Oder wenn Du, wie jetzt, das indische Kastensystem zitierst.
Du bist an der Stelle eher wie mein guter Freund
der sich trotz seiner Erlebnisse in diesem Bereich niemals erlauben würde, darüber oder über Horoskope auch nur nachzudenken. Denn er will sich damit nicht beschäftigen. Ende der Diskussion.
Ich habe damit kein Problem.
Erstens habe ich weder das indische Kastensystem zitiert, auch bin ich zweitens nicht wie Dein guter Freund, der sich nicht erlaubt, über Horoskope nachzudenken. Wenn dem so wäre, hätte ich zu diesem Thema nichts geschrieben.
Du hast Dir wirklich viel Mühe gegeben, Dirk, aber es hat nichts mit dem Thema zu tun. Hier geht es nicht um Religion und Glaube im klassischen Sinn, sondern um Geist und geistige Erfahrungen und Erkenntnisse.
Na, wenn meine Erläuterungen weiter oben nicht passen, habe ich mich falsch oder missverständlich ausgedrückt oder das Beispiel verkehrt herum aufgezogen. Aber egal. Nehmen wir ein anderes Beispiel, was vielleicht besser passt zu Geist und geistiger Erfahrung - Agnihotra, das Feuerritual aus dem Vedischen, bei dem ein Mantra auf Sanskrit gesungen wird.
Dabei soll eine segensreiche, geistige Verbindung zwischen Himmel und Erde geschaffen werden, der Vorgang des Agnihotra-Feuerrituals dauert dabei lediglich nur 3 bis 4 Minuten und muss zwingend genau bei Sonnenaufgang, bzw- -untergang ausgeführt werden. Hierzu wird genau drei Minuten vorher etwas getrockneter Kuhdung in eine Schale
gelegt - die verblüffender Weise geometrisch identisch gebaut sein muss wie die Pyramiden von Gizeh -, dieser Kuhdung wurde vorher noch mit etwas Ghee (also geklärter Butter) bestrichen. Der Kuhdung wird nun angezündet, ins Feuer wird dann etwas Naturreis als Gabe gegeben, der ebenfalls vorher mit etwas Ghee bestrichen wurde.
Dies alles soll nun Himmel und Erde reinigen, die Reichweite der Wirkung dieses kleinen Feuers in dem Feuerschälchen soll angeblich nachgewiesen sein und hat demnach bis zu ca. 4 km Reichweite um die kleine Feuerstelle herum und reicht bis zu einer Höhe von 12 km in den Himmel. Sogar radioaktive Gase werden damit neutralisiert. Wow, das muss man sich mal vorstellen!
Wichtig dabei ist allerdings, dass der Kuhdung, sowie die geklärte Butter von glücklichen Kühen stammt, die lediglich Gras fressen und die auf jeden Fall noch ihre Hörner besitzen. Die Hörner sind wichtig für die Verbindung mit den Kräften des Himmels. Wenn eine Kuh wiederkäut, strömen Gase zum Gehirn und zu den Hörnern, dort werden sie „aufgeladen“ und wieder zurück gestrahlt. Nämlich letztlich über die Asche des kleinen Feuers.
Um es mal krass zu verdeutlichen:
Es wird etwas getrocknete Kuhscheiße, die mit etwas Butter eingestrichen wurde, zusammen mit einigen Reiskörnern verbrannt, dabei wird ein Mantra in Sanskrit gesungen (was allerdings kaum jemand versteht, weil´s nicht ins Deutsche übersetzt werden kann), dies alles innerhalb von 3 bis 4 Minuten, wodurch dann als Ergebnis in einem Umfeld von bis zu 150 Kubik-Kilometern die Welt geheilt wird, da dies alles einen reinigenden Einfluss auf den geistigen, seelischen und feinstofflichen Bereich hat. Das alles durch ein kleines Feuer in einer kleinen Kupferschale. Wird nun auch noch das bißchen Asche in einen Fluss gestreut, kann dieser Fluss sogar wieder regenerieren.
Ist das nicht toll? Und vor allem - es gibt Menschen, die solch eine Zeremonie jeden Morgen und jeden Abend pünktlich auf die Minute ausführen, es gibt hierfür sogar einen Kalender, in dem man für jeden Tag des Jahres genau nachlesen kann, zu welcher Uhrzeit die Zeremonie durchgeführt werden muss. Ich selbst durfte schon an solch einer Zeremonie zu später Stunde in einer lauen Sommernacht teilnehmen. Und obwohl solch eine Zeremonie eine tiefe und entspannende Ruhe mit sich bringen soll, konnte ich in der Nacht nicht schlafen - mein Blutdruck lag bei 1 zu 1.000.
Viele Menschen haben ungewöhnliche Erfahrungen gemacht, die man nicht mit einfachen Erklärungen begreifen kann. Ich kenne unzählige Beispiele.
Ja, beispielsweise die sogenannten out-of-body-experiences oder auch ganz banal die Déjà-vu-Erlebnisse. Vieles davon ist aber mittlerweile wissenschaftlich gut zu erklären.
Übrigens Deine immer wieder erwähnte so genannte "selbsterfüllende Prophezeiung" ist letztendlich auch nichts anderes als ein Beweis dafür, dass der Geist bzw. Glaube Wirklichkeit erschaffen kann.
Dann hast Du den Begriff leider nicht ganz verstanden:
Eine sich selbsterfüllende Prophezeiung ist eine (von mir getätigte) Annahme über die Zukunft, die dazu führt, dass der Träger (dieser Annahme, also ich) sein Erleben und Verhalten so ändert, dass diese (also meine) Annahme tatsächlich real wird. Etwas wird real, weil ICH MEIN Verhalten ändere. Und jetzt komme mir bitte nicht mit Geist und Glauben. Dies hat nichts mit Übersinnlichkeit oder ähnlichem zu tun. Ich verändere einfach mein Verhalten zu einer bestimmten Situation oder Gegebenheit. Und wenn ich mein Verhalten ändere, ändert sich auch das Ergebnis, ganz einfach. Nichts ändert sich, außer ich ändere mich. Latsche ich ständig gebückt durch die Gegend, kann ich den Himmel nicht sehen.
Langes Schreiben, kurzer Sinn - mögen die Menschen an Astrologie glauben, an die Wirksamkeit von Agnihotra, an das Drehen buddhistischer Gebetsmühlen, an Geister, Engel und außerkörperliche Erfahrungen, oder daran, dass die Erde von einer großen Schildkröte getragen wird und es zudem auch Aliens auf der Erde gibt - von mir aus. Ich habe dazu eine andere Meinung und jeder, der versucht, mich in eine andere Richtung zu überzeugen, muss schon verdammt gute Argumente bringen.