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1

Montag, 12. Januar 2015, 19:06

Absetzen von Beta Blockern



Sehr geehrter Herr Gräber,

eine Bekannte nimmt schon seit Jahren Beta Blocker, nun empfahl ich ihr diese abzusetzen. Sie fragt wie sie das denn machen soll, von heute auf morgen?

Avalonis

Moderator

Beiträge: 719

Wohnort: Wien

Beruf: Kinesiologin - Lösungsorientierte Kinesiologie entwickelt von Sabine Planegger

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2

Montag, 12. Januar 2015, 19:40

Von heute auf morgen einmal gar nicht :)

Hier der Blgo von René:
http://www.yamedo.de/blog/betablocker-sc…or-herzinfarkt/
Liebe Grüße
Avalonis

bermibs

Moderator

Beiträge: 1 051

Wohnort: Bestensee

Beruf: Ruheständler ;o)

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3

Montag, 12. Januar 2015, 21:13

Hallo Pepsli,

solche Langzeitmedikamente sollte man auf keinen Fall schlagartig absetzen. Das beste wäre auch, den behandelnden Arzt mit ins Boot zu holen, sofern er für Alternativen aufgeschlossen ist.

Die wichtigsten Voraussetzungen muss jedoch deine Bekannte selbst schaffen. Hier eine Auflistung:
1. Ernährung: Sie sollte überwiegend vegan (ca. 90 %) und reichlich (maximal!?) naturbelassen (frisch, keine Verarbeitung durch Erhitzen) sein. Eine sehr gute Variante ist die mediterrane Ernährung (wenig bis kein Fleisch, viel frisches Obst und Gemüse, pflanzliche Öle und Omega 3).
Auch raffinierten Zucker und Weißmehl drastisch reduzieren.

2. Lebensweise: ausreichend Schlaf (7 - 9 Stunden), Stressminimierung, viel Bewegung an frischer Luft (auch leichter Ausdauersport)

3. Ergänzung wichtiger Mikronährstoffe:
- Vitamin D: 5.000 - 10.000 IE mit einem Blutspiegel bei 25D von 40 - 100 ng/ml (bei starkem Mangel zu Beginn eine Starttherapie durchführen)
- Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA: 2 - 4 Gramm oder 6,5 - 13 Gramm Fischöl (Kapseln)
- weitere Mikronährstoffe der orthomolekularen Medizin
[Link zu Bluthochdruck bei Wunsch per PN]
[Link zu Herz- und Gefäßerkrankungen bei Wunsch per PN]

Wenn mit diesem Fahrplan die Blutdruckwerte sinken, können dann in Abstimmung mit dem Arzt die Betablocker reduziert werden.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bermibs« (31. Januar 2015, 22:56)


4

Dienstag, 13. Januar 2015, 11:35

... Eine sehr gute Variante ist die mediterrane Ernährung (wenig bis kein Fleisch, ...

Aber das Blutbild öfter kontrollieren lassen! Ich hatte innerhalb ein paar Wochen beginnenden Eisenmangel, obwohl ich täglich Moringa zu mir nehme! :(
Nette Grüße
Kerstin

bermibs

Moderator

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5

Dienstag, 13. Januar 2015, 19:52

Hallo Kerstin,

es gibt aber durchaus gute Eisenspender in der Pflanzenwelt:
Ölsamen, Linsen und andere Hülsenfrüchte, Getreide und grünes Blattgemüse
Ein Eisenmangel ist also nicht zwangsläufig. Auf die Abwechslung und Vielfalt kommt es damit an ;)
Ganz abgesehen davon sollte man seine Blutwerte schon ein-, zweimal im Jahr checken lassen. Ich halte es jedenfalls so, schon wegen dem D-Spiegel.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

6

Dienstag, 28. April 2015, 07:34

Beta-Blocker

Seit vielen Jahren nehme ich Nitrendipin 10mg und Bisoprolol 2,5mg. Gerne würde ich
Bisoprolol durch Homöopathie ersetzen, wenn es denn überhaupt machbar ist. Die
Nebenwirkungen machen mir große Angst. Mit meinem Hausarzt kann ich darüber
nicht sprechen, da stoße ich auf Ablehnung.

Franz-Anton

Erleuchteter

Beiträge: 553

Wohnort: San Fernando / La - Union Philippinen

Beruf: Kunsterzieher in Ruhestand

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7

Dienstag, 28. April 2015, 08:30

Willkommen hier im Forum

Hallo Pombaer,
Zur Umstellung auf Naturheilkunde brauchst du einen Erfahren Heilpraktiker oder Arzt der auch Naturheilkundlich behandelt. Wie sieht es mit Ernährungsumstellung aus. Auch Entgiften und Schadstoffe Ausleiten ist ein wichtiger Faktor wenn man auf langer Sicht was erreichen möchte. Vielleicht kannst du etwas mehr über deinen Aktuellen Stand berichten.
Bei mir hat es fast 5 Jahre gedauert biss ich wieder richtig fit wurde. Aber vieles ist möglich! Man darf nur nicht aufgeben.
viele Grüße
Franz-Anton
Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

bermibs

Moderator

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8

Dienstag, 28. April 2015, 21:29

Hallo Pombaer.

auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.

Blutdruck ist in erster Linie eine Frage der Ernährung und Versorgung des Körpers mit ausreichend Mikronährstoffen. Hier kannst du selbst einiges tun. Für mich hat die Entgiftung/Ausleitung auch einen hohen Stellenwert. Mögliche Mittel sind unter anderem Chlorellaalgen, Zeolith/Bentonit, Alpha-Liponsäure und selektive Oxidantien wie kolloidales Silber und MMS-Tropfen (Chlordioxid) nach Jim Humble.

Ein paar Gedanken zur Ernährung. Sie sollte überwiegend vegan (ca. 90 %) und maximal naturbelassen sein. Raffinierte Kohlenhydrate zum Beispiel fördern Bluthochdruck (und vieles mehr).
Folgende Mikronährstoffe sollten in optimalem Verhältnis im Körper vorhanden sein:
- Vitamin C
- Vitamin D; unbedingt den Blutspiegel 25D prüfen lassen und auf mindestens 60 ng/ml anheben
- Kalzium/Magnesium/Kalium
- Folsäure (Vitamin B9)
- Arginin/Taurin
- Coenzym Q10
- Omega-3-Fettsäuren EPA/DHA
Mit einer optimalen Versorgung lässt sich nahezu jedes Medikament langfristig ausschleichen. Das sollte dann natürlich unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.

Im folgenden Thema wird auch zu Beta-Blockern geschrieben.
Liebe Grüße
Bernd
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)