naja, bleibt meine Frage: wie geh ich damit um im Hinblick auf die so angestrebte bedingungslose Liebe?
Eine interessante Frage, aber ich fürchte, selbst aus philosophischer Sicht gibt es da keine wirkliche Antwort darauf.
Ich liebe meine Hündin bedingungslos, und sie mich. Aber ist das wirklich so bedingungslos?
Sie will ihr Futter haben, will gestreichelt werden, will spazieren gehen und spielen, und in meinem Bett zwischen meinen Beinen schlafen, auch wenn ich dann frühs steif wie ein Brett bin. Ich will, daß sie nicht zu anderen Menschen einfach hinrennt, es könnte ihr etwas passieren, und ich will nicht, daß sie irgendwas frißt, was herumliegt.
In der Bibel steht bekanntlich geschrieben "liebe deinen Nächsten, wie dich selbst". Also kann ich meine Nächsten nur lieben, wenn ich mich selbst auch liebe, ABER, ich kann sie auch nur lieben wie mich selbst, wenn sie mir ähnlich sind, wenn sie autenthisch sind, sich nicht verstellen, und so weiter.
Andere Völker, Kulturen, so habe ich festgestellt, haben nicht nur andere Sitten, sondern auch eine komplett andere Körpersprache und Mimik, also ist nicht nur die sprachliche Barriere da, sie verstehen zu wollen, sondern auch die fremde Körpersprache ein Hindernis. Und, denen geht es sicherlich genauso mit uns.
Ich denke mir sehr oft, wenn ich deren Einkaufsverhalten beobachte, daß die Politik und Wirtschaft, diese Menschen doch nur hier her gelockt haben, weil wir Einheimischen nicht mehr jeden Dreck kaufen, den die uns im Supersonderangebot andrehen wollen. Die brachen aber dumme Konsumenten (so wie sie die dummen Ossis 89 gebraucht haben, um den Konsum wieder anzukurbeln), immerhin macht gerade beim Konsum die Mehrwertsteuer für den Staat und der Profitaufschlag für die Hersteller und Händler eine große Summe aus.
Ich denke, ich könnte ein Buch darüber schreiben, was ich davon halte, und wie ich hierbei am liebsten auf die Politik spucken würde, weil sie Menschen wie Spielsteinchen herumschiebt, und benutzt wie Toilettenpapier, sie gegeneinander aufhetzt, und den großen Reibach macht. Menschen gehören in ihre Heimat, mit der sie sich verbunden fühlen, in ihren Kulturkreis, und dort sollte man sie in Frieden leben lassen.