Beiträge von Locke 38

    Ich habe aus dem Obst im Garten Marmelade gekocht, Zucker zu Früchten 1:4, so dass nur 25% Zucker enthalten sind, mit AgarAgar geliert. Die muss aber nach Anbruch im Kühlschrank verwahrt und kurzfristig verbraucht werden. Später habe ich dasselbe mit Xylit gemacht. Nun koche ich nur noch die Früchte ohne Zucker ein oder friere sie ein.

    Derzeit lähmt ein Kälteschock Europa.

    Dabei geht es um das Wetter, nicht um das Klima. Im Sommer haben wir dagegen wochenlange Hitze und Trockenheit. Das Klima wandelt sich tatsächlich, und zwar ziemlich schnell. Die Frage ist nur, ob das vom CO2 kommt, ob es von den Menschen verursacht wird und ob die vorgeschlagenen Maßnahmen das Problem nicht verstärken. Die Sonnen- und Windenergie verbraucht große Flächen und stört die Natur. Die Absage an die Kernenergie verhindert neue ungefährliche Technologien, in Deutschland erfunden, nach Kanada verkauft. (Dual Fuel-Technik) Sie würde auch das Atommüllproblem lösen und alte Brennstäbe recyceln. Aber die Grünen haben fest stehende Rezepte von vor 30 Jahren, an denen sie eisern festhalten. Der Schwabe würde sagen: „Do hot mei Ahne gmickt, do mick au i, ond wenns da Berg nuffgoht“ (Hier hat mein Großvater gebremst. Hier bremse auch ich, und wenn‘s bergauf geht.) Wer im Hintergrund die Maßnahmen aus Eigeninteresse betreibt und gutmeinende Leute beeinflusst, kann man nur vermuten.

    Dass sich etwas ändern muss, Plastikflut, Boden- und Wasservergiftung, Bodenversiegelung, (Windkraft) steht auf einem anderen Blatt.

    „Fast alles, was wir heute essen, ist keine Nahrung, sondern industriell hochverarbeitete essbare Substanz“ Wir essen uns buchstäblich Krank.

    „Wir“ hier im Forum sind wohl etwas gescheiter. Ich jedenfalls verwende selten etwas, das eine Zutatenliste hat, und wenn, dann sind es natürliche Zutaten. Aber das heißt, dass ich noch selbst kochen muss. Daher weiß ich genau, was ich meinem Mann auf den Tisch stelle. Billiger ist es auch noch. Aber ich verbringe mehr Zeit in der Küche, als wenn ich nur die Fertiggerichte in die Mikrowelle stecken würde. Heute gab es Rührei mit Quinoa und Spinat, Salat aus verschiedenen Salatsorten, Tomaten und Gurken, zum Nachtisch ein Mix aus verschiedenen Obstsorten. Da hat die Nahrungsindustrie nichts dran verdient, und ich weiß, was ich gegessen habe. Allerdings bleibt noch die Frage nach der Herkunft der Zutaten. Zum Teil ist es Bioware, aber nicht alles.

    Es wundert mich, warum die nächste Pandemie noch nicht gestartet ist. Der Versuch mit den Affenpocken ist wohl gescheitert, weil die Krankheit nicht tödlich ist. Aber es ist wohl eine Darminfektion geplant, die das Mikrobiom vernichten soll. Eine neue Pandemie würde wohl nicht mehr so kritiklos angenommen. Zu viele sind nachdenklich geworden. Eine „Impfung“ wurde aufgenötigt, die weder vor Ansteckung, noch vor Weitergabe und letztendlich vor schwerer Erkrankung schützt, aber entgegen den Versicherungen schwerste Gesundheitsschäden verursachen kann. Es blieb auch nicht unbemerkt, wie viele Kritiker durch Hausdurchsuchung, Kontenkündigung, Anklagen, unverhältnismäßig langer Untersuchungshaft und Prozessverschleppung, Einfrieren des Vermögens drangsaliert und geschädigt wurden. Die MSM öffnen sich vorsichtig der Wahrheit. Sie sehen wohl den Wandel der Meinungen.

    Sollte also eine neue Pandemie inszeniert werden, muss mit mehr Widerstand gerechnet werden. Auch die beim ersten Mal ausgegrenzten Wissenschaftler werden sich vernetzen und gemeinsam auftraten.

    Aber noch sind Kritiker der ersten Pandemie juristisch verfolgt, beruflich ruiniert oder sogar inhaftiert.

    Mein Sohn hat uns eine Sprachnachricht geschickt. Er kann trotz Tracheotomie mit Hilfe einer Logopädin sprechen. Es war noch mühsam, aber mit erkennbarer Stimme. Das ist ein großer Fortschritt und motiviert zu weiterem Training. Als nächstes wird er wohl in eine REHA-Klinik verlegt werden. Er soll nun eine PEG, eine Magensonde durch die Bauchdecke statt durch die Nase, bekommen. Auch das ist trotz des Eingriffs ein Stück Freiheit, da er sich selbst damit versorgen kann.

    Sehr langsam. Mit den Augen gibt es Rückschläge. Offenbar hat sich im Bereich der Hirnbiopsie ein Bluterguss gebildet, der das Sehzentrum beeinträchtigt und sich langsam auflöst. Heute konnte er besser sehen. Meine Tochter ist heute dort gewesen und vermutlich im Augenblick auf dem Rückweg. Sie wird mehr berichten. Das Ganze ist ein komplexes Geschehen, bei dem multiple Zusammenhänge wirken. Die Nerven sind nicht geschädigt, sondern das Toxin hat die Synapsen besetzt und unwirksam gemacht, so dass keine Signalübertragung stattfindet. Deshalb müssen sich neu Synapsen bilden, und das kann dauern. Heute sind es 4 Wochen seit der ersten Übelkeit. Da wurde ein besonders aktiver Mensch aus dem normalen Leben gerissen und macht das Beste daraus. Sein Chef hat ihm signalisiert, er solle sich Zeit lassen. Er habe so viele Überstunden angesammelt, dass er diese erst mal abtragen sollte. Das tut er jetzt notgedrungen.

    Inzwischen ist mein Sohn von der Intensivstation auf die Überwachungsstation umgezogen. Er kann immer länger und besser gehen und hat statt eines hohen Gestells nur noch einen Rollator, muss sich aber begleiten lassen, da er zur Kontrolle der Vitalfunktionen immer noch verkabelt ist. Die Augen sind wieder beweglich, aber die Lider hängen noch über den Pupillen. Er muss sie zum Sehen hochziehen, kann deshalb nur mühsam das Notebook bedienen. Er wird immer noch über die Magensonde ernährt und atmet über die Tracheotomie. Er soll aber ein Gerät bekommen, mit dem er nach Training mit einer Logopädin sprechen kann. Die Ausatmung wird dabei nach oben über die Stimmbänder geleitet. Insgesamt geht es täglich etwas bergauf.

    Danke für die guten Wünsche, er hat sie verdient.

    Ja, er ist begeistert von dem Team im Kreiskrankenhaus Ludwigsburg. Aber es hat auch den Anschein, als wäre er ihnen ans Herz gewachsen. Er ließ durch meine Tochter eine Karte schreiben: Ihr seid ein tolles Team, und mit Schokolade überreichen. Der Mut und die Energie, mit der er den unangenehmen Behandlungen zustimmt, beeindrucken. Magensonde, Tracheotomie, Gehirnbiopsie, da gehört schon Mut dazu, zuzustimmen. Meine Tochter, die nach der Nachricht von der Lungenentzündung spontan einen Flug umbuchte (sie wollte erst heute kommen), ihn mit meinem Auto fast täglich besucht und alles regelt, ist eine große Hilfe. Durch ihren Beruf als Psychologie-Professorin in den USA ist sie kompetent und kann mit den Ärzten auf Augenhöhe diskutieren. Heute ließ er sich dreimal längere Zeit durch die Flure führen, obwohl das noch sehr anstrengend ist. Jeden Tag ein bisschen mehr. Er hat die zweite Nacht ohne Sauerstoffzufuhr geschlafen, allerdings mit Schlafmittel. Lesen ist immer noch sehr anstrengend. Deshalb senden wir ihm per WhatsApp Sprachnachrichten. Leider konnte ich ihn erst zweimal mit meiner Tochter besuchen, da ich meinen Mann nicht gerne allein lasse.

    Danke für die Aufstellung. Die Chance für die Gabe von Antitoxin wurde verpasst durch die Odyssee bei verschiedenen Ärzten, bevor er in der Neurologie landete. Selbstmedikation ist zur Zeit nicht möglich, da er durch die Magensonde ernährt wird.

    Vorgestern wurde eine Biopsie einer Auffälligkeit im Gehirn durchgeführt. Er hat sie gut überstsnden. Das erste Ergebnis zeigt eine wenigzellige Struktur, die gegen einen Tumor, für eine Entzündung spricht. Zufallsbefund oder mit Botulismus zusammenhängend, ist die Frage. Weitere Analysen kommen in einigen Tagen.

    Die Therapie sind REHA-Maßnahmen. Aufsitzen mit gesteigerter Dauer, Gehübungen unter Begleitung und Gehhilfe, immer länger Atmen ohne Sauerstoffzufuhr, Schluckversuche. Er macht täglich Fortschritte, aber langsam. Es wird Wochen und Monate dauern, bis er wieder mit dem Fahrrad die Alpen überqueren kann, (was nicht sein nächstes Ziel ist).;)

    bermibs,

    gibt es naturheilkundliche Möglichkeiten zur Behandlung? Wenn ja, würde ich mich dafür interessieren. Er hat CDL bestellt, das heute bei mir angekommen ist. Er hat aber auch einen kleinen Vorrat im Krankenhaus. Nur kann er es wohl nicht selbst über die Magensonde einnehmen. Er hat aber die Ärzte vorbereitet, dass er ggf. die Einnahme durchsetzen wird. Er ist wegen seiner freundlichen und kooperativen Art auf der Station beliebt. Auch interessieren sich alle für seinen Fall, Ärzte und Pfleger, schon weil er ungewöhnlich ist. Die anderen Patienten sind alt und oft hoffnungslose Fälle. Er ist 48 und sportlich, auch wenn er er gerade wieder gehen lernen muss. Er hat gute Aussicht, wieder ganz gesund zu werden, aber das dauert Wochen und Monate. Die Augen haben sich bereits gebessert. Die Zunge kann er immer weiter herausstrecken. Wenn er wieder sicher schlucken kann, ist viel gewonnen. Dann kann die Tracheotomie rückgängig gemacht werden. Die Hoffnung, ihn Weihnachten mit uns feiern zu lassen, mussten wir aufgeben. Die Kinder, die jetzt bei der Ex-Frau sind, werden ihn im Krankenhaus besuchen und dann am 26.12. bei uns feiern ohne ihn. Traurig, aber Hauptsache er wird wieder gesund.

    In Deutschland gibt es jährlich nur 10-20 Fälle. Dumm, wenn es den eigenen Sohn trifft. Ich schreibe das nur, damit es bekannt ist, was die ersten Symptome sind, und dass man dann umgehend reagieren muss. Mein Sohn fuhr noch mit dem Fahrrad zum Augenarzt, der ihn dann im Krankenwagen weiter schickte, wo sie ihn dann ohne Behandlung heimfahren ließen anstatt ihn stationär aufzunehmen. Vermutlich haben viele Ärzte noch keinen Fall von Botulismus gesehen. Deshalb sollte jede/r Bescheid über die Symptome wissen, um selbst aktiv zu werden oder anderen zu helfen.

    Wenn nach einer Nahrungsmittelvergiftung mit Übelkeit und Erbrechen Probleme mit den Augen, Koordinationsprobleme, Augenlid-Lähmung, auftreten sollte unverzüglich ein Krankenhaus aufgesucht werden. Speisereste sollten mitgebracht werden. Es kann sich um Botulismus handeln, eine möglicherweise tödliche Vergiftung, die so schnell wie möglich therapiert werden sollte. Clostridium Botulinum entsteht unter Luftausschluss in unzureichend sterilisierten Konserven vor allem von Hülsenfrüchten. Je eher die Behandlung geschieht, desto größer ist die Chance auf Begrenzung der Lähmungen.

    Mein Sohn (48 Jahre) befindet sich zur Zeit auf der Intensivstation in der Neurologie des Kreiskrankenhauses. Er atmet durch Luftröhrenschnitt Tracheotomie und wird durch eine Magensonde durch die Nase ernährt. Er ist auf dem Weg der Besserung, wird aber viel Geduld brauchen, bis er wieder ganz hergestellt ist.

    Sonntag 30. November. Er ruft an, dass er wegen einer Lebensmittelvergiftung nicht wie verabredet kommen kann. Nach Abklingen bekommt er Probleme mit den Augen. Am Montag sucht er den Augenarzt au. Der lässt ihn mit dem Krankenwagen nach Stuttgart ins Katherinenhospital fahren. Von dort wird er mit der S-Bahn nach Hause geschickt. Am nächsten Tag sucht er das städtische Krankenhaus auf und wird mit dem Rettungswachen ins Kreiskrankenhaus gebracht in die Neurologie. Mitgebrachte Speisereste werden nicht weitergegeben. Endlich werden seine Probleme ernst genommen, nachdem wertvolle Zeit verstrichen ist. Botulismus wird für möglich gehalten, aber auch anderweitig ermittelt. Wahrscheinlich kam es durch selbst eingekochte Kichererbsen, ein klassischer Auslöser für Botulismus. Da er inzwischen die Zunge nicht mehr bewegen und nicht schlucken kann, wird er durch eine Magensonde durch die Nase ernährt. Trotzdem gelangt erbrochener Mageninhalt in die Lunge löst eine lebensbedrohliche Lungenentzündung aus, die zum Glück inzwischen abklingt. Er bekommt Sauerstoff zugeführt, hat aber die letzte Nacht erstmals ohne Sauerstoff verbracht. Durch die Tracheotomie kann er nicht sprechen und verständigt sich über eine elektronische Schreibtafel. Er ist trotzdem heiter, gelassen und zuversichtlich. Seine gute Kondition hilft ihm. Er macht Scherze über seine Situation. Er lernt wieder Gehen mit Gehhilfe und Begleitung. Jeder Tag bringt Besserung. Vieles von dem, was er durchmacht, hätte bei rechtzeitiger Behandlung vermieden werden können. Er braucht viel Geduld, hat aber Aussicht auf völlige Genesung.

    Deshalb, wer solche Symptome erlebt, sollte auch auf Verdacht umgehend als Notfall Hilfe suchen. In den ersten 48 Stunden kann ein Antitoxin weitere Schäden vermeiden. Die Schäden entstehen dadurch, dass das Toxin Synapsen, die Verbindung zwischen Nerv und Muskel zerstört, wodurch Muskeln gelähmt werden. Diese Synapsen wachsen nach, was aber Wochen und Monate dauert.

    Wir hatten früher bei unseren Wanderungen oft Blasen. Wir wanderten bis zu 30 km täglich von einer Jugendherberge zur anderen. Wir stachen die Blasen auf, drückten die Flüssigkeit aus, und die Haut verklebte. Darüber kam ein Heftpflaster. Wir waren schon an der nächsten Herberge angemeldet, mussten also weiter. Zur Vermeidung von Blasen streuten wir Talkumpulver in die Schuhe. (Babypuder, aber Talkum ist billiger, da nicht von Penaten beworben)