Beiträge von von Perlbach

    und erwähnte nebenbei, dass wir alle an einer heimlichen Studie teilnehmen würden.

    Diese Mittel sind überhaupt noch keiner Studie unterlaufen und keiner kennt die Folgeerscheinungen.

    Müssen nicht Menschen die sich für eine Studie zur Verfügung stellen. ihre Unterschrift dafür geben?

    Mooooment, jetzt mal ganz langsam, ganz so einfach ist es denn doch nicht. Und heimliche Studien? Was genau soll das sein?

    Eines sollte man aber vorab mal nicht vergessen - der Weg vom Molekül zum Medikament ist mehr als lang, es dauert im Schnitt gut 13 Jahre, bis ein Medikament auf den Markt kommt.

    Klinische Studien werden durchgeführt, um Wirksamkeit und Verträglichkeit neuer Therapien zu testen. Dazu gibt es beispielsweise Therapie-Studien, Diagnose-Studien, epidemiologische Studien, Arzneimittel-Studien und viele mehr. Computersimulationen unterstützen die Forscher dabei, irgendwann geht die Phase dann aber in die Tierversuche. (Ob die jetzt sinnig sind oder nicht, lasse ich jetzt mal dahingestellt, ebenso wie den Tierschutz im Besonderen). Sind diese Tierversuche erfolgreich, muss das Medikament dann am Menschen getestet werden.

    Bei den Arzneimittelstudien unterscheidet man dabei vier Phasen:

    Phase I beinhaltet kleine Studien an gesunden Freiwilligen. Hierbei wird lediglich die Verträglichkeit des Wirkstoffs und eventuelle Dosierungen bis zur Unverträglichkeit geprüft. Es soll festgestellt werden, wie sich der neue Wirkstoff im menschlichen Körper verhält und ob das Medikament überhaupt für einen Einsatz in Frage kommt.

    In Phase II wird das neue Medikament dann auch an Patienten getestet, die an der entsprechenden Krankheit leiden. Die Patientengruppe ist dabei um einiges größer als in Phase I, meist sind es 300 Patienten. Dabei wird nun herausgefunden, ob das Mittel seinen therapeutischen Nutzen erbringt.

    Große Studien in Phase III entscheiden mit, ob das Mittel tatsächlich auf den Markt kommt. Es wird auch geprüft, ob die Nebenwirkungen größer sind als der Nutzen des neuen Medikaments. Mit Abschluss dieser Phase wird dann die Zulassung des neuen Medikaments beantragt. (Dass Pharma-Unternehmen hier richtig gut tricksen können, lasse ich jetzt mal außen vor)

    Phase IV der Studie erfolgt nach Zulassung und Markteinführung des Medikaments, die so genannte Nachmarkt-Studie. Diese dauert gewöhnlich 5 Jahre nach der Einführung des Mittels. In diesen 5 Jahren werden alle möglichen Nebenwirkungen die auftreten, durch behandelnde Ärzte oder auch Kliniken gemeldet. Diese Studien gewinnen immer mehr an Bedeutung, weil das Medikament bei Tausenden oder auch Zehntausenden Patienten nachweisen muss, dass die Lebensqualität der Patienten stimmt und keine seltenen, schweren Nebenwirkungen auftreten, die in den vorhergegangenen Phasen II und III nicht aufgefallen sind.

    Jede kontrollierte Studie in Deutschland muss aber vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) genehmigt werden. Beide unterstehen dem Bundesgesundheitministerium. Wird in einer Studie Strahlentherapie eingesetzt, entscheidet zudem noch das Bundesstrahlenschutzamt mit. Um die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten, dürfen in Studien nur Medikamente eingesetzt werden, die sich zuvor im Labor und in Krankheitsmodellen bewährt haben.

    Weiter ist gesetzlich vorgeschrieben, dass für jede Studie die Zustimmung einer Ethikkommission eingeholt werden muss.

    Bei all dem sollte man aber dennoch nicht vergessen, das bei bestimmten Studien oftmals von legaler Korruption gesprochen wird. Insbesondere bei den Anwendungsbeobachtungen (AWB). Es sind Untersuchungen, die dazu bestimmt sind, Erkenntnisse bei der Anwendung zugelassener oder registrierter Arzneimittel zu sammeln (Phase IV). Hier kann viel Schindluder betrieben werden, da Ärzte hierfür meist ein sattes Honorar erhalten.

    Das Geld erhält der Arzt dann unter dem Deckmantel einer Studie. Wenn ein Arzt durch seinen Pharmavertreter signalisiert, dass er an solche einer Studie mitmachen möchte, kann er für jeden Patienten, dem er das entsprechende Mittel verordnet, ein Honorar erhalten. Das Honorar liegt dabei dann meist bei 50,-- EUR pro Patient. Im Fall des teuren Krebsmedikaments Glivec® der Firma Novartis kann solch ein Honorar aber auch schon mal bei 1.000,-- EUR und mehr pro Patient liegen.

    AWB stehen daher schon lange Im Verdacht, lediglich teure Medikamente unter´s Volk bringen zu sollen. Der überwiegende Teil der AWBs fungiert vordergründig als Marketinginstrument und stellt damit wissenschaftliche Ansprüche oftmals infrage. Die Studien sind Bluff, tatsächlich geht es vor allem darum, den Absatz bestimmter Medikamente zu fördern.

    Das Problem dabei ist aber, dass dafür vor allem die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen und die Medikamente, die in den AWB´s verordnet werden, meist hochpreisige Präparate sind. Dazu kommt, dass die Patienten nach Beendigung der AWB das teure Präparat jahrelang weiter nehmen - für die Pharmafirmen also eine lange sprudelnde Geldquelle.

    Im Juni 2007 erschien zu diesem Thema im amerikanischen Ärzteblatt JAMA ein diesbezüglicher Artikel, wonach Forscher der dänischen Universität in Odense herausgefunden hatten, dass Ärzte, die an solch einer AWB teilgenommen hatten, sogar noch zwei Jahre nach Ende dieser AWB, 26 % häufiger das entsprechende Medikament verschrieben (für das sie ein Honorar des Pharma-Unternehmens erhalten hatten) als Ärzte, die nicht teilnahmen.

    Grundsätzlich müssen Patienten, die bei einer AWB einbezogen werden sollen, ihr Einverständnis geben, nachdem sie über die AWB informiert wurden.

    Während in klinischen Studien eine schriftliche Einwilligung der Probanden /Patienten zur Durchführung der Studie erfolgen muss, wird der Patient bei AWB´s datenschutzrechtlich aufgeklärt. Er muss vor Studienbeginn eine schriftliche datenschutzrechtliche Einwilligung zur anonymisierten bzw. pseudonymisierten Datenerfassung und zur statistischen Verarbeitung der erhobenen personenbezogenen Daten geben.

    Ob das wirklich immer gemacht wird, obwohl vor Beginn der Studie auf jeden Fall eine Anzeige bei den zuständigen Bundesoberbehörden (BOB), den Kassenärztlichen Bundesvereinigungen (KBV), dem Spitzenverband der Krankenkassen (GKV) und dem Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) erfolgen muss ..... keine Ahnung.

    ...viel info ...aber ich gebe zu, eisen war bisher nicht eines meiner spezialgebiete.

    wenn ich das alles überfliege meinst du, der eisengehalt im blut allein sagt nichts aus, auch nicht ob das hämoglobin i.o. ist.

    ....

    also WAS muss ich testen ?????????

    Nun ja, den Ferritingehalt. Aber den hast Du ja schon messen lassen. Wäre jetzt nur mal interessant, wie hoch der Wert bei der letzten Messung war.

    An einem Strophanthin-Mangel kann man so gesehen nicht leiden, bzw. man kann keinen Strophanthin-Mangel haben, da es kein essentieller oder nicht-essentieller Stoff ist. Bei Strophanthus gratus handelt es sich ja um eine afrikanische Pflanze.

    Und dass es solche Wirkungen nach Einnahme irgendwelcher Substanzen gibt, ist möglich. Oder auch nicht. Jeder Mensch reagiert ja anders. Manchmal funktioniert Vitamin B12 beispielsweise gar nicht - erst bei gleichzeitiger Einnahme von MSM bemerkt man dann positive Effekte.

    da ich immer atemnot bekomme, wenn cih treppen steige oder spazieren gehe, erhoffe ich mir besserung.

    Hast Du denn schon mal einen Funktionstest der Lunge machen und auch mal den Sauerstoffgehalt Deines Blutes messen lassen?

    Wäre ich Schulmediziner, würde ich bei Atemnot automatisch auf Herzinsuffizienz tippen.

    Da ich aber eben kein Schulmediziner bin, sondern nur Laie .... was ist mit Deinem Eisenspeicher .....?

    Wenn Du Dich damit gut fühlst ist es ok. Und wenn Du den Preis akzeptierst, auch.

    Wenn ich mir mal die Nährwert-Tabelle von LaVita ansehe, kann ich dem Saft leider nicht viel abgewinnen.

    Nach dieser Tabelle enthalten 100 ml Saft beispielsweise 300 mg Vitamin C. 10 ml des Safts enthalten somit also 30 mg Vitamin C.

    Empfohlen werden 2 Esslöffel pro Tag, nach deren Tabelle wären das dann 2 x 10 ml Saft. Für Vitamin C bedeutet das jetzt also 2 x 30 mg. Was soll diese marginale Menge von 60 mg über den Tag verteilt bringen?

    Gleiches gilt für Magnesium. Hier sind es 30 mg pro 100 ml. Macht bei 2 x 10 ml Tagesdosis gerade einmal 6 mg Magnesium.

    Drittes Beispiel ist das Vitamin D. Der Saft enthält pro 100 ml 10 µg. Entspricht dann einer Tagesration von gerade einmal 2 µg.

    Auch Zink ist mit 5 mg pro 100 ml Saft extremst unterdosiert, bedeutet es doch, dass bei 2 x 10 ml am Tag gerade einmal 1 mg Zink zugeführt wird. Ebenfalls eine Menge, die ernährungsphysiologisch mehr als verpufft.

    Der Hersteller wirbt nun zwar mit Studien, die bewiesen haben wollen, dass LaVita eine hohe Bioverfügbarkeit hat - dies sagt aber nichts darüber aus, dass die zugeführten Mengen viel zu gering sind.

    Weiter wird groß damit geworben, dass sich unsere Zellen in 90 Tagen mindestens einmal erneuert haben und es soll ausgescheinlich der Eindruck erweckt werden, dass LaVita dies bewirkt - nichts anderes als gut platzierte, unterschwellige Werbung, die einen falschen Eindruck vermittelt.

    Vitamin B2, Selen, Vitamin C, Vitamin E und Zink helfen, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen, so kann man bei LaVita lesen. Stimmt zwar, bei den Mengen, die der Saft enthält, ist die Wirkung aber völlig unzureichend.

    Wenn die Dosierungsempfehlung von 20 ml pro Tag eingehalten werden, reicht eine 500 ml-Flasche gerade einmal für gut 3 Wochen, da ist der Preis von 50,-- EUR pro Flasche mehr als happig.

    Nee, ich hatte auf VitaminExpress verlinkt, dort gibt es aber keine Afa-Algen,

    Schau mal hier: regenbogenkreis.de/search?sSearch=afa+alge Macht einen sehr guten Eindruck. Du kannst ganz oben auf der Seite den kleinen Button "Biologische Produkte höchster Qualität" anklicken um weitere Infos zu den Produkten allgemein zu erhalten.

    Aber nur die Chlorella-Alge ist in der Lage Quecksilber und Radioaktivität auszuleiten.

    Stimmt. Zumindest teilweise. Außer der Chlorella Alge gibt es noch weitere Stoffe, die Schwermetalle ausleiten, wie Ragusa ja auch schon geschrieben hat. Auch ich hatte weiter oben schon so einiges dazu verfasst.

    Kommen wir aber noch zum Thema Radioaktivität. Zum Ausleiten von Radioaktivität ist die Chlorella meines Wissens nicht geeignet. Aber eine andere Alge, nämlich die Afa-Alge. Allerdings wird hier nicht die Radioaktivität ausgeleitet, sondern radioaktive Substanzen.

    Die Afa-Alge kann im Gegensatz zu Chlorella und Spirulina nicht nachgezüchtet werden und wächst nur in ca. 1.500 m Höhe im oberen Klamath-See in Oregon, USA.

    Nach Prof. Albert Popp enthält die Afa-Alge gut viermal so viel Biophotonen wie Spirulina und noch dreimal so viel wie die Chlorella. Sie enthält neben vielen anderen Aminosäuren auch alle acht für uns so wichtigen essenziellen Aminosäuren, die zudem keinen Eiweißmüll im Darm hinterlassen.

    Durch ihr Betacarotin und die Gamma-Linolensäure bietet die Afa-Alge einen sehr guten Schutz vor radioaktiver Belastung, bzw. Strahlenschäden, da sie die Stabilität der Zellen erhöht.

    Die Alge hält bis zu 100 mal mehr Strahlenbelastung aus, als die Spirulina-Alge. Besonders spannend ist die Tatsache, dass sich die Afa innerhalb von nur 21/2 Stunden wieder regenerien kann, sie entwickelt sich wieder zurück in eine absolut gesunde Alge. Mäuse, die in einem Laborversuch mit der Afa-Alge gefüttert wurden, waren 100mal stärker gegen Strahlenschäden geschützt als Mäuse, die Spirulina bekamen. Diesen Umstand machte sich die Firma Cell Tech seinerzeit zunutze und schickte kostenlos Afa-Algen nach Tschernobyl, um strahlengeschädigten Kindern zu helfen. Nach nur 2 Monaten und einer täglichen Einnahme von lediglich 2 Gramm, war die Belastung durch radioaktive Substanzen im Urin bei den Kindern erheblich gesunken.

    Es gibt von Barbara Simonsohn ein Buch mit dem Titel "Die Heilkraft der Afa-Alge". Erschienen im Goldmann-Verlag, allerdings bereits im Jahr 2000.

    Also ich verstehe auch nur Bahnhof. Und verstehe auch die Fragestellung nicht.

    Bei dem Wort "Transparenz "schrillen" hier die Alarmglocken.

    Müssen sie nicht. Leitlinienwatch wurde geschaffen, um medizinische Behandlungsleitlinien zu überprüfen. Und zwar unabhängig von der Pharma.

    Es wird beispielsweise immer wieder recherchiert, ob bei Festlegungen von Leitlinien eventuelle Interessenkonflikte der beteiligten Personen vorliegen oder -lagen.

    Ein Beispiel: Bei der Festlegung der Leitlinien zur Behandlung des Guillain-Barre Syndroms bei KIndern und Jugendlichen stellte sich heraus, dass 13 der insgesamt 18 Teilnehmer in einem Advisory Board für pharmazeutische Unternehmen tätig sind. Ein Teilnehmer hatte sogar bezahlte Vorträge für drei Hersteller von Immunglobulinen gehalten. Immunglobuline sind extrem teuer und werden halt bei der Behandlung von Guillain-Barre Syndrom als wichtigste Therapieform eingesetzt.

    Gegen solch eine Transparenz ist absolut nichts einzuwenden. Zumal die Organisation unter anderem von MEZIS (Mein Essen zahl´ ich selbst, eine Initiative unbestechlicher Ärzte) und von Transparency Deutschland getragen wird.

    Auf der Erde ist überall Krieg

    Stimmt. Deswegen wirbt ja im Moment die CDU auf ihren Wahlplakaten auch mit dem Slogan "Frieden ist keine Selbstverständlichkeit". (Ironie aus)s

    Könnte ich jedesmal platzen, wenn ich so etwas lese. Bedeutet ja im Umkehrschluss, das Krieg dann eine Selbstverständlichkeit sein muss.

    Manchmal fragt man sich wirklich, was in den Köpfen unserer Zeitgenossen so vorgeht. Wahrscheinlich gar nichts.