würde ich erst einmal schauen,w as da noch so alles drin ist. In pflanzlichen Apothekenprodukten ist meißt trotzdem Titandioxid, Farb- Aroma- sowie Konservierungsstoffe drin.

    Warum kannst du dich eigentlich nicht bewegen? Gemütliche Spaziergänge sollten doch auch helfen, den Streß der die innere Unruhe verursacht zu senken, oder?

    Warum machst du den Ärztezinnober eigentlich mit? Mich erinnert das gerade an einen Bekannten der mir mal empört erzählt hat, daß seine Mutter die Diagnose Krebs im Endstadium, unheilbar bekommen hatte, und unterschreiben sollte, daß sie noch in derselben Woche mit der Chemo anfangen wird.

    Das sind unsere modernen Ärzte, alles austesten was Kohle bringt.

    Ja ich habe schon nachgesehen. In Passedan plus Baldrian ist davon nix drinnen, das besteht fast nur aus Passionsblume und Baldrian. Wechselwirkungen mit Bupropion gibts auch nicht. Werde das mal ausprobieren.

    Naja Spaziergänge bringen mir wenig, wenn ich langsam laufe, geht mein Puls ziemlich schnell, ziemlich hoch. Was aber jetzt schon besser ist als beim erstem Mittel. Da waren es noch 190 Puls beim Laufen, jetzt sind es nur mehr 170. Innere Unruhe kommt aus meiner Sicht einfach, weil mir die Situation auf die Nerven geht und ich eben will, dass es sich wieder normalisiert.

    Das geht ja schon seit Anfang Dezember so. Ist schon besser geworden aber eben noch nicht ganz weg. Bis jetzt habe ich da abklären müssen woran es liegt. Aber man hat nichts gefunden, deshalb muss es ja die Psyche sein. Aber davon bin ich nicht überzeugt. Nächste Woche muss ich wieder zur Neurologin, dann lass ich das auch wieder sein. Weil es bringt mir genau nichts außer den Nebenwirkungen und die waren davor nicht da.

    Abklären muss man es, könnte ja auch ganz andere Auslöser geben. Aber es ist nichts gröberes, was ja auch schon gut ist:)

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (24. Juni 2026 um 10:18) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Emera mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Jetzt auf ein Blutdruckmittel und ein Antidepressiva, die man auf Verdacht hin einnimmt, auch noch auf Verdacht hin ein pflanzliches Mittel einzunehmen ist sicher der totale Bringer

    Nein, auf Verdacht ist das nicht nur. Ich hatte ja Anfang Dezember einen Blutdruck von über 150 zu über 90. Der kam plötzlich, bin zu schnell aufgestanden und mir wurde schwarz vor Augen. Dann Blutdruck gemessen und der war zu hoch! Der ging auch die nächsten tage nicht runter, deshalb zur Hausärztin gegangen. Die hat mir dann die Blutdruckmittel gegeben. Danach war der Blutdruck aber schnell wieder bei unter 135/85 und eigentlich oft darunter. Die Messungen hab ich dann den Ärzten gezeigt, bei denen ich war. Da haben sie dann gesagt muss man nicht nehmen, aber nimm ruhig weiter. Kann da gerne noch die ein oder andere Anekdote dazu erzählen:)

    Und die Antidepressiva sind ein Versuch weil man physisch nichts gefunden hat, was der Auslöser für die Benommenheit und den Schwindel wären. Jetzt nach 2 Monaten kann ich sagen, das hat genau nix gebracht. Versuch verstehe ich halbwegs obwohl die Erklärung von der Ärztin mich gestört hat.


    Freiwillig auf Verdacht ein AD- niemals im Leben. Nur über meine Leiche. :evil:
    Könnte sein, dass Emera das Antidepressiva noch nicht lange einnimmt.

    Ist nicht freiwillig und auf Verdacht. Das hat schon eine Ärztin verschrieben. Muss sie ja auch weil man es sonst nicht bekommt.

    Das erste Mittel (Venlafab) hab ich 4 Wochen genommen. Das war eine Katastrophe. Deswegen auf Bupropion umgestiegen. Das geht jetzt, macht halt nix, aber zumindest sind die Nebenwirkungen weg:)

    Ja nervös war ich teilweise am Anfang schon aber das ist was ganz anderes. Das war so als ob plötzlich das Adrenalin einfährt. Das hatte ich aber auch davor schon als die Sache los ging ohne Medikamnete. Ging dann aber nach ein paar Monaten weg und kam dann auch erst wieder mit den Tabletten. Nach dem Wechsel war aber alles weg.
    Deshalb war auch meine erste Idee, etwas mit dem Vagusnerv weil ich auch hingefallen bin als mir schwarz vor Augen wurde. Mit der zeit hat sich das beruhigt und am besten hat das zweite Mal Chiropraktiker geholfen. Dann ging der Lagerungsschwindel weg.

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (24. Juni 2026 um 10:19) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Emera mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • In Deinem Fall würde ich prüfen, welche Faktoren genau Deine Beschwerden verursachen. Sind es nur bestimmte Situationen? Oder Ist die Unruhe permanent da, und ohne einen bestimmten Auslöser. In diesem Fall würde ich auch an Dauerreize in Form von Schadstoffen in Deiner Umgebung und/oder in Deinem Körper denken.

    Meistens abends im Bett wenn ich schlafen möchte. Dann drehen sich meine Gedanken im Kreis, nicht gerade förderlich für den Schlaf.

    Nervosität hatte ich auch oft in den letzten Monaten - das ist aber wieder weg bzw. waren Nebenwirkungen von den ersten Antidepressiva. Die waren eine Katastrophe, da hatte ich jede Nebenwirkung, die in der Packungsbeilage stand:)
    Für mich kommt das alles nur vom fehlenden Ausgleich. Wenn ich es mal schaffe öfter Sport zu machen (3x in der Woche) geht es mir viel besser. Auch was die anderen Probleme anbelangt.

  • Bis jetzt habe ich da abklären müssen woran es liegt. Aber man hat nichts gefunden, deshalb muss es ja die Psyche sein.

    Mein ehemaliger Hausarzt, ein sehr guter Arzt der alten Schule, der leider schon lange in Rente ist, hat mir einmal anvertraut, daß die meißten Ärzte nicht zugeben können, wenn sie keine Ahnung haben, und dann sagen "es liegt in den Genen, oder es ist psychosomatisch", obwohl sie davon noch weniger Ahnung haben.

    Und die Antidepressiva sind ein Versuch weil man physisch nichts gefunden hat, was der Auslöser für die Benommenheit und den Schwindel wären.

    Wie alt bist du denn? Bist du möglicherweise in den Wechseljahren?

    Hast du Metallzahnersatz im Mund? Nutzt du häufig das Mobiltelefon, oder WLAn inder Wohnung, oder wohnst direkt in der Nähe eines Funkmasts?

    "Egoismus ist nicht, wenn ich so lebe wie ich es wünsche, sondern wenn ich von Anderen verlange so zu leben wie ich es wünsche" Oscar Wilde

  • Habe viel innere Unruhe und bin nervös.

    Nährstoffmängel hemmen die Biosynthese von Neurotransmittern, wodurch das Nervensystem in einer dauerhaften Stressreaktion verharrt. Wenn essentielle Aminosäuren, Mineralstoffe, Vitamine und Fettsäuren fehlen, gerät das Gleichgewicht zwischen erregenden und dämpfenden Botenstoffen aus den Fugen. Dies kann chronische innere Unruhe, Nervosität u. v. m. begünstigen.

    Ich würde auf Mängel im Körper testen und entsprechend gezielt ausgleichen. Dafür sind entsprechendes tiefes Wissen und Koordination notwendig, meist nur über ganzheitlich orientierte, orthomolekular erfahrene Therapeuten und Ärzte zu bekommen, die sich auch die "Medikamente" genauer unter die Lupe nehmen und ggf. entsprechende Änderungen im Sinne Deiner Gesundheit anstoßen können.

    .

    Das Kollektive Bewusstsein - die maßgebende Kraft, die die Qualität unseres gesellschaftlichen Lebens bestimmt.
    Unsere Gedanken, Gefühle, Emotionen, Überzeugungen etc. fließen in das Kollektive Bewusstsein ein.
    Die Außenwelt ist ein Spiegel von uns selbst. Wollen wir im Außen etwas verändern, fangen wir bei uns selbst an.

    .

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Tut mir leid, Emera. In meinen Augen bist Du sehr schnell zum Hausarzt gerannt, der natürlich auf Verdacht (woher soll der wissen was die genaue Ursache ist und nötig und das Beste für Dich gewesen wäre. Der ist nicht Gott.) irgendwelche Blutdruckmittel (also mehrere) verschrieben hat.
    Zudem auch noch Venlafab?? Meinst Du das SNRI Venlafaxin? Und jetzt das Bupropion mit völlig anderer Wirkung. Natürlich auch auf Verdacht/als Versuch.

    Venlafaxin (SNRI): Hemmt die Wiederaufnahme von Serotonin und Noradrenalin.
    Wirkung: Ausgewogen stimmungsaufhellend und angstlösend. In niedrigen Dosen wirkt es primär serotonerg (ähnlich wie SSRI), in hohen Dosen (>150 mg) kommt die noradrenerge Komponente stärker zum Tragen.
    Bupropion (NDRI): Hemmt die Wiederaufnahme von Noradrenalin und Dopamin. Es hat keine direkte Wirkung auf Serotonin.
    Wirkung: Stark antriebssteigernd, aktivierend und konzentrationsfördernd. Es wirkt eher „stimulierend“ als beruhigend.

    2. Nebenwirkungen im Vergleich

    MerkmalVenlafaxinBupropion
    Sexuelle FunktionHäufige Störungen (Libidoverlust, Orgasmusstörungen).Kaum Beeinträchtigung (oft sogar Verbesserung).
    GewichtKann zu Gewichtszunahme führen (oder neutral sein).Führt oft zu Gewichtsabnahme oder ist neutral.
    Schlaf & AntriebKann müde machen (sedierend) oder schlaflos machen.Wirkt aktivierend; kann zu Schlafstörungen und innerer Unruhe führen.
    AngstWirkt angstlösend (erste Wahl bei Angststörungen).Kann Angst und Unruhe verstärken (bei Panikstörungen oft ungeeignet).
    AbsetzsyndromSehr stark ausgeprägt bei abruptem Stoppen.Geringer ausgeprägt als bei Venlafaxin.
    SpezialrisikoBlutdruckanstieg (dosisabhängig).Senkung der Krampfschwelle (Risiko für epileptische Anfälle).

    Anwendungsgebiete

    • Venlafaxin: Bevorzugt bei Depressionen mit starken Angstkomponenten, Panikattacken oder sozialen Phobien.
    • Bupropion: Bevorzugt bei Depressionen mit Antriebsmangel, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen (ADHS-Symptome) oder wenn sexuelle Nebenwirkungen anderer Medikamente vermieden werden sollen. Auch Mittel der Wahl zur Raucherentwöhnung.

    Bupropion hemmt das Leberenzym CYP2D6.

    Du tust fast als wären das nur Bonbons und keine krassen Medikamente mit zahlreichen möglichen, teils auch gefährlichen irreversiblen Nebenwirkungen, die die eigentliche Ursache der Beschwerden und die Blutwerte verändern und Dir auch schaden könnten.
    Bei den meisten Untersuchungen warst Du nach deiner Beschreibung eh schon medikamentiert und dein Körper stand unter Chemie.

    Schaust Du Dir überhaupt die Packungsbeilagen an? Da steht alles drin, was bekannterweise möglicherweise auftreten kann und wie man sich wann verhalten soll.
    Da steht auch, wann man z.B. Bupropion sofort absetzen muss. Was man tut, wenn es gesteigerte Unruhe auslöst, usw.

    Bupropion kann schwere Nebenwirkungen verursachen, die sofortiges ärztliches Handeln erfordern. Die von Ihnen genannten Punkte sind bekannte, wenn auch seltene Risiken:

    1. Psychische Nebenwirkungen (Unruhe & Suizidalität)

    • Extreme Unruhe & Angst: Bupropion wirkt aktivierend (Noradrenalin/Dopamin). Bei empfindlichen Personen oder zu hoher Dosierung kann dies zu starker innerer Unruhe (Akathisie), Panikattacken, Aggression oder Manie führen. Dies tritt oft zu Beginn der Therapie auf.
    • Suizidgedanken: Wie alle Antidepressiva trägt Bupropion eine Warnung bezüglich suizidaler Gedanken und Verhaltensweisen, insbesondere bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren sowie zu Therapiebeginn. Die aktivierende Wirkung kann einem Patienten die Energie geben, suizidale Pläne umzusetzen, bevor die Stimmung sich hellt.

    2. Neurologische Risiken (Krampfanfälle)

    • Krampfanfälle: Dies ist die spezifischste und schwerwiegendste Nebenwirkung von Bupropion. Es senkt die Krampfschwelle. Das Risiko liegt bei ca. 0,4 % (1 von 250) bei der Standarddosis und steigt bei Überdosierung oder Risikofaktoren (z. B. Essstörungen wie Bulimie/Anorexie, Alkoholentzug, Hirnverletzungen) stark an. Ein schwerer, unbehandelter Krampfanfall kann theoretisch zu bleibenden Hirnschäden führen, ist aber bei Einhaltung der Dosierung und Ausschluss von Risikofaktoren sehr selten.

    3. Weitere schwere Risiken

    • Bluthochdruck: Bupropion kann den Blutdruck signifikant erhöhen (hypertensive Krisen), was regelmäßig kontrolliert werden muss.
      Beleg: Die FDA-Warnhinweise listen Stroke (Schlaganfall), Myokardinfarkt und schwere Hypertonie als seltene, aber mögliche Ereignisse auf.
    • Leberentzündung: In sehr seltenen Fällen löst Bupropion eine schwere, immunvermittelte Leberentzündung aus. Dies kann zu akutem Leberversagen führen, das eine Transplantation erfordert oder tödlich endet. Dies gilt als direkter, aber seltener Schaden.
      Beleg: Es gibt Fallberichte von fulminantem Leberversagen und Todesfällen durch Bupropion-induzierte Hepatotoxizität.
    • Allergische Reaktionen: Schwere Hautausschläge (Stevens-Johnson-Syndrom) oder anaphylaktische Schocks sind sehr selten, aber möglich.
    • Psychotische Symptome: In seltenen Fällen können Wahnvorstellungen, Halluzinationen oder Verwirrtheit auftreten.

    Wichtig: Treten extreme Unruhe, Suizidgedanken oder Anzeichen eines Krampfanfalls auf, muss das Medikament sofort abgesetzt und ein Arzt oder die Notaufnahme aufgesucht werden.

    Nach deiner Beschreibung wird seit 6 Monaten mit div. Medis im Prinzip grundlos in deinem Körper totales Chaos veranstaltet und damit nur versuchsweise an den Symptomen herumgedoktert, da der Grund/die Ursache nicht bekannt ist.
    Wie zum Hohn haben sie Dir auch noch 2 x AD verschrieben, von denen offenbar bekannt ist, dass sie den Blutdruck erhöhen.

    Es ist dein Körper und Du kannst damit machen, was Du willst.
    Du bist auch diejenige, die den Behandlungsvorschlägen der Ärzte zustimmen oder sie ablehnen kann.

    Es sollte klar sein, dass AD wie auch Bupropion direkt in dein zentrales Nervensystem eingreifen. So wie das auch die entsprechenden Pflanzen tun. Das sind völlig entgegengesetzte Wirkungsprofile.
    Wenn Du Bupropion nimmst, solltest Du wissen, was es tun kann. Denn auch wenn Du denkst es tut nichts, ist bekannt, dass es häufig Unruhe auslöst.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Naturheilung, Gröber hat ja ganze Bücher dazu geschrieben, welche Substanzen bei welchen Medikamenten zusätzlich eingenommen werden sollten. Hatte gestern kurz daran gedacht und es dann verworfen.
    Zum Einen denke ich hier an bekannte Nebenwirkungen als Ursache.

    Zum Anderen daran und das hat mich etwas geschockt:
    5 mg kolloidales Lithium als NEM alleine reicht nicht aus, um eine Hyperkalzämie auszulösen, auch nicht bei längerer Einnahme.
    Allerdings ändert sich das Risiko drastisch in der genannten Dreierkombination (die auch Der "Triple-Effekt" genannt wird):

    • Thiazid-Diuretika und Vitamin D3 erhöhen den Calciumspiegel massiv.
    • Selbst eine minimale Wirkung von Lithium (auch in Mikrodosen) kann den „Sollwert“ der Nebenschilddrüse verschieben und die körpereigene Regulation stören.

    Die 5 mg Lithium sind der „Auslöser am Abzug“, aber die Kugel wird von Vitamin D3 und Thiaziden geladen. Das Risiko einer Hyperkalzämie ist in dieser Kombination erheblich erhöht, unabhängig von der Lithium-Dosis. Regelmäßige Calcium-Kontrollen sind unerlässlich.
    Heißt, wenn man Medikamente nimmt, können manche NEM sogar gefährlich werden.

    Die orthomolekulare Behandlung ist generell eine sinnvolle, wenn auch völlig andere Behandlung.
    Ganzheitlich orientierte, orthomolekular erfahrene Therapeuten und Ärzte sind ja leider Mangelware.<X

    Von Pontius zu Pilatus zu tigern und keiner hat wirklich den Durchblick, sondern macht nur sein Ding, Nebenwirkungen sind dann auch noch das Berufsbild der Toxikologen und nicht der Ärzte, scheint nicht zielführend zu sein.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Ich kenne diese Situation sehr gut, bei mir war es ähnlich wegen Nebenwirkungen einer Dauermedikation. Was mir wirklich geholfen hat, war Passionsblume als Tee oder Tropfen, einfach weil es sanft wirkt und nicht noch mehr in meinen Körper "reinpackt" wie eine weitere Tablette. Baldrian habe ich weniger gemocht, weil mich das eher müde gemacht hat, aber das ist natürlich individuell.

    Das Wichtigste bei dir ist wahrscheinlich, vorher mit deinem Arzt zu klären, ob diese pflanzlichen Sachen mit deinen aktuellen Medikamenten überhaupt verträglich sind. Klingt komisch, aber gerade bei mehreren Medikamenten können da echte Wechselwirkungen entstehen. Das solltest du unbedingt abhaken, bevor du was Neues nimmst.

    Neben pflanzlichen Mitteln hat bei mir auch simple progressive Muskelentspannung geholfen, also gezielt Muskeln anspannen und lockern, ohne dass ich mich bewegen muss. Das brauchst du nicht mal zu Hause zu machen, geht auch im Sitzen vor dem Fernseher. Manchmal hilft bei innerer Unruhe auch einfach eine Routine mit festen Zeiten zum Runterkommen, wie kurz vor dem Schlafengehen raus aus dem Stress.

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs (25. Juni 2026 um 12:58)

  • Mein ehemaliger Hausarzt, ein sehr guter Arzt der alten Schule, der leider schon lange in Rente ist, hat mir einmal anvertraut, daß die meißten Ärzte nicht zugeben können, wenn sie keine Ahnung haben, und dann sagen "es liegt in den Genen, oder es ist psychosomatisch", obwohl sie davon noch weniger Ahnung haben.

    Ja das denk ich mir eh auch, aber sie können halt auch nicht sagen, naja warte halt ab und schau obs mit der Zeit besser wird.
    Einzig der Orthopäde hat das zu mir gesagt. Der war auch sehr nett und zumindest beim ersten Termin haben wir etwas länger gesprochen.

    Wie alt bist du denn? Bist du möglicherweise in den Wechseljahren?

    Hast du Metallzahnersatz im Mund? Nutzt du häufig das Mobiltelefon, oder WLAN in der Wohnung, oder wohnst direkt in der Nähe eines Funkmasts?

    Nein das sollte alles kein Problem sein, bin erst 39:)
    Handy und WLAN ja - aber ich bin da bisher ja auch nicht sensibel gewesen. Außerdem gibt es ja einen Auslöser mit dem Sturz

    Ich würde auf Mängel im Körper testen und entsprechend gezielt ausgleichen. Dafür sind entsprechendes tiefes Wissen und Koordination notwendig, meist nur über ganzheitlich orientierte, orthomolekular erfahrene Therapeuten und Ärzte zu bekommen, die sich auch die "Medikamente" genauer unter die Lupe nehmen und ggf. entsprechende Änderungen im Sinne Deiner Gesundheit anstoßen können.

    Ja danke, sprech das mal an bzw. hatten wir eh schon beim letzten Termin darüber gesprochen. Dazwischen war ich jetzt bei meiner Hausärztin und werde eh eine Blutuntersuchung machen (ob der Bluthochdruck hormonell bedingt ist). Da kann man sich dann mit anderen Werten ja dranhängen.

    2 Mal editiert, zuletzt von bermibs (26. Juni 2026 um 14:52) aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Emera mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Tut mir leid, Emera. In meinen Augen bist Du sehr schnell zum Hausarzt gerannt, der natürlich auf Verdacht (woher soll der wissen was die genaue Ursache ist und nötig und das Beste für Dich gewesen wäre. Der ist nicht Gott.) irgendwelche Blutdruckmittel (also mehrere) verschrieben hat.
    Zudem auch noch Venlafab?? Meinst Du das SNRI Venlafaxin? Und jetzt das Bupropion mit völlig anderer Wirkung. Natürlich auch auf Verdacht/als Versuch.

    Naja was soll man sonst tun wenn man 5 Tage lang 150-160/90-100 Blutdruck hat? Das hatte ich davor ja nicht, bin auch nicht am selben Tag oder am nächsten zur Hausärztin gegangen. Hab ja extra ein paar Tage vergehen lassen.

    Nein die Hausärztin hat mir eines verschrieben, als ich dann zum ersten Mal zum Kardiologen gegangen bin, hab ich ein anderes Mittel bekommen. Weils angeblich besser ist und man das jetzt verschreibt. Da war dann mein Blutdurch schon immer bei unter 135/85, Kardiologe meinte, bisschen weiter hinunter wäre nicht schlecht. Jetzt hab ich eh "kein" Problem mehr mit dem Blutdruck, zumindest ist er gut wenn ich jeden Tag das Mittel nehme.

    Nach deiner Beschreibung wird seit 6 Monaten mit div. Medis im Prinzip grundlos in deinem Körper totales Chaos veranstaltet und damit nur versuchsweise an den Symptomen herumgedoktert, da der Grund/die Ursache nicht bekannt ist.
    Wie zum Hohn haben sie Dir auch noch 2 x AD verschrieben, von denen offenbar bekannt ist, dass sie den Blutdruck erhöhen.

    Naja so schlimm ist es jetzt auch wieder nicht. Die Blutdruckmedikamente nehme ich seit Mitte Dezember, Antidepressiva seit fast 2 Monaten.
    Blutdruckmittel hab ich nach einem Monat gewechselt und bin seit dem dabei geblieben.
    Antidepressiva wurde mir zuerst Venlafab (ist glaube ich die Marke aber mir wird auch immer Venlafaxin vorgeschlagen wenn ich danach gesucht habe) gegeben, nach zwei Wochen Dosis verdoppelt und nach einem Monat wieder Kontrolltermin. Wegen der Nebenwirkungen dann auf Bupropion gewechselt. Jetzt keine Nebenwirkungen mehr aber von Stimmungsaufhellend oder antreibend merk ich halt nix (weil es meiner Meinung nach auch nicht das Problem ist). Vor allem dürfte es ja nichts am Schwindel und der Benommenheit ändern.

    Erhöht haben sie den Blutdruck schon aber in durchaus "normale" Höhen. Wir reden da immer noch von unter 135/85. Was ich jetzt als "normal" ansehe, wenn ich mal gemessen hab, war der Blutdruck immer in der Höhe.

    Wenn Du Bupropion nimmst, solltest Du wissen, was es tun kann. Denn auch wenn Du denkst es tut nichts, ist bekannt, dass es häufig Unruhe auslöst.

    Ja die Packungsbeilage hab ich mir diesmal schon vor der ersten Einnahme durchgelesen:)
    Bei Venlafab war es erst in der zweiten Nacht um halb 3, nachdem ich mit Bauchschmerzen und Hitzewallungen aufgewacht bin.

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber