Beiträge von siena

    Was hilft bei Erkältung? Mit welchen Heilpflanzen und Hausmitteln habt ihr gute Erfahrungen?

    Die Erkältungssaison steht wieder vor der Türe und mein Mann scheint uns gerade schon den zweiten Infekt seit dem Spätsommer aus der Arbeit anzuschleppen. Irgendwie scheint er momentan, womöglich stressbedingt, etwas anfällig zu sein. Unser kleiner Sohn und ich stecken uns eher selten und meistens milder an, aber es ist ja noch nicht die Hochzeit der Erkältungssaison.


    Welche Heilpflanzen und Hausmittel für die ganze Familie kennt ihr, die man nehmen kann um aufkeimende Infekte doch noch abwehren oder schneller wieder gesund werden zu können?

    und dann haste Vitamin D Mangel, weil die Sonnencreme halt die Sonne abhält?

    Wenn man immer Sonnenblocker nutzt und kaum draußen ist, halte ich das auch für denkbar. Aber ich denke, in einzelnen Fällen hat Sonnencreme durchaus ihre Berechtigung. Zum Beispiel im Gesicht, wenn man im Sommer viel bei der Gartenarbeit im Freien ist. Muss aber natürlich jeder für sich entscheiden und ausprobieren. Ich bin auch von der Fraktion so selten und so wenig wie möglich, aber ich bin auch eh eher dunklerer Hauttyp.

    Vielleicht ist das jetzt auch nur Einbildung aber ich finde meine Haut ist entspannter als normal.

    Das klingt doch gut. Vielleicht bist du auch selbst entspannter und das spiegelt sich in deiner Haut wieder, ist ja doch unser größtes Organ. :)

    Stress am Arbeitsplatz sowie auch Mobbing kann oft der Auslöser für so manche Krankheiten sein. Auch sind die Anforderungen heutzutage enorm gestiegen und führt so manche Person an seine Grenzen.

    Ja, Stress kann wirklich krank machen. Körperlich und psychisch. Ich denke aber nicht, dass es nur an den gestiegenen Anforderungen liegt, sondern zusätzlich auch daran, dass sehr viele Jobs nicht wirklich sicher sind. Wenn man ständig Angst haben muss ausgetauscht werden zu können, macht das auch was mit einem.

    Wir leben zum Glück eingebettet in die Natur, aber ich würde auch nicht davon ausgehen, dass hier alles wirklich naturbelassen ist. Unser Haus wird mit zwei Brunnen versorgt, einen, den wir Hausbrunnen nennen, mit einer guten Trinkwasserqualität. Und dann noch einen Gartenbrunnen, dessen Wasser wir zum Gießen nutzen. Meine Schwiegermutter baut sehr viel Gemüse selbst an und hat auch ein Hühner und Puten. Früher fand ich das eher spleenig. Aber jetzt mit Kind bin ich unendlich froh, dass sich der Kleine Karotten selbst aus der Erde ziehen und Eier aus dem Hühnerstall holen kann.


    Wasser oder Essen zugeteilt bekommen, ohne für sich selbst entscheiden zu können, was einem gut tut und was man zu sich nehmen will, ist eine Horrorvorstellung für mich.

    Danke euch für das Willkommen heißen! Niederösterreich stimmt, aber Bucklige Welt nicht ganz!


    Auf dem Foto ist tatsächlich die Toskana zu sehen und mein Name hier spielt auf die Stadt an. Die Gegend rund um Siena hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen.

    Das freut mich, dass der Umstieg bei dir nun doch geklappt hat. Deine Haut und dein restlicher Körper werden es dir mit Sicherheit danken, dass du bezüglich Gesichtscreme von der konventionellen Kosmetik weggekommen bist. Man denkt, bevor man sich gründlicher informiert, so oft, dass das, was im Preis teurer ist auch automatisch gut ist, dabei muss man wirklich überall ganz genau hinschauen, um etwas zu finden, das auch wirklich alle gewünschten Kriterien erfüllt.


    Cremes verwende ich persönlich im Sommer übrigens fast gar nicht. Ich dachte auch eine Weile, dass meine Haut das brauchen würde, aber das ist gar nicht der Fall. Nun trage ich nur kurweise ein Serum auf, in Seren sind die pflegenden Moleküle noch etwas kleiner, als in Cremes. Und sie kommen in der Regel auch ohne Lipide aus, die für die Haut wie ein Schutzmantel wirken. Manche Hauttypen brauchen das auch im Sommer, meine Haut aber nicht.


    Ich denke, man spürt ja selbst, was einem gut tut oder nicht. Und beim Essen ist das meinem Empfinden nach ähnlich. Wenn jemand, aus welchen Gründen auch immer, bestimmte Sachen lieber nicht essen will, respektiere ich das. Es wird einem eh viel zu oft eingeredet gegen den eigenen Instinkt und das Bauchgefühl zu handeln.

    Mit Kokosöl habe ich auch gute Erfahrungen gemacht. Für meine Haut ist das zwar nichts, weil zu fettig, aber ich gebe regelmäßig etwas Kokosfett in meine Haarspitzen und habe, seitdem ich das so mache, kaum noch Spliss. In der ersten Zeit waren meine Haare, als ich die Pflege mit Silikonen weggelassen habe, etwas strohiger. Aber das war halt, weil der künstliche Film auf den Haaren weggefallen ist und die Haare durch die natürliche Pflege erst von Innen gestärkt werden mussten. Der Körper muss da einfach eine neue Balance finden, dauert meistens nur ein paar Wochen. Wird bei der Umstellung auf Naturkosmetik für die Haut wahrscheinlich ähnlich sein!


    Meine verwendete Creme ist von Grey Berlin und die stellen ihre Sachen aus Meeresalgen her, könnte ja durchaus sein, dass man das nicht verträgt.

    Ich habe mir die Inhaltsstoffe mal angeschaut und für mich sieht das ganz gut aus, ich würde dem Ganzen noch eine Chance geben und etwas Geduld mitbringen. Gerade, wenn du vorher lange Jahre konventionelle Produkte verwendet hast.

    Was mir vor allem zuwider ist, ist, dass den Menschen abgesprochen wird, dass sie mündige Patienten sein können und selbstbestimmte Entscheidungen treffen zu können. Wenn man Menschen nicht nach Schema F behandeln kann (egal ob in der Medizin oder Politik), wird es aufwändiger und das scheint von bestimmten Personenkreisen nicht gewollt zu werden. Man soll sich Bitteschön einfach brav fügen. Weil, wie käme man denn dazu für sich selbst am besten zu wissen, was einem gut tut?

    Ich sende euch allen liebe Grüße aus dem ländlichen Österreich. Ich lebe mit Mann, Kind, Hund und Katz in einem netten Häuschen. Den Weg ins Forum habe ich gefunden, da ich nicht gerne vorgefertigte Meinungen schlucke, sondern gerne selbst bezüglich natürlicher Alternativen und Hausmittel recherchiere. Gerade jetzt mit Kleinkind und altem Hund sind das Themen, die mich häufig beschäftigen. Ich freue mich auf den Austausch mit euch!

    Die Sommerzeit ist allerdings die falsche Zeit, und geht man nach dem Biorythmus, gerade auch bei Kindern, sind die dank der Sommerzeit sowieso viel zu gerädert, um bis zum dunkel werden draußen zu spielen, und falls doch nicht, sind sie am nächsten Morgen gerädert.

    Ich vermute, dass das weniger ein Problem der Uhrzeit ist, die gerade angezeigt wird, sondern dass oft schon kleinen Kindern von außen ein Tagesrhythmus aufgedrückt wird. Wie oft wurde ich im ersten Babyjahr gefragt, ob ich mein Baby auch um 19 Uhr hinlegen würde. Habe ich nie gemacht. Hier wird geschlafen und aufgewacht, wenn man müde beziehungsweise ausgeschlafen ist. Mit Homeoffice und Kinderbetreuung durch die Oma in unmittelbarer Nähe weiß ich aber, dass wir diesbezüglich privilegierter als viele sind.