Sorry, aber was glaubst Du, was passiert wäre, wenn sich generell alle geweigert hätten Getränke in Plastikflaschen, künstliche Sonnenschutzmittel mit wie Hormonen wirkenden Chemikalien, Deo mit Aluminium, usw, zu kaufen (alle Risken seit Einführung der Produkte, also seit Jahrzehnten bekannt) oder wenn die Menschen in Ghana ihre landeseigenen Tomatenprodukte weiter gekauft hätten, anstatt irgendwelchen ausländischen Schrott, weil er einen Tick günstiger war?
Natürlich ist auch der Verbraucher zentral an dem beteiligt, was passiert.
Na dann hättest du gewisse Produkte nicht mehr bekommen. Plastikflaschen haben ja einen Vorteil für Herstelle rund Verbraucher. Da muss die Umwelt dann hinten an stehen.
Als Verbraucher kann man ja gar nicht alles durchschauen, hat die Zeit nicht oder es ist einem auch schlicht egal. Und ich behaupte jetzt mal, das ist dann schon eine Anzahl, mit der man die Dinge verkaufen kann. Wenn dann ein paar Kunden etwas dagegen haben, haben sie Pech gehabt.
Aber jetzt ist es für diese Feststellung meiner Ansicht nach sowieso viel zu spät, da ich nicht sehen kann, dass da noch viel zu retten ist und die Dinge nochmal umgedreht werden können
Naja es muss halt jetzt wieder umgelernt werden. Wenn man will, könnte man schon. In die andere Richtung ist es ja auch gegangen. Nur der Nachteil ist dabei, stellt man jetzt um (etwas von Plastikflaschen auf Glasflaschen) dann bringt das Nachteile mit sich. Schwerer zu Transportieren, mehr geht beim Transport kaputt, es gibt Pfand auf die Flaschen, die Supermärkte brauchen Lagerflächen, die leeren Flaschen müssen abgeholt werden,...
Die Mama, da gebe ich dir Recht. Ich habe leider viel zu spät erkannt wie die Zusammenhänge sind.
Alle Zusammenhänge kann man ja gar nicht erkennen. Oder warum glaubst du sind die ganzen Hersteller, Transportunternehmen, Logistiker,... so verschachtelt. Man arbeitet mit Sub-Sub...-Unternehmen vor Ort - wie soll man da hinter alles schauen können?
Das ist ja auch gar nicht gewollt. Eben weil es dann doch ein paar gibt, die es interessiert oder die irgendwann lästige Fragen stellen.
Emera, ich finde doch schon das der Verbraucher für seine Interessen einstehen sollte. Dazu gehört auch die Information über die Produkte, oder kaufst du die Katze im Sack?
Einstehen kann er ja dafür. Dann wird er halt mit einer Kampagne zur Nachhaltigkeit abgespeist oder man kreiert schnell mal ein super Label, dass einem dann von allem freispricht. Wirklich was ändern tut man erst dann, wenn es gar nicht mehr geht.
Naja was bleibt einem denn über oder glaubst du ich kann hinter alle Praktiken schauen? Ich bin eben der Meinung, man kann dem gar nicht entkommen. Überall gibt es negative Aspekte. Aber es gibt sicherlich auch Hersteller, die es besser machen wollen.
Ich habe Filme die das ganz gut verdeutlichen wie der Verbraucher getäuscht wird.
Und wie kommst du dann auf die Idee, dass man da viel als Verbraucher anrichten kann?
Du weißt wie die Vorgehen und dann sagst du trotzdem noch, man hat als Verbraucher einen Einfluss?
Betrug im Lebensmittelbereich gibt es aber auch schon sehr lange.
Das muss ja gar kein Betrug sein. Das ist ja dann nur die Spitze des Eisberges. Vieles ist ja auch ganz legal.
Die Hersteller sind halt auf ihren Vorteil aus. Um unsere Gesundheit geht es da ja schon lange nicht mehr. Man produziert etwas (am besten so günstig wie nur irgendwie möglich) und das will man dann so gut es geht verkaufen. Ob das letztlich gesund für den Kunden ist oder nicht, spielt keine Rolle. Dann stellt man sich hin und sagt, der Kunde ist dafür ja verantwortlich, er hat die Wahl. Und das würde sogar stimmen, könnte man das alles selbst einschätzen und würde man den Kunden auch die Informationen geben, die es braucht um es beurteilen zu können.